HSBC-Topbankerin sieht kein Blasenrisiko in China

Es gebe kein Blasenrisiko in China, so Helen Wong von der HSBC. Die jüngsten Schwankungen am chinesischen Aktienmarkt seien auf ein paar strukturelle Probleme zurückzuführen. Die wirtschaftliche Zukunft der Volksrepublik sehe sehr gut aus.

Von Redaktion/dts

Helen Wong, Chefin für die Region Greater China bei HSBC, sieht kein Blasenrisiko in China. Die zuletzt starken Schwankungen am Aktienmarkt hätten ihre Ursache unter anderem darin, dass der Markt noch nicht sehr reif ist, sagte Wong dem "Handelsblatt". Der Anleihemarkt sei dagegen schon deutlich größer, aber sei ebenfalls noch nicht vollständig geöffnet für den Rest der Welt und werde bisher von Staatsanleihen dominiert.

Ihrer Meinung nach werde das chinesische Wachstum nun nachhaltiger und der private Konsum werde steigen. Automobilfirmen hätten daher weiter Chancen. "Außerdem benötigt China saubere Energien, hier kann Deutschland Technik und Systeme liefern." HSBC will in China weiter wachsen und setzt große Hoffnungen auf das Pearl River Delta. "Die Bevölkerung wächst dort stark. Damit steigt das Vermögen, was uns die Möglichkeit gibt, unsere Vermögensverwaltung und unser Privatkundengeschäft auszubauen", erklärt Wong. Gleichzeitig will die Bank das Geschäft mit Firmenkunden stärken. "Mittelfristig wollen wir hier eine Milliarde US-Dollar Umsatz vor Steuern erzielen", gibt Wong als Ziel aus.

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Ein Kommentar

  1. „Außerdem benötigt China saubere Energien“ ..:-)) Sauber.
    Als ich klein war hab ich auch immer ein Lied gepfiffen wenn ich allein im Wald war und es dunkel wurde.
    Saubere Energie. Gibt weder Sauber noch schmutzig. Gibt nur Knappheit, also einen Markt mit dem man Geld verdienen kann oder Überfluß und damit nix zu verdienen für Hütchenspieler. Würd ich jetzt meinen aber naja. Dafür Studieren die Jahrelang auf Eliteunis. Dabei raus kommen dann Ideen wie der Handel mit Luft und demnächst auch Tageslicht.:-))

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