Joe Bidens Besuch in der Ukraine offenbarte ein neues Bild. Kiew kann sich nicht mehr auf die Unterstützung Washingtons verlassen. Die Amerikaner wollen sich offenbar nicht mehr von den neuen korrupten Eliten des Landes bestehlen lassen.

Von Thomas Roth

Vor wenigen Tagen begann in Paris der „entscheidende“ Klimagipfel. Die Erderwärmung soll auf 2 Grad begrenzt werden. Wenn ich mich damit jetzt weiter beschäftigen würde, wäre für meinen gebrauchten Körper die Gefahr eines Totalschadens unkalkulierbar. Also – anderes Thema. Beginnen wir auf diesem unsäglichen Gipfel beim Fotografieren der Präsidenten. Unzählige Regierungschefs, auch welche, die sich um ihre Völker sorgen und sehen Sie selbst: Achten wir besonders auf das Geschehen nach der Minute 3:10:

Da ist der Führer der freien Welt zu sehen, wie er Kollegen begrüßt, dabei steht sein ukrainischer Ziehsohn Poroschenko in Habacht; nur er nimmt ihn irgendwie nicht wahr und blickt eher sonstwohin. Oder doch? Jedenfalls zeigt er deutlich, dass er keinen Kontakt zu ihm braucht. Ich begann darüber nachzudenken. Meine Augen wollten das Gesehene gar nicht glauben. Gerade wenn Kameras dabei sind, zeigen diese geübten Darsteller doch was sie zeigen wollen und nichts anderes. Und das, was Obama bezüglich Poroschenko zeigen wollte, war beleidigend, sogar erniedrigend, auf jeden Fall abfällig und konfrontativ. Warum das denn?

Jetzt könnte man der Episode diese eigenartige Bedeutung belassen, wenn nicht die Bestätigung dafür gekommen wäre, dass das Verhalten Obamas nicht zufällig war. In Wirklichkeit war das Ignorieren des ukrainischen Präsidenten durch seinen amerikanischen Übervater, ein Zeichen für eine neu aufgemachte Position der USA in Bezug auf die Ukraine.

Wie bekannt, ist gerade Vizepräsident Biden in Kiew gewesen. Und wer aufmerksam der internationalen Politik und damit auch diesem Besuch folgt, der konnte einige interessante Dinge bemerken. Wie üblich, kam Biden nach Kiew wie der Meister selbst. Wie üblich wurde der Besuch in der Ukro-Presse der "Besuch des Bosses" genannt, obwohl es richtiger gewesen wäre, ihn "Besuch des Arbeitgebers" zu nennen. Wie üblich wurde vor Biden der rote Teppich ausgerollt und von drei Schnuckelchen in festlichen Pluderhosen Brot und Salz gereicht. Wie üblich hat sich Biden dann an die Kopfseite des Tisches gesetzt, an der vom Gesetz her der Präsident zu sitzen hat, um dann leicht spöttisch eine Festrede zu halten, wie es auch der Gauleiter in einem besetzten Gebiet machen würde.
 
Am interessantesten war die Mitteilung des Vizepräsidenten der USA darüber, dass er in letzter Zeit mit Poroschenko wahrscheinlich mehr als tausend Stunden (oder tausende Male) telefoniert hat, seine Worte. Es war öfter als mit der eigenen Frau! Biden hat das gesagt, nicht Poroschenko. Auch nicht Saakaschwili. Biden – der Vizepräsident der USA! Er ist ein ausgezeichneter Diplomat. Und in seinem Mund bedeutet eine solche Phrase nur eins: "Petja, entschuldige, aber du hast uns ja erreicht!" Und wenn Sie jetzt Sie diese Worte Bidens mit dem Verhalten des Präsidenten Obama auf dem Werbefilm etwas höher zusammenlegen, dann werden Sie verstehen, dass das alles Details eines Bildes waren – aber noch lange nicht alle.

Im Verlauf seines Besuches hat Biden auch erklärt, dass es keine Waffen geben wird! Und das war schließlich die entscheidende Frage. Nein, man solle die Probleme im Südosten der Ukraine ausschließlich auf diplomatischem Wege entscheiden. Und das sagt nicht Irgendwer, sondern die Nummer zwei in der amerikanischen Regierung. Dann sehen wir wieder den Werbefilm mit Obama. Und wir verstehen ganz genau, dass es nicht einfach ein Akt der Unhöflichkeit war. Es war etwas viel Größeres. Es war ein Zeichen dafür, dass ihn die Ukraine anekelt! Und wenn Ihnen diese Schlussfolgerung als strittig erscheint, dann fragen Sie sich einfach, auf welche Weise Poroschenko mit Putin die Dinge des Südostens auf "diplomatischem Weg" regeln soll? Die Chancen dafür sind ungefähr genauso gut wie die, z.B. Daesh auf diplomatischem Weg zu überzeugen, aus Syrien zu verschwinden.

Und die Entscheidung, Kiew keine Waffen zu geben, wirkt wie die Unterschrift Obamas unter diesen Rat Bidens. Und die des Kongresses gleich noch mit (einschließlich der McCains). Übersetzt in meine Sprache heißt das: "Ihr werdet Euch schon mit Putin absprechen – Ihr Prachtkerle schafft das schon! Und wenn nicht – dann entschuldigen Sie bitte! Aber wir werden in diese Sache nicht mehr eingreifen. Es gibt Wichtigeres!" Und das war immer noch nicht alles.

Biden hat Poroschenko doch 190 Millionen Dollar für "die Fortsetzung der Reformen" mitgebracht. Das haben einige nicht besonders aufmerksame Beobachter als Fortsetzung der Unterstützung Amerikas für den Krieg gegen Russland gewertet. Falsch! Vollkommen falsch. Vor kurzem haben die USA Putin mitgeteilt, dass sie keine Garantien für die ukrainische Schulden gegenüber Russland übernehmen. Daraus folgt der Default. Daraus folgt, die Ukraine hört auf, als selbständiger Staat zu existieren. Und jetzt hat Biden 190 Millionen mitgebracht.

Um zu verstehen, was das alles bedeutet: erinnern Sie sich daran, wie der amerikanische Präsident Poroschenko demonstrativ ignorierte. Dann wird uns allen klar sein, dass dieses Geld – das letzte ist, das von Amerika für die Ukraine ausgegeben wurde. Trotz der Tatsache, dass Poroschenko selbst um eine ganz andere Summe bat: nämlich eine Milliarde Dollar. Deswegen hat er mit seinem Anklingeln die transatlantischen Arbeitgeber terrorisiert. Und zwar so war aufdringlich, dass es dem armen Joe nicht mal mehr möglich war, mit seiner Frau zu reden, worüber Biden die ÖFFENTLICHKEIT informiert hat! Das ist das Ende der Unterstützung der Ukraine. Das Projekt hat sich erledigt. Aber auch das war noch nicht alles.

Zu allem Überfluss hat Biden im Verlauf des Besuches Poroschenko noch die Notwendigkeit wieder einmal (!) erklärt, dass er mit der Korruption zu kämpfen hat.
Und jetzt stellen Sie sich das doch mal in Ruhe vor:

  1. Sie haben keine Garantien für die Staatsschuld erhalten. Das bedeutet, dass die USA dem künftigen ukrainischen Default nicht widersprechen.
  2. Sie haben 1 Milliarde erbeten und 190 Millionen erhalten, den fünften Teil.
  3. Sie haben um Geld gebeten und wurden aufgefordert, über die ausgegebenen Mittel – und zwar im Klartext – zu berichten, es wurde von andauerndem Diebstahl geredet.
  4. Sie werden keine Waffen erhalten.
  5. Sie wurden gebeten, sie nicht weiter zu belästigen.

Kommentar überflüssig. Das ist das Ende des Projektes. Und jetzt werden wir versuchen, uns zurechtzufinden, warum das Projekt zu Ende gegangen ist. Dazu müssen wir wohl nach Syrien schauen:

  1. Dort haben wir neuerdings die aktive Rolle Frankreichs, das von dem amerikanischen Spiel an einem der Eingangstore Europas genug hat.
  2. Wir haben eine Position Deutschlands, die von Sigmar Gabriel geäußert wurde, hinter der sich fast alle Deutschen insgeheim stellen; sie sind bereit in Syrien im gleichen Lager mit Russland zu stehen. Nachdem der Bundestag die Teilnahme des deutschen Militärs an der Operation gegen Daesh beschlossen hatte, wurde durch Vizekanzler Sigmar Gabriel auf Veränderungen der außenpolitischen Positionen hingewiesen. Insbesondere hat er angedeutet, dass Deutschland bereit ist, Russland die Krim "zu verzeihen", dass Deutschland die Rückführung Moskaus in die G8 erwartet und weiter nicht beabsichtigt, bei der Rolle Saudi-Arabiens in der Verbreitung des Islamismus ein Auge zuzudrücken (BND-Bericht).
  3. Die Empörung Europas bezüglich der Position der Türkei, die unverhüllt für den Schutz der Islamisten einsteht und tatsächlich eine antieuropäische Position zusammen mit den USA wählte.
  4. Die zunehmenden Stimmen in den USA zugunsten der russischen Position in Syrien und zugunsten der Kooperation mit Russland.

In dieser neuen Realität wird die Konfrontation mit Russland schon nicht mehr aktuell sein. Und der Sieg bei den Wahlen von le Pen und dem Front National – ist ein sehr beunruhigendes Signal, da einer der Punkte des Wahlprogramms dieser Dame der Bruch mit der NATO und die heftige Annäherung an Russland ist.

Amerika, das politisch in Syrien und in der Ukraine gespielt hat, sind die Möglichkeiten ausgegangen, die Verbündeten an ihrer Seite zu halten und auf den Kontakt mit Russland wenigstens einzugehen und Russland nicht zu stören. In einen echten Kontakt mit Russland ohne Lösung der ukrainischen und türkischen Frage zu gehen – scheint unmöglich. Die türkische Frage ist schon entschieden. Erdogan ist ganz ruhig und bereit, mit Russland einen Vergleich abzuschließen, wie es ihm auch in Washington in kategorischem Ton empfohlen wurde.

Die ukrainische Frage hat sich im Verlauf des Besuches des Herrn Biden gerade jetzt entschieden. Wer wird vor dem Hintergrund dieser Probleme das ukrainische Schwindelgeschäft fortsetzen und die unersättliche Horde der ukrainischen Diebe füttern? Wer wird in den USA unter diesen Bedingungen das Risiko übernehmen, dass mit dem Verlust der europäischen Verbündeten in der NATO und einer gefährlichen Unordnung in allen Koalitionen verbunden ist? Wir haben die Ukraine nicht vergessen, zu keiner Sekunde. Aber die amerikanische Regierung hat begonnen, zu vergessen und wird sie bald ganz vergessen haben. Dann sind wir angekommen. Endlich.

Es zeigt sich wieder einmal ganz deutlich, die russische Außenpolitik ist Weltklasse. Man kam vom Niveau eines Drittweltlandes, überstand geschickt alle Angriffe, regenerierte sich und besiegt heute den globalen Hegemon auf allen Gebieten. Und das ohne Atombombe, wie oft vom Hardcore-Publikum gefordert wurde. Die Politik des Abknabberns, wie russische Analytiker diese Methode von WWP gern nennen, ist unter den gegenwärtigen Bedingungen jeder anderen überlegen. Putin arbeitet evolutionär. Keine Show-Aktionen fürs Publikum, sondern maximal effiziente Arbeit im Hintergrund, die in der Regel unauffällig bleibt. Er wird den NATO-Kräften Stück für Stück ihres Einflusses wegknabbern. Ein Teil ist schon weggeknabbert, auch was die Nutzung des syrischen Luftraums angeht. Es wird vermutlich kein Ereignis geben, bei dem von einem Tag auf den anderen alles Kopf steht, aber achten wir auf die Kleinigkeiten. Und wenn wir in 3 Jahren zurückschauen und die dann vorherrschende Lage mit der heutigen vergleichen, dann werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit unbeschädigt überlebt haben und feststellen, dass alles Kopf steht. Hätte vor ein bis zwei Jahren jemand angenommen, dass die Ukraine heute wieder unser ist?

26 KOMMENTARE

  1. Nie im Leben! Für die Schulden der jiddischen Finanzmaffia kommen die braven und immerwilligen europäischen Steuerzahler auf. Eines ist klar. Der russische Bär hat mit seinem kraftvollen Syrien-Engagement mächtig in die Suppe gespuckt.

  2. Lassen die USA die Ukraine fallen?

    Antwort Nein!

    Warum? Weil die Khasaren-Juden Amerikas und Israels und ihe mächtigen Lobbyorganisationen, wie die AIPAC,  ihr Khasaria zurück haben wollen mit dem Zentrum Kiew, dass  im Mittelalter von den Russen im Jahr 965 n, Chr.  zertrümmert wurde. 

    s. Arthur Koestler – der 13. Stamm[

    "In Khasarien gibt es Schafe, Honig und Juden in großen Mengen" –  Muquadassi, Descriptio Imperii Moslemici, 10 Jahrhundert 

    Auf den Spuren von "Gog" und "Magog" Das jüdische Königreich der Khasaren 

    http://wakenews.net/Auf_den_Spuren_von_Khazar.pdf

    • …"dass er in letzter Zeit mit Poroschenko wahrscheinlich mehr als tausend Stunden (oder tausende Male) telefoniert hat, d.h., seine Worte, es war öfter als mit der eigenen Frau! Biden hat das gesagt, nicht Poroschenko.!

      ——-

      Oh, die zionistischen Bidens sind ja auch in der Ukraine…ähäm…'finanziell egagiert', vielleicht hat der mit dem jüdischen Oligarchen besprochen,. wie man die Ukrainer noch besser ausplündern kann! 

      Biden's Son, Kerry Family Friend Join Ukrainian Gas Producer's Board

      Ukraine's Burisma Holdings Is Controlled by Former Energy Official Under Yanukovych

      http://www.wsj.com/articles/SB10001424052702303851804579560542284706288

      Biden, Kerry,Poroschenko, Yatzenjuk usw. usf.

      Es bleibt alles in der Familie, beim 'Stamm'! 

  3. Die USA benötigt die Ukraine, um Russland an dieser Ecke zu beschäftigen. Ich glaube den USA kein Wort und keine Geste. Vielleicht eine vorübergehende Taktik. Warum inverstiert Sorros dort? Nein, das ist ein plumpes Ablenkungsmanöver der USA, vielleicht um Russland zu täuschen. Alles, was die USA machen, dient nur dem Eigennutz, denn selbst wenn sie etwas nicht machen, ist Vorsicht dabei angesagt. Sie geben die hegmonialen globalen Ansprüche nicht auf, sie backen auch keine kleineren Brötchen, sie sind gierig wie eh und jeh. Die Konzerne und die Wallstreet geben sich nur mit der ganzen Welt auf dem Teller zufrieden. Interessant war der Händedruck zwischen Obama und Putin. Es war kein Freimaurergruß! Was eine oft vermutete Schmierenkomödie zwischen den USA und Russland ausschließt.

  4. Ich glaube nicht, dass die USA Kiew "fallen lassen". Die Ukraine ist geostrategisch für die US-Regierung und das Pentagon zu wichtig, weil die Ukraine Teil des gegen Russland gerichteten Ländergürtels (von den baltischen Staaten bis nach Zentralasien) ist, womit die US-Regierung mittels der Nato seit 1990 Russland einkreist.

    Was ich jedoch für plausibel halte ist, dass Obama & Co. die Ukraine auf der US-Prioritätenskala abgestuft haben. Auch weil Poroschenko und Jazenjuk ja überhaupt nichts auf die Reihe bekommen (wollen?), noch nicht einmal Minsk II. Der US-Vasall Jazenjuk scheint aktuell wohl auf der US-Abschussliste zu stehen, weil Jazenjuk wegen Korruption von der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft angeklagt werden soll. Und das wird man in Kiew wohl nur mit US-Zustimmung machen. Wahrscheinlich soll Poroschenko politisch "überleben". Dafür wird dann Jazenjuk als Bauernopfer herhalten müssen. Aber das ändert nichts am Prinzip des "neuen US-Bundesstaates Ukraine", der sicherlich dauerhaft am finanziellen Tropf der EU und des IWF hängen wird.

  5. Haha geil, bei der besagten Stelle aufm Video hab ich so lachen müssen. Poroschenko ist einfach nur ein Hampelmann

    Der Artikel selbst gefällt mir sehr gut, hoffentlich trifft auch alles so ein

  6. USA Und ISRAEL sind Terrorstaaten!!!

    Es gibt in der zivilisierten Welt auch ein Respektvollen Unmgang mit anderen Ländern und Staaten gebaut auf Respekt und Achtung gegeneinander!!

    Leider ist die heutige auslegung von Demokratie aus Sicht von Amerika und IS rael eine andere!!

    Demokratie bedeutet für diese beiden Länder Versklavung und Herrschaft!!

    Diese Beiden Staaten kann man getrost als Terrorstaaten bezeichnen!!

  7. Der Artikel ist ja nicht schlecht, aber er vergisst den Werbespruch von Markwort (ex Focus Chef) "Fakten, Fakten, Fakten……" Hier ist viel Kaffeesatzleserei zu besichtigen, Interpretationen, Deutungen, Wunschdenken. Alles kann so kommen oder so sein oder …… auch nicht. Die Ukraine ist in jeder Beziehung ein Hotspot, als geopolitischer Zankapfel und in der Korruption, in der sich auch Teile der US-Eliten, Biden allen voran, die Hände waschen. Die sind ja nicht wenigerr korrupt als die Ukraine-Marionetten oder auch die deutschen US-Marionetten und gekauften und US-ferngesteuerten Politiker – Frau Merkel allen voran – samt ihrer Lohnjournaille, die ihre Tagesbefehle aus den US-Botschaften und in Deutschland zudem aus dem Bundeseinwegpropagandaministerium erhalten. Sofern sie nicht schon massenweise wegen erwiesener Nutzlosigkeit (siehe Spiegel) gefeuert werden, was per se kein Schade ist und keinerlei Lücken hinterlässt. Deren Job macht demnächst der Kollege Journalistencomputer. Einmal programmiert, sondert er massenweise, einseitig, tendenziöse Nebelkerzen-Artikel am Fließband ab und erfüllt damit die ultimativen Wünsche der Politik an die Presse wesentlich besser. Gute Zeiten also für freie und alternative Medien. Und die dürfen dann auch mal spekulieren.

  8. als nächstes solcher fqiled states kan also die Türkei gewertet werden. Nunmehr als Schurkenstaat erkennbar, Erfdogan als Pate des iS, wird seine Lieblinge diese IS und viele Grenzräuber-banden,
    bald allesamt einsammel und als Karkassen verwerten können nachdem sich die Russen darauf eingeschossen hatten.
    das offene Scheunentor von der Türkei zu Syrien wird es nimmer geben und Erdogan kann seine Panzerbrigaden rasch wieder nachhause holen, nachdem es sein bisheriger Protege Obama angeraten hat. Syrisches Erdöl für Terroristen wird bald zuende fließen, denn die fleißigen Erdölräuber fliehen bereits vor jedem nahenden
    sU24.

  9. Eine der größten, wenn nicht gar die größte landwirtschaftliche Nutzfläche wird man doch aus der Hand geben. Das Gold der Ukraine ist bereits in den Kellern der FED, diverse Konzerne haben sich "eingekauft", Monsanto produziert in der Ukraine, lauter Sachverhalte, die den Annahmen des Autors ( Th. Roth ) widersprechen. Ich denke, die Ukraine wird noch im kommenden Jahr ein schlimmeres Desaster erleben, als das bisher der Fall war, vorab wird eine korrupte Elite, die bereits Milliarden beiseite geschafft hat (u.a. von der EU), ausgetauscht werden.

  10. Hervorragende Analyse Thomas Roth! Alles genaus richtig!

    Und sehr gut geschrieben.

    Erstaunlicher Weise, eine Sichtweise die nicht allen Beobachtern einleuchtend erscheint.

    Vor allem sind 50% aller (Hobby) Analytiker von einem Voarrausgesetztem Ergebnis geblendet,das alles letztlich auf einen dritten Weltkrieg hinauslaufen lässt, als wäre das unvermeidlich. Aber die Realität sieht anders aus.Es gibt natürlich verschiedene Fraktionen auf allen Ebenen, und ein psychopathischer Kern möchte gerne Armageddon. Doch deren Karten werden immer schlechter. Amerika hat aber ein entscheidendes Problem, mit seiner Außenpolitik. Das sie jede Nachhaltigkeit vermisst.Die Gangster die sie sich einkaufen, sind so saublöd, das sie mehr schaden als nutzen. Siehe Erdogan, siehe Poroschenko. die Nachaltigkeit der Russen setzt sich schlicht gegen die Schnellschüsse der Amis durch.

    Wenn diese noch mitspielen wollen, müssen die auch wieder reichhaltiger werden.

    Erstmal 10 Jahre Verschnauffpause braucht es, und zusehen das einem der eigene Laden nicht um die Ohren fliegt, und einem auf der Welt überhaupt noch jemand traut. Ewig treudoofe Germans ausgenommen. Ich denke Trump soll das richten,

     

  11. einer der wenigen artikel, die ich vom anfang bis zum ende gelesen habe – sehr interessant! einerseits ist die analyse logisch und schlüssig, andererseits sind die usa und INSBESONDERE Biden (m.b.m.n. sonnensystemweit der gefährlichste mann für den frieden) nicht diejenigen, die einfach so irgendwo ein paar milliarden investieren, dann noch weitere unterstützung leisten und kredite vergeben und dann das ganze so auf sich beruhen lassen und einfach abziehen. wobei das ukro-gold, wie von Edmundotto angemerkt, schon längst in NYC ist – also vielleicht doch? wunder soll's ja immer wieder mal geben.

    • …also vielleicht doch? wunder soll's ja immer wieder mal geben.

      ——-

      Nein, nein, das Ukraine-Gold ist doch nur peanuts gegenüber dem, was Rothschild. Soros, Biden, Poroschenko (der ja auch nur eine Schachfigur ist) & Genossen aus der rohstoffreichen und auch landwirtschaftsreichen Ukraine heraus zu schlagen gedenken..

      DIE ZIEHEN NICHT SO EINFACH DEN SCHWANZ EIN UND RÜCKEN AB!

      Und nicht vergessen, die Ukraine ist Khasaren Land:

      Israels Geheimplan für ein « zweites Israel » in der Ukraine

      Wayne Madsen, mit Kommentaren von Ron

      http://abundanthope.net/pages/German_49/Israels-Geheimplan-f-r-ein-zweites-Israel-in-der-Ukraine.shtml

      …"Einer der Hauptgründe, warum der ukrainisch-jüdische, milliardenschwere Tycoon Ihor Kolomoisky, der Gouverneur [seit diesem Jahr (AdÜ)] der ukrainischen Provinz Dnjepropetrowsk und Bürger von Ukraine, Israel und Zypern, Zehnmillionen von Dollars ausgibt für die Rekrutierung von rechtsgerichteten ukrainischen Nationalisten und Neonazis, um gegen die russisch-sprechende Mehrheit in der Donbass-Region in der Ostukraine zu kämpfen, ist die Befürchtung, dass die Pläne, die Ukraine in ein „ZWEITES ISRAEL“umzuwandeln, zum Entgleisen gebracht werden. Die Schutzmaßnahmen Russlands für den Donbass, wie auch seine Eingliederung der Krim durch das Referendum – Letzteres durch die wieder erwachten khasarisch-jüdischen Nationalisten gewürdigt, bedroht die Umwandlung der Ukraine in eine zweite Heimat für die Aschkenasi-Juden, die ihren Halt in Israel bestenfalls unsicher finden. (…)

      …Die Reporter der „Times of Israel“ zitierten einen ungenannten Berater Netanyahus, der die Pläne für eine israelische Auswanderung nach der Ukraine enthüllte:

       „Wir dachten zuerst, dass das Eingestehen, dass wir wirklich Khasaren sind, eine Möglichkeit wäre, Abbas‘ [palästinensischer Präsident Mahmud Abbas] Beharren darauf, dass kein Jude in einem palästinensischen Staat verbleiben könne, zu umgehen. Vielleicht griffen wir da nach Strohhalmen. Denn als er es ablehnte, dies zu akzeptieren, zwang uns dies, über kreativere Lösungen nachzudenken. Die EINLADUNG aus der Ukraine an die Juden, zurückzukommen, war ein Geschenk des Himmels. Das Umziehen der Siedler in Israel innert kurzer Zeit wäre aus logistischen und wirtschaftlichen Gründen schwierig. Wir wollen bestimmt nicht noch einmal undurchdachte Maßnahmen wie bei der Ausweisung der Siedler anlässlich des Abzugs aus Gasa!“ (…)

  12. Sieht man mal von der Krim ab hat die USA alles erreicht was angestrebt wurde. Die Ukraine wird nun ein weiterer Pflegefall für die EU und blutet dort zukünftig weiter aus. Über TTIP wird sichergestellt dass die US Investoren auch dort kräftig Kasse machen werden.

    Die USA lassen also die Ukraine nicht fallen, die ham sie ja nie gestützt. Die machten und machen dort weiterhin gute Geschäfte und schwächen dabei auch noch die Europäer. TTIP sei Dank.

  13. ..".Das ist das Ende der Unterstützung der Ukraine. Das Projekt hat sich erledigt." 

    —-

    Nun, das mag schon sein, dass dies für die Amerikaner und den amerikanischen Steuerzahlter gilt, wo ja auch Wahlen anstehen.

    Das gilt aber nicht für die europäischen und speziell die deutschen Steuernasen, der Herr Soros, der Handlungsreisende in Sachen Revolutionen und finanzieller Ausplünderung der 'befreiten' Staaten, wird's im Sinne seines Herrn und Meisters, Rothschild, schon mit Angela Merkel richten.

    Vielleicht kann dann auch Merkels Traum in Erfüllung gehen und wir sehen anstelle des ausgemusterten Jazenjuk mit einem Mal den khasarischen Preisboxer Klitschko als MP.

  14. Der europäische -sprich deutsche- Steuerzahler wird noch einige böse Überraschungen im Zusammenhang mit der Ukraine erleben! wer sonst soll denn sonst für die Schulden der Ukraine bei den Russen und bei Herrn Sorros aufkommen? Für die USA war die Ukraine nur eine weitere Karte im Spiel um die Einkreisung Russlands. Erinnern wir uns. Im Jahr 2013 vereitelte Putin den Angriff der USA auf Syrien, nach dem Chemiewaffen Angriff, von den die UN behaupteten, dass dieser von dem IS bzw den "Freiheitskämpfer" bzw. der "gemäßigten" Opposition verübt worden sei! Putin überredete Assad zur Vernichtung Aller Chemiewaffen Syriens! Daraufhin wurde die Front in der Ukraine eröffnet um Putin zu beschäftigen! Jetzt wo Russland in den Syrienkrieg eingegriffen hat werden sich die USA über den Köpfen der Verbündeten -hier vor allem Deutschland bzw. Frau Dr. Merkel- hinweg mit Putin einigen. Dann wird man Deutschland die Schuld an der Eskalation in der Ukraine zuweisen und Deutschland zu Zahlungen an der Ukraine und zur übernahme deren Schulden zwingen!  Jetzt rächt sich, dass Frau Dr. Merkel, in ihrer Nibelungentreue, die Sanktionen gegen Russland unterstüzt  und alle Eu Staaten zur Teilnahme an diesen gezwungen hat! Das ist ein weiterer Beweis des diplomatischen Geschickes der deutschen Außenpoloiik!!!

  15. – Scharfer Protest aus Rußland – IWF ändert Kredit Regeln zugunsten Ukraine – laut DWN

    ————–

    Bankrott ist bankrott, das muß auch eine Christine Lagarde langsam einsehen, auch wenn sie weiterhin die Regeln zur  Beihilfe der Insolvenzverschleppung der Ukraine ändern will, ändert das nichts an der Tatsache, daß der IWF auf Dauer viel Geld verlieren wird, denn die Zahlungskräfte der Steuerzahler der EUSA sind, schon allein aus Gründen der Kaufkraftaushöhlung des Euro durch die EZB. endlich.

    So zeichnet es sich ab, daß Europa, einschl. der Ukraine, zum finanziellen Vietnam der U.S.A. werden wird. Hoffnung besteht für Europa, nach einer Dezentralisierung und der Rückkehr zu nationalen Währung, nach der Beendigung der EUROsion, daß es wie Vietnam, ohne die Hilfe der U.S.A., nach einem 'reset', wieder auf die Beine kommt.

     

  16. "Es zeigt sich wieder einmal ganz deutlich, die russische Außenpolitik ist Weltklasse"

    Sie ist nicht nur Weltklasse,sondern Welttopklasse.

     

  17. Seit Sommer 2014 ist die Ukraine insolvent, wird mit EU-Krediten und IWF-Krediten wie ein Koma-Patient am "Leben" erhalten. Da sie Russland Milliarden schuldet, Russland darauf nicht verzichten wird, die USA sich "abwendet", wird man von der EU weitere Milliardenzahlungen erwarten. Die korrupten Oligarchen, die sich den größten Teil der Kreditmilliarden eingesackt haben, wird niemand zur Kasse bitten, da sie einer besonders "schutzbedürftigen Volksgruppe"angehören. So wird man den Öffentlichkeitswirksamen Weg gehen, an das Mitgefühl der Europäer für die ukrainische Bevölkerung appellieren, um weitere Gelder aus dem unerschöpfllichen EU-Geldsack locker zu machen. Die Ukraine ist in mehrfacher Hinsicht ein solch nützlicher geopolitischer Spielball, den würden Obama und seine Hintermänner niemals fallen lassen.

  18. Ein sehr interessanter und tiefblickender Artikel – Hut ab!

    Möchte meinen Senf ebenfals dazugeben: es ist doch eher unwahrscheinlich, dass Amis das Land aufgeben. Zumindest nicht die Drahtzieher im Hintergrund. Meine eigene Vermutung von Anfang an war, dass die Ukraine-Kriese größtenteils den Bodenschätzen und der Industrie des Donbass gewidmet war – und erneut geschürter Russenhass war halt nur ein "positiver" Nebeneffekt. Und dass dieses Gebiet am Besten ohne dortige Einwohner auszuplündern wäre, hat sogar dem Erstklässler im Donbass eingeläuchtet, drum griffen alle zu Waffen… Und genau aus diesem Grund wurde neue politische Führung der Ukraine und ihre Handlanger so lange finanziell, politisch und medial unterstützt…

    Jedoch nach Minsk II und Erkentnis, dass der Donbass doch nicht so einfach einzunehmen ist, müssen sich die "Freunde" ausm weißen Haus was neues einfallen lassen… daher Besuche von Soros und Biden: sie wollen hören, was die Häuptlinge im neuen Reservat evtl. für abgef..ckte Ideen haben…

    Im RuNet kursierte vor 1,5 Jahren ein kleiner "Scherz": "Treffen sich 2 Ukropäer, sagt der eine: was da los in Donbass? Warum Krieg? – Dort sind "moskali" (russen)! – Und was ist mit Krim? Dort sind sie doch auch?! – Tja, dass sie im Donbass sind – das behaupten wir. Auf der Krim sind sie tatsächlich!"

    Daraus ziehe ich halt die Parallelen, dass sich das Verhalten der einen oder anderen Möchtegern-Weltmacht nach dem Eiklinken des Kreml in die Syrien-Kriese doch a bisserl geändert hat! Und die Aussenpolitik unter Putin ist nicht weltklasse – sie ist brilliant ;-)!

  19.  

    also für russland ist die ukraine ihr griechenland, dafür war der preis der krim schon ein schnäppchen  😉 gemessen an den schulden der ukraine.

    was obama angeht glaube ich der bekommt so langsam n eindruck was so hinter seinem rücken ablief die ganze zeit.diese ganzen kleinen rüstungslobbyisten und mit denen die darin verstrickten generäle der usa die ihr eignes süppchen kochten die ganze zeit.der hat nicht umsonst einige von denen gefeuert, auch letztens wieder.ein bild des jammers der mächtigste mann der welt vorgeführt von lobbyisten und sandkastenstrategen.dazu noch n putin der ihm mit 4 spiel 5 mal eben in syrien kontra gab, und dabei rauskam das amerika null overt spielt, aber mit 2 schwachfarben.

    ich hoffe die lenken mal langsam ein auch im hinblick auf ihre staatsverschuldung, sonst steht uns der krieg im portmonaise bevor, und der wird auch so viele opfer fordern wie ein reeller krieg, finanziell gesehen.

  20. Selbst wenn der amerikanische (Wehr-)Wolf vorübergehend Kreide gefressen hat und nicht mehr so agressiv tut, bleibt er doch ein Wolf und damit eine Gefahr für die »Geißlein«-Staaten und auch der russische Bär sollte trotzdem auf der Hut sein und seine Vorräte (Einflußgebiete) sorgsam bewachen…

    Selbst wenn untergeordnete Wölfe aus dem EU-NATO-Rudel aufmucken, wie z.B. Italien das sich sich im Bezug auf die Verlängerung der Sanktionen störrisch zeigte, wird der bisherige Leit-Wolf das Rudel schon wieder auf Linie bringen. War doch beim vorigen Mal auch so.

    Die Finanzierung der Ukraine soll doch über EU und/oder IWF erfolgen. Zu dem Zweck wurden doch mal schnell die Regeln geändert. Es ist also weniger ein Fallen Lassen der Ukraine als ein Versetzen in Bereitschaft – falls man wieder Russland weiter ärgern will… Man sollte nicht vergessen, das in den USA Wahlkampfzeit ist. Der zu Wahlkampfzwecken übliche Krieg, der gegen Syrien geplant war wurde ja von Russland durchkreuzt. Da die Scheinangriffe gegen den IS zu wenig medienwirksam waren im Bezug auf Erfolge, will man jetzt nicht Russland allein den Sieg überlassen. Die Ukraine wird zur Zeit nicht gebraucht und ist etwas lästig. Wurde also nur in Wartemodus versetzt, bis über eine weitere Verwendung entschieden wird.

     

     

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