Peking versinkt im Smog. Bild: Flickr / Kevin Dooley CC-BY 2.0

Im Kampf gegen die Luftverschmutzung und der Abhängigkeit von Ölimporten setzt Peking im neuen Fünfjahresplan auf Öko-Autos. Das rote China wird zunehmend grüner und forciert nun den Ausbau umweltfreundlicher Technologien.

Von Marco Maier

Wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres knapp 140.000 umweltfreundliche Autos verkauft, so soll der jährliche Absatz bis zum Jahr 2020 auf 1,4 Millionen Stück steigen. Bis zum Jahr 2025 will man sogar bis zu 3,75 Millionen solcher Fahrzeuge absetzen. Grund dafür sind unter anderem auch die derzeit vorherrschenden Umweltprobleme, wie der Dauersmog über Nordchina deutlich aufzeigt. Aber auch eine Reduktion der Abhängigkeit von Ölimporten dürfte dafür ausschlaggebend gewesen sein.

So bewilligte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas ein Dokument, in dem die Förderung technologischer Innovationen bei der Produktion von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb, sowie die Nutzung von Elektroautos, Plug-in-Hybriden und Brennstoffzellenfahrzeugen in den Mittelpunkt gestellt wird. Dieses Dokument soll auch in den 13. Fünfkahresplan (2016-2020) einfließen.

Um die Akzeptanz solcher Fahrzeuge zu erhöhen, soll in den kommenden Jahren auch die entsprechende Infrastruktur ausgebaut werden. Allein in der chinesischen Hauptstadt Peking will das Unternehmen BJEV bald schon 10.000 Ladestationen für solche Fahrzeuge bauen. Auch andere Unternehmen beteiligen sich am Ausbau der passenden Infrastruktur, so dass in den kommenden Jahren ein umfassendes Netz zur Versorgung dieser Autos vorhanden sein soll.

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Galt China lange Zeit noch als großer Umweltsünder, der den wirtschaftlichen Fortschritt über den Naturschutz stellt, so änderte sich dies in den letzten Jahren deutlich. Die Staatsführung hatte erkannt, dass die gewaltige Umweltverschmutzung auch sehr negative Auswirkungen auf die Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung hat. Seitdem versucht Peking schrittweise eine Verbesserung der Lage herbeizuführen und setzt dazu auch auf die Forcierung von "grünen Technologien".

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4 KOMMENTARE

  1. Die steigen jetzt um auf VW Diesel PKW.
    Das sind die mit den tollen Abgaswerten.
    Haben die anderen Marken aber auch; ausser den grossen Ami V8 Maschinen natürlich.
    Das wird sich im Abgas ll Skandal noch rausstellen.
    Das wäre doch jetzt einmal eine Chance für VW,Benz,BMW und Co
    bezahlbare Hybrid und E-Autos zu entwickeln.
    Ewig können die ihr altes Konzept eh nicht fahren,
    egal wie gut die Qualität der Fahrzeuge ist.
    Der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren dürfte inzwischen
    ziemlich ausgereizt sein.
    Die andere Möglichkeit wäre eine weltweite Geburtenkontrolle.
    Eine deutliche Reduktion der Heuschrecke Mensch würde das Umweltproblem
    das der Selbige ja per se darstellt auch entschärfen.
    Das wird aber mit den Gemeinden der militanten Geburtsimperialisten und der
    dauerkarnickelnden Bananenpflücker
    kaum zu realisieren sein.

  2. Wenn ich richtig kombiniere, zielt das angedachte deutsche Förderprogramm für Elektroautos auf chinesische Hersteller, weil die sowieso billiger sind als solche aus Europa und den USA. Dann fehlt noch ein Förderprogramm für billigen Strom, um die Kosten der Energiewende aufzufangen. All die Journalisten, die das Elektroauto schönschreiben, werden nie brotlos, weil Hinz und Kunz für eine Medienabgabe strapaziert werden. Um die Synergieeffekte mit dem Beitragsservice zu nutzen, wird der Rundfunkbeitrag umbenannt in Medienbeitrag und umfasst künftig alle Medien für Lügen und Propaganda, um sie zu finanzieren.

    Immer noch ganz dicht, aber kein bißchen leise schreibt …
    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  3. …und ich sage Euch: Briccs wird den Dollar ersetzen und bald schon werden alternative Autos mit neuesten Innovationen aus China kommen. „Der WESTEN“ – wer das ist, wissen wir…der Westen hält am Öl fest – siehe Verteilungskriege der USA – sie halten solange fest, am Dollar und am Öl, bis das Beides ein Spiel von gestern war.
    Wenn Deutschland frei wäre, würde Briccs und die natürliche Empathie zwischen Chinesen und Deutschen ganz andere, zukunftsweisende, Synergien freisetzen. Dies konzertiert mit den Rohstoffreserven von Russland. Leuteleuteleute.

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