Merkels Flüchtlingsmädchen Reem darf in Deutschland bleiben

Wir alle erinnern uns noch an die "packenden" Bilder, als das palästinensische Mädchen während des Gesprächs mit Angela Merkel plötzlich in Tränen ausbrach. Der Aufenthaltsstatus des Mädchens, samt Familie, ist nun geklärt.

Von Redaktion/dts

Das palästinensische Flüchtlingsmädchen Reem, das beim Bürgerdialog mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Rostock in Tränen ausgebrochen war, darf in Deutschland bleiben. Wie die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf die Rostocker Ausländerbehörde berichtet, liegt ein "Aufenthaltstitel" nach Paragraph 25a des Aufenthaltsgesetzes (gute Integration von Kindern und Jugendlichen) vor, der bis Oktober 2017 gültig ist. Mit dem Aufenthaltstitel für Reem ist auch ein entsprechendes Aufenthaltsrecht nach Paragraph 25b des gleichen Gesetzes verbunden, so dass ihre Eltern und ihr Bruder ebenfalls bleiben können.

Die Familie ging bislang von einer befristeten Duldung bis März 2016 aus. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (60, CDU) zu "Bild": "Ich bin zufrieden das der Aufenthalts Status von Reem geklärt ist. Die Zeit der Unsicherheit ist vorbei und sie kann hier bleiben."

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3 Kommentare

  1. Ich finde es erbärmlich, mit dem Schicksal leidgeprüfter Kinder publicityheischend hausieren zu gehen, um damit Stimmung zu machen. Erstaunlich ist zudem, das Menschen aus Palästina abgeschoben werden sollen, während ca. 600000 abgelehnte Asylbewerber niemand wagt, außer Landes zu bringen. Ist das Ganze nicht irgendwie widersprüchlich, werter Herr Caffier? Ausgerechnet die Menschen, die dem Terror in Palästina ausgesetzt sind sollen abgeschoben werden, Sozialpiraten vom Balkan dürfen verbleiben. 

  2. Was für eine rührende Weihnachtsgeschichte.

    Ein Schmierentheater, das unserer "Regierung" würdig ist.

    Lässt sich dafür feiern, Ausländer, die sich hier erfolgreich Mühe gegeben haben, ausnahmsweise NICHT rauszuwerfen, während sie andererseits Hunderttausende Analphabeten unkontrolliert einreisen lässt.

     

  3. "bisher lag eine bis 2017 befristete duldung vor".

    also eine bis 2017 ausgesetzte abschiebung. 

    2017 wäre man nach palästina abgeschoben worden. 

    in ein land, was es für die bundesrepublik nicht gibt. 

    dass die einen für dumm verkaufen ist das eine. 

    aber die machen das auf eine so dermassen bescheuerte art.

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