Die Türkei wird sich nicht an der Viererkoalition Russlands, Syriens, des Irans und des Iraks im Kampf gegen den "Islamischen Staat" beteiligen, solange Assad Präsident ist. Von außenpolitischer Konstruktivität keine Spur zu sehen.

Von Marco Maier

"Syrien, der Iran, der Irak und Russland haben in Bagdad ein Verbündeten-Quartett gegründet und die Türkei gebeten, sich diesem anzuschließen. Ich habe Wladimir Putin aber gesagt, dass ich nicht neben einem Präsidenten sitzen kann, dessen Legitimität Zweifel hervorruft", sagte Erdogan bezüglich Präsident Baschar al-Assad in einem Interview für den TV-Sender Al-Arabiya, wie Sputnik berichtet.

Die Haltung des türkischen Präsidenten, der von der Restaurierung des Osmanischen Reiches träumt, hat sich diesbezüglich nicht geändert. Erdogan verkraftet es offenbar nicht, dass ein Alawit (also ein Schiite) Präsident eines Landes ist, welches vorwiegend von Sunniten bevölkert wird. Anders ist dieser Hass auf seinen syrischen Amtskollegen kaum zu erklären.

Erdogan verspielt aus persönlichen und religiösen Gründen alle Trümpfe der Türkei, sich als regionale Ordnungsmacht zu etablieren. Dabei sah es noch vor wenigen Jahren ganz anders aus, als die türkische Außenpolitik noch deutlich konstruktiver und offener war. Doch diese Zeiten sind nun vorbei. Stattdessen werden radikalislamische Terrorgruppen in Syrien, wie die al-Nusra Front und gar der "Islamische Staat" unterstützt. Zur Befriedung der Krisenregion trägt dies allerdings nicht bei.

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16 thoughts on “Erdogan: Keine Zusammenarbeit, so lange Assad Präsident ist”

  1. Der soll sich da raushalten – besser für alle Beteiligten. Noch besser, wenn er sich aus allem anderen auch herraushielte. Der wird nirgends benötigt!

    1. Die Türken prallen immer mit Ihrer Geschichte sie leben in der Vergangenheit.

      Es ergibt keinen Sinn von Selcuken göktürken oder von osmanen zu träumen. Welche übrigens auch grausam vorgingen und alles niedermetzelten.

      Die Kurden werden stets als Menschen zweiter Klasse in einer globalisierten Welt behandelt. Dabei sollte der türkische Faschismus endlich begreifen das jedes und zwar jedes Volk der Welt eine große Geschichte hat. Auch die Kurden egal obs nun Ayyubiden Skythen oder Meder waren. Es geht nicht um das was vor 1000 Jahre mal war es geht um das hier und heute. Und fakt ist das die Kurden eben auch seit jahrhunderten in Anatolien leben. Man versucht sie auszulöschen. Weil der türkische Faschismus niemals in Frage gestellt wurde. Das geht jetzt so seit dem 1. Weltkrieg seit der Gründung der modernen Türkei 1923 wird der kurdische Ruf nach einem freiheitlich selbstbestimmten Leben brutal niedergeschlagen.

      Erdogan sollte sich ein paar osmanische Poster zu Hause aufhängen und die Realität fähigen Politikern überlassen sonst werd er sich irgendwann in einem Albtraum wiederfinden.

      Denn eines ist doch klar. Die Türken pflegen nachbarschaftliche Beziehungen mit der Kurdenhauptstadt Diyarbakir und den restlichen kurdischen Gebieten der Türkei. Aber die Regierung und die kemalistisch islamistische nationalistische Erziehung macht das Zusammenleben schwerer bis fast unmöglich.

      Sollten die Türken sich nicht zusammenreißen und mit den Kurden zusammenleben wollen in einer großen stabilen Türkei wird über kurz oder lang die Türkei geteilt werden. Denn die Regierung zeigt eben keinen Willen die Kurden zu akzeptieren und in den Kurdenregionen die kurdische Sprache kurmanci als schulfach muttersprache einzuführen.

      Die Kurden sind ein Volk das seine Idenität bewahren will.

      Wenn sie das nicht tun sterben sie aus. Will man das? Wer das will hat kein Stück Menschlichkeit an sich.

      Für ein klarer Fall von Nationalismus und Landgeilheit wie es die Faschisten im 19 Jahrhundert propagiert haben.

      Hängt das Selbstbewusstsein davon ab wie groß ein Land ist? Also fühlt der TÜrkei sich nur mit einer großen Türkei gut? Also dann fühlt sich der TÜrkei schlecht weil Russland 50 mal so groß ist wie türkei? oder USA 10 mal so groß? Brasilien 15 mal so groß? Deutschland oder Frankreich hat weniger Land und ist somit schwächer? Totaler Quatsch. Es kommt nicht auf die Größe des Landes an sondern auf sein Ansehen und sein Status in der Welt. Erdogan ist dabei alles zu zerstören.

  2. Eine Ergänzung zum Statement vom politischen Mafiosi! Keine Zusammenarbeit mit der Türkei, solange er am Ruder ist. Aber da bräuchte es Menschen mit Rückgrat und Charakter. Die wird man in Berlin und Brüssel niemand finden. Charakterlicher Pöbel sitzt an den Schalthebeln der Macht, und man darf sich von diesen kriminellen Elementen niemals etwas Konstruktives für die europäische Bevölkerung erwarten. Man wäre schwerstens enttäuscht, wie die jahrzehntelangen Erfahrungen beweisen!!

  3. Erdogan ist ein verbohrt religiöser Fundamentalist, der mit seiner religiös verblendeten Sichtweise eine Machtbesessenheit demonstriert, die die Türkei ins Verderben führt. Weit wird er damit nicht kommen, dafür aber unzählige Menschen abschlachten und verhindern, dass sein Land eine gesunde wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung fortführt. Der Mann ist eine Katastrophe!

  4. werden erdogans Öl-LKWs bombardiert und auf die türkischen Räuberbanden agd gemacht.  Da sind dem fuchs Erdogan, die Trauben in Syrien zu sauer geworden1

  5. Inzwischen gibt es drei UN-Resolutionen, denen zufolge etliches zu Kriegsverbrechen wird, was gewisse Menschen in und um Syrien tun. Die Konsequenzen sind so krass, dass die USA sich beugen. Alle drei Resolutionen wurden von Russland vorbereitet. Doch aus Höflichkeit gestattete Russland Frankreich und den USA, jeweils eine Resolution zu beantragen. Zitat:

    "Während die syrische Armee ihre Offensive fortsetzt, hat das Trio der Sicherheitsratsresolutionen, das die russische Diplomatie erreicht hat, zusammen mit der Veränderung des militärischen Gleichgewichts vor Ort, den Russen etwas gegeben, was wie ein Siegerblatt aussieht."

    http://www.dzig.de/Der-Staat-BRD-fuehrt-einen-Angriffskrieg-gegen-den-Staat-Syrien

  6. Selten so einen Müll gelesen.

     

    Erdogan kann nicht verkraften, dass ein Alawit in Syrien regiert?

    Vor dem Aufstand in Syrien hatte doch Erdogan kein Problem mit Assads religiöser Zugehörigkeit, den er seinen Freund nannte.

    Merkt ihr nicht, dass ständig die Religion als Ursache für jeden Müll vorgeschoben wird?

    Deswegen kann die Türkei auch nicht dieser vierer Koalition beitreten.Aha.

    Halloooooooooo aufwachen.

    Was hat die Türkei in einer Koalition mit Russland und dem Iran zu suchen?????????

    Die Türkei ist ein Verbündeter des Westens und nicht Russlands oder des Irans.

    Dass sie dem nicht beitreten wird dann auch noch als Beweis für deren religiöse Ambitionen herangezogen.

    Merkt ihr nicht wie ihr manupulliert werdet???

    Erdogan ist nicht der Einzige, der Assad nicht am Verhandlungstisch möchte, aber der Einzige aus religiösen Gründen, bei dem kann man die Karte ausspielen, gibt ja genug die es schlucken.

     

     

    1. Ihr seid alle Türken hasser.wir lieben unser Land wir kämpfen für unser Land.wir lieben und leben Islam und ihr seid nur gegen Türkei weill medien selbst Türken hasser sind.

  7. Puhh ich hatte auf ein informatives Magazin gehofft, doch da bin ich hier wohl leider an der falschen Adresse. Erdogan soll sich also nicht an der Viererkoalition beteiligen wollen, weil Assad als Alawit an der Macht ist. Ich meine dreister gehts ja wohl nicht mehr. Assad hat die letzten Jahre so vielen Menschenleben zerstört, ist gegen sein EIGENES Volk vorgegangen und da soll man sich mit ihm an einen Tisch setzen und mit ihm zusammenarbeiten? Man soll also mit jemandem zusammenarbeiten, der gegen die grundlegenden Menschenrechte eines jeden Bürgers völlig verstößt. Allein schon dies zeigt mir, dass wir uns immer noch nicht weiterentwickelt haben. Da finde ich persönlich, dass Erdogan sogar als einziger in dieser Situation humanitär handelt. Aber natürlich ist es klar dass Erdogan so handelt, weil er als Präsident eines Landes mit mehrheitlich sunnitischen Muslimen, an einer Zusammenarbeit mit einem alawitischen Präsidenten teilnehmen soll. Ich meine Leute das ist doch kein Kindergarten, wie könnt ihr dieser angeblichen Denkweise glauben schenken? Denkt ihr ernsthaft ein Präsident eines Land mit mehreren millionen Bürgern kann es sich leisten nach so einem Schema zu handeln? Das ist ja wohl lächerlich. Und ab der Mitte des Artikels wird mit kühnen Behauptungen ohne jegliche Beweise um sich geworfen, den ach ja die Türkei und Erdogan sind ja so böse. Und diesmal sind sind sie schuld. Man könnte den gesamten Terrorismus im nahen Osten beseitigen, man ist gaanz kurz davor, aber weil ein Erdogan ja nicht mit einem alawiten zusammenarbeiten möchte, weil er ja ein Alawit ist und neein nicht weil er soviele Ziviisten getötet hat, besteht der Terrorismus immernoch und schuld an dem ganzen ist die Türkei. Dieses erlogene Bild erzeugt ja dieser "seriöse" Artikel.

    Leute, ich bitte euch, lasst euch nicht von solchen Medien blenden. Auch nicht von größeren Zeitungen und Portalen in denen wieder nur der selbe Stuß professioneller verbreitet wird. Sucht euch seriöse Quellen. Schaltet euren Kopf ein und entfernt euch mal von diesen Meinungen, die euch eingetrichtert werden. Erweitert euren Horizont und werdet nicht zu einer rauen, manipulierbaren Masse, denn wir haben schon oft genug in unserer Geschichte gesehen, dass dies niemals gut sein kann!

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