Syrische "Rebellen" mit einem Panzer. Bild: Flickr / Freedom House CC-BY 2.0

Im Zweiten Weltkrieg gab es viele Exilarmeen aus den besetzten Ländern, die gegen die deutschen Truppen kämpften. Warum sollte man nicht auch die wehrfähigen männlichen Flüchtlinge nicht ausrüsten und in den Einsatz schicken? Der Krieg gegen den "Islamischen Staat" könnte so schon in kurzer Zeit zu Ende sein.

Von Marco Maier

Ein Blick in die Flüchtlingsunterkünfte zeigt ein deutliches Bild: Viele dieser Menschen sind junge Männer. Männner, die durchaus in der Lage sind, zur Befreiung ihrer Heimat von den Schergen des "Islamischen Staates", der al-Nusra Front und anderen dschihadistischen Gruppen beizutragen.

Schon im Zweiten Weltkrieg gab es solche militärische Einheiten, die gemeinsam mit den alliierten Truppen gegen die Divisionen von Wehrmacht und Waffen-SS kämpften. Juden, Polen, Tschechen und manch andere Völkerschaften wurden von den alliierten Mächten ausgerüstet und kämpften mit ihnen oftmals Seite an Seite.

Was damals möglich war sollte heute doch auch funktionieren. Warum rüstet man nicht zehntausende dieser jungen und kräftigen Syrer und Iraker mit Waffen aus, gibt ihnen in den europäischen Kasernen eine fundierte Grundausbildung – und lässt sie dann gemeinsam mit der syrischen und der irakischen Armee gegen die Terrorgruppen vorgehen? Im sicheren Ausland zu sitzen und darauf zu hoffen, dass die involvierten ausländischen Mächte genügend Luftunterstützung bieten, damit die regulären Armeen beider Länder siegreich sind, kann nämlich auch keine Lösung sein.

Warum sollen Russen, Amerikaner, Briten, Franzosen, Deutsche, Türken und all die anderen ihr Leben für die Völker Syriens und des Iraks riskieren und gar opfern, wenn die wehrfähigen Männer von dort nicht einmal dazu bereit sind? Unter der Führung fähiger Offiziere und Unteroffiziere wären diese "Exil-Einheiten" eine deutliche Verstärkung, gegen die die Extremisten keine Chance hätten. Das "IS-Kalifat" wäre damit vielleicht schon bis Ende 2016 zerschlagen und ein Wiederaufbau der Krisenregion möglich.

15 KOMMENTARE

    • Auf von mir Zustimmung

      @Marco: ich find die Idee super aber aus einem ganz anderen Grund, weil stell dir vor es werden dann die ganzen "Kriegsflüchtlinge" dazu aufgefordert, wie schnell dann plötzlich keiner der Typen mehr aus Syrien kommen würde ^^^^

      Da würde sich die Spreu vom Weizen in Lichtgeschwindigkeit trennen^^

  1. Genau der Meinung bin ich auch, die jungen leute von da unten sitzen bei uns im Kaffee und

    werden von uns ausgehalten und wir sollen unten in den Krieg ziehen und unser leben lassen. Politiker denkt doch bitte mal nach wenn Ihr noch könnt….

  2. "Warum rüstet man nicht zehntausende dieser jungen und kräftigen Syrer und Iraker mit Waffen aus, gibt ihnen in den europäischen Kasernen eine fundierte Grundausbildung – und lässt sie dann gemeinsam mit der syrischen und der irakischen Armee gegen die Terrorgruppen vorgehen?"

    Weil es nicht gewollt ist, weil die westlichen Staaten, Türkei, Saudis und Israel davon profitieren.

    Westliche Staaten profitieren vom billigen Ölpreis, Rüstungsindustrie profitiert vom Export in diese Region und dem daraus folgenden Flüchtlingswahnsinn (Konsum, Lohn Dumping, Chaosmanagment–> Überwachunsstaat etc.).

    Türkei kann sein Kurdenproblem auf Kosten Syriens lösen.

    Israel kann sein erträumtes Großisrael auf Kosten Syriens errichten.

    Saudi Arabien wird einen Konkurrenten in dieser Region los, womit das sunnitische Saudi Arabien mehr Einfluss über seine shiitischen Nachbarn erhält.

    Solange in Syrien diese Konstellation der Unterstützer beibehalten wird, wäre es für die Flüchtlinge ein Kampf gegen Windmühlen (immer neue Söldner aus allen Ländern, immer neue modernste Waffen aus westl. Ländern, immer wieder andauernde Bombadierung durch Nachbarn, wie die Türkei, Saudis, Israel).

    Der Krieg in Syrien und Irak dauert nun schon mehrere Jahre, ist es dabei niemandem verständlich, dass diese Menschen komplett demoralisiert sind, diesen Kampf gegen Windmühlen weiterzuführen??

    Hätte Russland früher eingegriffen, wären sicher auch mehr Menschen in Syrien verblieben, um den Kampf gegen die westl. Terrorgemeinschaft aufzunehmen, weil sie gemerkt hätten, dass sie nicht alleine in ihrem Kampf da stehen.

    Dies soll kein Vorwurf an Russland darstellen! Hauptsache jemand hat sich getraut einzugreifen, anstatt nur schöne Worte zu benutzen.

    Angeblich sind schon 800.000 Syrer aus der Türkei nach Syrien zurückgekehrt, nachdem Russland mit der Luftunterstützung begonnen hatte.

    Wenn der Autor mit diesem Artikel auf die Flüchtlingsproblematik anspielen möchte, gebe ich zu bedenken, dass lediglich 20% der ankommenden Flüchtlinge wirklich Syrer oder Iraker sind.

    Den Artikel hätte sich der Autor wirklich sparen können, reine Stimmungsmache, wobei ich nicht einmal wirklich glaube, dass er so naiv sein kann, im Vergleich zu seinen anderen Artikeln.

    • Richtig erkannt, nur 20% sind syrische Auswanderer! Die restlichen 80% sind illegale Grenzbrecher und Muslime. Die Ausbildung und dann auch noch Waffen zu bekommen, um zurück in ihre Staaten zu fliehen, wovon sie ja flohen, dürfte illusorisch sein. Wir deutschen Normalbürger wären ja auch nicht so doof, in fremde Länder einfallen zu wollen, um Koranfetichismus zu bekämpfen!? Ich habe die Asylflut nach Deutschland nicht zu verantworten, nein unsere Politverbrecher, welche ich nie gewählt habe und nun soll ich als Deutscher die Kastanien aus dem Feuer holen? Sollen doch unsere Politverbrecher sich als Kanonenfutter zur Verfügung stellen! Glaube kaum, das die hier her geflohenen kämpfen wollen! Wenn dann höchstens gegen die hier lebenden Christen! Das Risiko, das die hier zu Millionen illegalen Einwanderungskriminellen dann die Waffen gegen uns Christen anwenden, dürfte sehr wahrscheinlicher sein, als das die aus unserem Schlaraffenland zurück in den Krieg gegen ihre muslimischen Glaubensbrüder ziehen.

    • Verehrter HansWurst, die Idee mit der "fundierten Grundausbildung" ist hervorragend! Können die von mir verpasst bekommen und zwar so intensiv, dass sie darum betteln, von hier verschwinden zu dürfen! Ein Tag "Gefechtsausbildung" würde vermutlich völlig ausreichen – die Jahreszeit ist jetzt auch hervorragend dafür geeignet.

  3. Die "jungen syrischen und irakischen Flüchtlinge" sind, wenn man ihren Erzählungen Glauben schenkt, nach jeder gültigen Definition erbärmliche Feiglinge, die ihre Frauen und Kinder im Krieg zurücklassen und ihr eigenes jämmerliches Leben in Sicherheit bringen.

    Solchen Leuten drückt man keine Waffen in die Hand, wenn man nicht erleben will, dass der IS uns künftig auch mit unseren Waffen bekämpft.

    Es steht zu erwarten, dass sie ihre künftige Ausrüstung bei erster Gelegenheit dem IS überreichen werden.

  4. …also Jungs…ihr lasst euch vor's Pferd spannen. (Punkt 1) das eine Agenda und die wenigstren sind Fluechtlinge aus dem Staat Syrien!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Im uebrigen kann man nicht von militærisch Ungedienten verlangen, dass sie gegen Militær kæmpfen….was sowieso sinnlos wære! (siehe Punkt 1)

  5. Der Krieg gegen den "Islamischen Staat" könnte so schon in kurzer Zeit zu Ende sein.

    Die Naivität des Autors ist bemerkenswert. Hat er immer noch nicht kapiert, was der IS ist, wer ihn ausgebildet hat und finanziert (neben dem Ölverkauf), logistisch führt und mit neuesten US-Waffen versorgt?  Das sind keine Patrioten, das sind ganz primitive Massenmörder, die vor allem für die Interessen USraels morden, an jeden der genug bezahlt und für Allah, wie sie in ihren hirntoten Birnen meinen. Wie kann man meinen, dass gegen diese Verbrecher ganz normale Menschen antreten? 

     

     

  6. . Die schon hier weilenden  syrische Mannen sind nichts weiter als DESERTEURE !! Anstatt 10.000 und mehr Dollar an dubiöse Schleuserbanden zu verschwenden, kaufen ihr Vaterland Liebende sich eine Kalaschnikov und einen Sack voll Handgranaten. Und jagen dann ihre Peiniger aus IHREM Land. Aber nein, diese Vaterlandslose Deserteure lassen feige Ihre Frauen und Kinder im Stich um sich in D ein fettes Leben zu machen! Handeln so nicht FEIGE , VATERLANDSLOSE DESERTEURE !  Deserteure gehören in Internierungslager und sollen nach Kriegsende in ihre Heimat zurücktransporziert und von syrischen Gerichten abgeurteilt werden.Aber nein, statt dessen werden sie hier von den realitätsverweigernden, fähnchenschwingenden verblendeten Invasorenlieblingen täglich in Watte gepackt und bekommen 3 x täglich Staubzucker in den Allerwerteste geblasen!

    • Die haben Recht sich nicht als Kanonenfutter abknallen zu lassen, nur weil die politischen Führungskräfte für das Chaos verantwortlich sind und dann soll der Normalbürger sein Leben riskieren! Eher nein! Und unsere Gutmenschen, welche Jahrzehnte lang die Altparteien wählten, wo für die Asylflut verantwortlich sind, schicken dann die gewaltbereiten Hools, Rechte und Deutschland liebenden Patrioten in den Kampf, während die sich ins sichere Ausland absetzen? Die wo für alles verantwortlich sind setzen sich ab, kämpfen nicht und genau die auf welche z.Zeit gehetzt wird, Pegida, NPD, AfD usw. sollen dann für diese Vaterlandsverbrecher den Kopf hinhalten? Ich denke ja gar nicht dran! Ich Folge der Merkel und den Politverbrechern in sichere Ausland, wenn mich jemand aufnimmt.

  7. Ganz klar Ja.

    Mann muss endlich mal damit aufhören andauernd dem Westen die Schuld zu geben, wenn es in den betreffenden Ländern Kriege gibt.

    Europa hat sich nach zwei Weltkriegen in einem Jahrhundert, selbst wieder aus dem Dreck gezogen ( natürlich auch mit Hilfe) und den heutigen Kontinent aufgebaut , müssen wir uns jetzt dafür schämen was unsere Großeltern und Eltern geleistet haben und uns jetzt auf das soziale Niveau eines Afghanischen Bergdorfes zurück entwickeln, damit wir kein schlechtes Gewissen bekommen , wenn wir kräftige , junge, gesunde Männer dazu auffordern, ihren Beitrag für Frieden und Sicherheit, im eigenem Land zu leisten.

    Und ja , Notfalls auch mit der Waffe in der Hand.

    Sollen diese Männer ihren Frieden erkämpfen und dann, wenn Sie damit überhaupt umgehen können, dann soll die westliche Welt Geldmittel zur Verfügung stellen, um beim Wiederaufbau zu helfen.

    Also: Alten, Frauen und Kinder Asyl auf Zeit und junge Männer in die fundierte Ausbildung der jeweiligen staatlichen Armee und in Syrien kann sich jeder aussuchen, auf welcher Seite er kämpfen will.

  8. Ihr seit Experten Jungs.Schämt euch ihr erbärmlichen Menschliche Pfeifen.Habt nicht annährend Ahnung von dem was ein Flüchtling durch machte was es heisst in den Krieg zu zioehen und seine Brüder ab knallen zu sollen

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