VW-Abgasskandal: Verschärfte Prüfverfahren und Aufklärung gefordert

Unabhängige Prüfdienste und verschärfte Prüfverfahren sollen laut Verkehrsminister Dobrindt dazu führen, dass es künftig keine Abgasskandale mehr geben wird. Der Chef des Automobilverbands VDA, Matthias Wissmann, fordert eine überzeugende Aufklärung von VW.

Von Redaktion/dts

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angesichts des VW-Abgasskandals eine flächendeckende Umsetzung von verschärften Prüfverfahren bis 2017 angekündigt. Gleichzeitig verteidigte er sich am Dienstagabend bei der Verleihung des von der "Bild am Sonntag" und der "Auto Bild"-Gruppe vergebenen "Goldenen Lenkrads" 2015 gegen Kritik, dass staatliche Kontrollen in der Affäre versagt hätten. "Wir werden weiter unabhängige Prüfdienste beim KBA einsetzen", betonte Dobrindt.

BMW-Chef Harald Krüger plädierte für eine offene Unternehmenskultur. "Mitarbeiter müssen ihren Chefs sagen dürfen, wir schaffen das nicht. Etwa, dass die Kostenziele nicht erreichbar sind", sagte Krüger. "Nur mit Werten wie Transparenz und Ehrlichkeit entstehen Innovationen. Auch bei BMW gibt es Zielkonflikte. Das gehört dazu. Als Führungskraft muss man damit verantwortlich umgehen, sonst sind das nur Lippenbekenntnisse."

Wissmann: VW muss Abgasskandal überzeugend aufklären

Der Präsident des Automobilverbands VDA, Matthias Wissmann, verlangt von Volkswagen eine detaillierte Aufklärung des Abgasskandals. "Eine rasche und überzeugende Aufklärung ist richtig und der einzig mögliche Weg", sagte er im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Die Hintergründe der Manipulationen würden "erst klar sein, wenn die Vorgänge lückenlos aufgearbeitet sind".

Wissmann wehrte sich gegen den Verdacht, auch andere Hersteller hätten möglicherweise mit falschen Abgasmessungen gesetzliche Bestimmungen unterlaufen. "Es gibt keinen Grund, von einem auf alle zu schließen. Wenn ein Unternehmen betrogen hat, dann ist das inakzeptabel, aber es diskreditiert nicht die gesamte deutsche Automobilindustrie." Allerdings sei klar: Nach den schweren Verfehlungen des Konzerns, die zuerst in den USA ans Tageslicht kamen, sei "für den Diesel-Pkw in den USA ein Schaden" entstanden.

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Wissmann zufolge sei es trotz der Affäre noch zu früh, sich ganz vom Diesel zu verabschieden. Dafür gebe es zurzeit noch zu wenig Kunden für Elektroautos in Deutschland. Deswegen spiele der Diesel "eine wichtige Rolle hin zum Elektroauto". Der Cheflobbyist wehrte sich gegen den Vorwurf, es gebe zu viel Nähe zwischen Industrie und Politik. "Ich habe nie Forderungen gestellt oder Dinge vertreten, die unlauter sind", sagte Wissmann. Er sehe seine Rolle derzeit als "Dolmetscher": "Als einer, der Managern sagt, was in der Politik machbar ist, und der Politikern vermittelt, was wirtschaftlich vernünftig ist."

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6 Kommentare

  1. Alle Wege führen nach Rom!

    Die CDU und die CSU sind beide Interessenvertreter des Vatikan. Nicht umsonst war der Jesuit Heiner Geissler, der Generalsekretär der CDU. Er wird sicher ,,würdige Nachfolger” in der Partei haben, die unbekannt sind und das in die Wege leiten, was von ihnen erwartet wird. Interessant ist das Wissmann (CDU) nun gegen deutsche Interessen, nämlich VW, argumentiert und andere Autohersteller in Schutz nimmt. Wenn ich das ausdruckslose Gesicht sehe von Wissmann, dann fällt mir immer Peter Hintze oder Van Rampuy ein,

    Es geht bei VW auch wieder nur um Chaos, man möchte VW platt machen und zigtausende Arbeitsplätze vernichten, dadurch wird das Land der Reformation weiter geschwächt. Die Abgaswerte bei Dieselautos sind eine Farce, alle haben das Problem. In den USA hat VW eine mit Abstand führende Position.

    Deutschland soll vernichtet werden, wirtschaftlich und in seinem Ansehen in Europa. Warum nimmt man solche Figuren wie Merkel oder Schäuble, um andere EU-Länder zu knebeln? Warum nimmt man nicht Volksverräter aus anderen EU-Staaten? Alles wird manipuliert, die Geldwerte, die Börsen, Gold- und Silberpreise, alles. Das wir wirtschaftlich so dastehen, wie wir stehen, ist gewollt, die Rahmenbedingungen bestimmen andere. Nun werden wir in die Rolle gepresst, uns bei den Nachbarländern verhasst zu machen.

  2. Ja komm als ob sich jemals wer ernsthaft für irgendwelche Abgaswerte interessiert hätte. Die ganze Geschichte mit Volkswagen ist sowieso ein Affentheater…insziniert von den Zionisten um die deutsche Autoindustrie zu diskreditieren und Deutschland wirtschaftlich zu schwächen

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      Wenn man das Wort Zionismus gebraucht, sollte man folgendes wissen!

      Der Orden (der Jesuiten) kontrolliert  seit spätestens der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen das berüchtigte Haus Rothschild, nach welchem Jesuiten-geführten Kreuzzug die Familie Rothschild die ,,Wächter der Vatikan-Finanzen (1830)” wurden.

      Hier finden Sie ein Paradox, das im Rahmen der Hegelschen Dialektik zu sehen ist, da die jüdischen Rothschild-Bankiers seit Anfang der Illuminaten mit den Jesuiten zusammenarbeiteten und Adam Weishaupt, der von den Jesuiten zu diesem Zweck erzogen worden war, nutzten. Laut Baron von Knigge verblieb Weishaupt ein Jesuit in Verkleidung und baute den lluminaten-Orden  nach Jesuiten-Prinzipien. Dieser Orden übernahm die Kontrolle über die Freimaurer-Logen  in Wilhelmsbad 1781.

      Die Jesuiten waren die Urheber  der NWO  Freimaurerei – nicht zuletzt mittels der Rosenkreuzer. Mayer Amschel Rothschild  (Malteser-Ritter) und alle seine fünf Söhne waren Freimaurer. Die Jesuiten deren Aufgabe darin besteht, Europa durch Revolutionen zu zerstören – und sie haben immer noch diesen Zweck. Die Jesuiten kontrollieren das  Haus Rothschild – und die EU.

      Darüber hinaus sind die Rothschilds gehalten, US-Steuergelder an den Vatikan zu übertragen! – wo ein Schwarzer und Weisser Jesuiten-Papst jetzt regieren.

      Die Rothschilds sind zwar Zionisten, aber sie werden von den Jesuiten kontrolliert.

    2. Das sehe ich ebenso wie Sie. –  In den zurückliegenden Jahren hatten wir explodierende Airbags, die Menschenleben kosteten, Rückrufaktionen von Toyota und andere Skandale, die nicht solchen Pressewirbel verursacht hatten. Höhere Verbrauchswerte als vom Hersteller angegeben, waren bei div. Automarken bekannt, ohne großen Einfluß auf Verkaufszahlen. Wenn jetzt ein deutscher Konzern mit 200 Milliarden Umsatz, der sich dummerweise nicht "übernehmen" läßt, auch weil eine Sperrminorität nicht von der EU zu knacken war, dermaßen von der Presse attackiert wird, und was das bedauerlichste ist, von der "deutschen" Presse. fällt mir nur die zynische Bemerkung ein, das die intellektuellen Prostituierten der "Lügenmedien" wieder einmal ihrem (Propaganda)Auftrag gerecht werden. – Möglicherweise werden wir bald erfahren, wer Nutzen aus derm "VW-Abgas-Skandal" zieht.

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