IW Köln: Merkels zehnjährige Wirtschaftsbilanz fällt durchwachsen aus

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) kritisiert in einem Strukturbericht die Wirtschaftspolitik der Bundesregierungen unter der Kanzlerschaft Angela Merkels. Die selektive Datenauswahl macht sich hierbei bemerkbar.

Von Redaktion/dts

Trotz der guten Wirtschaftslage fällt Angela Merkels Wirtschaftsbilanz nach zehn Jahren Kanzlerschaft nur durchwachsen aus. Zu diesem Urteil kommt ein 170 Seiten starker Strukturbericht des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), der der "Welt" vorliegt. Merkel habe seit 2010 eine "Reformpause" eingelegt und "von der schröderschen Agenda 2010 sowie weiteren wirtschaftspolitischen Maßnahmen vor ihrer Zeit als Kanzlerin profitiert", heißt es in der Studie.

"Entgegen der weit verbreiteten Wahrnehmung ist die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im internationalen Vergleich keinesfalls herausragend", schreiben die IW-Forscher. So wuchs die deutsche Wirtschaft zwischen 2005 und 2014 im Schnitt nur um 1,3 Prozent – international ist das nur Mittelmaß. Ähnlich entwickelte Volkswirtschaften wie die der Schweiz (2,0 Prozent), Kanada (1,7 Prozent) oder Schweden (1,5 Prozent) wuchsen stärker. "Das Wachstum ist deutlich hinter dem zurückgeblieben ist, was bei einer nachhaltigen Reformpolitik möglich gewesen wäre", sagte Studienautorin Vera Demary. Und dieser Trend wird sich wohl fortsetzen: So liegt das in der Studie für Deutschland prognostizierte reale Wirtschaftswachstum für den Zeitraum zwischen 2014 und 2020 mit 3,2 Prozent deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von vier Prozent.

Allerdings wuchs die Bevölkerung Schwedens in diesem Zeitraum um 7,7 Prozent (+0,9 Prozent pro Jahr), jene Kanadas um 10,2 Prozent (+1,1 Prozent pro Jahr) und jene der Schweiz um 9,7 Prozent (+1,1 Prozent pro Jahr). Jene in Deutschland hingegen stagnierte. Über den Daumen gepeilt war Deutschland in diesen Jahren demnach sogar erfolgreicher. Die gesamte Wirtschaftsleistung als Maßstab zu nehmen bringt nur dann etwas, wenn man die demographischen Entwicklungen miteinbezieht (BIP/Einwohner).

Auch die Erfolge auf dem Arbeitsmarkt relativieren sich laut dieser Studie im internationalen Vergleich. Die Erwerbstätigkeit stieg hierzulande zwischen 2005 und 2014 in Schnitt um rund 0,9 Prozent. In Luxemburg, Norwegen, der Schweiz, Kanada, Österreich oder Schweden entstanden mehr neue Jobs. "Auf dem Arbeitsmarkt hat Merkel im Wesentlichen die Ernte der rot-grünen Reformen eingefahren", sagte IW-Chef Michael Hüther. Merkels wirtschaftspolitischer Start als Kanzlerin war noch schwungvoll: Die erste große Koalition brachte einige Reformen wie die Rente mit 67 oder die Unternehmenssteuerreform auf den Weg. Das "Reformbarometer", mit dem das IW Köln seit 2002 die "Reformfreudigkeit" von Bundesregierungen misst, stieg Anfang 2007 auf den höchsten bis dahin gemessenen Wert. Die deutsche Wirtschaft wurde in dieser Zeit deutlich konkurrenzfähiger, wie das IW in einem Standort-Ranking unter 23 Ländern feststellt.

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Deutschland konnte sich seit 1995 von Platz 14 bis aktuell auf Rang sieben vorkämpfen, wobei die Positionsgewinne allein in die Zeit nach 2005 fallen. Am besten schneiden in dem Ranking die Niederlande ab, gefolgt von der Schweiz, den USA, Kanada, Großbritannien und Schweden. Zwar ist der Standort Deutschland relativ teuer, dafür punktet die Bundesrepublik mit guten Arbeitsbeziehungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften und einer guten Infrastruktur. Auch ist die deutsche Wirtschaft deutlich innovativer geworden. "In den letzten zehn Jahren hat Deutschland auch im Vergleich zu den anderen Ländern deutliche Fortschritte bei der Innovationskraft machen können", heißt es in der Studie.

So führte der Pisa-Schock zu Verbesserungen im Bildungssystem, die Zahl der Studienabschlüsse in naturwissenschaftlich-mathematischen Fächer ist in Deutschland von 1,6 je 1.000 Erwerbstätige im Jahr 2005 auf 3,4 im Jahr 2012 gestiegen, ebenso legten die Forschungsausgaben der Unternehmen. Fortschritte gab es auch im Bereich Regulierung. Die hierfür maßgeblichen Reformen auf dem Arbeitsmarkt und im Energiesektor fanden allerdings "schon vor mehr als zehn Jahren statt, also vor dem Regierungswechsel 2005", monieren die Studienautoren. Lag der IW-Reformindex in den ersten vier Jahren von Merkels Kanzlerschaft noch im Plus, drehte er unter der schwarz-gelben Koalition ins Minus, weil geplante Steuersenkungen nicht umgesetzt und das Betreuungsgeld eingeführt wurde. Unter der großen Koalition driftete der Reformbarometer wegen der Rente mit 63 und der Mütterrente stark ins Negative. Die Reformen schaden der Wirtschaft also mehr, als sie nützen.

Alles in Allem zeigt es sich also, dass die Maßstäbe des "Instituts der deutschen Wirtschaft" mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden müssen. Auch wenn die Bundesregierung genügend wirtschaftspolitische Fehler machte, so hilft eine Trimmung auf Radikalkapitalismus, wie es sich das Institut wohl wünschen würde, auch nicht viel. Insofern ist der "IW-Reformindex" nur bedingt aussagekräftig, weil die gewünschten Reformen im Prinzip nur Verschiebungen zugunsten der Unternehmen beinhalten, nicht jedoch eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung unter Berücksichtigung der Arbeitnehmer.

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13 Kommentare

  1. Die neuen Merkelbilder sind die feinsten aller Zeiten. Da muss ich dem Contraverlag ein Riesenkompliment machen.

    Das Loriot-Nieveau hat Merkel im Affenzahn passiert. Jetzt gehts strengen Schrittes Richtung Alfred E. Neumann 🙂

  2. Sie ist in einer christlichen Partei und darum vertritt sie christliche Werte. Schauen wir uns diese christlichen Werte einmal an!

    Der vatikanische Holocaust von 1939-1945 – die Massenopferung von über achtzehn Millionen Protestanten, orthodoxen Christen, ethnischen Juden und Minderheitengruppen durch Verbrennung bei lebendigem Leib in Öfen weniger als siebzig Jahre zuvor durch die katholischen Diktatoren Adolf Hitler und Fr. Joseph Stalin SJ stellt das größte und aufwändigste Menschenopfer en masse in der Geschichte dar. Die Anstrengungen die getätigt wurden, um die größte Anzahl an Nichtkatholiken effizient rund um die Uhr in speziell für diesen Zweck angefertigten Öfen zu opfern, bedeutete einen gewaltigen logistischen Aufwand – was nicht zuletzt die komplette genealogische Analyse eines Großteils von Europa erforderte.
    Am Ende des Krieges war das Erste, was die Alliierten unter Eisenhower taten, all die Statuen der Mutter Maria (der die Lager gewidmet waren) außerhalb der Hunderte von Todeslagern abzureißen. Viele der Ofenblöcke – noch vor irgendwelchen anderen Gebäuden – wurden in vielen Lagern zügig demontiert und zerstört. Einige Lager, wie das einzige Menschenopferungslager, das für die Verbrennung von Kindern bestimmt war (Łódź), wurde praktisch aus der Geschichte ausgelöscht.
    Zu der Zeit, als die Nürnberger Prozesse begannen (insgeheim vom Jesuitenpater Edmund Walsh der Georgetown University angeleitet), wurden viele Schlüsselnazis hinter dem Holocaust vorgetäuschte Tode gegeben, oder sicher neuen Ländern und Identitäten zugeführt.
    1933 hatte die katholische Kirche ihr Ziel über ihre kühnsten Träume hinaus erreicht, mit ergebenen römisch-katholischen Diktatoren, die nun Italien, Deutschland, Spanien, Kroatien, Russland (Fr. Stalin SJ) und Schlüsselländer in Südamerika kontrollierten. Es war wahrscheinlich in diesem Jahr – der Vatikan und die Jesuiten hielten die größte Macht seit über sechshundert Jahren in ihren Händen – dass die „Endlösung” zwischen Kardinal Pacelli, Graf Fr. Wladimir Ledóchowski (Oberster Jesuitengeneral) und einer Hand voll Hardlinern der Kurie, einschließlich des Münchner Erzbischofs Michael Kardinal von Faulhaber, ausgeheckt wurde: Die Schaffung eines Umfeldes des Hasses, Rassismus gegen Minderheiten.
    Jesuitengeneral Graf Wladimir Ledóchowski SJ rief dann einen Schwall von Literatur und Propaganda gegen Minderheitengruppen hervor, insbesondere gegen Juden, einschließlich der niederträchtigen Protokolle der Weisen von Zion – ein Dokument das, wenn man es nur überarbeitet, indem man das Wort „Jude” durch „Jesuit” ersetzt, eine erschreckend akkurate Vorlage dafür darstellt, was römisch-katholischen Diktatoren zu tun befohlen wurde.
    1937 dann war der antisemitische, gegen Minderheiten gerichtete Hass, der von Fr. Ledóchowski SJ und seiner jesuitischen Armee orchestriert wurde, so tiefgreifend geworden, dass die meisten katholische Diktatoren sich wohl fühlten bei dem Gedanken, dass die Öffentlichkeit nicht in Aufruhr ausbrechen würde, falls Minderheiten „sicher” aus der Gesellschaft entfernt werden sollten.
    Allerdings tauchte zur selben Zeit ein mächtiger neuer Feind gegen die Propaganda der Jesuiten auf, der Hass und Furcht zurückwies – Papst Pius XI. selbst. Der Papst war zu einem leidenschaftlichen Kritiker der hasserfüllten rassistischen Politik geworden, die nun von römisch-katholischen Diktatoren ausgeführt wurde, dank Fr. Ledóchowski SJ und den Hardlinern. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, kam 1939, als der Papst plante eine päpstliche Bulle herauszugeben, die es praktisch für jeden Katholiken zu einer schwerwiegenden Sünde machte, gegen einen anderen Menschen aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe oder politischen Ansichten zu handeln. Der jesuitische Oberste General fing die Bulle ab, bevor sie als neues Kirchengesetz öffentlich bekanntgegeben werden konnte, und ein paar Tage später war der Papst tot, ein weiteres Opfer des „Giftbechers” der Gesellschaft. Ein paar Wochen später wurde Pacelli zum Papst gemacht. Ein paar Monate später fingen die jesuitisch kontrollierten römisch-katholischen Diktatoren den Zweiten Weltkrieg an.
    Als Beweis seiner vorsätzlichen Bösartigkeit hatte das Gespann aus Papst Pius XII. und Ledóchowski bereits 1929 Hitler gezwungen, der Ernennung des damals 29-jährigen krassen Außenseiters Fr. Heinrich Himmler SJ als Oberhaupt der Schutzstaffel (Nazi SS) zuzustimmen. Pacelli und Ledóchowski halfen Himmler zu beschützen (Himmler Ritter von Malta starb 1958 in Kuba) und zu leiten, so dass er beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges eine Streitkraft von Millionen kommandierte, von regulärer Polizei in ganz Deutschland bis hin zu fachmännischen Wissenschaftlern und Vernehmungsbeamten – bereit zur Tat zu schreiten. Das Jahr 1939 war der Beginn der Umsetzung der „Endlösung”, die von Papst Pius XII. und den Jesuiten entworfen, geplant und angeordnet wurde.
    Warum Polen? Eines der offensichtlichen historischen Mysterien des Zweiten Weltkrieges ist „warum wählten die Nazis bestimmte Standorte in Polen, um die Opferlager anzulegen?” Für Graf Wladimir Ledóchowski SJ, den Schwarzen Papst und mächtigsten Jesuitengeneral in der Geschichte seit Francis Borgia, war Polen ein verfluchter Ort. Vermutlich hasste kein ranghoher Satanist innerhalb der römisch-katholischen Kirche Polen mehr.
    Historisch haben Geometrie und Kraftformen ebenfalls eine wesentliche Rolle bei der Planung und Zeremonie echter Satanisten gespielt. Um negative Energien dem menschlichen Geist zunutze zu machen wird keine Form als mächtiger angesehen als das Pentagramm. Um ein Pentagramm höchster Bösartigkeit zu formen, würden Papst Pius XII. und der Schwarze Papst Ledóchowski mindestens fünf Opferlager benötigen – eines für jeden Punkt des Sterns. Aber ein System von gerade fünf Lagern würde wegen seiner Beschaffenheit sofort Verdacht erregen. Stattdessen wurden die Lager der Menschenopferung und ihre genauen geographischen Standorte absichtlich in einer scheinbar zufälligen und opportunistischen Landschaft aus Arbeitslagern und anderen Todeslagern verborgen.
    Aber im Herzen dies komplexen Systems aus Internierungslagern, Folterlagern und Opferungslagern blieb das Pentagramm von Papst Pius und Fr. Ledóchowski SJ bestehen – der Kanal, durch den achtzehn Millionen Seelen passierten – verdammt von der satanischen Führerschaft der römisch-katholischen Kirche.
    SCHAUT EUCH DAS PENTAGRAMM AN!
    https://daserwachendervalkyrjar.files.wordpress.com/2015/03/satanisches-pentagramm-des-vatikan-und-der-jesuiten.jpg
    Die Jesuiten haben sich verschworen, die Welt ins finstere Mittelalter des Papstes zurückzuholen, wobei sie die Neuzeit zerstören, die aus der protestantischen Reformation geboren wurde. Zu jener Zeit hatten Papst Pius XII. und der Schwarze Papst der Jesuiten die höchste weltliche Macht inne – dank der bereitwilligen Umsetzung durch Fr. Heinrich Himmler SJ und Fr. Alexander N. Poskrebyshev SJ, sowjetischer Generalleutnant bekannt als der „General der Lubjanka” (NKVD-Hauptquartier in Moskau) und Stalins rechte Hand und uneingeschränkter Berater innerhalb des Kremls
    Es ist nachdenkenswert, warum bei der letzten Befragung von den Landratsämtern, nach dem Grundbesitz und nach der Religionszugehörigkeit gefragt wurde?.Warum ist die Religionszugehörigkeit wichtig?
    Wer diesen Beitrag gelesen hat, der sollte sich schwer überlegen, ob er weiter die Juden als Sündenböcke hinstellen will. Die Juden sind nur der Furunkel am Gesäß des Bösen.

    1. Oh ja, das interessiert mich. Eins meiner Hautinteressengebiete sozusagen.

      Über ein paar (bitte nur deutschsprachige) Links würde ich mich freuen 🙂

      Obwohl DAS

      Der vatikanische Holocaust von 1939-1945 – die Massenopferung von über achtzehn Millionen Protestanten, orthodoxen Christen, ethnischen Juden und Minderheitengruppen durch Verbrennung bei lebendigem Leib in Öfen weniger als siebzig Jahre zuvor durch die katholischen Diktatoren Adolf Hitler und Fr. Joseph Stalin

      meiner Erkenntnis dem Ante Pavelić zuzuschreiben ist. Seltsam, dass in dem Kommentar weder die Ustaschi noch die Tschetniks erwähnt werden. Das müsste aber (trotz der gebotenen Kürze) sein, denn das Zentrum der Inquisition des letzten Jahrhunderts fand in Ex-Jugoslawien statt (da wurden mehr „Ketzer“ verbrannt als im Mittelalter!!).
      _

      1941 fiel die deutsche Armee in Jugoslawien ein. Hitler etablierte mit der katholisch-faschistischen Ustascha eine Marionettenregierung. Zu den Ustaschen gehörten von Anfang an eine große Anzahl katholischer Priester, als Parteifunktionäre, KZ-Führer und Staatsgauleiter. „Katholischer Radikalismus“ und kroatischer Nationalismus war für Klerofaschisten wie die „Große Kreuzfahrerbrüderschaft“ gleich bedeutend. Es handelte sich nicht um Splittergruppen. Zu den engsten Verbündeten des Ustascha-Führers Ante Pavelic gehörte der Zagreber Erzbischof Alojzije Stepinac; er wurde der Mittler zwischen Pavelic und dem Vatikan. Die faschistische Machtergreifung bezeichnete er als „Wirken der göttlichen Hand“.

      Papst Pius selbst wahrte geschickt formal die Neutralität, um zugleich den Ustascha-Staat zu unterstützen. Im Ustascha-Kroatien lebten 1941 5 Millionen katholische Kroaten, 1,9 Millionen orthodoxe Serben und 250.000 Muslime. Bereits im Juni 1941, als die Terrorherrschaft der Ustascha begann, begannen die Gewaltmaßnahmen gegen die Serben. Der Minister Budak verglich die Vernichtung der Serben mit den „Kreuzzügen der katholischen Kirche für die Befreiung des Grabes Christi.“ Der Pfarrer von Ubdina rief dazu auf, mit „Gewehr und Revolver für den Glauben zu arbeiten.“ In jeglicher Hinsicht förderte die katholische Kirche Kroatiens den von der Ustascha angekündigten Völkermord, bewaffnete die faschistischen Milizen, ermunterte sie zu ihren Morden. Sie betrieben nicht nur Propaganda, um Bauern in die Kampfeinheiten der Ustascha zu locken, sondern nahmen selbst an den Ausrottungsaktionen gegen Serben teil. Ivo Guberina, Priester in der Katholischen Aktion, bezeichnete die Vernichtung der Orthodoxen als „Entfernung des Giftes aus dem Organismus“. Die Unterstützung der Ustascha sei eine „religiöse Verpflichtung“. Minister Mile Budak, fanatischer Katholik, sagte im Juli 1941 klar, was die kroatische katholische Kirche und die Faschisten danach umsetzten: „Für Minderheiten wie Serben, Juden und Zigeuner haben wir drei Millionen Kugeln. Wir werden einen Teil der Serben umbringen. Den anderen werden wir abtransportieren und den Rest werden wir zwingen, die römisch-katholische Religion anzunehmen.“
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      Es geschah unweit des Dorfes Korita in der Herzegowina, am 2. Juni 1941. Um vier Uhr nachmittags erschien ein Trupp bewaffneter Männer, Ustaschen genannt, in der Schenke der beiden Gastwirte Milija und Golub Bjelika. Sie nagelten einen Erlaß an die Tür, der den Ausschank von Spirituosen bei Todesstrafe untersagte. Danach verlangten sie zu trinken, aber anstatt zu zahlen, ließen sie sich den Kassenschlüssel aushändigen. Der Führer des Trupps, Herman Tonogal, richtete das Gewehr auf die Brüder Bjelika und befahl seinen Ustaschen, sie abzuführen.

      „Herr Gauleiter“, rief Milija, „warum verhaften Sie uns ohne jeden Grund? Wir haben auf mühsame und ehrliche Weise unser Brot verdient. Jedermann, der hier eingekehrt ist, wurde gastlich aufgenommen, gleichgültig, welchen Glaubens oder welcher Nationalität er war. Das wissen alle, fragen Sie Ihre Leute!“ Herman Tonogal antwortete: „Ich kann nichts dafür, daß Ihr Serben seid und zu den Menschen gehört, die keinen Platz in unserem neuen Staat haben. Ihr seid alle schuldig. Es lebe das Unabhängige Kroatien!“ Dann ließ er die beiden in das von Maschinengewehrschützen bewachte Rathaus bringen, wo schon die übrigen Dorfbewohner gefangengesetzt waren.

      Zwei Tage blieben die Männer aus Korita in ihrem eigenen Rathaus interniert. Am dritten Tag ließ Gauleiter Tonogal seine Ustaschen auf dem Dorfplatz exerzieren, hielt ihnen eine Ansprache und vereidigte sie. Darauf gab er einen Pistolenschuß ab, und die Männer brachen auf, zu tun, was sie gelobt hatten. Sie drangen ins Rathaus vor, stießen ihre Gefangenen nacheinander in kleine Nebenräume, schlugen sie dort zusammen, fesselten ihnen die Hände und banden je zwei von ihnen Rücken an Rücken aneinander, einen dritten seitlich hinzu und prügelten weiter auf sie ein. Dann luden sie sie auf Lastwagen und transportierten sie zu einer nahen Schlucht.
      Kaum einer kehrte zurück

      „Als der Lastwagen vor der Koritska Jama anhielt“, berichtet Milija Bjelica, „und wir die vielen bewaffneten Ustaschen sahen, die uns dort erwarteten, wurde uns völlig klar, daß dies eine Hinrichtungsstätte sein sollte … Mit eigenen Augen mußten wir den qualvollen Tod von 27 Nachbarn, Freunden und Paten mitansehen, wie sie mit Holzhämmern erschlagen und dann in die Schlucht gestürzt wurden … Da ihnen das Morden mit dem Holzhammer zu kraftraubend und langwierig war, gingen die Ustaschen jetzt zu Erschießungen über… Die Henker stellten uns, zu dritt Rücken an Rücken festgebunden, so am Rande der Schlucht auf, daß derjenige, welcher die Spitze des Dreiecks bildete, mit dem Gesicht zum Abgrund, der zweite nach rechts und der dritte nach links gedreht war. Die Schüsse, die aus unmittelbarer Nähe in die Schläfen der beiden seitlich Stehenden abgegeben wurden, trafen sich im Nacken desjenigen, der zum Abgrund blickte. Die Henker überprüften wohl absichtlich nicht, ob jeweils alle drei tödlich getroffen waren, sondern stürzten sie sogleich in die etwa 20 Meter tiefe Schlucht, damit die noch Lebenden dort qualvoll zugrunde gehen sollten.“

      _

      In diesen Gegenden wurden mehrere Tschetnik-Verbände gegründet, von denen einige mit Massakern an der nichtserbischen Bevölkerung Rache übten. Ein deutscher Bericht vom 10. Februar 1943 beschreibt die Vernichtung eines bosnischen Dorfes durch Tschetniks wie folgt:
      „Am 5.2. des Jahres haben Četnici die Gemeinde Bukovica angegriffen … und etwa 500 Männer, Frauen und Kinder verbrannt … Es wurden Mädchen gefunden, die man nach erfolgter Vergewaltigung gepfählt hatte … Im Dorfe Strazice wurde die Leiche des Hadschi Tahirović gefunden, dem man die Haut von den Kniekehlen über den Rücken und Kopf auf die Brust gezogen hatte.“ (Lit.: Casagrande, 2003, S. 313)

      _

      ein paar Notizen der Geschichte, Nicht viel, aber interessant
      ==> http://www.religiondesfriedens.pen.io/

      1. wobei ich da noch hinzuzufügen / hervorzuheben hätte, dass die komplette ausrottung / vernichtung / auslöschung der orthodoxen serben vom gesicht dieses planeten, niemand anders als der "katholische vatikanfaschist"  A. Hitler höchstpersönlich verhindert hat! 

  3. Man muss den Ernst der Lage aber auch sehen. Wenn das Bild von dts kommt, dann hat es nur die eine Aussage, nämlich dass das so geplant ist, dass Merkel so sein soll. Die Stunde der neuen Hitlerin sind bereits gezählt (Anm.: Der echte hat mir besser gefallen).

    Wir schreiben das Jahr 2016
    Die Aera der großen Uschi wurde eingeleitet. Ursula, in der früheren Position der Zensursula, ist nun nicht nur Bereichsleiter. Nein, sie ist da, wohin sie immer wollte: auf dem dicken, weichen und elektrisch beheizbaren Massagesessel des Geschäftsführers sitzt sie.

    Sie sinniert.

    „Was kann ich denn noch kaputt machen, in diesem Land, wo das Pack an den Bäumen wächst?“

    überlegt sie.

    „Familienministerin war ich“, sinniert sie weiter, „und Familien haben wir jetzt keine mehr. Dafür dürfen die Betreuer die Kinder jetzt im Kindergarten nacht ausziehen und killekille machen. Schön.“

    „Verteidigungsministerin war ich. Verteidigung hat dieses Land nun auch keine mehr. Gewehre schießen um die Ecke, Maschinengewehre passen nicht auf die Stafetten, bei den Hunschraubern fällt das Heck ab und die Jets haben weder Bomben noch Raketen. Auch Schön.“

    „Auf den Datenschutz durfte ich Einfluss nehmen. Datenschutz haben wir jetzt keinen mehr. Perfekt.“

    So sind die Gedanken der neuen Geschäftsführerin in den ersten Tagen beheizter Sessel im Bundeskanzleramtshauptbüro.

    „So! Jetzt bin ich ganz oben“, denkt sie, „und jetzt nehme ich den Sauhunden, die mich gewählt haben, das letzte Hemd auch noch weg. Erstmal nehme ich ihnen das Essen weg. Bei den Ärmsten fange ich an. Die Tafeln werden sofort mit Mehrwertsteuer belegt.“

    ~~~

    Halleluja.
    Das wird noch was werden
    Oh Halleluja
    🙁

    1. Ja, die Ursel wäre schon wie geschaffen für diesen Job, der liegt es einfach in den Genen! Vater Albrecht, einstmals Ministerpräsi von Niedersachsen glaube ich, war in seiner aktiven Zeit ja auch an Staatsterrorismus beteiligt! Hierzu genannt, sei die Affäre "Celler Loch"! Die Frau muss es doch einfach drauf haben, genau so etwas brauchen wir noch als Kanzlerin! Ein Mann käme heute ohnehin nicht mehr infrage, da würden sich Gender-Schlägertrupps auch gegen verwehren!

      1. *breitgrins* das schöne Celler Loch 🙂
        Die einzige Verschwörungstheorie, bei der man sich ins Knie schießt, wenn man die so nennt.

        Das Celler Loch ist der Offenbarungseid jeder westlichen Politik, von damals bis heute.

          1. geschäftsführersessel – so langsam fangen sie nun doch an, die dinge bei ihrem namen zu nennen – weiter so, Herr Jeh! 

  4. So sollte das IW Köln wenigstens erkannt haben, daß die BRD als das
    höchst verschuldete Land in dieser ‚EU‘ den ‚point of no return‘ bereits über-
    schritten hat. So dürfte diese Kanzlerin mit ihrer seltenen Begabung im falschen
    Moment die falschen Entscheidungen zu treffen, wie die Rettung des maroden
    Bankensystems, die Narrenfreiheit einer EZB zur Ruinierung der Finanzen, die
    Hörigkeit gegenüber der Neocons und Brüssel, der Erlaß von Sanktionen gegenüber
    Rußland zum Schaden der EU-Wirtschaft, mit der Einrichtung der Transferunion für
    bankrotte Staaten, sowie die geplante EU-Zentralisierung der Sozialsysteme im Arbeits-
    losen-, Renten und Krankenkassenbereich zu Lasten der deutschen Steuerzahler, die
    tieferen Gründe für die untragbaren Schuldenlast sein, die durch die akute Bedrohung
    durch Terror und Krieg noch verstärkt wird. Staaten in dieser Verfassung sind be-
    sonders anfällig für extreme politische Bewegungen, wobei man gar nicht zu weit
    in der Geschichte zurückgehen muß um die Parallelen zu 1933 zu erkennen.

  5. Merkels zehnjährige allgemeine Bilanz fällt mehr als durchwachsen aus ! Was bitte schön,hat Merkel denn all die Jahre zum Wohle des Volkes geleistet ? Nichts, sie hat dem deutschen und auch dem europäischen Volk nur geschadet.
    Auch lesen: Compact:Die Lehre aus Paris: Grenzen dicht für Muslime !
    Merkels Konsequenz aus Paris: Nun erst Recht Grenzen auf !

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