Flüchtlinge und Armutsmigranten am Wiener Westbahnhof. Bild: Youtube

Österreich kann die Menge an Flüchtlingen kaum noch versorgen. Hilfsorganisationen warnen vor dem Kollaps. Enttäuschte Flüchtlinge kehren zunehmend wieder in die Heimat zurück.

Von Marco Maier

Der enorme Zustrom an Flüchtlingen und Armutsmigranten sorgt in Österreich für massive Probleme in Sachen Unterbringung und Versorgung. Die Hilfsorganisationen schlagen deshalb Alarm. Immer noch befinden sich unzählige Flüchtlinge in Hallen und Zelten, weil es kaum adäquate Unterkünfte gibt. Schon vor der Flüchtlingswelle gab es in vielen Teilen des Landes einen Notstand an leistbaren Wohnungen, was sich nun noch weiter verschärft hat.

Rechnet man für dieses Jahr noch mit 90.000 Asylanträgen in Österreich, sollen es nächstes Jahr schon 120.000 sein. Eine Zahl, die angesichts des fehlenden Wohnraumes kaum zu bewältigen ist. Selbst die Behörden zeigen sich völlig überfordert. Man ist kaum in der Lage diese Menschenmenge ordentlich und zügig zu managen.

Inzwischen führen die allgemeinen Zustände in Österreich sogar dazu, dass immer mehr der Flüchtlinge und Armutsmigranten aufgeben und in ihre Heimat zurückkehren. Vor allem Kosovaren (die ohnehin keine Chance auf Asly haben), Iraker, Iraner und Afghanen wollen sich dies nicht mehr antun. Als Grund dafür werden hauptsächlich die langen Wartezeiten für die Asylbescheide und die Ablehnung durch die Bevölkerung angegeben.

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Die Illusionen von einem besseren Leben im reichen Europa verblassen zusehends. Dass hier weder Milch noch Honig in Bächen fließen, erkennen immer mehr dieser Menschen. Vor allem die Armutsmigranten sind davon betroffen, während es den echten Kriegsflüchtlingen eher noch um ein Leben in Sicherheit geht.

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22 KOMMENTARE

  1. "Enttäuschte Flüchtlinge kehren zunehmend wieder in die Heimat zurück."

    – Endlich! Ein sehr gutes Zeichen! Echte Flüchtlinge sind froh, wenn sie zur Ruhe kommen ohne bedroht zu werden, alle anderen sind Schmarotzer und gehören heimgeschickt. Insofern ist der Versorgungskollaps eine gute Sache, trennt er doch die Spreu vom Weizen. Ein echter Flüchtling regt sich nicht auf über Sachspenden, im Gegenteil!

  2. Wichtiger noch als umzukehren sind die Nachrichten welche die Flüchtlinge nach Hause senden. In den betroffenen Ländern werden jetzt hoffentlich die im Internet vorzufindenden Einladungen nach Europa relativiert.

  3. da die armutsmigranten in österreich also durch das fehlen adäquater unterkünfte enttäuscht werden und zurückkehren, finden in der brd enteignungen, zwangsbesiedlungen, schliessungen von kindergärten usw. statt – damit sie auf keinen fall auf die idee kommen, die brd ebenfalls zu verlassen. 

    • genau ctzn5, der fehlende äquator ist es, warum die umkehren. Sie haben das ‚i‘ auf den Kopf getroffen: Es ist zu kalt.

      Aber unsere Bundeskanzlerin ist bestimmt schon dabei, einen Äquator bauen zu lassen. So schnell gibt Merkel nicht auf.

    • Nein, keine Bereicherung. Ich spreche hier in diesem Zusammenhang von Migranten, Nicht von echten Flüchtlingen, die etwa 10% ausmachen. Ihnen Hilfe angedeihen zu lassen, ist humanitäre Pflicht. Aber das es den Politikern nicht um Flüchtlinge geht, konnte man daran erkennen, daß zum Beipiel Österreich die Entwicklungshilfe auf das absolute Minimum heruntergefahren hat. Auch ein Kalkül der Agenda, die Verhältnisse in den Regionen der zukünftigen Migranten sozial zu destabilisieren, damit der Aufruf, in die gelobte EU zu emigrieren, auch fruchtet. Wie der Rest, der verbleibt, dort zu rande kommt, ist den Politikern egal! Hauptsache, die Coudenhove Kalergische Vermischung in Europa findet statt .Der als Feigenblatt für ihre Agenda bemühter Humanismus ist Zynismus vom feinsten und endet dort, wo die Rechte und die damit verbundene Belastung der Bürger anfangen.

  4. Das ist doch wohl 'keine' Blaupause für kommende Zustände in Deutschland?

    Langsam dämmert es den Gutmenschen, dass kein Land der Welt mal eben so 200K bis 1 Mio. 'Neubürger' akäquat und komfortabel unterbringen kann.

    Die Schaffung von Infrastruktur, vor allem Wohnraum für solche kurzfristig einströmenden Menschenmassen benötigen nun einmal Monate, wenn nicht Jahre. Die Massenlager in Jordanien oder Libanon sind nicht ohne Grund abschreckende Beispiele was passiert, wenn plötzlich Hunderttausende in ein anderes Land strömen.

    Man sollte die in Österreich eintretenden Notstände durchaus offener kommunizieren, damit auch der deutsche Blödmichel endlich begreift was auf sein Land zukommt, wenn er weiterhin den demütigen Gutmenschen spielen will ohne die Folgen bis ans Ende zu denken.

  5. Ach ja! In der Zeitung "Die Welt" von Heute fordert hingegen Faymann, gegen den von der FPÖ eine Strafanzeige wegen Schlepperei eingebracht wurde, die EU solle Zehntausende Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen. Jetzt sei nämlich mehr Solidarität gefragt, meinte der "als Privatmann" am Bilderbergtreffen in St. Moritz, im Jahre 2011 teilnehmende Sozialist. Faymann hat auch den Vorsitz des am Donnerstag beginnenden Treffen der "Staats und Regierungschefs" in Brüssel. Hier soll über eine engere Kooperation mit der Türkei und ihrem integren Präsidenten Erdogan gesprochen werden. Dazu gehört selbstverständlich die Visafreiheit für Türken, vieiiiiel mehr finanzielle Hilfe von der EU, sowie last but not least der von den Technokraten und den Türken sehnlichst erhoffte EU Beitritt der Türkei! Das das zwar 80% der Österreicher sowie 89% (ZDF Umfrage) der Deutschen nicht wollen, spielt selbstverständlich überhaupt keine Rolle. Für die SPÖ wäre das natürlich auch von großem Nutzen, denn dann hätte man endlich für die auf Türkisch verfassten Wahlplakate auch eine Verwendung! Hier wird also nach dem Motto verfahren, wenn Uns das eigene Volk schon nicht mehr vertraut, und schon gar nicht mehr wählen will, dann müssen "Wir Politiker Uns" halt ein neues Volk schaffen, bestehend aus Opfern. Egal woher die kommen, weil ein Opfer wird ja nicht so unverfroren sein, und die Hand die es füttert beissen. Das diese Politik Marionetten allerdings selbst einer noch viel abartigeren Agenda aufsitzen, werden Sie und die anderen Idioten die Ihnen noch vertrauen erst bemerken, wenn in Europa Alles in Flammen aufgeht!    

  6. Als Asylant würde ich jetzt die Österreicher aus Ihrem Land schmeissen. Was soll denn das? Keine Wohnung und kein Geld? Sowas gibt es doch garnicht. Da macht man sich schon auf die Reise und man bekommt nichts hier.

    Arbeiten sollen wir auch noch? In unseren Ländern war es tausendmal besser. Da hatten wir Ställe und genug Ziegen!! Arbeiten war sowieso ein Fremdwort!

    Ätzend hier. Das sind alles ungläubige und Ihre Frauen waschen sich und sehen aus wie Huren!!  Neeee, das sind richtige Schweine. Schneiden wir Ihnen den Kopf ab!

     

  7. Meinte Gestern irgend einen Bericht über zwei 23 Jährige Asylanten aus Syrien gelesen zu haben, das Sie hier gerne Arbeiten wollen. Sie waren mit 23 Jahren Computer INGENIEURE.

    Kann mir Bitte jemand Erklären was das für ein Beruf ist?

    • Sicher einer der die Spannungsabfälle aus dem Computer rauswischt. Na ja in den USA gibt es ja auch Gegenden wo sich die Hausmeister Ingenieure nennen. Die haben in den USA so wie so immer großkotzige Berufsbezeichnungen warum sollen die Deserteure die hier her kommen das nicht auch nachmachen.

       

       

    • Computer INGENIEURE. Kann mir Bitte jemand Erklären was das für ein Beruf ist?

      Früher ging das so. Aber um richtig Mist bauen zu können, braucht man heute einen Computer.

      • Na ja. LKW Fahrer sind ja nun auch ´´Executive Forwarding Managers´´ Warum sollen da 23 jährige die schon alleine den Knopf zu anschalten des Computers finden nicht Ingenieure sein. Andere Länder, andere Titten. ** oder so **

  8. Der Schlüssel dem zumindestens Einhalt zu gebieten ist das Loswerden der drahtziehenden Politiker und Parteien! Neue demokratische Parteien müssen ohne Wenn und Aber unterstützt werden. Schlimmere Entwicklungen als die derzeitigen können dabei nicht herauskommen. Es ist aber eine Chance auf Besserung!

  9. »Österreich: … – immer mehr Asylsuchende kehren zurück«

    Endlich – und hoffentlich auch aus Deutschland ! Und bitte nehmt sämtliche verlogene Vollpfosten-Verbrecher aus Politik und Gutmenschenindustrie gleich mit!

  10. Enttäuschte Flüchtlinge kehren zunehmend wieder in die Heimat zurück.

    Kann man das nicht irgendwie stoppen?
    Indem man ihnen vielleicht ein Auto schenkt?
    Oder das Quartier ins Hilton verlegt? zumindest über den Winter.

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