Donbass: Die Vorbereitungen eines neuen Kriegs durch Kiew laufen weiter

Die ukrainischen Streitkräfte beginnen offenbar mit den Vorbereitungen für einen erneuten Angriff auf den Donbass. Entsprechende Vorbereitungen laufen derzeit. Bei der Räumung von Korridoren durch vermintes Gebiet kommt es immer wieder zu Explosionen.

Von Thomas Roth

Die ukrainischen Militärs haben in der okkupierten Zone begonnen, in den Minenfeldern Durchgänge für die Vorbereitung eines Angriffs auf den Donbass freizumachen. Darüber hat heute im Briefing im Pressezentrum der Donezker Nachrichtenagentur (DNA) der Stellvertreter des Kommandeurs des Korps des Ministeriums für Verteidigung der DNR, Generalleutnant Eduard Bassurin, mit Verweis auf die aktuellen Aufklärungsergebnisse informiert.

"Die Nachrichten, die von unseren Quellen kamen, bedeuten, dass in die Richtungen Donezk und Gorlowska Pioniere Durchgänge durch die Minenfelder durch Entminen schaffen, um sie im Folgenden für Angriffshandlungen nutzen zu können, sowie um Aufklärungs- und Diversionsgruppen auf das Territorium der Republik schleusen zu können", so der Vertreter des Ministeriums für Verteidigung. Bassurin ergänzte noch, dass wegen des "Mangels an Zusammenarbeit und der korrekten Führung der Karten der Minenfelder, fortgesetzt die Technik und die Militärangehörigen der Ukrainischen Streitkräfte (USK) auf den Minen in die Luft gesprengt werden".

Diese Informationen konnten schon früher von der Volksmiliz der LVR  bestätigt werden, dass nämlich ukrainische Pioniereinheiten die Arbeiten zum Entminen einiger Abschnitte am Ufer des Flusses Sewerski Donez durchführen. "In diesen Abschnitten hat das Flussufer eine sanfte Neigung, die Tiefe des Flusses ist relativ gering und der Untergrund ist steinig, so dass die Panzertechnik des Gegners bei nur minimaler Vorbereitungszeit und in sehr kurzer Frist die Überfahrt verwirklichen kann", hat der Stellvertretende Stabschefs des Korps der Volksmiliz der LVR, Oberst Igor Jaschtschenko, berichtet.

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Dabei hat, im Interview mit den ukrainischen Massenmedien, ein Vorgesetzter des staatlichen Grenzdienstes der Ukraine, Wiktor Nasarenko, erklärt, dass sich die ukrainischen Grenzsoldaten zusammen mit den USK und den Rechtsschutzorganen darauf vorbereiten, einen Grenzabschnitt mit einer Länge von 409,3 km in Besitz zu nehmen. Der entsprechende Plan ist im Kollegium schon besprochen worden und "wir sollten darauf vorbereitet sein", hat Nasarenko gesagt. Der Plan von der Wiederherstellung der Kontrolle Kiews über den Grenzabschnitt zwischen DVR und Russland ist eine "komplizierte Aufgabe", sagte  Nasarenko, "aber eine durchaus lösbare."

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Das Entminen von Durchgängen durch die Minenfelder ist eines der Merkmale eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs. Ob sich Kiew für ihn entscheiden wird, ist bisher nicht bekannt. Es kann natürlich auch nur das übliche "Nervenspiel" sein, da Kiew eigentlich ganz genau die Meinung von ernsthaften Militäranalytikern kennen sollte, die besagt, dass im Falle eines Angriffs auf den Donbass den USK die vollständige Zerschlagung droht.

In diesen Tagen hat die amerikanische Regierung für seine Bürger die Gültigkeit der Verordnung über das Verbot verlängert, das Territorium der Krim und des Donbass zu besuchen. Es betrifft auch das Verbot von Flügen aus den USA in die oben genannten Gebiete, einschließlich Dnepropetrowsk. Für Bürger Amerikas, die sich schon auf der Krim oder in der DLVR befinden, ist es dringend angeraten sofort abzureisen, da nach Meinung der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, es für ihr Leben gefährlich werden kann.

Offenbar macht das State Department nicht ohne Grund so einen eiligen Rückruf seiner Bürger. Es riecht nach der sich vorbereitenden Reinigung dieser Territorien vom menschlichen Faktor und Washington hat sich wohl beizeiten entschlossen, dafür zu sorgen, dass seine Bürger sich von dort entfernen. Man will sich am liebsten nicht mit dem Gedanken beschäftigen, was aus den Bewohnern der Donbasser Republiken und aus den Krimtschan wird, wenn schon alle Ausländer nach Hause geholt werden.

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4 Kommentare

  1. Russland als Scutzmact on MinskII kann den sichereitsrat mit dieser Situation anrufen und das Einschreitern einer intern. Friedenstruppe vorschlagen, damit derr Wahnsinn endet.

    1. Stimmt Kollege. Völlig richtig. Allerdings nur noch bis zum 31.12.2015  Dann läuft Minsk II aus. Und bis dahin würde der Westen sofort die Gelegenheit ergreifen und jeden noch nicht eingesetzten NATO-Soldaten in die Ukraine holen und zwischen die Parteien stellen. Dann würde demilitarisiert. Im Donbass echt in der Ukraine wie jetzt auch schon. Danach würden sie die nächsten zwanzig Jahre da bleiben und Führungspunkte errichten, Lager füllen, usw.  Alles – nur nicht wieder verschwinden. Das wäre dann echt dumm gelaufen…

  2. Sollte es dazu kommen, ist Russland aufgefordert, diesem Spuk mit einem gewaltigen kurzen Militärschlag, ein Ende zu bereiten. Die Nato Verbrecher werden den Schwanz einziehen, denn sie werden vor dem eigenen Untergang zurückschrecken. Es gibt keinen anderen Weg. Stalin hätte längst gehandelt. Auf zum letzten Gefecht.

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