Gestern traf sich der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem Amtskollegen Alexander Lukaschenko aus Belarus. Beide Staaten werden ihre bilateralen Beziehungen weiter vertiefen und die gute Zusammenarbeit weiter ausbauen. Lukaschenko liegt besonders am Herzen, dass der Friedensprozess in der Ukraine fortschreitet.

Von Christan Saarländer

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und Belarus könnten kaum besser sein. Dies unterstrich auch das Treffen der beiden Präsidenten in Moskau. „Wir sind mit den Ergebnissen der belarusisch-russischen Interaktionen auf internationaler Bühne zufrieden“, sagte Präsident Lukaschenko. Moskau und Minsk haben ähnliche Standpunkt was die Konfliktbewältigung in Syrien, so der russische Amtskollege Wladimir Putin laut der russischen Nachrichtenagentur TASS.

Neben dem Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen stand auch der Ukraine-Krieg im Fokus des Treffens. Präsident Lukaschenko liegt ein möglichst schneller Friede in der Ukraine am Herzen. Wie die Minsker Agentur Belta berichtet setzt Lukaschenko auf nachbarschaftliche Kooperation mit beiden Staaten. Aber auch der Ausbau der Eurasischen Wirtschaftsunion war Thema des Treffens der beiden Präsidenten.

Bereits am 27. November trafen sich die beiden Präsidenten in Podolsk, wo die Partnerschaft der beiden Staaten ebenfalls unterstrichen wurden. „Es ist symbolisch, dass im Jahr des 70. Jahrestags des Großen Sieges das Treffen in Podolsk stattfindet. Diese Stadt spielte eine wichtige Rolle bei der heldenhaften Verteidigung Moskaus von den Hitlerfaschisten. Heutzutage ist sie eines der größten Industriezentren im Gebiet Moskau. Podolsk hat viele Partnerstädte im Ausland“, hieß es wie man auf dem Internetportal der belarussischen Nachrichtenagentur Belta nachlesen kann.

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Vergangenen Oktober wurde Präsident Lukaschenko mit überwältigenden 84 Prozent wiedergewählt. Die Wahlen wurden von Wahlbeobachtern der OSZE begleitet, die keine Unregelmäßigkeiten dort feststellen konnten. Belarus wird von westlichen Medien und Politikern häufig kritisiert. Defizite in Sachen Demokratie und Menschenrechte werden als Vorwand genommen. Tatsächlich stört es den Westen eher, dass man wirtschaftlich und politisch keinen großen Einfluss auf das kleine Land nehmen kann. Mit Russland hingegen sind die Beziehungen nach dem Ende der Sowjetunion sehr gut.

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2 thoughts on “Freundschaftliche Gespräche zwischen Russland und Belarus”

  1. Man sprach miteinander. Das war`s. Dann wünschte man sich Glück und Segen auf allen Wegen und ging wieder an`s Werk. Die russische Seite vermißte Lukaschenkos Stellungnahme zum

    – Abschuß der Su-24 und

    – zum Bau des Luftwaffenstützpunktes. Zu beiden Themen kein Wort. Man unterstellt Lukaschenko, dass ihm Wohlverhalten gegenüber seinen neuen europäischen Freunden wohl wichtiger ist.   Typischer Fall von treulos. Die Sacharowa würde sagen: "Wenn Du mich brauchst kannst Du mich da treffen wo Du mich allein gelassen hast als Du mich nicht mehr brauchtest."

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