Saudi-Arabien drohen bald schon Rekordarbeitslosigkeit und Verarmung

Eine Studie zur wirtschaftlichen Entwicklung Saudi-Arabiens zeigt auf, dass die Arbeitslosigkeit und die Armut geradezu explodieren werden. Das wahhabitische Regime wird sich warm anziehen müssen. Ohne Subventionen folgt der "Saudi-arabische Frühling".

Von Marco Maier

Einer der Gründe, warum das extremistische Saudi-Regime überhaupt noch an der Macht ist, stellt die finanzielle Subventionierung von Arbeitsplätzen dar. Doch die Bevölkerung wächst Dank des enormen Kinderreichtums stark an, so dass dies – auch aufgrund der wohl noch lange Zeit niedrigen Ölpreise – kaum mehr dauerhaft finanzierbar ist. Selbst der IWF warnte erst letzten Monat davor, dass Riad schon in fünf Jahren bankrott gehen könnte, sollte es so weitergehen wie bisher.

Auch mit der weiteren Subventionierung im bisherigen Ausmaß wird die Arbeitslosenquote in Saudi-Arabien bis zum Jahr 2030 mindestens 20 Prozent erreichen. Mindestens 1,5 Millionen Arbeitsplätze werden fehlen. Gleichzeitig erwartet die Beraterfirma McKinsey eine Reduktion des durchschnittlichen real verfügbaren Haushaltseinkommens um ein Fünftel. Das heißt: Trotz des enormen Ölreichtums des Landes werden immer mehr Saudis in der Armut landen.

Den Berechnungen zufolge werden in den nächsten 15 Jahren um 4,5 Millionen Saudis ins Erwerbsalter kommen. Dies führt dazu, dass Riad rund dreimal so viele Jobs schaffen muss als dies während des Ölbooms von 2003 bis 2013 der Fall war – und das bei deutlich schlechteren Zukunftsaussichten. Immerhin erwirtschaftet das Regime rund 80 Prozent der Staatseinnahmen durch das Erdöl, so dass nun aufgrund des niedrigen Ölpreises zum ersten Mal seit 2009 wieder ein Haushaltsdefizit entstanden ist. Die Einführung von neuen oder die Anhebung von bestehenden Steuern kann sich das Saudi-Regime jedoch nicht leisten.

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Diese Entwicklung zeigt, dass das Saudi-Regime mit einem Ablaufdatum versehen ist. Denn wenn der Geldfluss zusammenbricht, ist ein "Saudi-arabischer Frühling" nur noch eine Frage der Zeit. Der derzeitige innenpolitische "Frieden" ist nämlich nur mit viel Geld und enormen Repressionen erkauft.

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10 Kommentare

  1. Interessant, oder?

    Lügen, Kriege und Kredite entstehen aus FIAT-Geld.

    Nur ein Zahlungsmittel, das akzeptiert wird und ein Wertspeicher ohne Inflation ist, hat dauerhaften Bestand. Dies trifft weltweit seit Jahrtausenden nur auf Gold und Silber zu. Ausnahmslos jedes FIAT-Geld ist verfallen und wird auch weiterhin verfallen, auch der Euro, der US-Dollar und jede andere Währung, die NICHT durch Werte gedeckt ist.

    Was sind Werte? Werte, die bleiben, sind Wissen und Schaffenskraft, Sachwerte zusammen mit Geld aus Gold und Silber. Lügen verpuffen im Wind. Papierwerte hinterlassen Asche. Virtuelle Werte aus computersteuertem Finanzhandel werden gelöscht.

    Jeder Staat, der mit Hilfe einer Zentralbank die Finanzmärkte manipuliert, um Schulden aufzuhäufen und Inflation zu provozieren, ist ein DIEB !!! Er bereichert wenige Personen durch den Werteverfall eines Zahlungsmittels, auf das Millionen vertrauen müssen, solange es keine Alternative gibt.

    Die meisten Menschen sind so gehirngewaschen, dass sie nicht fragen, warum einzelne Staaten und einzelne Reiche den Werterhalt ihres Vermögens durch Gold und Silber sichern. Sie fallen auf die gängige Propaganda herein und erleiden einen Totalverlust. Dies bedeutet im Extremfall Wohnsitzlosigkeit, Hungern und Frieren – allein in Deutschland über 300.000 Menschen, die jahrzehntelang für ihre vermeintliche "Sicherheit" bezahlt haben.

    Die haben alle einen dicken Hals, wenn Menschen alimentiert werden, die unsere Kultur verachten, unsere materiellen Werte zerstören und unsere Mädchen und Frauen vergewaltigen. Sie verstehen nicht, warum in so vielen alltäglichen Angelegenheiten mit zweierlei Maß gemessen wird. Sie schütten sich verzweifelt Alkohol in den Kopf, um zumindest am anderen Tag dehydriert mit Kopfschmerzen aufzuwachen und eventuell noch vorhandenen Mageninhalt zu erbrechen.

    Der Crash-Pegel

    http://www.dzig.de/Crash-Pegel

     

    1. Prima Analyse, Herr Kolpak,

      Respekt!

      Kann ich mir einen langatmigen Kommentar sparen, da sie alles sehr schön und in verständlichen Worten erklärt haben. 

    2. Naja. kann man auch durchaus etwas differenzierter sehen. Bspw. verschulden sich Staaten in erster Linie weil sie mehr Importieren als Exportieren, weil die Sozialleistungen höher sind als ihr Steueraufkommen, weil sie sich ein größeres Militär leisten, etc.

      Was das Gold und seinen Wert anbelangt. Kann man es in einer Hungersnot Essen? Kann man davon Produkte und oder Werkzeuge Produzieren das einem anderen Menschen etwas Wert scheinen und daher begehrt sind?

      Die Ökonomie des Goldes ist eine Ökonomie von und für kleine Kinder die gern Bunte Murmeln tauschen. Insofern haben die Saudis wirkliches Gold der Erde, Rohstoffe für die Produktion von Gütern. In dem Fall, Erdöl.

      1. Was das Gold und seinen Wert anbelangt. Kann man es in einer Hungersnot Essen? Kann man davon Produkte und oder Werkzeuge Produzieren das einem anderen Menschen etwas Wert scheinen und daher begehrt sind?

        —-

        Man kann weder Gold noch Papiergeld essen, aber entgegen dem wertlosen Papiergeld repräsentiert Gold oder Silber zumindest einen echten Wert.

        Erdöl oder Rohstoffe kann man übrigens auch nicht essen!

        Aber Spaß beiseite: Vermutlich ist eine Kombination zwischen arbeitsgestützter und Goldwährung die wohl sinnvollste Lösung.

  2. Tja, in der Tat fragt man sich, wovon die eigentlich leben wollen, wenn die Bodenschätze, die sie haben – Öl -, bis spätestens 2050 zur "Rettung" des Klimas weltweit verboten und lange vorher bereits verteufelt sein werden?

    Haben diese edlen Herrscher, die sich das Recht vorbehalten ihren Sklaven Gliedmaßen abzuschneiden, sie zu steinigen oder zu hängen, nicht begriffen, was der CO2-Schwindel gerade mit ihnen anstellen wird? Sind die etwa noch dämlicher als unsere Tusse in Berlin, die auch weiterhin penetrant debil ihre Pyramiden formt?

    Die Klimalüge ist die größte Lüge aller Zeiten, und wenn diese Herrscher meinen, ihr Geld allein würde ihnen noch etwas nützen, wenn kein Öl mehr gebraucht wird, dann täuschen sie sich gewaltig. Genau wie die Politmarionetten, die froh sein dürfen, wenn sie keinen "Unfall" haben werden nach getaner Arbeit.

    http://goo.gl/44ikrY

     

    1. Man muss nur mal die Menge an Öl, die in Arabien jeden Tag (einfach so) aus dem Boden sprudelt, mit den dafür erzielten Erlösen multiplizieren, um (mathematisch) auf die Anzahl der Idioten zu kommen, die diesen Blödsinn glauben. Es wird in etwa die gleiche Quote durchschnittlich gebildeter Menschen sein, die bis zum heutigen auch an das Gute in der Politik der Frau Merkel glauben: geschätzt 95%

      Gottes Schöpfungskrone ist wie ein Staubsauger ohne Beutel
      Die Intelligenz verfolgt uns, aber wir sind schneller

      Ölförderung Saudi Arabien

      11,5 Mio. Barrel/Tag im Jahr 2012

      38,28 US$ (12.12.2015)

      11.500.000 Barrel Öl pro Tag
      sind
      440.220.000 US$ pro Tag
      18.342.500 US$ pro Stunde
      305.708 US$ pro Minute
      5.095 US$ pro Sekunde

      Ein Tag im Februar 2016
      23:00 Uhr, 20° Minus. Es klingelt. Herr Jeh mach auf. Draußen steht ein verarmter Ölscheich, nur in ein Bettuch gewickelt. Er friert, er hat Hunger und Durst.

      Herr Jeh geht rein und holt Wasser.
      Herr Jeh schüttet das Wasser über ihn.
      Herr Jeh macht die Tür wieder zu.

      Sorry, aber die Idiotie im Land kennt offenbar keine Grenzen. Wenn solche Leute wie Ölscheichs „verarmen“, dann liegt es nicht an anderen, und auch nicht an „den Umständen“. Es liegt daran, dass sie so sind, wie sie sind.

      ~~~

      PS: Ich weiß, die meisten haben es immer noch nicht verstanden.
      Ich bezweifle, dass ich es schaffen würde, zu verarmen, wenn ich 5.095 US$ pro Sekunde verdienen würde. Es entspricht nicht meinem Naturell, so viel Geld zu verprassen, selbst wenn ich es hätte.

      1. Herr Jeh,

        Sie haben schon verstanden, aber die Saudis bringen ja selbst keinen Tropfen Erdöl, das ihnen Allah in seiner großen Güte für lau geschenkt hat, aus dem Sand-Boden.

        Den eigentlichen Rebbes machen daher  die großen Ölmultis an ihrer Spitze die Rockefellers, welche den gesamten Markt, weltweit  kontrollieren. Und natürlich die …ähäm…Spekulanten.

        D.h. Die Saudis bekommen im Grunde genommen (leicht übertrieben) nur die Brosamen ab vom Kuchen.

        Interessant wird' erst dann, wenn ein Staat wie z.B. der Iran,  die Ölmultis enteignet und selbst das Geschäft machen will. Das ist dann wie beim Geld, sofern ein Staat auf die wahnwitzige Idee kommt, sein Geld selbst  drucken  zu wollen und die Geldwaffe, das Mittel zur Schuldsklaverei,  den Hochfinanzbankstern aus der Hand schlägt.

        Dann gibt's Krieg – Natürlich im Namen der Demokratie, der Freiheit und der Menschenrechte.

  3. Der derzeitige innenpolitische "Frieden" ist nämlich nur mit viel Geld und enormen Repressionen erkauft.

    Ja! Wie hier in Deutschland auch.Nur bezahlen tun das die einfachen Arbeitnehmer.Bis den Beamten und Staatsangestellten Geld und die Geduld ausgehen, dann geht Luzzi hier ab.

  4. Das krypto jüdische Wahabi-Regime der Sauds ist ja genau so in den Fängen der Hochfinanzbankster wie wir und wird auf Dauer auch genau so ausgeplündert – wie wir.

    Anstatt eigenes Geld herzustellen, z.B. den Gold-Dinar oder eine auf Gold gestützte Währung haben sie die Hoheit über die Geldausgabe an Rothschild und Konsorten abgetreten.

    Die prodozieren natürlich nur 'Geld aus der Luft', sog. 'Fiat-Geld' (Schuld-Geld).

    Um das Kopfabschneider Regime tut es mir nicht leid – um die Menschen, die davon betroffen sind schon!

     

  5. @Redaktion
    ihr wollt mit Gewalt auf ORF-Niveau, nicht wahr.

    Saudi-Arabien drohen bald schon Rekordarbeitslosigkeit und Verarmung

    Ja, man hört davon. Die armen Reichen. Familie Gates, Rockefeller, Onasis und Rothschild soll es ähnlich gehen. Kaum noch Geld, jeden Tag Millionen zu verprassen. Wie soll das nur noch weiter gehen?

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