Es ist eine humanitäre Geste, die man vom Westen nicht zu sehen bekommt: 100.000 Tonnen Getreide für Syrien. Denn die Europäer und Amerikaner ließen die Hilfsorganisationen auch lieber ohne finanzielle Hilfe auf den syrischen Flüchtlingen sitzen, welche sich nun auf den Weg nach Europa machen.

Von Christian Saarländer

Seit über vier Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg. Russland bekämpft dort seit dem 30. September den Terrorismus. Neben der militärischen Intervention leistet Russland vorbildliche humanitäre Hilfe. Nach Angaben des russischen Agrarministers Alexander Tkatschjow schickte Russland 100.000 Tonnen Weizen nach Syrien, um der Bevölkerung zu helfen, wie die russische Agentur Sputnik berichtet. Der Westen liefert hingegen Waffen an Terroristen.

Die Nachrichtenagentur Reuters vermeldete bereits unter Berufung eines syrischen Insiders, dass die Hilfe im Land angekommen ist. Experten zufolge mangelt es 9,8 Millionen Menschen in Syrien an Nahrungsmitteln und insgesamt 6,8 Millionen davon benötigen Hilfe aus dem Ausland. Der Pressesprecher des UN-Nothilfekoordinators Jens Larke geht von insgesamt 13,5 Millionen hilfsbedürftigen Menschen in Syrien aus. Über die neuste Hilfslieferung berichten nun internationale Nachrichtenagenturen.

Während der Westen weiterhin die syrischen Terroristen mit Geld und Waffen unterstützt, beschränkt sich die Unterstützung aus Russland neben den Luftangriffen auf Stellungen radikaler Milizen auf humanitäre Hilfe. Das Pentagon hat erst vor kurzem wieder Waffen an die syrische Opposition geschickt, die den Bürgerkrieg seit nunmehr vier Jahren aufrecht erhalten. Westliche Medien sprechen in diesem Kontext immer von „moderaten Rebellen“ und „Widerstandskämpfern gegen das Assad-Regime“, um die mörderischen Intrigen des Westens zu relativieren.

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Die Getreidelieferung ist übrigens nicht der erste humanitäre Einsatz Russlands. Das Contra Magazin berichtete bereits vergangenen Monat über die Errichtung eines Flüchtlingslagers durch Russland in Syrien. Damit wollte Russland den Binnenflüchtlingen direkt vor Ort helfen. Viele Menschen flüchten nicht nur vor ISIS, sondern vor allem vor den von den westlichen Medien gelobten „moderaten Rebellen“, weswegen über solche Hilfsaktionen dann lieber nichts gesagt wird.

Auf dem unteren Video kann man sich das Ganze von Rossija 24 anschauen, die über das errichtete Lage in der syrischen Stadt Hama berichtete. Auch hier wurden bereits Lebensmittel und Medikamente von Russland nach Syrien geschickt. Das Video in russischer Sprache wurde mit deutschen Untertitel ergänzt.

Es gibt Länder, die sanktionieren – das sind die Guten- und deren Bevölkerung wundert sich dann nach Jahren der Sanktionen über eine Flüchtlingswelle… und dann gibt es Länder, die helfen einfach… – und das sind dann die Bösen. Unseren Leitmedien erzählen uns, dass die Russen die Bösen seien… 

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7 thoughts on “Menschlichkeit: Russland schenkt Syrien 100.000 Tonnen Weizen”

  1. Alles, was bei den geschilderten Vorgängen festgestellt werden kann, ist, dass Putin unbeirrt seinen Weg und seine Strategien verfolgt – immer angepasst an die gegenwärtige Situation. Den Amerikanern zusammen mit den Israelis bleibt nichts mehr übrig, als wild und richtungslos um sich zu schlagen. Ihre verwobenen und verschlungenen Lügenkonstrukte, auf denen sie die Begründungen ihrer Kriege aufgebaut haben, krachen alle in sich zusammen.

    Syrien-Einsatz: Putin beendet den Etikettenschwindel
    http://www.aktuell.ru/russland/politik/syrien-einsatz_putin_beendet_den_etikettenschwindel_4683.html

    „„Unsere Aufgabe besteht darin, die legitime Staatsmacht zu stabilisieren und Bedingungen für die Suche nach einem politischen Kompromiss zu schaffen.“ So definierte Kreml-Chef Wladimir Putin in einem am Sonntagabend ausgestrahlten TV-Interview die Ziele des russischen Militäreinsatzes in Syrien. Den „Islamischen Staat“ erwähnte er in dem Gespräch nur am Rande.“

  2. Erinnert mich an Geschichten, die alte Leute so erzählen.
    Zitat Neues Deutschland vom 25.02.1949
    Berlin (ND). Helle Freude herrscht bei den Arbeitern und bei der werktätigen Landbevölkerung unserer Zone über die Mitteilung des Vorsitzenden der DWK, Heinrich Rau, daß die Sowjetunion uns in so großzügiger Weise mit tausend erstklassigen Traktoren, mit Lastkraftwagen und mit Walzmaterial zur Herstellung von Ersatzteilen für unsere landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte zu Hilfe kommt …
    Ist immer so eine Sache mit Geschenken.

    1. vor allem mit den geschenken anderer, welche die andere seite (im falle der ddr – mit dem marshallplan, welcher der ddr keine andere möglichkeit liess, als die grenze zu sschliessen) beschenken.

    2. @Rüdiger      Dann können Sie sich bestimmt auch daran erinnern, dass die Russen im Gegenzug überall das zweite Gleis demontiert und mitgenommen haben. Bis nach Sassnitz ging es immer nur eingleisig. Und was haben wir gemeckert über die Reparationspreise für unsere Supertrowler, hergestellt in der Volkswerft Stralsund. Es war ein ganz anderer Ansatz. Im Westen gab es dafür den Marshall-Plan und die Amerikanisierung des Lebens. Als hätte es nur den Zweck gehabt, dem Osten Überlegenheit zu demonstrieren. Grüsse…

      1. immerhin haben die mitteldeutschen gebiete der ddr ihren reparationssoll mit 97.5%, also praktisch vollständig bezahlt und wären – würden sie nicht von der brd annektiert sein – raus aus dem schneider, schuldenfrei! das damalige übel bitte nicht dem russen zuschieben – es waren nicht die russen sondern die sowjets und bspw. der mauerbau erfolgte zur amtszeit des ukrainers Chrushtshov.

  3. Ein kluger Mensch würde fragen, warum hilft Russland erst jetzt? Es hätte schon vor Jahren helfen können und damit aufgezeigt, daß es besser ist wie die USA. Eine normale Antwort wäre zu einfach, denn jeder Mensch hat nur das Wissen, was er benötigt um seinen Lebensplan zu schaffen. Es ist auch eine Frage der Höhe des Bewußtseins, der Größe der Seele.

    Ist es so, daß viele Umstände aufzeigen, daß alte geschaffene Probleme energetisch geklärt werden? Kurz geschrieben, Europa hat sich in den einzelnen Ländern seiner Identität berauben lassen. Freiwillig, weil das Äußere war doch so schön… Adolf Hitler wollte die Zusammenarbeit mit den arabischen Staaten, verhindert auch durch die Alliierten. Wer genau hinschaut, sieht, daß die USA, die USA nur im Äußeren erkennbar, die Länder, Kontinente gegeneinander ausspielt, bis sie alle vernichtet sind.

    Also beginnt mit Rußland und dem Eingriff in Syrien die neue Zeit? Für mich aus vielen anderen Gründen eindeutig mit ja! Das, was vorher noch in gang gesetzt wurde, die Flüchtlinge, dienen der Reinigung.

    Übrigens hat China der DDR Reis geschenkt und damit auch dafür gesorgt, daß die Lebensmittelkarten abgeschafft wurden.

    1. ein kluger mann würde auch nach den wahren hintergründen forschen die zu dieser humanitären katastrophe geführt hatt,und jeder weiss das jede fortschrittliche westliche land profitiert hatt,und blutt an den händen hatt,den er dient nur den interresen dieser interresengruppen.grosse konzerne kaufen zb billig geklautes syrisches erdöl über türkische mittelsmänner und verkaufen es mit riesigen profiten überall und auch in deutschland,aber darüber regte sich keiner auf bis die flüchtlinge im land waren.Die Berichterstattung in deutschland stellt zb assad dauernd als bösen buben hin,und ich frage mich warum?Araber ,usa england usw lenken diesen krieg gegen assad,warum und was bezwecken sie?

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