Gegen türkische Gewalt: 15.000 Kurden demonstrieren in Düsseldorf

Rund 15.000 Kurden haben heute in Düsseldorf gegen den türkischen Militäreinsatz in den Kurdengebieten demonstriert. Ein Sprecher sprach von "staatlichem Terror" seitens der Türkei.

Von Redaktion/dts

In Düsseldorf haben am 2. Weihnachtsfeiertag rund 15.000 Kurden gegen den Einsatz der türkischen Armee im Südosten des Landes protestiert. Zu der Demonstration hatten mehrere kurdische Organisationen aufgerufen. Derzeit befänden sich mindestens 200.000 Menschen aus den Gebieten der Ost- und Südosttürkei auf der Flucht vor "staatlichem Terror", sagte ein Sprecher.

Ihre Städte würden seit Monaten von der türkischen Armee belagert. Die türkische Armee hatte Mitte Dezember eine neue Großoffensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK gestartet, die für mehr Autonomie kämpft. Mehrere hundert Menschen sind seitdem in den Kurdengebieten getötet worden, erst am Vortag hatte es bei einer Militäroffensive viele Tote gegeben.

Die Demonstranten in Düsseldorf warfen auch der deutschen Politik und der Europäischen Union vor, das militärische Vorgehen der Türkei gegen die Kurden zu dulden, weil die Türkei im Gegenzug Flüchtlinge an der Weiterreise nach Mitteleuropa hindere.

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17 Kommentare

  1. Frage mich schon die ganze Zeit warum ausgerechnet die Grünen nichts zu dem ganzen sagen?

    Ja das kommt sicher davon weil Sie jetzt mit Merkel Koalieren möchten und wie bekannt fährt ja Tante Merkel für Ihren Zionfreund gerne auf Wahlunterstützung nach Türkei.

    Miese Bande!!!

  2. Überall gehen zu tausenden die Menschen auf die Straße,nur den bequemen Deutschen kriegt man nicht dazu. Die haben keine Zeit,weil sie ja morgen wieder arbeiten müssen,die haben keine Zeit,weil am Wochenende die Schwiegereltern zu Besuch kommen und nächste Woche geht auch nicht,da fahr ich mit meiner Frau übers Wochenende weg…Ich find das schlichtweg abartig so ein passives Verhalten,vor allem,wenn man sieht was hier gerade passiert und noch passieren wird. Ich muss immer wieder staunen,wieviel Idioten es gibt,die das gar nicht interessiert,aber beim Bierchen mit dem Nachbarn die große Klappe aufreißen…ich verstehs nicht und ehrlich gesagt,ist mir diese Sorte Mensch inzwischen sch….egal geworden.

    1. @tomtom 

      Da kann ich dir leider nur beipflichten. Das Desinteresse ist sehr groß. Verstehen kann ich das auch nicht. Selbst weitergeleitete Links, zum "Augenöffnen"  werden nicht gelesen. Ist schon traurig. 

      Ich persönlich nehme nur jede denkbare und mögliche Gelegenheit wahr mich politisch zu engagieren. 

    2. Ein Generalstreik in ganz Deutschland ist erforderlich! Welche Organisationen sollen diesen ausrufen? Die Gewerkschaften sind bereits gleichgeschaltet… Die organisierte Invasion (forciert seit diesem Jahr – erfolgend aber schon seit mindestens 15 Jahren!!) wird 2016 und 2017 erst richtig Fahrt aufnehmen… Und dennoch: als erstes müsste es einen Generalstreik geben, der auch Nachbarn wie Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn ( wichtig – wenn auch kein direkter Nachbar) mit mobilisieren sollte!!!

  3. Wie uns die Kurden eindrucksvoll in Erinnerung bringen: Die Türkei ist geradezu prädestiniert für die EU-Mitgliedschaft. Erdogans Unrechtsstaat passt perfekt zu dem totalitärem Gebilde in Brüssel. Gleich und gleich gesellt sich gern, wie das Sprichwort lehrt. Sobald es auch in Deutschland eine koordinierte Aktion des IS mit  zahllosen  Opfern gegeben hat, wird der Normalbürger laut nach noch mehr Kontrolle und Polizeistaat rufen und die Politelite wird ihm  antworten, dass er dies bekommen kann, jedoch nicht mehr im nationalstaatlichen Rahmen, sondern supranational durch  Organe der EU, die dann ihre faschistoiden Merkmale nicht mehr zu verstecken braucht. Eng wird man mit Erdogans  Folterknechten zusammenarbeiten.

      1. Das nennt man Demonstrationsfreiheit. Und an Feiertagen haben nun einmal auch mehr Menschen die Möglichkeit, an einer Demonstration teilzunehmen. Oder soll man in Zukunft auch die Demos am 1. Mai verbieten?

        1. Das nennt man Demonstrationsfreiheit. 

          —–

          Herr Maier, hören sie doch auf mit 'Demonstrationsfreiheit'!

          Wenn es um die Demonstrationsfreiheit von rechten oder national-gesinnten Gruppierungen geht, hört die Demonstrationsfreiheit sofort auf.

          Da findet man immer einen Dreh, diese zu verbieten (wg. Sicherheitslage usw.).

          Wenn es jedoch um die 'Demostrationsfreiheit' von irgendwelchen im Kopf verwahrlosten Musels oder linksfaschistischen Pack geht, ist man äußerst großzügig – vor allen Dingen an den höchsten christlichen Feiertagen, wie Weihnachten oder Ostern.

          Das ist von den antichristlichen Kulturmarxisten so gewollt und hat System!

  4. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/26/oesterreichische-polizei-warnt-vor-terror-in-europa-vor-neujahr/

    Ach nee….vielen Dank auch,das wir in einem einst so sicherem Land jetzt jeden Tag extremer Gefahr ausgesetzt sind,mal nicht zu vergessen diese ekelhaften Atombomben,die der Ami auch noch ,großzügig wie Merkel und Co nun mal sind,hier stationiert werden durften.Was bilden die sich eigentlich ein,wir haben ein verdammtes Recht,auf ein normales und sicheres Leben.Mich kotzt das alles nur noch an.

  5.  Düsseldorf haben am 2. Weihnachtsfeiertag rund 15.000 Kurden gegen den Einsatz der türkischen Armee im Südosten des Landes protestiert

    ———

    Die können in ihrem Kurdistan meinetwegen so viel und so lange protestieren wie sie wollen, aber nicht hier in Deutschland. Hier genießen sie Gastrecht. Nicht mehr und nicht weniger. 

    Ich bin zwar kein Freund des Führergans, aber die Kurden,sunnitische Moslems, wie die Türken, als Opferlämmer – das passt hinten und vorne nicht!

    Die reißen hier in Deutschland genau so unverschämt weit das Maul auf, wie die Türken und sind genau so Eindringlinge und Landnehmer wie die Türken.

    Und es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Kurden beim Genozid an den christlichen Armeniern, den Pontos-Griechen, den assyrischen und syrischen Christen genau so mit gemacht haben wie die Türken, die Jeziden, die Alewiten usw, dem insgesamt zwischen 4-4,5 Mio Christen zum Opfer fielen.

    Mein Mitleid für diese Christen- und Kuffarhasser hält sich in sehr bescheidenen Grenzen!

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