TUI setzt Flüge nach Scharm el Scheich aus

Angesichts des Anschlags auf die russische Passagiermaschine und der Anordnung des Bundesverkehrsministeriums, dass bei Flügen ab Scharm el Scheich kein Gepäck mehr transportiert werden dürfe, setzt der Reiseveranstalter TUI die Flüge in den ägyptischen Badeort aus.

Von Redaktion/dts

Nach dem Absturz eines russischen Urlaubsfliegers auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel Anfang November mit 224 Toten setzt der Reisekonzern TUI Deutschland alle Flüge in das ägyptische Scharm el Scheich bis Ende Januar 2016 aus. Das kündigte TUI-Sprecher Mario Köpers im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" an. Grund sei die Anordnung des Bundesverkehrsministeriums vom Samstag, dass aus Sicherheitsgründen bei Passagierflügen ab Scharm el Scheich kein Gepäck mehr transportiert werden dürfe.

"Aufgrund der zu erwartenden logistischen Probleme, die die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums mit sich bringt, werden wir Scharm el Scheich bis mindestens Ende Januar 2016 nicht mehr anbieten", sagte Köpers. Kunden, die für diesen Zeitraum eine Reise dorthin geplant hätten, könnten gebührenfrei auf andere Ziele umbuchen oder bekommen ihr Geld zurück. Noch sei nicht sicher, wann der Flughafen auf der Sinai-Halbinsel wieder angeflogen werde, sagte der TUI-Sprecher. "Das hängt vom Ergebnis einer erneuten Sicherheitsüberprüfung ab, die deutsche Sicherheitsexperten im Januar durchführen werden." Andere Reiseziele in Ägypten wie Hurghada und Marsa Alam würden aber unverändert und ohne Einschränkungen angeflogen.

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7 Kommentare

  1. A321 und die israelische Luftkampfübung Blue Flag vom 31. Oktober 2015

    Es macht wenig Sinn zu fragen, warum eine Regierung nach der anderen im Gefolge der Medienblockade den “Islamischen Staat” ISIS und eine Bombe dafür verantwortlich machen, die russische Passagiermaschine über den Sinai abgeschossen zu haben. Wir wollen uns nochmals in Erinnerung rufen, dass der Absturz 22 Meilen von der israelischen Grenze entfernt stattfand und von einer Crew aufgenommen wurde, die von vornherein wusste, wo sie warten musste.

    Niemand berichtete von der Tatsache, dass der Himmel nur wenige Meilen weiter voll mit Flugzeugen aus Israel, Polen, Griechenland, Frankreich, Deutschland und den USA war. Sie waren an einer der größten Luftwaffenübungen in der Geschichte beteiligt, eine “Blue Flag” Übung, in der die Verteidigung Israels vor einem russischen Luftangriff simuliert wurde.

    Eine Maschine ging verlustig, wurde abgeschossen, mittlerweile ganz klar durch eine “externe Explosion”, was heißen soll “eine Rakete”. Und das war der russische Passagierjet mit 224 Menschen an Bord, der durch einen speziell geschützten internationalen Luftkorridor flog, der direkt unter der Überwachung von AWACS-Flugzeugen aus Israel und den USA stand.

    Man erinnert sich an den 7/7-Terroranschlag in London, dort gab es einen Übung oder den Bostoner Marathon-Anschlag, eine weitere Terror-Abwehrübung. Sogar an 9/11 befand sich die US-Luftwaffe in einer massiven Übung, die bis nach Kanada und über den Atlantik reichte: Sie suchte nach einem imaginären gekaperten Flugzeug, das in einen imaginären Gebäudekomplex hineinstürzen sollte. Oh, wussten Sie das nicht?

    Ist es da ein Wunder, warum sich Millionen von Amerikanern über die Übung Jade Helm aufregten?

    Wollen wir damit sagen, dass diejenigen, welche an der Planung und Ausführung der Übung beteiligt waren, die Verantwortung für den Abschuss der russischen Maschine tragen? Dazu können wir nur sagen: Ja, sehr wahrscheinlich oder sogar “extrem wahrscheinlich”.

    Auf der Basis der Nachrichten und den geänderten Photos, die alle deutliche Löcher durch einen Raketenangriff zeigen, können wir sogar noch ein bisschen weiter gehen: Sicherlich waren sie es.

    Quelle
    http://www.politaia.org/terror/a321-und-die-luftkampfuebung-blue-flag/

  2. Militärische Eskalation im Mittleren Osten
    17. November 2015

    Militärische Eskalation im Mittleren Osten: Frankreich ’schlägt zurück‘ gegen den Islamischen Staat, bombardiert Syrien als Vergeltung für terroristische Attacken in Paris, setzt die Marine ein

    Werden die terroristischen Attacken in Paris von Frankreich als Vorwand und Rechtfertigung benützt, um in Syrien unter Verletzung des Internationalen Rechts militärisch zu intervenieren?

    Laut dem französischen Präsidenten Francois Hollande wurde der terroristische Anschlag in Paris „im Ausland vom Islamischen Staat vorbereitet, organisiert und geplant,“ der seine Kommandozentralen in Syrien und im Irak hat.

    Am Sonntag wurden zwölf französische Kriegsflugzeuge auf Befehl von Präsident Hollande losgeschickt. Ihr Ziel war Al-Raqqa, die so genannte de facto Hauptstadt des Islamischen Staats im Norden Syriens.

    Frankreich handelt angeblich „in Selbstverteidigung“.

    In Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten von Amerika – die Frankreich mit Geheimdienstinformationen über ISIS-Ziele versorgt haben – hat die französische Luftwaffe eine Reihe von Bombenüberfällen gegen Positionen von ISIS als Vergeltung für die angebliche Rolle des Islamischen Staats bei den Pariser Terrorattacken durchgeführt.

    Präsident Hollande „schlägt die Trommeln des Kriegs”. Es gibt keinen Beweis, dass die Terrorattacken in Paris von Syrien aus koordiniert wurden. Auch liegt kein Hinweis vor, dass die terroristischen Attacken in Paris eine „Kriegshandlung“ darstellen, die aus dem Ausland gegen Frankreich gerichtet ist.

    Die Luftangriffe wurden am Sonntag durchgeführt, zwei Tage nach den Pariser Attacken, laut Berichten wurden rund 20 Bomben auf angebliche Positionen der Terroristen abgeworfen.

    Obamas Luftkrieg gegen ISIS ist ein Schwindel. Das ist kein Krieg gegen den Islamischen Staat, das ist ein Krieg gegen Syrien. Der „Krieg gegen den Terrorismus“ ist ein Rauchschleier.

    Laut dem Independent vom 15. November waren „die Bombardierungen am Sonntag der größte französische Luftschlag, der bisher in Syrien stattgefunden hat.“ Laut dem französischen Verteidigungsministerium war „das erste Ziel, das die Flugzeuge zerstörten, ein Kommandoposten, in dem ein Rekrutierungszentrum, Waffen und ein Munitionsdepot untergebracht waren.“

    Was die Berichte allerdings nicht erwähnen, ist dass von Beginn von Obamas Bombenkrieg im August-September 2014 an die von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführte Koalition die Positionen der ISIS-Rebellen nicht bombardiert hat.

    Ganz im Gegenteil, der ISIS wurde von der westlichen Militärallianz beschützt. Die von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführten Luftüberfälle wurden benutzt, um den Terroristen Waffen und Munition zukommen zu lassen.

    Die meisten Presseberichte beruhen auf Informationen, die aus Frankreichs Verteidigungsministerium kommen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine verlässliche unabhängige Information, dass die französische Luftwaffe in ihrer Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten von Amerika in sinnvoller Weise ISIS-Positionen in Raqqa bombardiert hat.

    Die Bombardierungen sind also auch für „den Gebrauch im Inland” gedacht. Sie werden benützt, um Unterstützung der Öffentlichkeit für den Ausnahmezustand zu generieren, gar nicht zu reden von der Aufhebung bürgerlicher Freiheiten im Bereich der Hauptstadt Paris.

    Militärische Eskalation im Mittleren Osten

    Es ist bemerkenswert, dass diese Szenario einer gegen Syrien gerichteten militärischen Eskalation, an dem Frankreich aktiv teilnimmt, vor den terroristischen Attacken am 13. November geplant worden ist. Am 5. November, eine Woche vor den Pariser Attacken, bestätigte der Ministerrat, dass Frankreich beschlossen hat, den Flugzeugträger Charles de Gaulle nebst Anhang in den Mittleren Osten zu schicken, um „gegen den Islamischen Staat zu kämpfen“.

    Es ist geplant, dass Frankreichs einziger Flugzeugträger Charles de Gaulle sich am 18. November auf den Weg ins Mittelmeer begibt, „um am Kanpf gegen den Islamischen Staat in der Region“ teilzunehmen.

    „Die Entsendung der Flotte rund um den Flugzeugträger Charles de Gaulle wurde vorgenommen, um an Operationen gegen Daesch [= ISIS] und dessen verbündete Gruppen teilzunehmen“, verlautete das Büro des französischen Präsidenten in einer Erklärung (zitiert von RT, 5. November 2015)

    „Der Flugzeugträger wird uns ermöglichen, in Zusammenarbeit mit unseren Alliierten effizienter vorzugehen“, sagte Präsident Hollande, und fügte hinzu, dass das „die Pariser Feuerkraft in der Region inmitten internationaler Anstrengungen, syrische Friedensgespräche zu beginnen, aufbessern wird.“ (Ibid.)

    Quelle:
    http://antikrieg.com/aktuell/2015_11_16_militaerische.htm

  3. Israel bombardiert Damaskus
    12. November 2015

    srael bombardiert Damaskus. Israel nimmt offen den Krieg auf der Seite des ISIS trotz russischer Warnungen auf. Was macht Russland, das wissen musste, dass die Israelis angreifen. Warum hat Russland nicht reagiert?

    Es scheint, dass die Mafia, der Teile des US-Machtapparates, Israel, die Türkei, NATO und andere Interessengruppen, wie die “privaten Armeen” der Bankster, nun alles auf eine Karte setzen.

    Quelle:
    http://www.politaia.org/wichtiges/israel-bombardiert-damaskus/

  4. Syrien: US-Allianz fliegt Terroristen aus, um sie vor Russland zu schützen
    2. November 2015

    Die USA sollen über ihre Verbündeten IS-Terroristen aus Syrien evakuiert haben. Offenbar will die US-Regierung verhindern, dass die IS-Kämpfer den Russen in die Hände fallen. Die Entsendung von 50 US-Elitesoldaten dient offenbar auch dem Rückzug vor den Russen.

    Die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS meldet unter Berufung auf einen Armeesprecher der syrischen Armee, dass die US-Verbündeten in der Region in der vergangenen Woche eine „Luftbrücke“ zur Evakuierung von IS-Terroristen errichtet habe. Demnach seien am 26. Oktober zwei Flugzeuge von Turkish Airlines, und jeweils eines aus Katar und den Emirates in Aden im Jemen gelandet.

    Dort hätten sie etwa 500 islamistische Kämpfer an saudische Offizieren übergeben. Sie seien ausgeflogen worden, um die Kämpfer vor den russischen Luftschlägen zu schützen. Die Kämpfer seien dann nach Jemen und nach Saudi-Arabien weiter transportiert worden.

    Unabhängige Bestätigungen für diesen Bericht gibt es nicht. Allerdings spekuliert der russische Staatssender RT, dass der Einsatz von 50 US-Elite-Soldaten genau diesem Zweck diene: Die USA versuchten, die mit ihnen verbündeten Kämpfer zu evakuieren, damit sie nicht in die Hände der Russen fallen. Dann nämlich würde sich erweisen, ob die USA tatsächlich mit ausgesprochenen islamistischen Terror-Gruppen kooperieren oder nicht. Bisher ist nur bekannt, dass die USA die zu al-Kaida gehörende al-Nusra Front unterstützt. Die Russen hatten auch Stellung der al-Nusra bombardiert mit dem Hinweis, man kämpfe gegen alle Terroristen in Syrien.

    Diese These wird überraschend deutlich von der Washington Post bestätigt

    Ein Informant aus dem Militär sagte der Zeitung, die Aufgabe der Spezialeinheiten bestehe darin, die US-Kämpfer dort zu stützen, wo es sinnvoll sein und jene „Initiativen zu verlassen, die nicht funktionieren“. Die USA haben ausdrücklich gesagt, die 50 Mann sollen die Kämpfer unterweisen und nicht direkt in das Kampfgeschehen eingreifen. Diese Beschreibung deutet auf eine logistische Unterstützung beim Rückzug hin.

    Quelle:
    http://www.pravda-tv.com/2015/11/syrien-us-allianz-fliegt-terroristen-aus-um-sie-vor-russland-zu-schuetzen/

  5. Tagtäglich kommen 100 IS-Kämpfer in die Türkei, wo sie sich dann als Flüchtlinge ausgeben
    19. Oktober 2015

    Laut der russischen Nachrichtenagentur Sputnik sollen täglich 100 Anhänger der al-Nusra und des „Islamischen Staates“ aus Syrien in die Türkei kommen. Dort geben sie sich dann als syrische Flüchtlinge aus.

    Sputnik berichtete, dass seit vor mehr als zwei Wochen die russischen Luftangriffe gegen den Islamischen Staat (IS) in Syrien begonnen haben, vielen Kämpfern des IS die Kampfmoral genommen worden ist. Zudem sollen Terroristen massenhaft in die Flucht geschlagen worden sein.

    „Die Mehrheit der Banden sind demoralisiert. Immer mehr Kämpfer sind unzufrieden mit ihren Kommandeuren, es hat Fälle von Ungehorsam gegeben“, sagte Andrej Kartapolow, Chef der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs, am Freitag in Moskau vor ausländischen Militärattachés und Journalisten. „Fahnenflucht, die es vor kurzem noch nur vereinzelt gab, wird jetzt zur Massenerscheinung.“

    „Täglich flüchten bis zu 100 Anhänger von al-Nusra und des „Islamischen Staates“ über die Grenzübergänge Reyhanlı und Jarabulus aus Syrien in die benachbarte Türkei, wo sie sich als Flüchtlinge ausgeben“, sagte der General weiter. Der General hat sich dabei auf russische Aufklärungsangaben berufen, insbesondere auf abgehörte Funkgespräche der Terroristen.

    Quelle:
    http://pressejournalismus.com/2015/10/tagtaeglich-kommen-100-is-kaempfer-in-die-tuerkei-wo-sie-sich-dann-als-fluechtlinge-ausgeben/

    1. danke für den link von antikrieg.com !

      fragen – keine! irgendwie war das schon dadurch, dass 3/4 der nation an diesem freitag, dem 13. vor dem fernseher hockten und der "anschlag" nicht dort verübt wurde, wo relativ leicht die meissten opfer zu holen wären schon klar! 

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