Hundert deutsche Polizisten sollen Frontex in Griechenland helfen

Rund 100 deutsche Polizisten sollen Frontex bereits ab Jänner unterstützen, um so die Lage in der Ägäis unter Kontrolle zu bekommen. Im Zuge der Operation Poseidon soll gegen illegale Einwanderung und grenzüberschreitende Kriminalität effektiver vorgegangen werden. 

Von Redaktion/dts

Mit rund Hundert Bundespolizisten sowie Hubschraubern und Booten soll Deutschland die EU-Grenzschutzagentur Frontex in Griechenland unterstützen. Eine entsprechende Anforderung traf vergangene Woche beim Bundesinnenministerium in Berlin ein, berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Auf Bitten und unter Führung der Griechen soll Frontex mit insgesamt 850 Mann helfen, die Lage in der Ägäis zwischen dem türkischen Festland und den griechischen Inseln unter Kontrolle zu bekommen.

Dort sind nach Frontex-Angaben in diesem Jahr mehr als 700.000 Migranten in die EU eingereist, nur jeder fünfte sei registriert worden. Der sogenannte Rabit-Einsatz, das Wort steht für "Schnelles Grenz-Eingreif-Team", soll bereits im Januar beginnen und die Frontex-Operation Poseidon unterstützen, die im östlichen Mittelmeer gegen illegale Einwanderung und grenzüberschreitende Kriminalität vorgeht. Eine niedrigere Flüchtlingszahl dürfte die Aktion indes kaum bewirken: Griechenland betrachtet die Türkei nicht als sicheren Herkunftsstaat, weshalb niemand zurückgewiesen wird.

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Ein Kommentar

  1. Es ist natürlich viel einfacher, ca 20.000 Kilometer griechische Seegrenze zu überwachen als die deutschen Genzstationen.

    Jetzt geh' ich erst mal lachen.

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