Graue Wölfe auf der Krim. Bild: © Sputnik/ Max Vetrov

Ein selbsternannter Führer der Krim-Tataren behauptet, dass die türkische Regierung die Krim-Blockade unterstützte. Zudem soll sie eine Guerilla-Truppe unterstützen, die Sabotage-Aktionen auf der Halbinsel durchführen soll. Will die Türkei damit weiter den Konflikt mit Russland anheizen?

Von Christan Saarländer

"Während sich die Kiewer Regierung noch am Kopf kratzt, unterstützen uns die Türken bereits", so Lenur Islymanow, der selbsternannte Führer der militanten Krim-Tataren. Es soll bereits finanzielle Unterstützung von türkischer Seite erhalten haben und diese bald in die ukrainischen Kräfte eingegliedert werden. "Mehr als hundert Mann haben sich uns bereits angeschlossen", so Isylmanov in einem Interview weiter.

Innerhalb von einem Jahr will der Führer der Krim-Tataren zusammen mit den ukrainischen Streitkräften die Krim zurückerobern.Die Mehrzahl der Krim-Bewohner stammt aus Russland und entschied sich in einem Referendum im März 2014 mit überwältigender Mehrheit für die Rückkehr zur russischen Förderation. Sowohl die Kiewer Putsch-Regierung als auch der Westen akzeptiert diese Entscheidung nicht. Will man die Krim nun also mit terroristischen Aktivitäten wieder zurückerobern?

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Zuvor waren bereits die faschistischen Grauen Wölfe aus der Türkei auf der Halbinsel gesichtet worden, die in der Vergangenheit immer wieder durch terroristische Aktionen aufgefallen waren. Auf einem Bild auf Twitter posiert der Organisator der Krim-Blockade mit Anhängern der "Grauen Wölfe" während der Krim-Blockade. Die Krim-Blockade führte auf der Krim zu Stromausfällen. Inzwischen hat das russische Festland die Stromversorgung übernommen.

Contra-Magazin berichtete jüngst von der Beteiligung der türkischen Extremisten an der Krim-Blockade. Die Organisation gilt als gewaltbereit und auch in Deutschland werden die Aktivitäten von den Landesverfassungsschutz-Ämtern mit Sorge beobachtet. Die Vereinigung wird zudem mit dem Stay-Behind-Programm der NATO in Verbindung gebracht, ein ultra-rechtes Partisanenprogramm, welches in Friedenszeiten für zahlreiche Terroranschläge verantwortlich gemacht wurde.

Sollte die Türkei offiziell die Aktivitäten der pro-westlichen Krim-Tataren finanziell Unterstützen, wäre das nach dem Abschuss der russischen Su-24 der nächste feindselige Akt der Türkei. Nach Angeben der Moskauer Nachrichtenagentur TASS verhandelt die Ukraine mit Israel und der Türkei über ein Freihandelsabkommen.

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11 KOMMENTARE

  1. Oha, ganze 100 Mann!

    Da wird Putin aber zittern.

    Es gibt immer wieder Esel, denen das Fell juckt, weil es ihnen zu gut geht. Dann geh'n sie aufs Eis.

    Bleibt also nur, ihnen eine gute Reise in den Eselshimmel zu wünschen, wenn sie tatsächlich auftrumpfen wollen.

    Dort warten 72 Mohrrüben.

    • Aber, ich überlege mir jetzt sehr gut, woher, aus welchem Land, ich mein Obst und Gemüse kaufe, und wohin ich in Urlaub fahre.

      Kriegsdespoten, die IS und ISIS unterstützen, die Flugzeuge abschießen, die Krankenhäuser für den IS betreiben, die erst den umfangreichen Ölhandel, mit gestohlenem Öl, ermöglichen und dieses kaufen, kann man nicht auch noch so behandeln, wie jedes brave Nachbarland.

  2. Kopfprämie 100EUro für jeden Grauen Wolf!  Ausweiden und das Fell aufspannen zum Trocknen.  So wird das bei Raubzeug gemacht.

  3. 100 Mann…richtig motiviert und ausgebildet und man kann ein ganzes Land, ja ganz Europa destabilisieren. Diese 100 Mann kommen nicht in Linie ins gegnerische Feuer gelaufen…sie verteilen sich, tauchen unter und gelten bis zu ihrem Einsatz als "Schläfer°, die je nach Zeitraum und Aufgabe aktiv werden. 100 Mann und Putinm zittert sicher nicht…doch sie sind ein potentielles Problem, dass auf der Krim zu massiven Ausfällen und Verlusten führen können. Das dies die Türkei unterstützt, ist unverantwortlich. Erdölgan ist mit der scheinbaren Rückendeckung der VSA ein hauch grössenwahnsinnig geworden. Die Türkei übernimmt die Provokantenrolle, die einst Polen vor 39 ausfüllte, mit dem Versprechen zu helfen…als Blankoscheck der Alliierten. Schön die Kopfform der Türken lässt vieles vermuten.

     

  4. Bei der Belagerung des deutschen Reiches, was die Belagerung Wiens war, denn der dt. residierte dort, waren die Krimtataren eingesetzt als Terrortruppe. Sie machen im Umkreis von vielen 100 km als Vorhut die Gegend unsicher mit Mord, Vergewaltung, Brand, Versklavung und Folter. Der Zusammenschluss der Türken mit den Krimtataren ist ein logischer Schluss nach dem Satz von Erdogan, das Osmanische Reich wieder entstehen zu lassen. Da steckt eine Kraft dahinter, der unserer weichgespülten Bevölkerung nichts entgegenzusetzen hat.

  5. Kein Grund zur Sorge. Die Russen werden die Krim und ihr Land sauber halten. Im Übrigen lebt der Großteil der Krimtataren friedlich auf der nun wieder russischen Krim! Ein paar gekaufte Verräter gibt es überall. Ich habe vollstes Vertrauen in die geheimdienstlichen, militärischen und strategischen Fähigkeiten Russlands. Putin hat zudem einen exzellenten Beraterstab. Bevor der Sultan vom Bosporus auch nur A und O sagen kann, werden die bombardierten und zusammengeschossenen Kurden mit freundlicher Unterstützung Russlands auf breiter Front ihre Unabhängigkeit von Ankara durchsetzen und die Türkei ein ganzes Stückchen kleiner sein. Manche sagen auch: auf Normalmaß zurechtgestutzt sein.Dumm gelaufen für den kleinen Recep.

  6. meinen informationen nach – und diese habe ich aus erster hand – waren die tartaren zwar sehr skeptisch und haben grösstenteils nicht am referendum teilgenommen. aber nach dem referendum waren sie die ersten, die zum abholen der russischen identitätsdokumente eingetroffen sind. im hinblick darauf löst bei mir der begriff "tartarenführer" nur lautes gelächter aus. 

  7. Deutschland müßte schon vor 100 Tataren zittern. Unsere Schwachmaten der BW treiben sich auf fast allen Kontinenten rum.Da wir noch kein Friedensvertrag mit Eritrea haben, werden die uns Erobern. Die bereicherer aus diesem hochentwickelten Land sind ja schon hier. Es wird Zeit , daß der Russe den Türken mal ein bißchen Aua macht.

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