Die meisten Menschen werden in diesen Tagen des Jahreswechsels von einem Gefühl unbestimmter Zukunftsangst beherrscht. Sie spüren, dass unsere Gesellschaft an einem Punkt angekommen ist, an dem es so wie es bisher nicht weitergehen kann. Höchste Zeit also, einmal Bilanz zu ziehen und eine Standortbestimmung vorzunehmen.

Von Ernst Wolff

Wie sind wir in die gegenwärtige Lage geraten?

Die Welt, in der wir leben, hat sich in den vergangenen Jahren von Grund auf verändert. Der alles entscheidende Wendepunkt war die Krise von 2007 / 2008. Nach über drei Jahrzehnten der Deregulierung des Finanzsektors hatte ausufernde Spekulation zu riesigen Schuldenblasen geführt. Der Zusammenbruch des kreditgetriebenen US-amerikanischen Häusermarktes ließ eine davon zerplatzen und trieb internationale Großbanken, Versicherungen und Konzerne rund um den Globus in den Ruin.  

Anschließend zwangen die hinter diesen Institutionen stehenden Investoren die Politik, die bankrotten Unternehmen nicht abzuwickeln, sondern im Zuge der größten Vermögensumverteilung in der Geschichte der Menschheit mit Hilfe von Steuergeldern am Leben zu erhalten. Den arbeitenden Menschen, die die für diesen „Bail-out“ notwendigen Summen erwirtschaftet hatten, wurde erklärt, das Ganze geschehe zu ihren Gunsten, denn die geretteten Unternehmen seien „too big to fail“ („zu groß, um sie zusammenbrechen zu lassen“)

Obwohl die Politik damals hoch und heilig versprach, die Finanzmärkte zu bändigen oder zumindest in die Schranken zu weisen, geschah – nichts. Im Gegenteil: Unter dem Vorwand, die Wirtschaft wieder ankurbeln zu wollen, begannen die wichtigsten Zentralbanken der Welt nach der Krise, Unsummen an Geld zu drucken und sie genau denen, die den Zusammenbruch zu verantworten hatten, zu immer niedrigeren Zinssätzen zur Verfügung zu stellen. Diese wiederum stecken das billige Geld seitdem nicht in die lahmende Wirtschaft, sondern in den viel lukrativeren, aber auch riskanteren Finanzsektor und blähen ihn auf diese Weise sogar noch weiter auf. Da sie seit 2008 sicher sein können, dass Großinvestoren im Notfall wieder als „too big to fail“ gelten und erneut gerettet werden, ist ihre Risikobereitschaft heute größer als vor 2008.

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Die Langzeitfolgen der letzten Krise tragen die arbeitenden Menschen

Auch die Langzeitfolgen der Rettung von 2007 / 2008 wurden nicht etwa den dafür Verantwortlichen in Rechnung gestellt, sondern auf die arbeitenden Menschen abgewälzt: Um die durch die Bankenrettung entstandenen Löcher in den Staatskassen zu stopfen, müssen sie seit der Krise im Rahmen der „Austeritätspolitik“ Massenarbeitslosigkeit, niedrigere Löhne und Renten, höhere Steuern und geringere Sozialleistungen in Kauf nehmen. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist ein unaufhaltsamer Anstieg der sozialen Ungleichheit, die inzwischen ein historisches Ausmaß angenommen hat: 2015 verfügten weniger als einhundert Menschen über ein größeres Vermögen als die Hälfte der Menschheit.

Das von den Zentralbanken praktizierte Gelddrucken bei kontinuierlicher Zinssenkung hat zu immer größeren Blasen an den Aktien-, Anleihe- und Immobilienmärkten und zu einer vollständigen Verzerrung der ökonomischen Realität geführt. Waren diese Märkte früher ein Gradmesser für den Zustand der Realwirtschaft, so spiegeln sie heute in erster Linie das Ausmaß der Manipulation durch die Zentralbanken wider.   

Noch dramatischer ist die Entwicklung im Bereich der Derivate (reine Finanzprodukte, die mit der Realwirtschaft nichts zu tun haben). Obwohl sie das globale Finanzsystem bereits zweimal (1998 und 2007 / 2008) existenziell bedroht haben, haben ihr Umfang (der wegen mangelnder Regulierung nur annähernd geschätzt werden kann) und damit auch ihr Gefahrenpotential seit der letzten Krise weiter zugenommen.

Das globale Finanzsystem gleicht einem Drogenabhängigen

Durch die nach 2007 / 2008 zur Stützung des Weltfinanzsystems ergriffenen Maßnahmen ist eine Abhängigkeit entstanden, die es so noch nie gegeben hat: Damit die Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkte nicht in sich zusammenbrechen und das gesamte System mit in den Abgrund reißen, müssen Investoren unablässig mit neuem Geld zu immer günstigeren Zinssätzen versorgt werden. Dabei ist klar, dass die kontinuierliche Erhöhung der Geldmenge irgendwann zur vollständigen Geldentwertung und damit in eine Hyperinflation führen muss. Die Europäische Zentralbank zum Beispiel hält nicht nur an dieser Strategie fest, sondern weitet sie derzeit sogar noch aus. Der Grund dafür, dass sie tagtäglich 2 Mrd. Euro ins System pumpt, wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand des Systems: Ohne diese Manipulation könnte es in der gegenwärtigen Form nicht aufrecht erhalten werden.

Da die Senkung der Zinsen bereits die Nullgrenze erreicht hat und nun immer weiter in den Minusbereich vordringt, werden bereits Maßnahmen getroffen, um den arbeitenden Menschen den Rückzug aus dem bestehenden Geldsystem abzuschneiden: Die drastische Einschränkung des Bargeldverkehrs und ein geplantes Bargeldverbot sind nichts anderes als Barrieren, die errichtet werden, um eine Flucht der breiten Masse aus den Bankkonten hin zum Bargeld zu verhindern. Auch das „Bail-in“ (die Heranziehung der Einlagen von Sparern und Kleinaktionären im Fall eines Bankzusammenbruchs), das ab dem 1. Januar 2016 für alle Banken im Euroraum gilt, ist im Grunde nichts anderes als die Vorbereitung einer umfassenden Enteignung arbeitender Menschen für den Fall, dass die Banker sich erneut an den Finanzmärkten verspekulieren.

Sieben Jahre nach der Krise von 2008 markiert 2015 einen Wendepunkt: Die bisherigen Maßnahmen zeigen wie bei einem Drogensüchtigen immer weniger Wirkung und müssen daher in immer höheren Dosen verabreicht werden. Dennoch bleibt die Wirkung zunehmend aus. Dafür treten immer stärkere Nebenwirkungen auf, die das Spiel zunehmend gefährlicher machen. Anders ausgedrückt: Das Finanzsystem ist an einem Punkt angekommen, an dem die bisherigen Maßnahmen großenteils ausgereizt sind und eine Umkehr das System als Ganzes zum Einsturz bringen würde. Die Realwirtschaft wiederum kann sich nicht erholen, da die Renditen dort nicht annähernd so hoch sind wie auf den Finanzmärkten. Schlimmer noch: Die höchsten Gewinne sind in den kommenden Monaten genau da zu erzielen, wo sie den größten sozialen Schaden anrichten – im Bereich der Währungsspekulation in den Schwellenländern.

Wie lange kann es so weitergehen?

Die Frage, die sich aufdrängt, lautet: Wie lange kann dieses System noch bestehen? Eine präzise Antwort darauf lässt sich nicht geben. Einen globalen Schuldenstand von über 200 Billionen US-Dollar hat es in der Geschichte der Welt noch nicht gegeben. Auch negative Zinsen waren bisher unbekannt und für das Gelddrucken gibt es keine bekannte Obergrenze. Dass es irgendwann zur Hyperinflation führen muss, steht fest, aber niemand kann sagen, wie weit die Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkte sich noch künstlich aufblähen lassen, bevor die Blasen zerplatzen. Sollten die Zentralbanken an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stoßen, steht noch der Internationale Währungsfonds (IWF) mit seiner eigenen Währung, den „Sonderziehungsrechten“, zum Eingreifen bereit. Diese bereits 2008 in großem Stil eingesetzte Währung wird ausschließlich an Staaten vergeben und könnte einen Crash im Ernstfall noch um einige Zeit hinauszögern.

Dennoch ist es angesichts der vielen wirtschaftlichen Krisenherde nicht ausgeschlossen, dass ein unvorhergesehenes Ereignis (ein „black swan“) das gesamte Kartenhaus zum Einsturz bringt. Sollte das geschehen, stünde die Welt von einem Augenblick auf den anderen vor der größten Krise aller Zeiten. Das Weltfinanzsystem hat sämtliche Länder so eng miteinander verknüpft, dass kein Winkel der Erde von seinem Zusammenbruch und der resultierenden Entwertung des Papiergeldes verschont bliebe.

Die größte Gefahr lauert nicht in Finanzsektor

Die derzeit größte Gefahr lauert allerdings weder im Finanzsektor, noch in der Realwirtschaft, sondern im Bereich der Politik. Die politisch Verantwortlichen wissen – genau wie die wirtschaftlich Mächtigen – um die allseits lauernden wirtschaftlichen und finanziellen Gefahren und greifen daher zu zwei in der Vergangenheit bewährten Mitteln: Um von den wahren Schuldigen und der eigenen Korruptheit abzulenken, bauen sie Feindbilder auf und bereiten Kriege vor. Die USA als mächtigstes und gleichzeitig sozial am stärksten zerrissenes Land setzen zunehmend auf militärische Gewalt und legen seit Längerem die Grundlagen für einen Krieg gegen Russland. Ihre Politik gegenüber der Ukraine und den ehemaligen Ostblockstaaten dient der ständigen Provokation der Regierung Putin. Unterstützt wird sie durch den treuesten Verbündeten der USA im Nahen Osten, Saudi-Arabien, das seit 2015 dafür sorgt, dass der Ölpreis, der bereits die Sowjetunion zu Fall gebracht hat, immer weiter sinkt – ein Prozess, den Russlands Führung auf Dauer nicht überleben kann.

Aber auch die übrigen Großmächte wie Großbritannien, Frankreich und auch Deutschland bereiten sich immer stärker auf militärische Auseinandersetzungen vor. Sowohl Russland, als auch China, das nach einem Fall der russischen Regierung sofort zur nächsten Angriffsziel der USA würde, unternehmen ebenfalls erhebliche Rüstungsanstrengungen.

Motor für diese internationalen Kriegsvorbereitungen sind allerdings nur vordergründig die Lage der Weltwirtschaft und die des globalen Finanzsystems. Entscheidender und für die Entwicklung des Weltgeschehens auch über das Jahr 2016 wichtigster Faktor auf unserem Planeten ist die exponentielle Zunahme der sozialen Ungleichheit.

Da sich die Welt fest im Würgegriff der Finanzindustrie befindet und diese nicht einmal zu den geringsten Zugeständnissen an die arbeitende Bevölkerung und die Armen bereit ist (man erinnere sich nur an die Ereignisse dieses Jahres in Griechenland), wird sich die soziale Ungleichheit in der vor uns liegenden geschichtlichen Epoche dramatisch verschärfen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf das Heftigste entladen – in der Form von Armutsaufständen, Bürgerkriegen und riesigen sozialen Verwerfungen.

Wie wird es weitergehen?

Befindet sich die Welt angesichts dieser Perspektiven – Crash, Krieg, oder Bürgerkrieg – nicht in einer unaufhaltsamen und nicht mehr zu stoppenden Abwärtsspirale? Ist nicht jeder Versuch, den Lauf der Geschichte positiv beeinflussen zu wollen, von vornherein zum Scheitern verurteilt?

Der Zustand der Welt im Jahr 2016 könnte ein solches Urteil in der Tat nahelegen. Dennoch gibt es mehrere Entwicklungen, die in eine andere Richtung deuten. Sowohl die Manipulationen an den Finanzmärkten, als auch die Kriegsvorbereitungen, die internationale Aufrüstung, die weltweite Brutalisierung der Polizei und die mit Macht vorangetriebene Erklärung des radikalen Islamismus zum Menschheitsfeind Nr. 1 sind ja kein Zeichen der Stärke der derzeit Mächtigen. Im Gegenteil: Sie belegen ihre Schwäche und ihre Angst vor Veränderung. Säßen die Finanzelite und die ihr hörigen Politiker wirklich fest im Sattel, wären sie nicht darauf angewiesen, einen riesigen weltumspannenden Medienapparat zu unterhalten, der nur dazu dient, die globale öffentliche Meinung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.  

Ein Blick auf den Vorwahlkampf in den USA zeigt, wie dort Milliarden von Dollar dafür ausgegeben werden, eine geradezu hysterische Angst vor dem Islamischen Staat zu schüren. Sinn und Zweck dieser Übung ist es, davon abzulenken, dass die wirklichen Feinde der arbeitenden Bevölkerung an der Wall Street und im Weißen Haus sitzen. Das Gleiche gilt für Frankreich nach den Terroranschlägen von Paris: Obwohl die Ursache für die Attentate in den verheerenden sozialen Verhältnissen der französischen und belgischen Vorstädte zu suchen ist, wurden sie vom politisch angeschlagenen Präsidenten zum Anlass für eine radikale Verschärfung der Sicherheitsgesetze und für die Ausweitung des Kriegseinsatzes in Syrien genommen – obwohl sonnenklar ist, dass die Terrorgefahr dadurch nicht verringert, sondern erhöht wird.

Allerdings zeigt der Einfluss der Mainstream-Medien auf das Denken der Massen seit 2007 / 2008 erhebliche Ermüdungserscheinungen und hat im Jahr 2015 seinen bisherigen Tiefstand erreicht. Umfragen belegen, dass immer mehr Menschen den verbreiteten Informationen immer weniger Glauben schenken, und dem Verhalten der Wähler im Jahr 2015 kann man entnehmen, dass immer mehr den etablierten politischen Kräften den Rücken kehren. Allerdings können sie den ihnen aufgezwungenen Meinungen in vielen Fällen keinen klaren eigenen Standpunkt entgegensetzen, da ihnen der politische und wirtschaftliche Durchblick fehlt. Außerdem sind sie durch die Erfahrungen, die sie in der Vergangenheit gemacht haben, weitgehend desillusioniert und resigniert.

Sowohl Desillusionierung, als auch Resignation werden allerdings durch die vor uns liegenden Ereignisse durchbrochen werden: Ob Crash, Krieg oder Bürgerkrieg – wenn es um die eigene Haut geht, dann werden auch die Frustriertesten aufwachen und sich zu regen beginnen. Ihr größtes Problem wird allerdings die politische Orientierung sein.

Aus diesem Grund bleibt auch 2016 die wichtigste Aufgabe die Aufklärung. Nur wer erkennt, dass nicht islamistischer Terror, sondern das Bündnis aus rücksichtslosen Spekulanten, korrupten Politikern und den ihn hörigen Journalisten die Menschheit in den Abgrund zu reißen droht, kann sich gegen diese historische Herausforderung zur Wehr setzen. Die Gefahren, vor denen die Welt steht, waren nie so groß wie heute, aber auch die Chancen, die Mehrheit der Menschen zu einem Umdenken zu bewegen, waren – dank der modernen Kommunikationstechnologien – nie größer.

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11 thoughts on “Apokalypse oder Reset – was erwartet uns 2016?”

  1. Aus diesem Grund bleibt auch 2016 die wichtigste Aufgabe die Aufklärung. Nur wer erkennt, dass nicht islamistischer Terror, sondern das Bündnis aus rücksichtslosen Spekulanten, korrupten Politikern und den ihn hörigen Journalisten die Menschheit in den Abgrund zu reißen droht, kann sich gegen diese historische Herausforderung zur Wehr setzen. 

    ———-

    Bravo, das ist der Schlüsselsatz, der jedoch noch insofern erweitert werden mus…..

    Hochfinanzbankster  und die von Ihnen kontrollierten Zentralbanken, welche die Völker ganz legal ausrauben!

  2. Wenn ein kleiner Schneeball von der Bergspitze hinunterollt..wird er immer groesser und zwangslaeufig spaetestens bei der Ankunft im Tal zerplatzen.

    So wird es auch diesem kriminellen Kapitalismus ergehen.

    Das Leben ist ein Schiffbruch.Rette sich wer kann! /Voltaire

  3. Aus dem – 'too big to fail' – ist inzwischen ein – 'too big to save' -, der sich zur

    selbsternannten 'systemrelevanten'  aufgeschwungenen Finanzbranche, ge-

    worden, die sich nur noch auf unbestimmte, kurze Zeit mit ihren 'QE' und

    anderen Tricks, Zeit geschunden, über Wasser halten kann. Allein schon mit den

    Methoden Clinton/Lewinsky erpressten Unterschriften zur Aufhebung des 'glass-

    steagall-acts' zeigen, daß man mit kriminellen Methoden keine gültigen

    Marktgesetze mit Schneeballsystemen, Schulden- mit Schuldenbekämpfungen,

    Insolvenzverschleppungen ect. aufheben kann, die sich eines Tages, wie es sich

    abzeichnet, mit einer Generalpleite des Finanzsystems, allein im Schattenban-

    kenbereich mit dem Zusammenbruch des CDS-Systems, einer nicht mehr

    kontrollierbaren Bombe, rächt. Die Explosion dieser Bombe wird auch das schnellste

    EDV System nicht mehr aufhalten können, so daß wir uns 2016 rechtzeitig die

    Ohren zuhalten sollten!

  4. Unser Problem war immer "too big to jail", und stürzte es zusammen, behandelten wir es wie eine Konsolidierung und es nahm einen neuen Anlauf, sich zu übertreffen. Die Linearität des Systems ist immanent, denn Geld regiert die Welt. 

    Der nächste Zusammenbruch wird auch nicht das Tor in den Knast öffnen, dafür den in die Hölle.

    Die Totalität der Globalisierung läßt kein Wirtschaftswachstum mehr zu, deshalb verkauft man uns "Übernahmen" als freudige Hochzeiten, doch die Konzerne sind schon so gewaltig, daß sie wie Tankschiffe gar nicht mehr seetauglich sind und dann einfach zerbrechen. Aol TimeWarner riß 300 Milliarden Dollar in die Tiefe, Daimler-Chrysler 50 Milliarden, seit 2007 sind von den 800 US-Banken mehr als 200 pleite gegangen und so weiter.

    Die Ressourcen zu fördern wird auch immer kostspieliger und wenn die Börse das erkennt, gibt es eine Panik. Dann ist auch die Globalisierung erledigt, denn die "Decke" übt Druck aus auf die Notenbanken, frische Scheinchen in Umlauf zu bringen, bis sie als Hyperinflation vom Himmel regnen.

    Am Ende werden wir feststellen, daß wir Geld nicht essen können.

    Guten Rutsch!

     

     

     

     

    1. Unser Problem war immer "too big to jail"

      Exact! So lange der Satz, Verbrechen lohnt sich nicht, keine Bedeutung hat, war es das.

      Die Regierung, Gesellschaftsordnung, die nicht mal den Anschein erwecken kann, das Verbrecher ins Gefängnis kämen, hat verspielt.

      Schönes Neues.

  5. Die Lösung liegt klar auf der Hand: wir brauchen Schnellstens! !!!!! Ein Trennbankensystem, die einzige Lösung. Das bedeutet die Wall Streit geht unter. Aber selbst wenn diese die Ersparnisse und Vermögen der Menschen stiehlt, reicht das nur für 1% wiebzu lesen war. Das bedeutet, daß alte Systemfehler auf jeden Fall. Es will aber einen grossen Krieg entfesseln, der eine Katastrophe für die Menschen ist und letztlich garnichts löst 

  6. Zitat:

    Ihr größtes Problem wird allerdings die politische Orientierung sein.

    ———-

    Da hat man von politischer Seite schon vorgesorgt, fürchte ich.

    Die Schuld am Zusammenbruch des Systems wird wohl den Invasoren in die Schuhe geschoben werden.

    Und ich befürchte dass die  Meisten so blöd sind auf diesen Zug aufzuspringen.

    Leider geht damit die Rechnung der Eliten auf – nämlich dass nicht sie als Schuldige in den Fokus der Massen rücken.

  7. Ich denke, Sie sind mit Ihrem Artikel ein wenig zu kurz gesprungen.

    Das 1% Rendite suchende Finanzelite, das über die fünf großen Währungen bestimmt, incl. SZR und zu dem die bekannten 8 Familien gehören, die das „Geld“ inne haben, lenkt mit seinen bekannten, von Ihnen auch genannten, diversen Nebenschauplätzen gewollt von dem auf die Welt zukommenden globalen Crash ab, damit es, wie Sie richtig feststellen, die höchsten Gewinne in den kommenden Monaten genau da erzielen kann, wo es den größten sozialen Schaden anrichten kann – nämlich im Bereich der Währungsspekulation in den Schwellenländern.

    Versinkt die globale Welt mehr und mehr in Krisen, Kriegen und Bürgerkriegen, kann diese gierige, absolut skrupellose Finanzmafia, wozu auch der Hochadel gehört, in Ruhe das gesamte Vermögen der Welt rauben und von „fleißig“ nach „reich“ umverteilen. Das ist das Ziel, bevor dann über die SZR die neue Weltleitwährung zum Tragen kommt, weg vom total überschuldeten Dollar hin zum Renminbi. Die Menschen werden die gleiche Finanz-Mafia, die das verursacht, anflehen, endlich die Unruhen und weltweiten Kriege zu beenden. Dafür akzeptieren sie dann selbstverständlich das Zinses-Zins-System gerne weiterhin.

    Einziger Unsicherheitsfaktor stellt derzeit NOCH eine bestimmte „Elite“ in den USA dar, die jedoch nicht die oben genannte ist, die derzeit sieht, dass ihr die „Felle“ davon schwimmen, sie zu den ganz großen Verlierern beim weltweiten Raub gehören könnte und daher möglicherweise bei ihrem Untergang die gesamte Welt in einen alles vernichtenden Weltkrieg hineinziehen will.

  8. Finanzsystem hin Finanzsystem her, Zusammenbrüche hat es in der Geschichte schon immer gegeben.Und irgendwann ging es dann wieder von vorne los. Doch was 2015 in Deutschland/Österreich geschah und sich 2016 weiter fortsetzt ist viel schlimmer als ein  Zusammenbruch eines Finanzsystems oder gar eines verlorenen Krieges. Deutschland wird geflutet mit fremden Kulturen und Religionen das nie gut gehen kann, außer brutalst kommende Diktaturen wo Religionen gleich abgeschafft werden und die Diktatur einen zerstörerischen Kurs fährt. Nochmal 1,5 Millionen dieses Jahr plus Familiennachzug, wird Deutschland als Kultur auf Zeit garantiert verschwinden lassen.Keine Generation danach kann diesen Schaden noch einmal beheben. Kommt keine Diktatur wird Bürgerkrieg mit verbrannter Erde die logische Folge sein. Dazwischen gibt es nichts mehr.

     

  9. hallo herr autor, sie hätten ihre erkenntnisse schon eher veröffentlichen lassen können. hat da vielleicht noch die firma es nicht zugelassen oder hatten sie  die hose voll. geld, entlassung oder familienwohl?

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