(Zurück zu Seite 1) Das erste Anzeichen von Schwierigkeiten war natürlich 9/11. Es war der folgende amerikanische Angriff, der kritisch war. Sich auf die Erinnerung an Wüstensturm stützend, wurde wieder angenommen, dass die amerikanische Macht die islamische Welt nach Wunsch neu formen könnte. Jede Macht hat natürlich Grenzen, aber die der amerikanischen Macht war bis spät in die 2000er Jahre nicht sichtbar. An diesem Punkt sind zwei andere Ereignisse dazwischen gekommen. Das erste war das Wiedererscheinen Russlands als (mindestens) eine Regionalmacht, als es in Georgien 2008 einmarschierte. Das andere, war natürlich, die Finanzkrise. Beide haben sich verbunden, um die aktuelle Situation zu definieren.

Die Finanzkrise hat das chinesische Verhalten umgestaltet. Obwohl China bereits das Ende seines Wirtschaftszyklus erreichte, hat der Niedergang des Appetits auf chinesische Exporte die Dynamik von Chinas Wirtschaft geändert. Der Niedergang hat nicht nur das Wachstum unterdrückt, sondern Pekings Versuche, Wachstum durch Innenverbrauch zu generieren, schuf Inflation und hat damit die Exporte noch weniger konkurrenzfähig gemacht. Das Ergebnis war eine politische Krise, weil die chinesische Regierung zunehmend von der Instabilität betroffen war und deshalb immer zwingender versuchte, die Situation zu kontrollieren.

Am anderen Ende Eurasiens zeigten die Unterschiede zwischen den Interessen Deutschlands — Europas Hauptausfuhrhändler — und den Entwicklungswirtschaften des südlichen Europas den der EU zu Grunde liegenden Widerspruch auf. Deutschland musste exportieren. Die schwächeren Länder mussten ihre Wirtschaften entwickeln. Beide sind zuerst in der Staatsschuldenkrise und dann wieder in der Sparpolitik kollidiert, die dem Südlichen Europa resultierend aus der Wirtschaftskrise auferlegt worden sind. Infolgedessen musste Europa zunehmend fragmentiert werden.

In einer Art Umkehrung der Rollen hat Russland die Zersplitterung Europas für seinen Status als Erdgaslieferant ausgenutzt, um Europas Politik gegenüber Russland zu gestalten. Russland war nicht mehr der Krüppel Europas, sondern eine bedeutende Regionalmacht, die Ereignisse nicht nur auf dem Kontinent sondern auch im Nahen Osten beeinflusste.

Es geschah an diesem Punkt, dass Russland auf die Vereinigten Staaten stieß. Die Vereinigten Staaten haben eine Wahlbeziehung mit dem Rest der Welt. Außer, wenn ein regionaler Hegemon versucht, Europa zu beherrschen, beschränken die Vereinigten Staaten ihr Gesamtrisiko. Es exportiert relativ wenig, und fast die Hälfte dessen, was es wirklich exportiert, geht nach Kanada und Mexiko. Aber weil Russland selbstbewusster wurde und weil es versuchte, seine Verluste nach dem  Fall der ukrainischen Regierung und der folgenden Installation einer Pro-West-Regierung wiederzugewinnen, begannen die Vereinigten Staaten, ihren Fokus auf die Ukraine und die Grenzländern zwischen Europa und Russland zu richten.

Loading...

Nach jedem systemischen Krieg gibt es die Illusion, dass die siegreiche Koalition fortsetzen wird, zusammen zu halten und so effektiv zu regieren, wie sie gekämpft hat. Nach den Napoleonischen Kriegen hat der Wiener Kongress versucht, die Verbindung gegen Frankreich dafür zu nutzen, den Frieden in Europa neu zu gestalten. Nach dem Ersten Weltkrieg haben die Verbündeten (die Vereinigten Staaten fehlten), den Völkerbund geschaffen. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es die Vereinten Nationen. Nachdem der Kalte Krieg geendet hat, wurde angenommen, dass die Vereinten Nationen, die NATO, der IWF, die Weltbank und die anderen multinationalen Einrichtungen das globale System weiterführen könnten. In jedem Fall haben sich die siegreichen Mächte bemüht, Kriegsverbindungsstrukturen zu verwenden, um die Nachkriegswelt zu führen. Und in jedem Fall sind sie gescheitert, weil das Ding, das sie zusammenhielt — der Feind — sie nicht mehr verbunden hat, er war weg. Deshalb sind die Einrichtungen kraftlos und die Einheit nur eine Illusion.

Das ist, was hier geschehen ist. Der Zusammenbruch der Sowjetunion hat zu Bewegungsprozessen geführt, die die Einrichtungen des Kalten Kriegs nicht führen konnten. Die Nettobewertung ist deshalb, dass der Kalte Krieg das Erscheinen von jenen Realitäten nur verzögerte, die unter seinem Gewicht begraben wurden. Und der Wohlstand der 1990er Jahre hat nur die Grenzen Eurasiens als Ganzes verborgen. Was wir jetzt sehen, sind wiedererscheinende Realitäten von grundlegender Bedeutung, die bereits lange dort waren. Europa ist eine stark  fragmentierte Sammlung von Nationalstaaten. China kontrolliert seine Zentrifugalkräfte durch eine mächtige und repressive Regierung in Peking. Russland ist mehr den Vereinigten Staaten gleich als ein hilfloser Krüppel, der ignoriert oder unterrichtet werden muss. Und die Karte des Nahen Ostens, die durch die Osmanen und die Europäer geschaffen wurde, hat zu Grunde liegende Kräfte verborgen, die jetzt ihre Köpfe erheben.
Vielleicht habe ich zu weit ausgeholt. Aber in der oben geschilderten Konstellation ist Bewegung und man muss sie verstehen können.

Ein Präzedenzfall sind Indien, Pakistan und Afganistan. Im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges von den erfahrenen Kolonialherren in feindseliger Trennung zurückgelassen, geschehen Veränderungen, die Wundern gleichen. Der Inder schließt Milliardenverträge mit seiner Umgebung, Waffen, Rohstoffe und Energieträger betreffend. Russland schlägt Indien als ständigen Vertreter im UNO-Weltsicherheitsrat vor. Pakistan orientiert sich völlig neu. Es scheint, Pakistan hätte die Wahl getroffen und wende sich von den Monarchien des Golfes ab.

Das bedeutet, Pakistan ist offenbar doch in die Umlaufbahn Chinas eingetreten und wird die Pläne der USA im Kontext der Neuen Weltweiten Unordnung, der Chaotisierung des Nahen Ostens, nicht unterstützen. Pakistan ist gegen den Sturz des Präsidenten Syriens, Baschar Assad, aufgetreten. Der Außenminister, Ajsas Tschaudchri, hat erklärt, dass der Staat die territoriale Integrität der Republik vollständig unterstützt.

In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, wie sich die Taliban führen werden. Ob die Taliban zu einer realen Kraft werden, die Daesh widerstehen werden? Sie könnten in Afghanistan und Pakistan zu einem erstklassigen Ordnungsfaktor werden, der die russische Südgrenze schützt und in die neuen multipolaren Projekte integriert werden kann.

Der Sondervertreter des Präsidenten Russlands für Afghanistan, Samir Kabulow, hat im Interview mit Interfax erklärt, dass die Interessen der Taliban-Bewegung im Kampf mit Daesh objektiv mit den russischen übereinstimmen. Außerdem gelten die Taliban jetzt wie eine nationale Befreiungsbewegung. Die Amerikaner sind für sie die Besatzer, die eine Bedrohung für ihre kulturellen und religiösen Traditionen darstellen. "Die Interessen der Taliban stimmen ojektiv mit den unseren überein. Das sagte ich schon früher über die Kanäle der Verbindung zum Austausch von Informationen. Ich möchte unterstreichen, dass wir für die politische Regelung sind. Wir wollten, dass die Regierung Afghanistans sich mit den Opponenten (Taliban), auch wenn sie bewaffnet sind, sich ohne Blutvergießen vereinbaren. Und man sollte die geltende Resolution des Sicherheitsrats der UNO dabei zugrunde legen", sagte Kabulow.

Auch das geschah gestern noch: Der Ministerpräsident Indiens, Narendra Modi, hat heute – auf dem Heimweg aus Moskau nach offiziellen und sehr fruchtbringenden Verhandlungen mit Wladimir Putin – plötzlich und unangekündigt Pakistan besucht, wo ein bilaterales Treffen mit dem Führer des Landes, Nawaz Sharif (zum Geburtstag, deshalb in Lachor), stattfand.

Die Presse schreibt, dass Modi der erste indische Ministerpräsident war, der Pakistan seit 2004 besuchte! Hand in Hand und im Gleichschritt ließen sie sich ablichten. Es ist bemerkenswert, dass nach dem Weg aus Moskau Modi am selben Tag auch noch dazugekommen ist, die Hauptstadt Afghanistans zu besuchen. In Kabul hat er – nach den Ergebnissen des Moskauer Besuches – offenbar sehr eilige Verhandlungen mit der afghanischen Führung geführt. Wir werden der weiteren Entwicklung aufmerksam folgen…

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

11 thoughts on “Eurasien: Politische Entwicklungen, die erstaunen”

  1. Putins erste Wahl, zusammen mit einer langfristigen befriedung Europas war die EU. Merkel hat diesen Traum zerstört und Europa auf das Abstellgleis geführt. Niemals war eine Politikerin in Europa mächtiger seit Adolf Hitler und niemals katastrophal unfähiger, als der Albtraum Merkel.

     

  2. Der Zeitplan der USA wird immer enger. Die USA spürt, dass ihr nicht mehr viel Zeit übrig bleibt für die Durchsetzung der One World. BRICS wächst und gedeiht. Viele südasiatischen Länder werden sich nicht der NATO beugen, sondern im Fahrwasser Chinas bleiben wollen. Südamerika erstarkt langsam aber sicher. Afrika kann trotz breit angelegter CIA-Hybrid-Kriege nicht auf die US-Seite gezogen werden, weil China überall schon fest sitzt und Aufbauarbeit leistet. Europa hält sich trotz Katastrophenwährung und Destruktionspolitik des IWF. Der Speed-up muss her. Jetzt werden wir also in Europa die Auswirkungen der 'SOF's', der 'Hitman', der 'Schakale' und der unerwarteten 'Unfälle' erleben, um die Plan-Zerstörung schneller herbei zu führen. Die Völker werden erkennen müssen, dass die europäischen Politiker alle versagt hatten, die EU und der Euro nichts weiter als Schimären und Märchengeschichten sind. Dass der gesamte Komplex "Frieden in Europa auf Dauer aufgrund der EU und des Euro" Lug und Trug waren.

    Die Völker Europas werden den TTIP, TISA und CETA bekommen. Werden die ökonomische Versklavung, die Armut, die Drangsalierungen und die volle Breitseite US-amerikanischer Verwerflichkeit und den Niedergang des Kontinents erleben müssen. Sich bräsig im Sonnenlicht räkeln und immer die anderen machen lassen war noch nie ein politisch kluger Schachzug. Politik ist die Verteilung von Macht. Und wenn man die Machtfrage irgendwelchen politischen Leichtgewichten oder leichtfertigen Versprecher-banden überlässt und sich nicht engagiert, wird man eben dann von korrupten, bezahlten Polit-Bürokraten vorgeführt. Anders ausgedrückt, man wird seiner Lebensgrundlage beraubt, weil die persönlich-pekuniäre Förderung der Polit-Bürokraten immer Vorrang vor den Völkern hat. Bestechlichkeit fängt beim easy-job an und hört beim Präsidenten der Kommission auf.

    Leichtgläubigkeit ist dasselbe wie Dummheit. Nachlässigkeit ist dasselbe wie Uninteressiertheit. Naivität ist dasselbe wie Faulheit. Allen diesen Eigenschaften ist zu eigen, dass man unverantwortlich sein will. Die sollen machen, ich will meine Ruhe haben. Jetzt werden sie alle diese Ruhe bekommen durch Aufstände, Unruhen, Repressalien, neue Gesetze, Einschränkungen – Besatzungsmacht par excellence in neuem Gewand. Die Signale aus den gleichgerichteten, gleichgeschalteten Medien-Lügen waren doch laut genug. Doch die Völker haben es nicht gehört – bis auf die Griechen, und dort die Jugendlichen. Doch es ist zu spät. Der Zug ist abgefahren. Der jetzt in Kraft tretende Speed-up-Prozess wird dramatisch. Leute zieht euch warm an.

  3. Nebenbemerkung .

    Die Taliban werden keine "Ordnungsmacht" gegen den IS werden – sie werden sich mit ihm verbünden. Deren Ziele sind gleich, die Überzeugungen auch – von der Grausamkeit gar nicht zu reden.

    Was die anderen Handelnden betrifft, haben wir gegenwärtig die folgende Konstellation :

    Die Amis sind die Griechen der Chinesen geworden, und die Deutschen die Chinesen Europas.

    Daraus wird nichts Gutes entstehen.

    Die Russen müssen sich daran erinnern, dass es in Afghanistan keine Verbündeten und keine Freunde gibt – nur Mietlinge. Wenn die Russen schlau sind, halten sie sich aus Afghanistan und dessen Politik heraus – es nicht zu tun, hat sie schon einmal ihr Imperium gekostet.

    1. Aber bitte beachten Sie in Zusammenhang mit den Taliban, dass beide Gruppen die Macht beanspruchen. Und die Taliban sind da zu Hause. IS hat 4 Provinzen im Kampf mit den Taliban übernommen. Das ist kein Verhalten unter Verbündeten…..

      1. Und die Taliban sind da zu Hause. IS hat 4 Provinzen im Kampf mit den Taliban übernommen. Das ist kein Verhalten unter Verbündeten…..

        Das ist wahr.

        Zur Besinnung auf die Brüderlichkeit bedarf es noch eines gemeinsamen Feindes.

        Da der Westen, entgegen aller gegenteiligen Beteuerungen, als Verbündeter des IS agiert, böten sich hier die Russen an. Mit denen hätten beide Fraktionen noch ein paar Hühnchen zu rupfen.

        Darum fände ich es sehr klug von den Russen, sich aus Afghanistan komplett fernzuhalten, schon damit die Serie ihrer außenpolitischen Erfolge nicht abbricht.

  4. Sehr geehrter Herr Roth, Ihre verharmlosende Sichtweise auf die Amerikaner sollten Sie doch noch einmal überdenken.

    Zudem gibt es nur eine TEILWIEDERvereinigung der heutigen BRD mit der DDR (Mitteldeutschland). Der große Rest FEHLT!!!

    Diese Teilwiedervereinigung der BRD und DDR war nötig, um das Expandieren der Hegemonialmacht USA weiter voran treiben zu können.

    Der Zusammenbruch der Sowjetunion war auch strategisches Ziel der Amis, gut ausgedacht und von dem Verräter Gorbatschow in die Tat umgesetzt. Es gab Vereinbarungen mit Russland, die besagten, dass es nach dem 2. Versailler Vertrages, dem „Zwei+Vier-Vertrag“, keine Osterweiterung mehr gäbe! Diesen Vertrag haben die USA SOFORT gebrochen!

    Schon im Rahmen der Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung im Frühjahr 1990 gab es nach Aussage Michail Gorbatschows Zusagen westlicher Außenminister, federführend von Hans-Dietrich Genscher, an die sowjetische Seite unter Gorbatschow, wonach eine Erweiterung der NATO infolge der Wiedervereinigung nicht betrieben werde.

     

    Die NATO-Osterweiterung wird bis heute auf russischer Seite in allen politischen Lagern als Vertragsbruch des Westens wahrgenommen, auch wenn sie auf Ersuchen der ehemaligen Sowjetrepubliken oder Vertragstaaten des Warschauer Paktes erfolgt. Diese Wahrnehmung war schon 1999 vorhanden, wie Alexandr Solschenizyn in einem Interview 2007 darstellte: „Dazu (zu dem NATO-Bombardement Serbiens) kamen die Versuche der Nato, Teile der zerfallenen UdSSR in ihre Sphäre zu ziehen, vor allem – was besonders schmerzlich war – die Ukraine, ein mit uns eng verwandtes Land, mit dem wir durch Millionen familiärer Beziehungen verbunden sind. Diese könnten durch eine militärische Bündnisgrenze im Nu zerschnitten werden.“

    Zweitens empfehle ich Ihnen, sich die Rede von STRATFOR, George Friedman anzuhören, in einem Vortrag für The Chicago Council on Global Affairs über die geopolitischen Hintergründe der gegenwärtigen Ukraine-Krise und globalen Situation sowie die Rolle Deutschlands in den nächsten zwanzig Jahren (Filmbericht, Ausschnitte)

    https://youtu.be/ablI1v9PXpI

    Ukraine als eine Pufferzone zwischen Russland und dem Westen, insbesondere zu Deutschland. Für die Russen ist es die entscheidende Frage, dass die Ukraine zumindest ein neutrales Land wird, kein PRO WESTLICHES!

    Die reale unbekannte Variable In Europa ist Deutschland, wenn die USA den Sicherheitsgürtel um Russland aufbauen. Deutschland ist wirtschaftlich zwar enorm mächtig, aber geopolitisch sehr zerbrechlich.

    Unglücklicherweise müssen die Deutschen in der Geschichte immer wieder eine Entscheidung treffen, so auch jetzt wieder. Das ist das ewige Problem Deutschlands seit 1871.

     

    Und dann sollten Sie einmal in diesen Artikel schauen:

    Ukraine: Die Einkreisung Russlands durch die NATO

    http://www.neopresse.com/politik/ukraine-die-einkreisung-russlands-durch-die-nato/

     

  5. China als neue GVO Grossmacht soll man nicht Vertrauen. Russland einigermassen direkt neben China als Anbieter von bester Bio – Nahrung, sowas geht nicht lange gut. Chinas Vergiftetes Saatgut wird sich über das letzte Bio Saatgut Russlands und den Rest der Welt hermachen, es vernichten. Ein schwerer Schlag gegen das freie Saatgut, gegen die Freiheit aller Lebendigen Organismen an sich, gegen das Völkerrecht hat China damit verstossen.

  6. Herr Roth

    Sie haben in Ihren Ausführungen mindestens zweimal Rußland als Regionalmacht bezeichnet (eine bekannte verächtliche Äußerung des vsa-präsidenten) ohne irgendeinen Hinweis darauf, daß Sie sich von dieser Wortwahl distanzieren. Insofern habe ich den Eindruck gewonnen, daß dies auch Ihrer Sichtweise entspricht. Sie bezeichnen Rußland 

    – als größtes Land dieser Erde

    – als rohstoffreichstes Land der Erde

    – als eines der friedfertigsten Länder der Erde

    – ein Land mit den derzeit fähigsten Politikern der Erde (neben Duma, Putin z.B. auch Schoigu)

    – ein Land mit außerordentlich fähigen, geduldigen und leidensfähigen  Menschen

    – ein Land mit außerordentlichen militärischen Fähigkeiten

    – ein Land, was gnadenlos vom Westen in den 90 -er Jahren ausgebeutet wurde und die    Verbrecher aus dem Land geworfen hat und natürlich wirtschaftlichen Nachholebedarf hat

    – ein Land was in den letzten Jahren maßgeblich an einer friedlichen Welt Anteil hat

    – ein Land, welches klug, aber selbstbewußt mitmischt, ja sogar Stempel aufdrückt  

    auch als Regionalmacht?   Da habe ich keine Fragen mehr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.