USA: Immer mehr Mexikaner verlassen das sinkende Schiff

Zum ersten Mal seit dem Ende der globalen Wirtschaftskrise kehren wieder mehr Mexikaner aus den USA in ihre Heimat zurück als einwandern. Der "American Dream" wurde für viele von ihnen zum "American Nightmare". Es gibt ja nicht einmal mehr genügend Jobs für die US-Amerikaner selbst.

Von Marco Maier

Wie das amerikanische Institut Pew Research Center in einer Studie feststellt, sind die USA für die Mexikaner als Wohn- und Arbeitsort zunehmend unattraktiv geworden. "Mehr mexikanische Immigranten kehrten aus den USA nach Mexiko zurück als welche seit dem Ende der großen Rezession hierher migrierten", so die Studie. Zudem sei der gesamte Fluss an Menschen zwischen beiden Ländern auf dem niedrigsten Stand seit den 1990er Jahren.

Demnach sind von 2009 bis 2014 rund eine Million Mexikaner aus den USA in ihre Heimat zurückgekehrt, während rund 870.000 Mexikaner in die USA emigrierten. Grund für diese Trendumkehr sind laut Studie vor allem die langsame Erholung der US-Wirtschaft, die strengere Handhabung der Einwanderungsgesetze und die Familienzusammenführungen für diese Bewegungen hauptverantwortlich.

Viele Mexikaner halten die USA nach wie vor für ein "gelobtes Land", in dem sie sich ein besseres Leben erhoffen. Für die meisten der mexikanischen Immigranten (egal ob legal oder illegal) endet dies jedoch in der US-amerikanischen Unterschicht wo dann oftmals für harte Arbeit nur ein karger Lohn geboten wird. Nicht selten sind die Lebensbedingungen dann sogar schlechter als jene in Mexiko selbst, so dass viele Mexikaner inzwischen den USA den Rücken zukehren und mit den kärglichen Ersparnissen in ihrer Heimat wieder ihr Glück versuchen.

Angesichts dessen, dass viele Millionen US-Amerikaner selbst in Armut leben und oftmals nur Dank der "Food Stamps" durchkommen, kann man sich die schreckliche Lage vieler mexikanischer Immigranten vorstellen. Denn diese erhalten diese staatliche Unterstützung nicht. Viele bleiben nur deshalb, weil sie sich eine bessere Zukunft für ihre Kinder erhoffen, die jedoch nicht selten in irgendwelchen Latino-Gangs landen und in die Kriminalität abrutschen. Der "American Dream" entpuppt sich eben nicht selten als "American Nightmare".

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7 Kommentare

  1. Schön wärs, allein mir fehlt der Glaube!

    Es hätte einen Vorteil: Sofern Trump  Präsident werden sollte, braucht er die Millionen und Abermillionen von illegalen Mex's (Man schätzt ihre Zahl auf unglaubliche 30 Mio) , welche in den USA die gleichen Probleme verursachen,  wie hierzulande unsere Moslems, nicht mehr raus zu schmeißen!

  2. Bravo Marco! Nicht „die USA“ heißt die Räuberzelle, sondern „Das sinkende Schiff“.
    Völlig korrekt 🙂

    Als zweiten Step zur normalgesellschaftlich korrekten Ausdrucksweise würde ich mir wünschen, wenn für „Obama“ künftig die Bezeichnung gewählt würde, die zum sinkenden Schiff dazugehört: „Die Ratte„.

    Wie es in Österreich aussieht, weiß ich nicht. Aber unserer Frau Merkel in Deutschland hat – statt sich jetzt noch für irgendwelche Ausdrucksweisen im Internet zu interessieren – vermutlich gerade mit sich selbst genug zu tun. Schließlich hat sie – unter Beugung und umgehung aller geltenden Gesetze – die Menschen nach Europa geholt (Muslime), die in Paris ein Massaker und Massenmord nie dagewesener Größenordnung ausgeführt haben.

    Es kann vermutet werden, dass es ohne die rechtsfreie und diktatorische Eigeninitiative unserer Bundeskanzlerin niemals zu der Katastrophe in Paris gekommen wäre. Um so mehr bei diesem psychologischen Profil : https://www.youtube.com/watch?v=gB06wy8EsQM

  3. Da kann man den Faden jetzt weiter spinnen und ins philosophieren
    kommen.
    Der praktische, aber unschöne Nebeneffekt für Mexiko könnte dabei
    die Gewinne der Drogenkartelle sein. Denn wären die Dorgenbarone
    schlau, würden sie ihr vieles Geld in Mexiko's Zukunft investieren.
    Mexiko bräuchte durch diesen starken zufluss an Geld keinen IWF
    oder andere halbseidene Organisationen mehr.  Während die VSA
    also zur 3. Welt kollabiert, steigen ihre südlichen Nachbarn zur besseren
    auf. Drogen sind zwar scheisse, aber Geld stinkt bekanntlich ja auch
    nicht.

    1. Diejenigen, die richtig Kohle machen, sind die üblichen Verdächtigen. Ein 'Drogenkartell' gäbe es ohne die Bankster (und die dahinter stehende Politik der ZOG Regierung in Washington D.C.)  nicht.

      Das war schon im Opium Krieg der Sassoons gegen China/Inden  so, die sich hierbei der Soldaten Ihrer Majestät als Kanonenfutter bedienten.

      Imperialism, Bankers, Drug Wars and Genocide:

      http://www.globalresearch.ca/imperialism-bankers-drug-wars-and-genocide/24856

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