Meinungsfreiheit – Die verkehrte Welt der „political correctness“

Nach all den Jahrhunderten von absoluten Monarchien, religiöser Dogmen und Diktaturen haben sich die Menschen in der "westlichen Welt" ihr Recht auf Meinungs- und Redefreiheit geholt. Doch inzwischen sorgt die "political correctness" wieder für Einschränkungen. Damit berauben wir uns jedoch selbst um so viel Potential.

Von Marco Maier

Wie stolz man doch nach außen hin darauf ist, die Meinungs- und Redefreiheit zu den Menschenrechten zu zählen. Als man diese 1789 bei der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich in Artikel 11 als "eines der kostbarsten Rechte des Menschen" bezeichnete, war dies trotz der Wirren der Französischen Revolution sozusagen die Geburtsstunde der liberalen Demokratie. Auch wenn es stets gewisse Einschränkungen gab – man wollte ja keine Anarchie – so stellte diese Erklärung den Grundstein der demokratischen Ordnung dar, in der nicht eine kleine Elite tun und lassen kann was sie will, sondern jedem Menschen eine umfassende Freiheit zugestanden wird, ohne Rücksicht auf Stand und Herkunft.

Immer wieder trotzten die Menschen seither dem Drang der einflussreichen Eliten, die "alte Ordnung" wiederherzustellen und die breite Masse der Menschen als Verfügungsmaterial zu betrachten, welche zu gehorchen und nicht selbstständig zu denken habe. Selbst in vielen nicht-westlichen Ländern der Welt begehren immer mehr Menschen gegen die Unterdrückung durch die Obrigkeit auf und fordern dabei ihre Freiheiten ein, die ihnen genauso zustehen.

Doch während sich diese Menschen in Afrika oder Asien auflehnen und gegen ihre Unfreiheit ankämpfen, dreht man in Europa und Nordamerika das Rad der Zeit faktisch wieder zurück. Die von George Orwell im Buch "1984" geprägten Begriffe "Neusprech" und "Gutdenk" werden heute – unter der Bezeichnung "political correctness" zur traurigen Realität. Man hat sich dem Willen der Gesinnungspolizisten und Sprachwächter den neuen Dogmen der "Antidiskriminierung" und der "Gendergerechtigkeit" unterzuordnen. Wer sich dem widersetzt, landet auf dem Scheiterhaufen der modernen Inquisition. Was früher die Majestätsbeleidigung oder die Gotteslästerung war, nennt sich heute Frauenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus oder schlichtwegs einfach nur Diskriminierung.

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Dabei gehört es doch zu den Merkmalen einer liberalen, demokratischen Gesellschaft, dass man auch anecken und provozieren darf. Es steht doch jedem Menschen frei, sich so zu äußern wie er möchte – man muss sich mit jenen Personen die sich für einen selbst "inakzeptabel" äußern ja nicht abgeben. Wenn es der Feministin nicht passt, was der Macho sagt, kann sie ihn ignorieren – und umgekehrt genauso. Der Muslim mag keine Mohammed-Karikaturen? Muss er auch nicht. Dafür darf er auch über die "Gottlosen" schimpfen.

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Ohne die Revoluzzer, Querdenker, Unangepassten und Provokateure wären viele unserer technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften gar nicht möglich gewesen. Wir würden wohl immer noch glauben, die Erde sei eine Scheibe, könnten nicht um die Welt fliegen und hätten keine Ahnung von der menschlichen Anatomie, wenn es nicht jene Menschen gegeben hätte, die sich den vorgegebenen Dogmen widersetzt und einfach ihr Ding durchgezogen hätten.

Wenn wir uns dieser neuen Gesinnungsdiktatur hingeben und ständig neue Einschränkungen, Regeln und Verbote erlassen, beschneiden wir uns selbst jeglicher Kreativität und unterdrücken damit auch so vieles an geistigem Potential. Denn wer schon von klein auf lernt, das man dies und das nicht denken oder sogar sagen darf, wird auch – bis auf wenige Ausnahmen – in den anderen Bereichen stets ein angepasster und unkritischer Geist bleiben. Dies sollten wir nicht vergessen.

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30 Kommentare

  1. 19. November 2015 | Glossar mit Formulierungshilfen für die Berichterstattung
    Haben Sie wirklich sorgfältig bedacht, ob Ihre geschriebenen Worte aktueller Sprachregelung entsprechen? Sprache wandelt sich schneller, als man denkt und spricht. unzensuriert.at geht ziemlich unbelastet mit dieser neuen Broschüre um:

    Weitere Glanzstücke, an die sich die Bevölkerung wohl in Zukunft in den Medien gewöhnen kann: Islamfeindlichkeit wird zu "antimuslimischem Rassismus", jegliche Erwähnung der Asylantenflut oder des Flüchtlingsstroms wird einfach in "Zuzug" umbenannt, "Wirtschaftsflüchtlinge" wird aufgrund einer Suggestivität wohl künftig ganz unter den Tisch fallen gelassen und der Begriff "Illegale Migranten" wird bereits jetzt von Nachrichtenagenturen vermieden – diese Migranten sind entweder "illegalisiert", "papierlos", "irregulär" oder einfach "undokumentiert". Auch die Deutsche Presseagentur (dpa) hat bereits mit ihrer Sprachreinigung begonnen: Die Worte "Asylkritiker" und "Asylgegner" sind angeblich beschönigend und werden nicht mehr benutzt. Der Ersatzvorschlag der Broschüre: "Rechtsextreme".

    1. Wußten Sie, daß die „Migranten“ von dieser Bezeichnung genervt sind? Die wollen als Ausländer wahrgenommen werden und wer sich weniger zwanghaft gibt, kommt besser mit denen klar.

      Ich will die loswerden, aber mit mir reden sie.

      Der Gesinnungsterror ist bloß ein bürokratisches Leichentuch, das in dieser verkehrten Welt genau die erstickt, die es erschaffen haben.

  2. Absolut, meine Herren. Aktuelles zum Thema kann man auch gut anhand der Vorgänge um die Nominierung und – zwei Tage später – Denominierung des Xavier Naidoo für den ESC studieren. Unglaublich, auf welch neuralgischem Niveau sich die Verblendung mittlerweile abspielt! Es ist fast nicht mehr zum Aushalten.

  3. Dieser Artikel ist ein weiterer Grund, auch den angeblich "alternativen Medien" nicht blindlings zu vertrauen.

    Schon der erste Absatz, dieses Hohelied auf Französische Revolution und Menschenrechte ist NWO-Sprech vom Feinsten.

    Nach der hier bejubelten Deklaration der Menschenrechte begann der Terror:

    (Zitat)… waren die französischen Revolutionäre es selbst, die ab 1793 mit Robespierre den Terror als staatliches Machtmittel ausriefen und die Terrorherrschaft ideologisch begründeten.

    In einem „Tugendstaat“ seien das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch „terreur“ zu beherrschen, so Robespierre am 5. Februar 1794 vor dem Konvent: „Terror ist nichts anderes als rasche, strenge und unbeugsame Gerechtigkeit. Er ist eine Offenbarung der Tugend. Der Terror ist nicht ein besonderes Prinzip der Demokratie, sondern er ergibt sich aus ihren Grundsätzen, welche dem Vaterland als dringendste Sorge am Herzen liegen müssen.“

    So die Wikipedia zu "Terror".

    Aktuell werden die Menschenrechte auch hierzu benutzt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzverantwortung

    Beide Themen, Französische Revolution wie Menschenrechte, lohnen intensive Beschäftigung.

    1. "Beide Themen, Französische Revolution wie Menschenrechte, lohnen intensive Beschäftigung".

      Die Doktrin der “Menschenrechte” ist hier eine Kriegswaffe von fürchterlicher Schlagkraft.

      Und das sagt der Großrabbiner Kaplan:

      “Um ein Zeitalter ohne Bedrohung für die Menschheit einzuläuten, müssen wir uns stark auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verlassen. (…) Respekt für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist eine so dringliche Verpflichtung, dass es die Pflicht eines jeden Einzelnen ist, zu allen Projekten beizutragen, die auf ihre weltweite und vollständige Einführung abzielen.”

      Die ganze Menschheit muss sich dem unterwerfen.

      Das ist gleichbedeutend damit, zu sagen, dass die “Menschenrechte” das bevorzugte Werkzeug zur Verwirklichung von Jahwes Verheißungen sind. Somit ist es auch kein Zufall, dass René Cassin,

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Cassin

      der die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 inspirierte, gleichzeitig Generalsekretär der Alliance Israélite Universelle war.

    2. @ Rüdiger

      "Schon der erste Absatz, dieses Hohelied auf Französische Revolution und Menschenrechte ist NWO-Sprech vom Feinsten.

      Nach der hier bejubelten Deklaration der Menschenrechte begann der Terror:"

      ————–

       

      Winston Churchill, hatte den politisch inkorrekten Durchblick.  Im Illustrated Sunday Herald vom 8. Februar 1920 nannte er noch klar und deutlich Roß und Reiter:

      „Es macht fast den Anschein, als habe die Vorsehung gewollt, dass das Evangelium Christi und das Evangelium des Antichristen aus der Mitte ein und desselben Volkes hervorgehen sollten, und als sei diese mystische und geheimnisvolle Rasse dazu auserkoren, sowohl das Göttliche als auch das Teuflische in seiner reinsten Form zu verkörpern… Von den Tagen des ‚Spartacus' Weishaupt bis hin zu Trotzki (Russland), Bela Kun (Ungarn), Rosa Luxemburg (Deutschland) und Emma Goldman (USA) gewinnt diese weltweite Bewegung zum Sturz der Zivilisation und zum Aufbau einer auf Rückständigkeit, Neid, Bosheit und einer unmöglichen Gleichheit fußenden Gesellschaft beständig an Boden.

      Wie eine zeitgenössische Autorin, Nesta Webster, sehr überzeugend nachwies, hat diese Verschwörung bei der Tragödie der Französischen Revolution eine klar erkennbare Rolle gespielt. Sie war der Quell jeder subversiven Bewegung des 19. Jahrhunderts, und nun hat diese Schar von außergewöhnlichen Gestalten aus der Unterwelt der Großstädte Europas und Amerikas das russische Volk beim Schopf gepackt und sich praktisch zu unumschränkten Herrschern des Riesenreichs emporgeschwungen.

      Die Rolle, welche diese internationalen und größtenteils atheistischen Juden bei der russischen Revolution gespielt haben, lässt sich kaum überschätzen. Sie ist jedenfalls sehr groß und stellt vermutlich diejenige aller anderen beteiligten Gruppierungen in den Schatten.“

      Soweit ich weiß, war dies die letzte freimütige Stellungnahme eines führenden Politikers der westlichen Demokratien zu dieser Frage.

      Bald darauf wurde jede öffentliche Diskussion darüber in Acht und Bann getan, und es setzte ein lähmendes Schweigen ein, das bis zum heutigen Tage andauert.

      1953 verweigerte Churchill seine (laut britischem Gesetz erforderliche) Zustimmung zu einer fotografischen Reproduktion dieses Artikels, ohne irgendwelche Gründe hierfür zu nennen

      1. Am 5. November 1919, also zwei Monate vor seinem vorstehend  zitierten Artikel im Illustrated Sunday Herald, sprach Winston Churchill vor dem britischen Unterhaus Klartext:

        “Ich spreche den Bolschewisten ganz entschieden das Recht ab, Russland zu vertreten… Der Begriff der Nationalität ist für sie nur Schall und Rauch. Ihr Ideal ist eine weltweite proletarische Revolution. Die Bolschewiken haben Russland auf einen Schlag die beiden kostbarsten Dinge geraubt: Den Frieden und den Sieg. Den Sieg, der greifbar nahe war, und den Frieden, der sein sehnlichster Wunsch war. Die Deutschen haben Lenin in voller Absicht nach Russland geschickt, damit er dort auf dessen Untergang hinarbeiten konnte… Kaum war Lenin angekommen, erteilte er allerlei obskuren Personen, die sich in New York, Glasgow, Bern und anderswo an verborgenen Zufluchtsorten aufhielten, einen Wink und sammelte die führenden Geister einer furchterregenden Sekte um sich, der furchterregendsten Sekte der Welt… Von diesen Geistern umgeben, schickte er sich mit dämonischem Talent an, sämtliche Institutionen, auf die der russische Staat und die russische Nation angewiesen waren, restlos zu vernichten... Russlands Leiden sind fürchterlicher als die jedes anderen Landes in der jüngeren Geschichte, und es ist seiner Stellung unter den großen Nationen der Welt verlustig gegangen.”

        Mit dieser Charakterisierung hatte Churchill ins Schwarze getroffen: zutreffend war insbesondere seine Feststellung, dass Lenin die “furchterregendste Sekte der Welt” um sich geschart hatte. 50 Jahre zuvor hatte sich Bakunin bei seiner Attacke auf die jüdische Usurpierung der Revolution ganz ähnlich geäußert.

        Der o.a. Auszug von Churchills Artikel im Illustrated Sunday Herald beweist, dass ihm die ethnische Herkunft der Führer dieser Sekte sehr wohl bekannt war

        1. Churchill wusste mit Sicherheit auch, wo die Finanziers der genannten Sekte zu finden waren, er befand sich doch ständig in deren Nähe. –  Interessant finde ich noch folgende Informationen zu Lenin und dem Schicksal der Zarenfamilie: Lenin wurde vom bekannten Finanzkartell in London von 1900-1905 im Illuminatenzentrum München und den Finanzzentren London und Genf ausgebildet, wurde 1917 (in Absprache mit dem deutschen Kaiserreich) im plombierten Eisenbahnwaggon quer durch Europa verfrachtet. Die Zarenfamilie hatte während der sog. Oktoberrevulotion beim britischen Königshaus um Asyl gebeten, das ihr nicht gewährt wurde. Die bei der Bank of England deponierten hohen Milliardenbeträge in Gold des Zaren landeten in den "Taschen" Sektenfinanzierer

          1. "Die bei der Bank of England deponierten hohen Milliardenbeträge in Gold des Zaren landeten in den "Taschen" Sektenfinanzierer"

            ——–

             

            Wer hätte das gedacht?

            Also in den Taschen der Jesuiten und des Vatikans! – grins

  4. Halten wir fest: Politcal Correctness ist ein kulturmarxistisches Projekt. 'Erfunden' wurde sie von den Gesellschaftszerstörern der talmudisch-kulturmarxistischen 'Frankfurter Schule', die in den 30-er Jahren aus Deutschland die Fliege machen und ihre Wühlarbeit in den USA (an der bekanntermaßen linken Columbia-Universität, New York Ciy) und in Kalifornien äußerst erfolgreich fortsetzten. Einige Herren waren für den amerikanischen OSS (Vorläufer der CIA) tätig und waren dort federführend für das Projekt 'Re-Educatioen' ( ausgefeilte Gehirnwäsche gem. Rand- und Tavistock Institute), dem die Deutschen nach WK II ausgesetzt waren.

    Und weil das mit den Deutschen so gut geklappt hat, wurde dieses Konzept auf die gesamte 'westlichen Wertegmeinschaft' übertragen. 

    Basis für die erfolgreiche Gehirnwäsche der westlichen Gesellschaften ist das Konzept: "Umkehrung der (christlich abendländischen) Werte", nieder geschrieben u.a. in der unwissenschaftlichen 'Kritischen Theorie', dieser 'Afterwissenschaftler'.

    "Für den bekannten Historiker Golo Mann, der in der amerikanischen Emigration sozusagen Hausnachbar von Horkheimer war, ist Kritische Theorie nichts anderes als`Marxismus für feine Leute´, also Intellektuelle.

    Kritische Theorie unterscheidet sich grundlegend von traditionellen Theorien und Wissenschaften, die vom Interesse an Objektivität und Wahrheit geleitet sind. Kritische Theorie ist demgegenüber vom Interesse an Veränderung der bestehenden Gesellschaft geleitet und aus diesem Grunde an der Hervorbringung eines bestimmten Verhaltens, d.h. `Kritischen Verhaltens´ interessiert."

    Hintergründe der 68er-Kulturrevolution

    Frankfurter Schule und Kritische Theorie

    http://www.aktion-leben.de/BAK/Hintergruende/sld08.htm

    1. PC oder: Da hört die Gemütlichkeit auf

      * DIE ZEIT/Feuilleton, Nr.43, 22.10.1993, S.59-60

      © 1993 DIE ZEIT und Dieter E. Zimmer

      GUT VIER Jahre ist es her, daß ich den Begriff PC das erste Mal hörte. Es  war bei einer Unterhaltung mit einem Bekannten, Literaturwissenschaftler  im kalifornischen Berkeley, und ich hatte mich wohl wieder einmal angetan über den offenen, aufgeschlossenen Geist an amerikanischen Universitäten geäußert. Er darauf: Sei ich denn nicht im Bilde, wohin die Kulturrevolution schließlich geführt habe? Seien die Stanforder Sprechchöre Hey hey, ho ho, Western culture’s got to go (Heh heh, meck meck, westliche Kultur muß weg) nicht bis nach Europa gedrungen?

      Was an vielen amerikanischen Universitäten heute herrsche, sei nicht Offenheit, sondern etwas ganz anderes. Eine neue Tugenddiktatur. Gesagt und am besten auch  gedacht werden dürfe nur noch, was pc sei, politically correct. Pc sei es,  überall Rassismus und Sexismus zu wittern und mit Beschwerden, Klagen,  Demos, Redeverboten, Denkgeboten dagegen einzuschreiten. Mehr noch, den ganzen bisherigen Wissens- und Methodenkanon der Universität für  ein weißes, phallokratisches, heterosexuelles Unterdrückungsinstrument  zu halten. Rap statt Homer und all den anderen Repäsentanten weißer  männlicher Logik.

       Es nehme die lächerlichsten Formen an. Neulich habe sich ein altmodischer Kollege auf dem Campus mit einem T-Shirt blicken lassen, auf dem  sich ein Junge und ein Mädchen küßten, und ein paar Studentinnen hätten  ihn wegen sexueller Belästigung angezeigt. Zwei Jungs oder zwei Mädchen, die sich küssen, das dürfe sein, sei sogar vorbildlich, pc eben; aber  Junge plus Mädchen – das trage einem heute ein Disziplinarverfahren ein.

      http://www.d-e-zimmer.de/PDF/1993pc.pdf

    2.  "Frankfurter Schule"….Überdrehte Pseudointellektuelle mit Angstneurose vorm Leben!

      Frankfurter Schule, oder wie Intellektuelle Kontrollzwang zur Tugend erklären. Primitives ängstliches Gesocks. Ist so ungewöhnlich nich, das sich Dummheit selbst als Elitär wahrnimmt. So generiert man auch viel leichter Anhänger.:-)

  5.  @ Marco Maier

    So wie Sie es tun kann man das ganze auch interpretieren.

    Meiner Ansicht nach ist die französische Revolution mit dem allgemeinen Forscherdrang der Menschheit so unbedingt nicht  in einem Atemzug nennen. Es war der Startpunkt der politisch  ideologischen Kriegsführung und der Massenabschlachtungen innerhalb der Völker bis zum heutigen Tage.  Es war auch der Startpunkt für „Alle Schweine sind gleich, aber einige sind gleicher“.

    Betrachtet man einmal unter diesen Gesichtspunkten die von der französischen Revolution beeinflußte deutsche Geschichte, so ergibt sich ein Bild das völlig entgegengesetzte Auswirkungen hat wie die verkündete  „ Freiheit , Gleichheit, Brüderlichkeit“ der Franzosen.

    Mit der Sozialdemokratie, als die „Erbin der fr. Revolution“ kam das absolute Gegenteil   dabei heraus. Was sich nicht nur verhängnisvoll für die Deutschen auswirkte, sondern seine Spuren auch auf internationalem Parkett bis heute  hinterlies!

     (Im Stenostil)

    Die SPD als (Groß)bürgerliche Partei (und nicht die der Arbeiterschaft) gab ihre Zustimmung zum 1. Weltkrieg und trug somit entscheident zu dessen verheerenden Folgen bei.

    Nach dem Krieg knüppelten sie die unter ihren Beschlüssden leidente und hungernde  Bevölkerung mit Soldaten nieder.

    Nach dem 1.W.Krieg spaltete  sich die USPD von  der SPD ab, die spätere Kommunistische Partei .        

    Wenig später wurde ebenfalls aus einer Ortsgruppe der SPD, aus dem Bayr. Wald, die NSDAP ausgegründet.

    Während der Nazizeit gingen millionen Parteimitglieder der SPD und der KPD zu der NSDAP und vereinigten sich wieder . Hier sorgten sie wieder für eine globale Katastrophe.

    Nach dem Krieg verschwand zwar die NSDAP , die KPD und die SPD verbanden sich aber zur SED im Osten mit dem Mauerstaat. Im Westen blieb die SPD, sorgte aber auch dort wieder für die nötigen Kulturkatastrophen. Die NSDAP Mitglieder wurden auf beiden Seiten absorbiert

    Von dieser West-SPD spalteten sich dann die bildungsfernen Gewalt-GRÜNEN ab

    Inzwischen sind alle wieder vereinigt unds terrorisieren den Rest der Menschheit weiter unter ROT-ROT-GRÜN.

    Es sind immer wieder die Sozenlinien die das Unglück, den Terror und das Morden unter „Freiheit, Gleichheit , Brüderlichkeit „ verbreiten und das seit über hundert Jahren! Mit derartiger gekonnter struktureller Vernetzung  kann man Klassenkampf machen und heute gegen Nazis und gestern gegen Kommunisten oder heute gegen Putin hetzen, ganz nach Herzenslust und die verblödete Bevölkerung grölt dazu „ Nazis raus“ oder "Geh doch rüber"!

    Viel Spass bei Gender, Multikulti , Homoehe und weiterer  Kultur-und Zivilisationsvernichtung der Bildungsfernen und Bildungsverweiger von und durch Links.

    Über die  SPD urteilte Kurt Tucholsky 1932:

    "Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem 1. August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleineren Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas – vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen."

     

     

    1. Eine anschauliche Schauerlichkeit, zu den Errungenschaften der Aufklärung.

      ( Woher ich das habe weiß ich nicht mehr, muss bildlich verstanden werden)

      Es wird ja von unseren gehirngewaschenen Nachplapperäffchen, gerne das Thema der Katzenverfolgung aufgegriffen, anhand derer die Finsternis des Kirchenstaates veranschaulicht werden soll. Die Unmenschlichkeit, Katzen, vorwiegend schwaze, als Hexentiere zu verbrennen. Nach dem Sieg der Aufklärung, der Philosophie, der Rationalität, der Dämokratie, kam es allerdings bei feinen Gesellschaften zu der Mode, Katzen, ganz gleich welcher Farbe, Säckeweise zu verbrennen, weil, und jetzt kommts, das Geräusch, welches dabei entsteht, als angenehme Klangkulisse geschätzt wurde. Das Katzen nichts fühlen können, weil sie nur Maschinen der Natur seien, hatte die damalige Wissenschaft natürlich überzeugend bestätigt. Es lebe die Menschlichkeit.

       

  6. „Political Correctness ist kommunistische Propaganda kleingeschrieben.

    In meiner Studie kommunistischer Gesellschaften kam ich zu dem Schluß, daß der Zweck kommunistischer Propaganda nicht das Überreden, Überzeugen oder Informieren war, sondern das Erniedrigen; und je weniger sie also der Realität entsprach, desto besser. Wenn Menschen zum Schweigen gezwungen sind, wenn man ihnen die offensichtlichsten Lügen erzählt, oder schlimmer noch, wenn sie gezwungen sind, die Lügen selber zu wiederholen, dann verlieren sie ein für alle Mal ihr Gefühl der Redlichkeit. Offensichtlichen Lügen zuzustimmen, heißt mit dem Bösen zu kooperieren und in geringerem Maß selber böse zu werden. Die eigene Fähigkeit, irgendetwas zu widerstehen, wird so erodiert und sogar zerstört. Eine Gesellschaft entmannter Lügner ist leicht zu kontrollieren. Ich denke, wenn man Political Correctness untersucht, so hat sie denselben Effekt, und das ist beabsichtigt.“  Theodore Dalrymple 

    *

    Die Geschichte der Politischen  Korrektheit

    Von Prof. Lind

    Politische Korrektheit ist Marxismus, und zwar mit allem, was daraus folgt:

    Verlust der Meinungsfreiheit, Gedankenkontrolle, Umsturz der Gesellschaftsordnung und letztendlich ein totalitärer Staat. Überhaupt, der von der Frankfurter Schule erzeugte  kulturelle Marxismus ist weitaus beängstigender, als der alte, ökonomische Marxismus, der  Rußland ruiniert hat. Zumindest verherrlichten die ökonomischen Marxisten nicht sexuelle  Perversion und versuchten ein Matriarchat zu etablieren, so wie dies die Frankfurter Schule  und ihre Jünger tun.

    http://www.in-kuerze.de/images/stories/Veroeffentlichungen/die-geschichte-der-politischen-korrektheit.pdf

    1. ja schönes Ding. Frage ist nur, wie kriegen wir das jetzt in die Schulen als Pflichtlektüre wenn überall die Kommunisten Rumlungern und ihre Weisheiten uneingeschränkt zum besten geben dürfen?

  7. Es steht doch jedem Menschen frei, sich so zu äußern wie er möchte

    Ja, am Werdegang des Henry Paul sah man, wie „gut“ das in der Praxis funktioniert.

    ~~~

    Ich habe übrigens so meine Zweifel, dass ein Autor, der das Magazin verlassen hat und dabei all seine Artikel löschen ließ, so — trallala mir nichts dir nichts — im Kommentarbereich wieder auftaucht. Aber vieleicht sind meine Zweifel ja unberechtigt.

  8. Es hat sich leider immer mehr etabliert, sich DEM Monster der Neuzeit, der Werbewirtschaft, zu beugen. Eine ganze Generation wird bereits mittels unterschiedlichster Medien permanent und unglaublich penetrant bombardiert, von Versuchungen, Lügen und Zwängen. Kultur und Berichterstattung sind zu Hülsen von Werbebotschaften verkommen. Die Reaktion ist lediglich noch "das Fleisch" um die Inseratenwirtschaft.

    "Unabhängigkeit" wird, wie "bio…" zu einem Marketinginstrument, ausgehöhlt und zu einer Kulisse der Marktwirtschaft pervertiert.

    Es ist an der Zeit, dass der Leser, der diese tatsächliche Unabhängigkeit sucht und schätzt, begreift, dass die Erhaltung eines Magazines dieses Anspruches Geld kostet und ein Mindestmaß an finanzieller Freiheit benötigt. Ein Beitrag von ein paar Euro für den Download eines Magazines wäre ein Zeichen der Solidarität und eine reale Abkehr von Zwang und Abhängigkeit.

  9. Lieber Herr Meier,

    ich habe Ihren Namen im Internet eingegeben und habe viele Zeilen mit Propaganda schriften endeckt. Deshalb wollte ich Sie fragen ob Sie Probeleme haben , der ZDF Propaganga vorzuwerfen… 

    mit schönen Grüßen

    Unbekannt

     

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