Kunduz-Angriff: US-Piloten schossen auf fliehende Ärzte

Zum Angriff auf das Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen (MSF) im afghanischen Kunduz wurden neue Details bekannt. Demnach haben US-Piloten fliehende Ärzte erschossen. Damit erreicht das Kriegsverbrechen eine neue Qualität.

Von Marco Maier

Als ob das Kriegsverbrechen des US-Militärs nicht schon schlimm genug war, gibt es inzwischen neue erschütternde Details zum vorsätzlichen Luftangriff auf das klar gekennzeichnete und dem Pentagon bekannte Krankenhaus, welches von der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im afghanischen Kunduz betrieben wurden. Die Organisation teilte mit, dass einige der getöteten Mitarbeiter – darunter Ärzte – von den Piloten der US-Air Force erschossen wurden, als sie zu fliehen versuchten.

Die US-Luftwaffe attackierte das funktionierende Krankenhaus am 3. Oktober in einem nächtlichen Angriff. Im Krankenhaus befanden sich über 100 Patienten. Mindestens 30 Zivilisten wurden getötet, Patienten und Mitarbeiter. Die "Story" über den Ablauf der Geschichte wurde vom Pentagonn immer wieder geändert, doch trotz all der vorliegenden Beweise einer absichtlichen Zerstörung des Krankenhauses beharrt man darauf, dass dies "nur ein Fehler" gewesen sei.

Auf die Forderung sich zur Erschießung der Ärzte zu äußern reagierte das Pentagon mit dem Verweis auf "laufende Untesuchungen" mit einer Aussageverweigerung. Dabei wurde die (Pseudo-)Untersuchung auf unbestimmte Zeit verschoben – bis Gras über die Sache gewachsen ist. Man will den Familien der Opfer Entschädigungszahlungen anbieten und das Krankenhaus neu aufbauen. Doch die Hilfsorganisation weigert sich angesichts der verbrecherischen Haltung Washingtons, wieder nach Kunduz zurückzukehren.

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47 Kommentare

  1. Was ich mich immer wieder frage:

    WIE GEHT DAS ?

    Dass die Obama-Manschaft Befehle erteilt, auf Kranke, Kinder, Unschuldige usw. zu schießen, ist schon klar. Je mehr, desto gieriger werden diese kranken und verwahrlosten Hilfsdämonen.

    Aber warum machen die Piloten das mit?

    1. Aber warum machen die Piloten das mit?,

      aus dem gleichen Grund wie "sie" giftige Aerosole, genannt Chemtrails weltweit in der Atmosphäre verspühen. Gewissenlose Lumpen die einem Brainwashing unterzogen wurden.

      Sie brauchen auch nirgends eine Anklage zu fürchten.

    2. Die Mitmacher – egal ob militärischer, politischer oder finanztechnischer Aktivitäten – sind gekauft, mit viel Geld und gesellschaftlichem Karriere-Impetus. Wachen sie auf aus ihrem Machtrausch und wollen aussteigen, ist ihnen der Eintritt ins Himmelreich gewiss, denn sie sind Wissensträger geheimdienstlicher Machenschaften. 

      Mafia-Methoden gemäss der Omerta werden hier auf globalisierte geheimdienstliche Mord- und Plünderungsaufträge weiter übertragen. Jeder Ausstieg eines gekauften Mitglieds ist Selbstmord. Da herrschen Gesetze eines Verbrecher-Syndikats. Und solche Mordkommandos ziehen ihre Strippen  kommandierend wieder in internationale Kommissionen, zu Verwaltungsräten der Konzerne und NGOs, wo sie neue Mafia-Gesetze bestimmen und die bisherigen demokratischen abschaffen. Da muss man nicht Prophet sein, um festzustellen, dass solche Entwicklungen böse enden werden, sehr böse – wobei wieder unzählige unschuldige Menschen mit in den Abgrund gerissen werden.

      Wann wird diesen Mördern und ihrer Entourage endlich das Handwerk gelegt???

    3. Und über die deutsche Wehrmacht zieht man jetzt noch her, weil die gegen das Kriegsrecht verstoßende Befehle befolgt haben. Offenbar wird hier wieder mit zweierlei Maß gemessen, Völkerrecht und die Genfer Konvention gelten offenbar nur für bestimmt Soldaten.

      1. Die piloten hatten wohl einen Befehl. Nachfolgend Eisenhower zum Gehorsam und zum Befehl:

        Zitat: 'Der Gehorsam eines Offiziers hat ein unbedingter zu sein und untersteht nicht etwa dem eigenen Gewissen . . . Das Wesen einer Armee beruht darauf, daß die Befehle des Vorgesetzten und der Regierung ohne Bedenken zur Ausführung gebracht werden, wofür die Verantwortung bei dem Obersten Befehlshaber liegt. In der Armee wie überhaupt im Staatsdienste verpflichtet der Diensteid zum Gehorsam gegenüber den Vorgesetzten und ihren Befehlen. Ich würde nicht eine Sekunde Insubordination und Ungehorsam dulden. Befehle sind von allen Soldaten und Offizieren bedenkenlos auszuführen. Auch Gesetze der Regierung sind dem eigenen Gewissen nicht zu unterbreiten. Der Diensteid verpflichtet in der Armee wie im Staatsdienst zu bedingungslosem Gehorsam. '"

          1. ein wahres Wort – das gilt auch für diejenigen, die hier die Amerikaner als Verbrecher beschimpfen. Befolgt Ihr das, was Gott sagt oder lauft Ihr dem Mammon hinterher? Schaut auf Eure Hände, Ihr Gottlosen und Sünder, die Ihr auch den Lehren der Dämonen und Satans nachlauft (Götzendienst, Gender, Unzucht, Okkultismus, Haß, Neid…, die Liste reicht bis zum Horizont) , ändert Ihr Euer Verhalten , sucht Ihr nach Gott und bittet Ihr Ihn um Hilfe. Vielleicht ändert er noch sein Gerichtsurteil über die abgefallenen Völker Europas.

            Wer das lustig findet, wird demnächst eines besseren belehrt – soll Gott den Menschen so lassen wie er ist ? Soll er weiter den Menschen seinen satanischen Unfug treiben lassen? Dafür hat der unendlich Starke und unaussprechbar Heilige seine Wege, um die Verständigen darauf zu leiten – die Unbelehrbaren und Gesetzlosen werden untergehen. Denn was man säät, das wird man ernten.

          2. Ja und?

            Glauben Sie denn allen ernstes, dass der Gott es gutheißt, dass man Verbrecher NICHT als Verbrecher beschimpft?

            Peter, das ist die höchste Stufe der Blasphemie überhaupt. Dass Gott bestritten oder verleugnet wird – ja ok – aber dass jemand Gott als dümmlichen Vollpfosten oder gutmütigen Idioten hinstellt, das habe ich im ganzen Leben noch nicht erlebt …

            Ich bete für Sie, das das keine Folgen hat 🙁

        1. Na wenn der Eisenhower,sowas gesagt hat,frage ich mich warum Er dann Befehlsausführungen deutscher Soldaten und Offiziere im 2 Weltkrieg als Verbrechen abgestempelt hat,denn Sie auch nur Befehle ausgeführt haben ihrer Vorgesetzen.

          1. Weil man in den deutschen Armeen tranditionsgemäß einmal etwas erwidern/anmerken/vorschlagen darf und erst bei Ablehnung oder wenn man nichts sagt an den Befehl gebunden ist.

        2. @ herbert

          Genau aus diesem Grund gibt es keine Armeen mehr, sondern nur noch bezahlte Terror-Gruppierungen und Söldner, die für Geld jedes skrupellose Massaker veranstalten. Sie kämpfen nicht für das eigene Volk, nicht für den eigenen Grund und Boden, sondern nur noch für Geld, viel Geld, für so viel wie nur möglich. Ein Mensch, der denken kann und ein Gewissen hat, – und wohlbemerkt, dazu braucht es keine Religion – stellt sich für Solches nicht zur Verfügung.

      2. @bello … Über diese Piloten wird man noch genau so lange herziehen. Wenn die Zeit ran ist. Und von Befehlsnotstand zu reden ist viel zu weit ausgeholt. Viel zu umständlich. Den Piloten wird in der Lagebesprechung mitgeteilt, dass sich in dem Krankenheis ein Taliban-Führungspunkt versteckt und los geht`s. Von denen erfährt keiner etwas über die wahren Vorgänge.

        1. Ein Krankenhaus zu bombardieren, ohne davon zu wissen?? Das halte ich für ein Gerücht! Die mußten tief genug fliegen, um die Opfer mit Bordkanionen zu töten. Und auf jedem Krankenhaus ist ein großes rotes Kreuz gemalt! Nein, sie waren wissende Ausführende. Über ihnen stehen die charakterlosen Befehlsgeber, aber sich auf Befehle herausreden hat man auch im Nürnberger Prozeß berechtigterweise abgelehnt, obwohl damals eine Diktatur installiert war. Diese Verbrchen sind reif für Den Haag!!!! Inklusive der Verurteilung der Crew! Erst wenn es Konsequenzen gibt, wird auch eine Crew nicht bedinungslos die Sau rauslassen:

    4. Weil diese Piloten schon in der Ausbildung zu leeren und abgestumpften Zombies gemacht werden! Das sind kerine Menschen mehr, das sind wirklich lebende Tote!

  2. die Jagd auf flüchtende Zivilbevölkerung durch die US-Armi darf niemanden verwundern. Im 2. Weltkrieg haben sich die Jagdbomberpiloten einen Spass daraus gemacht, Kinder auf dem Weg zur Schule zu jagen und zu töten.

  3. Tja. Typisch Amerika. Die Vorgehensweise der Amerikaner hat sich seit dem Unabhängigkeitskrieg nicht geändert.

    Aber die Art und Weise Krankenhäuser zu bombardieren und flüchtende Menschen zu beschießen ist im 2. WK perfektioniert worden. Die Dresdner können ein trauriges Lied davon singen.

  4. Die US-Piloten werden vor jedem Einsatz angewiesen, Amphetamine einzunehmen. Während bei der deutschen Luftwaffe ebenso wie bei Verkehrspiloten die Einnahme von Drogen ein sofortiges Flugverbot mit sich führen würde, ist es bei der Amis genau umgekehrt: Kampfpiloten, die sich weigern, vor einem Einsatz sogenannte „Go-Pills“, im Volksmund auch als „Speed“ bekannt, einzunehmen, kann die Starterlaubnis entzogen werden. Die Flieger unterzeichnen vor der Drogeneinnahme zwar eine freiwillige Einverständniserklärung, doch ist fraglich, wie frei die Entscheidung tatsächlich ist, wenn sie an ein mögliches Startverbot gekoppelt wird.
    Alle vier Stunden nehmen die Piloten Dexedrin, wie das Mittel in der Fachsprache heißt, und steigern so Kampfgeist und Durchhaltevermögen auf den teilweise recht langen Flügen. Die Pillen haben jedoch noch andere Wirkungen, die nicht zu unterschätzen sind: Bluthochdruck, Herzrasen, Selbstüberschätzung, Depressionen sowie halluzinogene und euphorisierende Zustände können ebenso wie Aggressivität und Übelkeit die Folge sein. Ein US-Kampfpilot berichtet in dem Filmbeitrag von Doran über ein Erlebnis bei einer Tankübung: „Ich konnte einfach nicht wach bleiben, trotz aller Versuche. Also nahm ich eine Pille, um aufzuwachen, und als das nicht sofort half – vielleicht dreißig Sekunden später – nahm ich noch eine. Und dann war ich für die nächsten fünfzehn Stunden voll abgefahren. Ich tanzte im Cockpit und sang.“ Für einen guten Schlaf nach einem solchen Einsatz sorgen Sedativa, sogenannte „No-Go-Pills“, die ein starkes Schlafmittel enthalten.
    Dass Kampfpiloten, die mit einem Knopfdruck über Leben und Tod entscheiden, im berauschten Zustand eine Gefahr darstellen können, ist schwer von der Hand zu weisen. Kritiker der Drogenvergabe führen deshalb die enorm hohe Zahl der so genannten Kollateralschäden im Irak, auch bekannt als “ friendly fire „, auf diese Praxis zurück, während das Pentagon eine derartige Verbindung von sich weist.
    Neben den Amphetaminen testete das U.S. Militär ganze Medikamenten-Cocktails an Elitesoldaten, um Kampfwillen und Durchhaltevermögen zu stärken. Ein anonymer Soldat beschreibt, dass ihn diese Mittel völlig rücksichtslos machten. Er sagt, er hätte Entscheidungen getroffen, die er sonst nie getroffen hätte und Menschen einfach ausgelöscht, nur weil er sie als Bedrohung empfand. „Ich habe Schreckliches im Namen von Gott und meinem Land getan. Heute stehe ich zu meiner Verantwortung. Dass aber meine Regierung sich nicht hinter mich und meine Kameraden stellt, jetzt, wo die Nebenwirkungen bekannt sind, erschüttert mich“, sagt der Soldat.
    Ich habe so etwas als deutscher Soldat in Kundus selbst bei den Amis erlebt. Die sind nach der Einnahme der Pillen extrem aggressiv und meiner Ansicht nach nicht mehr voll zurechungsfähig.
    Die meisten Veteranen der US-Streitkräfte sind nach ihrer Entlasung vom Militär süchtig und begehen deshalb in vielen Fällen Selbstmord, teils auch schon während ihres Dienstes.

      1. @ Loup   @ Harringtoner

        Nicht nur die Leute im Weissen Haus, auch die europäischen Politiker sind allem Anschein nach nicht frei von solchem Drogenkonsum. Ich erahne einen derart morastigen Sumpf in den Führungsetagen der Politik und Wirtschaft, den sich niemand aus den Kreisen der Otto-Normalverbraucher jemals hätte vorstellen können.

        Vielen Dank @ Harringtoner für Ihre wertvolle Information. Sie erstaunt mich einerseits überhaupt nicht, und dennoch löst diese Wahrheit bares Entsetzen aus.  

    1. Ja, es gibt sogar eine Dokumentation darüber "US-Kampfpiloten unter Drogen" heißt sie, glaube ich! Es sind beim US-Militär jedoch nicht nur die Piloten unter Drogen! Es gibt viel im Internet darüber, wenn man mal "US-Militä"r und "Drogen" eingibt!

      1. @Herr Jeh …  Glauben Sie das wirklich? Meinen Sie, dass Jemand mit völlig vernebeltem Hirn in der Lage ist, ein modernes Flugzeug in Gefechtshandlungen zu führen?  Und denken Sie wirklich, dass die Welt darauf gewartet hat, dass dieser Kommentator so etwas aufklärt?

        1. Dass gerade Sie das in Frage stellen, irritiert mich etwas

          Es gibt mehrere Gründe, dass ich das „wirklich glaube“

          1. Das ist mir schon ein paar Mal über den Weg gelaufen. Das erste Mal, glaube ich, mangels existierendem Internet noch in Papierform

          2. Es gibt so viele Berichte über die Folgen von Drogen in US-geführten Kriegen, dass man sie nicht mehr zählen kann.

          3. Außerdem ist es das, was ich erwarten würde, wenn ich eruieren müsste, WAS die US-Regierung sich einfallen lassen könnte, um die Soldaten derartige Schweinereien machen zu lassen, bei denen jeder zweite -ohne Chemie- wahrscheinlich das Handtuch werfen würde. Ja, das ist genau das, was ich der US-Administration zutraue.

          Die Lügenpresse bereichtete schon 2005
          http://www.zeit.de/2005/19/Pentagon_Amphetamine

          Anhand der im Text verwendeten Begriffe kann man weiter googeln, und sich das weite Feld dieser kriegsvorbereitenden Maßnahmen selbst ansehen. Auch YT ist voll von Berichten ehemaliger US-Soldaten….sofern sie sich noch nicht selbst umgebracht haben.

        2. Herr Roth,

          denken sie an die Drogen des saudischen Prinzen kürzlich, die werden wohl auch an Soldaten gegeben. Die Wehrmacht hat es schon damals ausprobiert.

  5. Dumm nur, dass man kein US-Amerikaner vor ein Internationales Kriegsgericht stellen darf. Die nehmen sich das Recht heraus nur vor ein Amerikanisches Gericht gestellt zu werden und nehmen sich jedes Recht, auch mit militärischen Mitteln jeden US-Amerikaner von jedem Kriegsgericht zu befreien.

  6. Kenn ich von den „Befreiern“ durch meinen Vater. Den haben sie damals mit 10 Jahren auf dem Schulweg wie Hasen gejagt. Ohne einen Entwässerungsgraben könnte ich heute diese Zeilen nicht schreiben.

    Die USA, Israel und England (bzw. deren Führungs“elite“) sind DAS Übel dieser Welt. Damals wie heute.

    AMI go home!

  7. Es war schon am Ende des 2ten Weltkriegs so, die Ami haben aus Ihren Flugzeugen auf alles geschossen was sich bewegt hat und wenn es nur eine Kuh war! Warum soll das jetzt anders sein!

    1. @ Fritz Huber  @ fpeter2003

      Gleiches haben mir meine Eltern über den zweiten Weltkrieg erzählt. Die Zivilbevölkerung, die bei Fliegeralarm in die Schutzbunker rannte, wurden von tieffliegenden Flugzeugen gnadenlos beschossen. Wer Pech hatte, wurde schwer verletzt oder getötet. Fliegeralarm, den habe ich nach all den Erzählungen meiner Eltern wohl bis ans Ende meiner Tage im Kopf.

    2. Dabei hat doch die "Historiker" Kommission in Dresden auf den Elbwiesen keinerlei entsprechende Munitionshülsen gefunden. Somit stand fest, dass es dort keinen Beschuss durch Tiefflieger ab und in den Bordbüchern stand auch nichts. 

      Was soll man davon halten, "Historiker Kommission" = Unwort des Jahrzents.

  8. Wen wundert das noch? Eine Nation, die aus dem Abschaum Europas entstanden ist und keinerlei eigene traditionelle kulturelle Wurzeln hat, kann nur Verbrechen begehen. Weg mit den US Verbrechern.

  9. Viele neue Gesichter 🙂 Das Thema beschäftigt anscheinend viele.

    Grundsätzlich würde sich mir die Frage stellen, ob wir alle dazu in der Lage wären – die richtigen Bedingungen vorausgesetzt – im Vollbesitz unserer geistigen Kräfte (also ohne Alkohol, Drogen oder Medikamente) auf Ärzte, flüchtende Zivilisten oder sogar Kinder auf dem Schulweg zu schießen, und unseren Spaß dabei zu haben.

    Die Antwort auf diese Frage, samt dem WARUM, wäre mehr als nur eine Unterhaltung. Es wäre der direkte Weg in unser inside-out oder: Wer wir Menschen eigentlich sind.

  10. US-Piloten erschossen beim Angriff auf MSF-Krankenhaus fliehende Ärzte

    Ärzte, Mitarbeiter versuchten, vor den Angriffen in anderen Teil der Anlage zu entkommen

    Zu weiterer Empörung über den Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika auf ein Krankenhaus der Ärzte ohne Grenzen (MSF) in Kunduz, Afghanistan, hat die Veröffentlichung von MSF beigetragen, dass einige der getöteten Mitarbeiter, unter ihnen Ärzte, von Piloten der Vereinigten Staaten von Amerika erschossen wurden, während sie versuchten, aus dem bombardierten Krankenhaus in andere Teile der Anlage zu entkommen.

    Die Vereinigten Staaten von Amerika attackierten das funktionierende Krankenhaus in einem nächtlichen Angriff am 3. Oktober, von Soldaten nach Anforderung durch die afghanischen Streitkräfte herbeigerufen. Im Krankenhaus befanden sich über 100 Patienten. Mindestens 30 Zivilisten wurden getötet, Patienten und Mitarbeiter.

    Das Pentagon hat wiederholt seine Geschichte über den Ablauf des Angriffs geändert, bleibt aber dabei, dass es sich um einen „Fehler” handelte. Das Weiße Haus lehnt Forderungen von MSF nach einer internationalen Untersuchung ab, indem es sagt, dass die interne Untersuchung durch das Pentagon ausreichen wird. Das Pentagon hat diese Untersuchung auf unbestimmte Zeit verschoben.

    Das Pentagon weigerte sich, sich zu der Erschießung fliehender Ärzte zu äußern, indem es sich auf die laufende Untersuchung berief, wiederholte aber seine Absicht, „Kondolenzzahlungen“ an die Familien der Menschen zu leisten, die durch den Angriff getötet wurden, und es hat die Absicht, das Krankenhaus zu reparieren, das durch die Bombardierung schwer beschädigt wurde, und noch schwerer, als Kräfte des Pentagons im Lauf der Untersuchung mit einem Panzer darin herumfuhren.

    Quelle
    http://antikrieg.com/aktuell/2015_11_06_uspiloten.htm

  11. Mittlerweile wissen wir über die Motive der Angriffe auf diese zivilen Einrichtungen mehr. Es war kein „Versehen“, wie das Pentagon behauptet, sondern in Kundus wurde Médecins Sans Frontières dafür bestraft, weil die Hilfsorganisation sich vehement gegen die TPP-Abkommen ausgesprochen hat.
    Laut MSF würde die bezahlbare Medizin für die Armen dadurch verunmöglicht. „Wenn die schädlichen Bedingungen nicht vor Ende der Verhandlungen entfernt werden, dann wird das TPP-Abkommen das gefährlichste Handelsabkommen seit je für den Zugriff auf Medizin für die Entwicklungsländer“, schreibt MSF auf seiner Webseite.
    http://www.doctorswithoutborders.org/news-stories/briefing-document/trading-away-health-trans-pacific-partnership-agreement-tpp

    Warum hat drei Tage nach dem tödlichen Bombenangriff mit 50 Opfern in Kundus ein US-Panzer zwangsweise den Zutritt auf das Gelände des Spitals gesucht? Das berichtet MSF. Man vermutet, um Beweise zu vernichten.
    „Das unangekündigte und erzwungene Eindringen hat Schäden verursacht, zerstörte mögliche Beweise und hat Stress und Angst ausgelöst“, schreibt MSF in einer Verlautbarung. Siehe Bericht des Telegraph.
    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/afghanistan/11935053/US-tank-forced-its-way-into-bombed-Afghan-hospital-says-MSF.html

    Also hat Washington im Auftrag der US-Pharmakonzerne der MSF eine Lektion erteilt. „Haltet euren Mund, oder sonst…“
    Aber die Amis sind ja die Guten.
    Das haben sie inzwischen erneut unter Beweis gestellt: Ein weiteres Spital von Médecins Sans Frontières wurde bombardiert. Diesmal in Saada, Jemen vom US-Alliierten Saudi Arabien. Das Spital wurde mehrfach aus der Luft angegriffen und dabei völlig zerstört.
    So sieht das Spital nach der Bombardierung aus:
    http://1.bp.blogspot.com/-EgFwygLCKrI/Vi-m-9Y8jLI/AAAAAAAAb4U/ZjhuqTD–Kw/s1600/MSFSpitalJemen.jpg

    Ich sag ja, der Hilfsorganisation wird eine Lektion erteilt. Wer dem Hegemon widerspricht, wird bestraft!

      1. Oh ja, diese Formulierung ruft auch bei mir sehr unangenehme Erinnerungen wach. Habe überlegen müssen, dann ist es mir siedend heiß wie Schuppen vom Fisch gefallen, wer dieses „wir“ ist:

        WIR alle sind das. Jedenfalls laut der von der Moderatorin UNWIDERSPROCHENEN Äußerung Jazenjuks in den Tagesthemen 07.01.2015, 22:30 Uhr: Wir können uns alle sehr gut auf den sowjetischen Einmarsch in Deutschland erinnern“

        https://www.youtube.com/watch?v=beZVKUN6S88

        PS: also ich kann mich nicht erinnern 🙂

  12. Der Vorgang ist in sofern schon klar, jedoch es wurde in den deutschen Medien sachlich
    unrichtig von einer Bombardierung berichtet. Das Krankenhaus wurde weder mit Bomben
    angegriffen und auch nicht mit Raketen. Eine der Versionen einer C-130 Hercules Gunship hat mit
    seinen Bordkanonen verschiedener Kaliber das Krankenhaus systematisch zerschossen.
    Das machen die GUNNER in dem Flieger, und NICHT die Piloten. Wer wissen möchte wie das
    optisch aussieht kann googlen. Videos gibt es satt. Eingabe: AC-130 ground attack
    Was selbst bei den Leitmedien der USA Verwunderung auslöste war die Frage warum diese Methode angewendet wurde. Dieser Flugzeugtyp ist normal zur Bodenunterstützung (CAS) vorrückender Spezial-Einheiten konzipiert. Schaltet im Vorfeld feindliche Bodentruppen aus, also auch die so genannten -soft targets- welche diesmal fliehende Ärzte waren. Da bleibt nur noch die Frage, wer dem Piloten die Zielkoordinaten (Kurs zum Krankenhaus) gab und den separaten Angriffsbefehl.

      1. Es ging bei mir um die Richtigstellung der sachlich falschen Überschrift des Artikels. Piloten des verwendeten Flugzeuges schießen eben NICHT. Ebenso ist der Begriff Bombardierung falsch, der in ersten Meldungen auftauchte, und mangels Recherche dann auch von den ach so kritischen deutschsprachigen Websites übernommen wurde.  Die Crew hat ihren Job erledigt gemäß Arbeitsplatzbeschreibung für bezahlte Mörder.. Die Frage ist doch wer den Einsatz anordnete und warum. Es kann doch nicht angehen, dass die Amis nicht gewusst haben, dass dort ein MSF Krankenhaus ist.  Man sollte doch, sofern man es wollte, feststellen können wie es dazu kam. Aber : Der deutsche Offizier Oberst Georg Klein der in Afghanistan Zivilisten bombardieren ließ wurde mittlerweile befördert, und das nicht zu knapp.

         

         

  13. Diese Drogen sind auch bei uns sehr weit verbreitet! ÜBERALL , wo man sie am wenigsten vermutet.
    Selbst unsere Kinder bekommen den Dreck schon verschrieben ,von angeblichen Ärzten.Handlanger des Teufels trifft wohl besser als Berufsbezeichnung. Durfte Pep (oder Speed) selber erleben…, abartig wie schnell man gefühlsmässig abstumpft. Habe den Ärzten es so erklärt : Gib mir `ne Knarre und ich schieß`allles ab, was mir nicht passt!(Dabei haste noch irren Spass am Bösen.) Ist so fast 30 Jahre her, da sieht man auch was unsere Drogenpolitik kann: NICHTS. Habe (zu) oft den Eindruck, daß die ReGIERenden ALLE auf Drogen sind, anders ist dieser Mensch gemachte Irrsinn doch nicht mehr zu erklären!
    Hoffe,die Amis bekommen schnell eine Rechnung für die ganzen schrecklichen Verbrechen.

  14. Das Militär des 21. Jahrhunderts steht den wissenschaftshistorisch-revisionistisch erwiesenen Verbrechen der Deutschen ab ’41 in moralisch-ethischer Entartung in nichts nach. Das ist der objektive Mindestbefund.
    Wobei weiland die Postweltkriegssituation und die vorgängerlosen antideutschen Politiken durch westliche wie östliche Anrainer ein außergewöhnliches, in Teilen entlastendes Millieu schufen, worauf sich die faschistischen Globalisten der Neuzeit nicht entsprechend werden berufen können.

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