Infratest-Umfrage: Zustimmung zu Cannabis-Legalisierung gestiegen

Immer mehr Menschen in Deutschland können sich offenbar mit einer Legalisierung von Cannabis anfreunden. Vor allem Anhänger der Grünen und der Linken befürworten dies, CDU/CSU-Anhänger lehnen dies mehrheitlich ab.

Von Redaktion/dts

Die Zustimmung zu einer Legalisierung von Cannabis ist laut einer Umfrage von Infratest Dimap innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen. Demnach stimmten 42 Prozent der Befragten der Aussage zu, "Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Colorado". Vor einem Jahr hatten 30 Prozent bei gleicher Fragestellung zugestimmt.

Der Anteil der Befragten, der eher nicht zustimmt, sank von 68 auf 57 Prozent. Mit 67 Prozent ist die Zustimmung bei den Anhängern der Grünen am größten, gefolgt von Anhängern der Linken (56 Prozent). Von den SPD-Wählern sind nur 44 Prozent für eine Legalisierung, nur 29 Prozent der Wähler von CDU und CSU stimmen zu. Bei den Altersgruppen gibt es hingegen geringere Unterschiede. Sowohl bei den 18-29-Jährigen, als auch bei den 30-44-Jährigen und den 45-59-Jährigen ist die Zustimmung für eine Legalisierung von Cannabis mit 46 bis 48 Prozent auf gleichem Niveau. Lediglich bei den Über-60-Jährigen sinkt sie auf 33 Prozent.

Unabhängig von der eigenen Meinung glaubt aber eine knappe Mehrheit von 51 Prozent, dass Cannabis in einigen Jahren für Erwachsene legal erhältlich sein wird. Selbst Unions-Wähler scheinen sich zu 44 Prozent bereits darauf einzustellen. Für die Umfrage im Auftrag des "Deutschen Hanf Verbandes" (DHV) wurden vom 9. bis 11. November 1.029 Personen befragt. Sie sollen repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland im Alter ab 18 Jahren stehen.

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43 Kommentare

  1. Ja, gebt den Linksgrünen ruhig ihr Cannabis, vielleicht werden die dann friedlicher! Außerdem hat deren Tag dann eine gewisse Struktur und man muss nicht ständig neue Nazi-Phantome an die Wand malen!

  2. Die Grünen werden den Teufel tun, einer Legalisierung zuzustimmen. Damit würden sie ihrer Herzensklientel die Neben- oder Hauptverdienstmöglichkeiten versauen.

    Es dauert bei denen nur ein Weilchen, dahinterzukommen – bei Ideologen dauern Denkprozesse immer etwas länger.

    Davon abgesehen . Der Mensch sucht den Rausch, und der von Cannabis gespendete ist deutlich ungefährlicher als andere, legale Berauschungen.

    1. wenn wir schon bei "Redaktion/dts" sind – wo ist Henry Paul und warum und wohin sind ganz plötzlich über nacht seine artikel aus der liste der populärsten artikel verschwunden?

      1. Zeitgleich (?) mit dem Aufkommen von „Redaktion/dts“ sind ALLE Henry Paul Artikel gelöscht worden. Ich finde keinen einzigen mehr.

        http://webcache.googleusercontent.com/search?hl=de&biw&bih&q=cache:Izf5byGdBKUJ:http://www.contra-magazin.com/author/henry-paul/page/3/%2Bhttp://www.contra-magazin.com/author/paul/&gbv=1&&ct=clnk

        Da gehts mit dem Teufel zu, wenn ich nicht schon wieder recht hatte mit meinem kleinen Witzchen gestern. Ich fass es nicht !!!

        1. ja, ich war wohl auch mit meiner "abmahnung" ihnen gegenüber nicht präzise genug! "nicht daran sollte man den einkauf ausmachen" hätte es besser heissen sollen. 

          meiner phantasie freien lauf gelassen, kann ich mir auch andere gründe und eine eigeninitiative des "autors" vorstellen – gewissheit oder zumindest eine "offizielle erklärung" des magazins wären dennoch ganz gut. 

        2. weil es zum jetzigen zeitpunkt nun doch schon irgendwie so aussieht, dass zumindest "unzensiert", wenn nicht mindestens auch noch "unabhängig" auf das Contra-Magazin nicht mehr zutrifft. 

          @Herr Jeh: keine ahnung ob zeitgleich oder zeitnah mit dem aufkommen von "Redaktion/dts" aber auf jeden fall zeitgleich mit dem abschied von Thomas Roth. 

          irgendwie passiert hier aktuell mehr, als mir bekannt ist. 

          1. Die dts-Meldungen (die von uns auch ggf. ergänzt/kommentiert veröffentlicht werden) dienen eigentlich mehr auch dazu, die „Mainstream-Leser“ quasi „abzuholen“ und so auch neue Leserschichten zu erschließen.

            Was Herrn Roth betrifft, habe ich keine Ahnung.

          2. Wir wollten eine andere Lösung für das Problem finden (z.B. Querfinanzierung durch andere Projekte, von Spenden allein kann man das nicht stemmen). Doch H.P. entschied sich lieber für einen radikalen Bruch. Aber an kritischen Artikeln wird es auch in Zukunft nicht mangeln.

        3. Da schoss auch kurz durch meinen Kopf. ABER: Welches (§§) Recht sollte Henry Paul haben, die Artikel zu vernichten, wenn er geht?

          ja, die Redaktion sollte ein Statement abgeben. Bitte!

          1. @Herr Jeh: Ja, Thomas Roth hat sich unter einem Artikel vor ca. 2 Wochen offiziell abgemeldet. Er war unzufrieden mit der Berichterstattung (hat er des öfteren gepostet) und hat dann offiziell verkündet, dass er das CONTRA jetzt aus seinen Lesezeichen löscht.

            Was mir viel schwerer auf dem herzen liegt ist das spurlose Verschwinden von Henry Paul…..Statement hierzu wäre echt fein, @Redaktion

          1. nein, nicht direkt DAS aber meinem empfinden nach ebenfalls ziemlich künstlich wirkende, mysteriöse veränderungen – an vielerlei orten so gut wie gleichzeitig. 

          2. naja, vielleicht hat ja auch der verlag auf die bitte des autors hin gelöscht, wollte ich sagen – wobei ich aber gerade merke, dass ich damit versuche, mich selbst zu beruhigen. 

          3. Marco, mehr Info geht nicht? Da stehen wir ja genau so wie der Ochse vor dem Berg, als wenn die Politik irgend etwas seltsames begründet ….

            So ein Autor geht doch nicht einfach und nimmt die Artikel mit..auch nicht nach „Bitten“ löscht ein Verlag geschriebene (und kommentierte!) Artikel. Alles was ich glaube, aber das fällt mir jetzt schwer!

          4. Nun, es gab einige Beschwerden hinsichtlich so mancher Artikel von ihm die unsere gesamte wirtschaftliche Existenz gefährdet hätten, woraufhin wir ihm den Vorschlag machten zumindest vorübergehend „etwas weniger rabiat“ und unter einem anderen Pseudonym zu schreiben, bis wir eine Querfinanzierung durchgebracht haben. Das wollte er nicht. Stattdessen sollten wir sämtliche seiner Artikel (wie laut AGB möglich) bis auf die letzten 7 gelöscht haben und bestand auf sein Urheberrecht. Infolge seiner doch sehr direkten und rabiaten Art haben wir dann beschlossen, gleich alle Artikel zu löschen und ihm die noch zustehende Vergütung plus eines Bonus als Dankeschön für seine bisherige Arbeit auszuzahlen.

            Unsere Autoren schreiben allesamt als freie Mitarbeiter. Manche schreiben ab und zu, andere schreiben öfters. Wenn jemand von heute auf morgen aus welchen Gründen auch immer aufhören möchte kann er das genauso machen wie es uns zusteht, von heute auf morgen keine Artikel mehr anzunehmen.

            Ich als Verfechter des freien Wortes finde es auch sehr schade, dass wir diesen Weg gehen mussten. Auch wenn ich nicht immer die Ansichten von H.P. teilte, so gehört das Recht auf freie Meinungsäußerung für mich doch zu den Grundprinzipien einer funktionierenden freien und liberalen Demokratie. Das Problem ist eben zumindest derzeit noch wirtschaftlicher Natur – wir hätten auch sagen können, wir veröffentlichen seine Artikel weiter. Aber dann könnten wir die Seite nur noch quasi nebenberuflich laufen lassen und unseren Autoren nur einen symbolischen Obolus als Dank für die Arbeit anbieten. Doch neben einem Vollzeit-Job hätte ich weder die Zeit noch die Lust mich damit zu befassen.

            Ich hoffe, dass dieser etwas kurze Abriss zumindest ein wenig Licht in die doch etwas komplizierte Sache bringen konnte.

          5. der Gute Mann machte innerhalb eines artikels eine art "andeutung" auf eine spezielle interessengruppe, die – wenn ich, wie gesagt, meiner phantasie freien lauf lasse – wieder blut gerochen haben könnte… 

          6. danke für die erläuterung!

            interessant wäre natürlich noch, wer sich darüber, dass wahrheiten oder zumindest artikel, deren überwiegender anteil die wahrheit darstellt beschwert. wobei es eigentlich schon klar ist, wenn die nichtbeachtung der beschwerden finanzielle einbussen nach sich zieht. 

            die unabhängigkeit ist eine bedingte – ohne, dass das jetzt ein vorwurf sein soll. ich wünschte, ich könnte die situation zum positiven hin beeinflussen, aufgrund einiger umstände, die auch noch ein paar wochen, möglicherweise auch monate anhalten werden, fehlen mir dazu momentan leider die mittel – die konsequenzen der schon lange rückgängig gemachten wohnsitzanmeldung im "rechststaat" verfolgen einen auch noch jahre später, nachdem man da weg ist. 

        4. Sowas schreibe ich nie wieder

          http://www.contra-magazin.com/2015/11/verfassungsschutz-fordert-geordnete-verfahren-bei-einreise-nach-deutschland/#comment-90404

          Ich mache nie wieder einen Witz, wenn das dann in Erfüllung geht. mann das war wirklich nur ein Spaß. Na wir werden sehen, was die Redaktion zum Verbleib des Herrn Paul dazu sagt, und ob es schlüssig ist. Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen.

          Aber jetzt nochmal:
          a. Hat Henry Paul etwas mit Thomas Roth zu tun, und wenn JA: was?
          b. Hat Henry Paul bei Kopp auch geschrieben -und-
          c. sind bei Kopp die Artikel auch gelöscht?

          1. Nöö. Die müssen Sie selber schreiben 🙂 Habe ich doch unten gerade erklärt

            es wird echt jetzt unübersichtlich. Naja, ich muss sowieso gleich weg.

          2. sie glauben allen ernstes, auf diese weise einer nervensäge wie mir entkommen zu können? alter, datt kannste knicken – bis später. ;> 

  3. @ctzn5, 17. November 2015 at 7:54

    nein, nicht direkt DAS aber meinem empfinden nach ebenfalls ziemlich künstlich wirkende, mysteriöse veränderungen – an vielerlei orten so gut wie gleichzeitig.

    Können Sie das bitte konkretisieren? Oder wollen Sie das auf Pen.io stellen? Dann speichern Sie den Quelltext. Pen.io ersetzt das HTML durch eine hauseigene Codierung.

  4. a. dazu ist mir nichts bekannt. anscheinend scheint TH. Roth aber etwas gewusst zu haben, was wir nicht wissen.
    b. m.W. nein – aber der tägliche nachrichtenzusammenschnitt des verlags hat sich um 180° gewendet – als beispiel sei mal ein recht kurzer artikel des tagesspiegels genannt, indem „reichsbürger“ ziemlich billig degradiert wurden und der begriff „verschwörungstheorie“ überdurchschnittlich oft vorkam.
    c. innerhalb der letzten monate, soweit ich das überblicken kann, kein einziger.

    M.Maier hat inzwischen geantwortet.
    beantworten sie mir auch noch meine frage von 7:52h?

    1. Bei Kopp wurde ein Artikel von C. Wolf gelöscht von 28.10. "Von Adi zu Agni".Seit dem habe ich keine Artikel von C. Wolf dort gesehen. Ausserdem kann man dort nicht mehr kommentieren. 

    1. wie „finde“ ich all die artikel, auf pen.io, auf die sie verwiesen haben?

      Jetzt ahne ich zu wissen was Sie meinen 🙂
      Pen.io ist keine Seite mit Luxus. Suchen und Finden geht da gar nicht. Leere Seite wie ein großes Kommentarfeld, Überschrift und Passwort , und das war’s. So wie ein Notizblock. Mehr ist da nicht, und deswegen liebe ich das: einfach nur unkompliziert.

    1. Die paar wenigen Artikel, die ich da geschrieben habe, werde ich irgendwann in WordPress.com zusammenfassen. Angefangen habe ich schon, aber die liebe Zeit ist nicht immer auf meiner Seite … 🙂

  5. @Marco Maier
    Erstmal danke auch von mir. Dass die Redaktion Fragen beantwortet, vermisst man in anderen Redaktionen. Wenn möglich, bleibt so, auch wenn ich damit keine guten Wünsche ausspreche. Denn ab einer bestimmten Größe kann man wahrscheinlich gar nicht mehr auf die Leute eingehe. Dann wünsche ich euch lieber die Größe. Und vielleicht schafft ihr es, trotzdem menschlich zu bleiben.

    Ich kann mir genau denken, wes Geistes Kind sich über Henry Paul „beschwert“ hat: Anständige Menschen können das jedenfalls nicht gewesen sein. Obwohl der Herr Paul auch nicht ganz einfach gewesen sein dürfte: Bei aller Schreib- und Ausdrucksweise, die ich wirklich geschätzt habe (da bin ich sogar in Bewunderung und Erfurcht erstarrt; und das heißt was) schätze ich ihn, der gerne austeilt, im Einstecken als nicht so ähm .. tolerant ein. Aber ist ja auch egal, wer Leistung bringt, darf einiges, was andere nicht dürfen. Nur ist die rote Linie fast immer imaginär: Jeder legt sie anders.

    ~~~

    @ctzn5
    Garantiert nicht! Der erste, was ich in Blogs abschalte, ist die Kommentierfunktion.

    Ich will mal etwas tiefer in die Materie „Kontakte im Internet“ eingehen, und auf die Erfahrung als „Schreiber von (system)kritischen Nachrichten“

    Der Lebenslauf (falls man das überlebt) in Foren sieht so aus
    (ich meine jetzt gehaltvolle Diskussion, kein blablabla)


    -Wenn man klein und lieb ist, wird man von den Daumen von Idioten zerdrückt.

    -Wenn man über Daumengröße heranwächst, wird man von den Füßen etwas klügerer (aber immer noch strunzdoofer) Idioten zertreten. Dass man sich das gefallen lässt, liegt oft daran, dass man relativ anständig erzogen ist, und zudem anderen so etwas nicht zutraut. Statt berechtigtem Zorn kommen erst mal Selbstzweifel, die oft jahrelang anhalten.

    -Wenn man über Fußgröße heranwächst, wird man von Türkisch 90 die Grünen als Nazi diskreditiert

    -Wenn man sich nicht diskreditieren lässt, wird man bespuckt und bepöbelt, und lernt die „bewaffneten“ Blogwarte kennen.

    -Wenn man das auch noch abzuwehren gelernt hat, kommen sie zu mehreren; was wieder eine ganz neue Klasse von Gewalt ist, gegen die man kaum ankommt. so als würde man mit bloßen Händen gegen Wölfe und Hyänen antreten

    -Wenn man mit Hyänen zu kämpfen (und zu siegen) gelernt hat, kommen sie (zu mehreren) aus dem Hinterhalt: Sie klicken kollektiv Beschwerdeknöpfe (z.B. im ‚cosmiq‘ Blog wird man (technisch) automatisch gesperrt, wenn eine bestimmte Anzahl User zeitnah auf ‚melden‘ klickt)

    Und wenn man die Hyänen auch noch zu parieren gelernt hat (was nur durch extremes Fachwissen und absolut fehlerfreie Kommunikation möglich ist), passiert etwas WUNDERLICHES: Dann tauchen plötzlich „Freunde“ auf. Und das ist die größte Gefahr, der man sich aussetzen kann. Denn den Unterschied zwischen „echt“ und „unecht“ merkt man im Internet kaum noch.

    Vor allem dann nicht, weil man Leute vorgesetzt bekommt, bei denen man davon ausgehen darf (MUSS), dass sie ein Charakterprofil vorliegen haben und genau wissen, wie man auf welche Situation reagiert. Da fangen dann oft hochspannende, aber sinnlose (weil getürkte) Gespräche an. Nicht alle „neuen Freunde“ sind so. Das Problem ist aber, dass man nie wirklich weiß, wes Geistes Kind einer ist.

    Das hat schon zu Polizeieinsätzen und Zuschaltung des LKA Wiesbaden geführt, und ich habe auch schon Besuch vom BND gehabt. War lustig, sogar der Anhänger des Lada hatte Winterreifen 🙂 der Herr hatte alles dabei, incl. Top-Secret Bundeswehr Geländekarten, und sogar ****** (sowas was laut Bumm macht). Zu der Zeit habe ich auch Drohbriefe erhalten. Vom BND sodann Name des Absenders erfahren (die haben alles mitgelesen). Aber egal. Ich hab kein Fernsehen, und da hat der Gott mich mit sowas „beglückt“.

    Noch ein wenig aus dem Nähkästchen

    Ich werde mich nicht mit fremden Meinungen im Internet herumschlagen, Viele-Leute-sind-einfach-nur-behindert. Ich war selbst so ein A***loch. Ich habe Scambaiting betrieben bis zum abwinken. Und ich war gut in meinem Fach. Über eine Geschichte bin ich an einem Buch (ist demn. fertig): „Thomas und die Freimaurer“. Den Thomas (nicht unserer hier, sondern ein fremder) habe ich soweit gehabt, dass er mir tgl. die Kennzeichen der Autos gemailt hat, die öfter als 3x an seinem Haus vorbei gefahren sind.

    Das heißt, die arme Sau saß den ganzen Tag am Fenster und hat Kennzeichen notiert. Nachts lief er oft die Straßen ab, und ortete „unbekannte Fahrzeuge“. Ist ja auch verständlich! Weil er Sch*** gebaut hatte, und nun „die Freimaurer“ hinter ihm her waren: um ihn zu häuten oder an den Füßen an einer verlassenen Brücke aufzuhängen, bis er verhungert ist.

    Der vom Täter (siehe unten) zum Opfer gewandelte Thomas hat dann Levitation geübt (er hat versucht, im Zimmer frei zu schweben), um in den Bund der Freimaurer aufgenommen zu werden. Das war richtig spannend.

    Scambaiting befasst sich zwar i.d.R. mit Nigeria Connection & Co,

    z.B.
    http://www.netzwelt.de/news/73965-scambaiting-spass-nigeria-connection.html

    aber hin und wieder geht einem auch so ein Kleinkrimineller ins Netz. Thomas hatte seine Köder vor Altersheimen ausgelegt, um alte (oft demente), aber wohlhabende Damen zu übertölpeln. Sie sollten ihm das ersparen, was er nicht mochte: ARBEIT. Konkret: Er suchte ein (kostenloses) Haus, was er dann „im Gegenzug“ bewirtschaftete und pflegte. Tatsächlich war er aber den ganzen Tag im Internet, der Rest interessierte ihn nicht. Und somit war die Bewirtschaftung und Pflege auch nur rein virtuell.

    Ich (als reiche Omi) habe ihm dann einen riesigen Hof (mit raketenschnellen Internetanschluss) angeboten, über meine „undankbaren Kinder“ geschimpfte und ihm – nach etlichen Emails – die Position meines „Erbenkels“ angeboten.

    Erst war er sprachlos, dann hell begeistert und hat (per Email) zugestimmt. Ich habe ihn (per Email) adoptiert, und somit war er dann mein (Erb)Enkel.

    Wir hatten sogar schon einen Notartermin zur Übergabe des Hofes ausgemacht. Alles musste natürlich heimlich („top secret“) geschehen, damit meine (bzw. Omis) richtige Kinder und Enkel nicht vorzeitig davon erfuhren. Was sich in diesem Kontext der Heimlichkeit alles inszenieren lässt, schreibe ich nicht, das füllt Bücher. Nur soviel, dass alles möglich ist. ALLES!

    Es war kurz davor, ihm den Hof übergeben. Tommy war schon ganz aufgeregt. Er hat sein ganzes Haus aufgeräumt und auf Hochglanz gebracht, weil Omi eventuell „auf einen Sprung“ vorbeikommt. Und dann kam das dicke Ende: Die Kommunikation der Omi wurde abgehört – und die echten Erben kamen dahinter.

    Danach verschwand die glücksbringende Atmosphäre, und Thomas, der Bauernfänger, mutierte zum Retter alter Omis (vornehmlich dem Nachlass alter Omis, muss man relativieren). Und es verschwand noch mehr: Omis Katze (als zweiter Erbe) verschwand auch spurlos. In Thomas wuchs der Retter heran (tierlieb war er ja): Er plante „Sanktionen“. Ich musste ihn beruhigen ( „das bringt doch nichts, wir müssen jetzt geschickt vorgehen“ ) und habe ihm als erstes das Familiengeheimnis anvertraut.

    Das Geheimnis war, dass unsere Familie seit Generationen Freimaurer waren. Tommy war begeistert, denn er interessierte sich für Freimaurertum. Weniger begeistert war er, es (als potentieller „Feind“) mit solchen persönlich zu tun zu haben, die ihre Feinde häuteten (oder mit den Füßen an der Autobahnbrücke aufhingen, bis sie verhungerten). „Eine Chance gibt es immer noch“, vertraute ich ihm an, wenn man levitieren (also frei im Zimmer schweben) konnte, ließen sie von einem ab – und man durfte sogar selbst Freimaurer werden.

    Das hat ihn angespornt. Thomas hat versucht, schweben zu lernen. Ich, die Omi, gab Anleitung; z.B. „stell dir einen 1m großen Würfel aus „harter Luft“ vor, setzt dich dann vorsichtig drauf“. 1x hat er sich beim Hinfallen den Knöchel verstaucht (trotz allem hat er mir dann sogar leid getan).

    In der Nähe ist eine Kaserne. 1x fuhren Nachts Panzer vor und hielten vor dem Haus (da ist so eine große Bushaltestelle). Morgens las ich eine Email „Sie kommen. Ich glaube, sie haben mich entdeckt. Ich hau ab. Melde mich später“

    usw. usw.

    ~~~

    Das Internet birgt gewaltiges Potential an Beeinflussung. Meist habe ich diese Beeinflussung als Opfer erfahren, bestimmt 95% aller Fälle sind so. Aber ich kenne auch die andere Seite. Es ist verlockend. Und es fordert extreme Selbstbeherrschung, nur sogenannten „Schuldigen“ die Nase so zu drehen, dass es rein regnet. Denn wer kann schon mit Sicherheit behaupten, wer ein „Schuldiger“ ist. Eigentlich bin ich lieber nett, und versuche es auch immer zu sein, aber manchmal kann ich gar nicht anders, wenn mir so ein altbekanntes Muster vor die Flinte läuft, der nur andere ausnutzen will, meist finanziell. Das muss man nicht dulden, und das darf man auch nicht.

    Wie oft ich selbst Opfer im Kontext sinnvoller+guter Kommunikation geworden bin, kann ich gar nicht sagen. Was immer der Fall ist: Es vernichtet extrem große Zeitressourcen. Als Blogbetreiber muss man schon persönlich hinter der Idee stehen, sonst wird das nichts. Wenn der Kommerz und der Geldgedanke überwiegt, mutiert JEDER Mensch, der immer gerne Blogs betrieb, zu einer Kreatur von Menschen, die er vorher nicht leiden konnte. Das ist Fakt!

    Wie oft ich selbst Opfer war, weiß ich also nicht. Vielleicht war ich selbst schon so ein Thomas, und andere haben sich kaputt gelacht. Ich lasse es ab und zu darauf ankommen, man muss Prioritäten setzen, was einem wichtig ist; und den Erfolgsgedanken hinten anstelle.

    Eine Geschichte macht mir immer noch Sorgen. Ich denke immer daran, obwohl es vielleicht ein Fake war. Bei einem meiner Wolfs- und Hyänenjagden habe ich in kurzer Zeit einen relativ großen Kreis von Bewunderern aufgebaut. Ich war ja erst eine Woche da, zählte aber über 1000 PNs. Weil ich es mit so vielen Blogwarten + Mods aufnahm „du zeigst denen im eigenen Haus die Grenze“. Eine Frau (vom Namen her jedenfalls) wollte ihre Identität erfahren. Das war korrekt, weil sich auch schon vorher – vor der Bekanntschaft – davon schrieb. Ich traute ihr.

    Jetzt ist sie weg. Ich habe alle Aliasse, alle Emails, alles was öffentlich war: Ist nie wieder irgendwo aufgetaucht. Zuvor war das so wie in der Thomas-Geschichte (obwohl keine Zusammenhänge, denn Thomas kam erst später): Sie schrieb: „die haben das entdeckt“. Und dann kam eine Email, die war signifikant: Denn sie war mit Umlauten geschrieben, wo vorher nur ae oe oder ue’s waren. Also definitiv, obwohl richtige Email (und korrekte Headerdaten), ein anderer Schreiber! Und seitdem ist sie „weg“. Ist jetzt schon ein paar Jahre her.

    Sie war laut Kommunikation Waise. Kannte ihre Eltern nicht. Wuchs bei Zieheltern auf. Der Kontakt war höflich, aber nicht herzlich. Sie verschwiegen viel, Fragen nach der Identität der 25j. gingen sie immer aus dem Weg. Ich bot ihr an, weil ich gutes Equipment zur Recherche und gute Konnektions habe, mitzuhelfen, um Licht ins Dunkel der Herkunft zu bringen. Sie stimmte zu.

    Die Spur begann im Freundes- und Kollegenkreis des Ziehvaters.

    Sie endete im 30km entfernten Rotarierclub.

    Besagter Rotarierclub adoptiert Kinder aus Afrika. Jedes Jahr findet eine große Gala-Veranstaltung statt, wo die Erfolge vorgetragen werden, und die Mitglieder sich rühmen. Alle lokalen Größen, und auch viele überregionale Entscheiddungsträger, sind in diesem Club der Menschenfreunde beheimatet.

    Der Hintergrund ist weniger menschenfreundlich.

    Je mehr ich fand, desto mehr schlief mir der Glauben ein an dem, was ich fand. Mich fror es trotz eingeschalteter Heizung, mir lief es kalt den Rücken runter: Kinderhandel.

    Doch das war noch nicht alles. Es ging um Huren in Afrika. Es ging um Geld. Und es ging um Schwangerschaften. Es ging darum, dass Huren Kinder gebären, die für den Kinderhandel bestimmt sind. Auf deutsch: Babys, die von Reichen vergewaltigt, und rituell benutzt werden sollen. Ein besonderer Glückspilz schafft es hin und wieder aus dieser Welt des wirklich schwarzen Afrika, und wird in unser Welt adoptiert.

    Und hier hört die Geschichte auf. Ich habe das letzte 1% nie mitgeteilt, weil ich es nicht konnte.

    Sie quengelte und quengelte, und wollte es wissen. Und ich saß da und wusste nicht, was ich tun soll.

    Und dann kam „die fremde Stimme“, und die Kommunikation war vorbei. Nie wieder was gehört!

    ~~~

    Das waren nur mal zwei Beispiele, warum ich mich im Internet nicht mit Kommentaren anderer befassen werde. Den Müll kann ich wohl trennen, aber der Zeitbedarf ist mir viel zu hoch. Vor allem nehme ich die Sorgen anderer Menschen ernst, auch wenn ich sie nicht kenne. Und das ist eine viel größere Gefahr als jede Anmache. Das mit den Rotariern stimmt. Ich kenne Adresse und Präferenzen, und ich kenne die Lage vor Ort in Afrika. Es wäre nur noch Fleißarbeit, die Verbindungen rechtssicher nachzuweisen.

    Und was wird dann mit mir ……

    1. Nun, wie gesagt: wir sind doch auch sehr unglücklich darüber, zumal er eine unverblümte und klare Sprache verwendet. Auch wenn sie zu einigen Kontroversen führt.
      Egal wie groß man wird – wenn möglich, sollte doch auch etwas Kontakt mit den Lesern vorhanden sein. Auch wenn es oftmals zeitlich etwas schwierig ist.
      Wir werden allerdings dennoch versuchen, auch in Zukunft möglichst auch eine kritische Sichtweise zu behalten. Dort wo es mir auch zeitlich ausgeht und ich etwas erläutern kann, ergänze ich beispielsweise auch die dts-Meldungen mit eigenem Wissen und weiteren Hinweisen. Manche Meldungen (wie z.B: Umfrageergebnisse oder diverse Studienergebnisse) kann ich auch nicht einfach so stehen lassen.
      Andererseits bieten wir so den „Lesern der alternativen Medien“ auch die Möglichkeit, Meldungen zu lesen ohne dafür auf die Seiten der Konzernmedien gehen zu müssen. Faktisch kostet dies den großen Medien mit der Zeit auch einige Klicks. Ich meine, wer nicht auf die Seiten der Springer-Presse gehen will, findet soch auch Politiker-Aussagen die dort getätigt wurden. Und das auch noch zumindest partiell etwas kommentiert.

  6. da haben sie jetzt aber weit ausgeholt, Herr Jeh! und ich, undankbares schwein, habe – aufgrund dessen, dass vieles von dem, was sie beschreiben mir schon bekannt ist – einige der passagen nur grob überflogen. auch wenn es mir nicht aus der unmittelbar ersten – also meiner eigenen hand (oder haut) – bekannt ist.

    das mit dem kommentarbereich war selbstverständlich nur ein scherz – meine ergüsse werde ich schon noch irgendwie los, ohne darauf angewiesen zu sein, sie zu diesem zweck missbrauchen zu müssen. das, was Camillojesuitos kann, kann meinereiner schon lange – wesentlich besser und das sogar im schlaf.

    aber genug davon – an dieser stelle möchte ich mich ihren wortung in richtung der redaktion und insbesondere konkret Marco Maiers anschliessen! euch dafür, dass ihr den „lebendigen“ dialog mit dem auditorium nicht kategorisch ablehnt / verweigert, meine bewunderung aussprechen. ihr habt es innerhalb von nur zwei jahren ganz gut, praktisch perfekt auf die reihe bekommen. insbesondere freut mich der unkomplizierte kommentarbereich, ohne irgendwelcher verification-emails und captcha-abfragen, der zudem noch nicht pre-moderiert ist und von dem die „systemtrolle“ und spammer weitestgehend fernbleiben.

    ich habe natürlich meine differenzen mit einiger der hier „propagierten“ auffassungen – insbesondere was das thema „staat brd“ betrifft und erachte – ohne frage – auch den abschied, sowohl von Henry Paul als auch von Thomas Roth als einen bedeutenden verlust, über den von Henry Paul werde ich möglicherweise nie drüber hinwegkommen, selbst wenn er ein anderes „zu Hause“ findet. Henry Paul und Contra-Magazin war – natürlich subjektiv – DIE symbiose überhaupt! das alles wertfrei – ich kann sowohl seine als auch eure position ganz gut verstehen. so komisch es klingen mag – m.E. sind beide in gleichem mass richtig.

    persönlich habe ich hin und wieder die erfahrung machen können, dass träume sich erfüllen, wenn man lange und fest genug an sie glaubt! H.Paul schätze ich anders ein, als jemanden, der jemals einen weg zurück (ganz gleich wohin) in erwägung zu ziehen für möglich hält. aber wer weiss – vielleicht geschieht ja auch dieses wunder!

    blablabla – das von Herrn Jeh zur sprache gebrachte.
    @C-M: soweit es eure finanziellen möglichkeiten zulassen – bleibt sauber, leute!
    bleibt, wie ihr seid.

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