Zwei B-52 Bomber der US-Luftwaffe flogen in der Zwölf-Meilen-Zone der von China errichteten künstlichen Inseln bei den Spratlys herum. Ziel dieser "Übungen" der US-Streitkräfte ist es, China zu provozieren.

Von Marco Maier

Die Volksrepublik China erhebt – wie auch andere Länder der Region – seit längerer Zeit Anspruch auf die unbesiedelten Spratly-Inseln im südchinesischen Meer und bekräftigt diesen auch mit dem Ausbau von Militärposten auf künstlich errichteten Inseln. Die Vereinigten Staaten erkennen diesen Anspruch nicht an und wollen die Region als "internationale Zone" betrachten. Rein aus politischen Gründen, denn wenn die USA selbst eine Region für sich beanspruchen, werden die Ansprüche schnell einzementiert.

Nun teilte ein US-Vertreter der amerikanischen Zeitung "The Hill" mit, dass am Donnerstag zwei B-52 Bomber in die 12-Meilen-Zone der von China errichteten Inseln – auf denen sie ihre Militärbasis aufbauten – eindrangen. Das chinesische Militär ortete die Jets und forderte sie auf, den Luftraum umgehend zu verlassen.

Der Pressesprecher des Pentagons, Peter Cook, bestätigten die Meldung. "Ich weiß, dass wir ständig B-52-Flüge im internationalen Luftraum in dieser Gegend durchführen", so Cook gegenüber der Zeitung. Und er ergänzte: "Meinem Verständnis nach gab es einen B-52-Flug – und ich bin mir bezüglich des Datums nicht sicher – bei dem die chinesische Bodenkontrolle versuchte das Flugzeug zu erreichen, dieses jedoch seine Mission unverändert weiterführte".

Navy Commander Bill Urban, Sprecher des US-Verteidigungsministeriums sagte später, dass die US-Bomber nicht in den 12-Meilen-Radius um die chinesischen Inseln eingedrungen wären und bezeichnete die Mission als Teil einer "Routineoperation".

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Dies geschah nur rund zwei Wochen nachdem die US-Navy mit der USS Lassen einen begleiteten Raketenzerstörer in die Region entsandte, welche das Pentagon als Operation im Rahmen der "Freien Schifffahrt" bezeichnete. Wäre der Fall anders herum gewesen und hätte China ein Kriegsschiff in ein von den USA beanspruchtes Gebiet geschickt, wäre die US-Reaktion wohl deutlich heftiger ausgefallen als jene Pekings.

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7 thoughts on “Südchinesisches Meer: US-Bomber als US-Provokation gegen China”

  1. Diese primitiven und kriegstreibenden Amis, ekeln sich vor nichts. Sie provozieren ihre eigene Vernichtung.
    Dieser Verfluchte Staat kann nur mit globalen Mächten wie Rußland, Nordkorea (haben ja noch eine Rechnung zu begleichen). Iran usw zerstört werden. Über die Nato als Verbündeter kann man sowieso ein Ei schlagen.

  2. Es wird meines Erachtens allerhöchste Zeit – eigentlich schon lange überfällig – dass vor der Küste Amerikas ein russischer oder chinesicher Schiffsverband, oder beider Länder, herumkreuzt oder dort am besten vor Anker geht. Ein chinesiches U-Boot in einem der großen Seen wäre auch nicht schlecht. Diese Hochnäsigkeit und Arroganz von strunzblöden Amerikanern geh einem nur noch auf den Wecker …..

    1. Die amerikanische Führungseleite und Ihr im Durchschnitt verblödetes Volk müssen ausgeschaltet werden und das auf brutalster Weise,wie es der Ami praktiziert.

  3. Diese verdammten US-Amerikaner! Faseln was von Völkerrecht und selber halten sie sich einen Sch..ss daran. Guantanamo, Angriffskriege, Dollar-Beschiss usw. Wann werden diese Psychos endlich gestoppt? Man lässt sich schon fast dazu hinreissen, zu hoffen, dass der St. Andreas-Graben bald hochgeht und damit diese Nation dem Erdboden gleich gemacht wird. Ich hab so nen Hals!

  4. Ähnlich wie im zivilen Gesellschaftsleben, haben geisteskranke Militärs Narrenfreiheit. Anscheinend glaubt die Mehrheit, es mit Irren zu tu zu haben, denn anders ist das passive Geschenlassen nicht mehr erklärbar! Pubertierende Gangs in US Uniform, Halbstarke, denen der Arsch versohlt gehört. Ihre Eltern haben es leider verabsäumt!

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