Militäraufklärung im Donbass: Schwere Waffen an der Trennlinie

Die Ukraine fährt zunehmend schweres Geschütz an der Trennlinie zum Donbass auf. Das Minsker Abkommen wird von Kiew schlichtweg ignoriert, während man Russland dafür mit der Fortführung der Sanktionen bestraft.

Von Christian Saarländer

Wie die Nachrichtenagentur Sputnik mitteilte hat der Aufklärungsdienst der selbsternannten Volksrepublik Donezk berichtet, dass ukrainische Panzer und Mehrfachraketenwerfer des Typs „Grad“ unmittelbar an der Trennlinie im Donbass gesichtet wurden. Plant Kiew trotz des Waffenstillstands eine Militäroffensive?

„Im Raum von Krasnogorowka wurden vier Panzer und drei Fahrzeuge mit Munition gesichtet. Auf dem Gelände eines Metallwerks in Mariupol wurden zwölf Mehrfachraketenwerfer, im Raum von Asowskoje drei selbstfahrende Artilleriegeschütze und bei Artjomowsk zwei ähnliche Systeme platziert“, teilte Eduard Bassurin mit. Er ist Sprecher der selbsternannten Volksrepublik Donezk.

Trotz des Waffenstillstands nach den Minsk-Gesprächen greift Kiew die abtrünnige Region mit schweren Waffen an. Immer wieder schlägt schwere Artillerie in den Wohngebieten von Donezk ein. Die selbsternannte Volksrepublik Donezk monierte bereits im November, dass die kiewtreuen Militärs ständig gegen das  Minsker Abkommen verstoßen und bat die Außenminister Russlands, Frankreichs und Deutschlands, Druck auf die Ukraine auszuüben.

Loading...

Mehr als 8.000 Zivilisten kamen laut Sputnik nach UN-Informationen bei Gefechten zwischen den Kiewer Truppen und den örtlichen Bürgermilizen ums Leben. Der Konflikt in der Ukraine tobt inzwischen seit über anderthalb Jahren. Eine der ersten Amtshandlungen des vom Westen gestützten Präsidenten war es, das eigene Volk zu bombardieren, weil diese den nationalistischen Maidan-Putsch nicht akzeptierten.

Spread the love
Lesen Sie auch:  Auf dem Weg zu einem US-China-Krieg? Die Schaffung eines globalen totalitären "Eine-Welt-Regierung"-Systems?

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

5 Kommentare

  1. Blutspur, die zum Vatikan führt?

    Erzbischof war zuvor beim Papst –  die mit Rom verbündete griechisch-katholische Kirche, inszenierte den Ukraine-Konflikt!

    Als der katholische Oberhirte der Ukraine seine Glaubensbrüder in Washington um Einmischung der USA bat, regierte noch Präsident Janukowitsch, der eng mit der Regierung in Moskau zusammenarbeitete. Mit dabei auf der Reise in die Washingtoner Machtzentrale war auch der vom Moskauer Patriarch exkommunizierte Patriarch Filaret des abgespaltenen Kiewer Patriarchats. Parallel dazu machten pro-westliche Kirchenvertreter auch mehrfach über Radio Vatikan entsprechend Stimmung. Schewtschuk war in dieser Angelegenheit auch selbst nach Rom gereist und hatte in diesem Zusammenhang auch ,,Papst Franziskus getroffen". ,,Durch die ´sehr klare Positionierung` von Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk und dessen Vorgänger Lubomyr Husar habe die griechisch-katholische Kirche den Konflikt in der Ukraine befördert, so dass dieser sich zu einem ,bewaffneten blutigen Konflikt` auswachsen konnte", so Hilarion gemäß der Agentur Asia News. (kipa-apic.ch, 27.3.2014)

    ,,Schweigen heißt ja nicht, dass wir nichts tun. Wir tun es nur nicht öffentlich."
    (Der römisch-katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck auf die Frage nach der Rolle der römisch-katholischen Kirche im Ukraine-Konflikt; zit. nach tagesspiegel.de, 20.4.2014)

    Die römisch-katholische Kirche und ihre Caritas als eine Stütze des Maidan-Aufstands. Nun ist im Jahr 2014 die Ukraine gar in Aufruhr. Dort gibt es zwar kaum unmittelbar römisch-katholische Kirchenmitglieder, meist Angehörige der polnischen oder deutschen Minderheit, ca. 1 % der Bevölkerung, aber eben die romtreuen Griechisch-Katholischen, deren Großerzbischof auch vom Papst in Rom eingesegnet wird. Über die Vertreter dieser Kirche handelt auch der Vatikan in dem Land, neben der kleinen Minderheit der unmittelbar Römisch-Katholischen. Doch diese waren von Anfang an die Stützen des Maidan-Aufstands, indem man beispielsweise seit Monaten die Gratis-Verpflegung der Aufständischen und Demonstranten betreibt. Ohne die tägliche Versorgung der Demonstranten, Barrikadenbauer und Gebäudebesetzer mit warmen Mahlzeiten hätte der Widerstand gegen die demokratische gewählte Regierung nicht in dieser Weise eskalieren können. Der Caritas-Chef Andrij Waskowycz sprach sich bis zuletzt auch gegen das Vorgehen der damaligen staatlichen Ordnungskräfte aus und warb um Verständnis für die gewalttätigen Aufständischen. Auch die rechtsradikale Partei ,,Swoboda", die mit der deutschen NPD verbündet ist, vertritt für den Caritas-Chef ,,zunächst einmal die demokratischen Werte" (ntv.de 30.1.2014). So sagte es der Vertreter der katholischen Hierarchie. Solche Aussagen sind nicht überraschend. Dass der Vatikan und die Rom-Kirche bevorzugt mit faschistischen und rechtsradikalen Parteien sogar immer wieder Bündnisse geschlossen haben, weiß man aus dem 20. Jahrhundert aus Italien, Spanien, Deutschland, Kroatien, Österreich, der Slowakei, Chile, Argentinien und vielen, vielen Ländern mehr. Wenn auf dem Petersplatz also vom ,,Frieden" gesprochen wird, dann geht es heute wie damals um handfeste politische und klerikale Interessen.

    Zur Erinnerung, die Caritas ist daran beteiligt, dass die Migranten mit Handys versorgt werden.

  2. Warum sich die USA so stark in der Ukraine einmischt?

    Römisch-katholische Spitzenpolitiker der USA

    Außenminister und Ex-Ministrant John Kerry ist Katholik, Vize-Präsident Joe Biden ist Jesuit und Katholik, CIA-Chef John Brennan ist Katholik und Jesuiten-Schüler, UNO-Botschafterin Samantha Power ist Katholikin. Der CIA-Chef stammt gar aus einem ,,strengen und devoten" katholischen Elternhaus (Washingtonpost.com, 24.10.2012), genoss eine ,,klassische jesuitische Erziehung" und ist Absolvent der Fordham University, der Jesuiten-Hochschule von New York. Von daher ergibt sich eine besondere Nähe zum Jesuiten-Papst Jorge Bergoglio. John Brennan hatte sich vor allem mit der Lehre des katholischen ,,Heiligen" Augustinus vom ,,gerechten Krieg" beschäftigt und dessen Leitsätze auf die Politik der USA übertragen. (z. B. http://consortiumnews.com/2013/03/05/does-john-brennan-know-morality/)

    Und man findet noch viele mehr: Jen Psaki beispielsweise, Sprecherin des USA-Außenministeriums, die dort bemüht ist, Beweise dafür zu finden, dass in der Ost-Ukraine russische Soldaten im Hintergrund operieren. Ihr Bekenntnis: ,,I am a Catholic, I am a Democrat and I am a woman." (huffingtonpost.com, 8.2.2012) Und Verteidigungsminister Chuck Hagel wurde katholisch erzogen, ging auf die katholische High-School und schickt seine Kinder auf eine katholische Schule.

    Gläubige Politiker müssen den "Leitern der Kirche" gehorchen!

    Und für alle katholischen Politiker gilt das kirchliche Lehrbuch: Codex Iuris Canonici Can. 212 § 1 – ,,Was die geistlichen Hirten in Stellvertretung Christi als Lehrer des Glaubens erklären oder als Leiter der Kirche bestimmen, haben die Gläubigen im Bewusstsein ihrer eigenen Verantwortung in christlichem Gehorsam zu befolgen." / Can. 225 § 2 – "Sie [die ,,Laien", wozu auch die Politiker gehören] haben auch die besondere Pflicht, und zwar jeder gemäß seiner eigenen Stellung, die Ordnung der zeitlichen Dinge im Geiste des Evangeliums zu gestalten und zur Vollendung zu bringen.

    Und wer entscheidet, wie die ,,Dinge im Geiste des Evangeliums zu gestalten" sind? Nach Can. 212 § 1 einzig die ,,Leiter der Kirche", denen eben auch die katholischen Politiker und Richter als ,,Gläubige" gehorchen müssen. Dies wird auch noch einmal im nachfolgenden Canon 227 bekräftigt. Can. 227 -,,Die Laien haben das Recht, dass ihnen in den Angelegenheiten des irdischen Gemeinwesens jene Freiheit zuerkannt wird, die allen Bürgern zukommt; beim Gebrauch dieser Freiheit haben sie jedoch dafür zu sorgen, dass ihre Tätigkeiten vom Geist des Evangeliums erfüllt sind, und sich nach der vom Lehramt der Kirche vorgelegten Lehre zu richten."

    Weiß man um diese Zusammenhänge, wird plötzlich vieles klarer. Amerika ist in der Hand des Vatikan. Das amerikanische Volk ist in der gleichen Situation, wie die deutschen unter dem Faschismus Hitlers. Was Deutschland nicht geschafft hat, soll nun das amerikanische Volk erreichen, die Weltmacht für den Vatikan!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.