Medwedew: Ein Kalter Krieg ist im 21. Jahrhundert nicht möglich

Die Beziehungen Russlands mit einer Reihe von westlichen Staaten sind alles andere als ideal und machen eine komplizierte Periode durch, ein Szenario des Kalten Krieges ist aber nach Ansicht von Russlands Premier Dmitri Medwedew im 21. Jahrhundert nicht möglich.

via sputniknews.com

„Heute geht es nicht um Termini“, betonte Medwedew. Es gehe darum, dass jeder Staats- bzw. Regierungschef als Oberbefehlshaber „sich der Verantwortung dieser Art von Entscheidungen sehr gut bewusst ist“, sagte er in einem Interview für  die „Rossijskaja Gaseta“. „Ich denke, dass ein solches Szenario im 21. Jahrhundert einfach nicht möglich ist“, betonte er.  
 
„Nicht mal in Gedanken“ sollte man etwas zulassen, was den Weltkriegen ähnlich wäre, so der Premier.  
 
In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Worte von Albert Einstein, der einmal gefragt wurde, welche Waffen im Dritten Weltkrieg eingesetzt würden. „Er antwortete darauf: ‚Ich weiß nicht, welche Waffen im Dritten Weltkrieg zur Anwendung kommen werden, im Vierten Weltkrieg werden aber Steine eingesetzt.‘“ 
 
„Er meinte damit, dass die Menschheit einen Dritten globalen Kernwaffenkrieg einfach nicht überleben wird. In dieser Hinsicht bleiben solche Einschätzungen durchaus aktuell“, fügte er hinzu.

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4 Kommentare

  1. Nun sehr geehrter Herr Medwedew ich für meinen Teil bin mir nicht sicher, ob der heiße Krieg nicht schon im September 2001 begonnen hat.

    Ich weiß auch nicht worin sich ein heißer Krieg von einem kalten unterscheidet. Denn fährt man Nachts über die Autobahn und sieht all die Panzer, Munitionstransporte und Militär LKW´s so läuft es mir heiß und kalt den Rücken runter. Ich bekomme heiße Ohren und kalte Füsse. Ich denke, denn brennt wohl die Mütze und mir geht der Arsch (Entschuldigung für die Plumpheit) auf Grundeis und das in Zeiten von angeblicher Klimaerwärmung. Jedoch pflanzte sich schon mehrere hunderttausend Bäume, daher wäre eine regionale Verschiebung durch die CO2 durchaus vorstellbar, doch leider ist der Raketenschutzschirm mit seinen Mikrowellenantennen hier eher zum Athomsphärenheizer geworden und Polen und viele Länder vertrocknen zusehens.

    Und wie heißt es doch so schön. Ein Sonnenschirm schützt vor Sonne, ein regenschirm schützt vor Regen und ein Rettungsschirm vor Rettung.

    In diesem Sinne, hoffen wir darauf, daß die Richtigen noch psychathrische Behandlung erhalten und der Rest in Frieden leben kann.

     

  2. Warum diese Tatsache, die in den 80ern jedes Kindermädchen kannte, in unserem System, an ähnlich hoher Stelle, nicht erwähnenswert zu sein scheint, bleibt verdächtig und lässt ein unbehagliches Gefühl zurück. Politik und Jopurnaillie, die nicht völlig dem Frieden verschreiben sind, haben ihre Daseinsberechtigung verloren.

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