EU-Geheimdienst: Schnüffler die niemand braucht

Die EU-Kommission will einen europäischen Geheimdienst schaffen – also quasi ein gewaltiges Datenleck in Richtung USA. Doch noch sperrt man sich auf nationaler Ebene dagegen.

Von Marco Maier

Die Anschläge in Paris und das Islamisten-Chaos in Belgien führen erwartungsgemäß wieder einmal zu fragwürdigen Kopfgeburten in der Brüsseler Eurokratie. So sagte Dimitris Avramopoulos, EU-Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft: "Ich glaube, dies ist der Moment, um einen Schritt weiter zu gehen und die Basis für die Schaffung eines europäischen Geheimdienstes zu legen."

Avramopoulos will diesen EU-Geheimdienst zur Bekämpfung von Terrorismus einsetzen. Angesichts der schleichenden Machtergreifung Brüssels wäre dies jedoch nur ein Anfang, dessen Ende eine gewaltige europäische Überwachungsbehörde sein würde. Ein Spionagedienst, mit einem gewaltigen Sicherheitsleck. Denn die Briten arbeiten ohnehin schon eng mit den Amerikanern zusammen und der Bundesnachrichtendienst (BND) spielt auch den willfährigen Zuträger für NSA & Co.

Bislang lehnt Deutschland jedoch die Schaffung eines EU-Geheimdienstes ab. Innenminister Thomas de Maizière sagte dazu: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir bereit sein werden, unsere nationalen Kompetenzen dort aufzugeben". Welche "nationalen Kompetenzen" er angesichts der Berliner Unterwürfigkeit gegenüber Washington meint, konkretisierte er nicht. Ebenso ignoriert er die Tatsache, dass der BND ohnehin schon quasi als NSA-Filiale agiert.

Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve hingegen will zumindest den Datenaustausch zwischen den nationalen Geheimdiensten der EU verbessern. "Das Problem liegt nicht in der Qualität der Daten. Das Problem besteht in der Schaffung von Instrumenten zur Erweiterung von Datenbanken, auf deren Grundlage die Beziehungen zwischen einzelnen Geheimdiensten optimiert werden könnten", so Cazeneuve. Dies wäre schneller realisierbar als der langwierige Aufbau eines EU-Geheimdienstes.

Loading...

Eine Verbesserung der Sicherheitslage in Europa würde dieser europäische Nachrichtendienst jedoch nicht mit sich bringen, vielmehr eine weitere Einschränkung der Freiheiten der Menschen in der der EU. Denn die Geheimdienste sind nicht dafür da um für Sicherheit zu sorgen, sondern stellen vielmehr lediglich ein staatliches Machtinstrument dar, das repressiven Maßnahmen gegenüber unliebsamen Bürgern dient. Eine EU-Schnüffelbehörde braucht niemand.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

6 Kommentare

  1. Ein Geheimdienst, der sich gegen die europäische Bevölkerung richtet und die im momentanen Stadium der geheimdienstlichen Einkreisung Terroristen genannt wird. Und wenn die Überwachung komplett ist, hört der IS Spuk wie von Geisterhand geführt auf. Die von Brüssel gezeigte Reaktion war für jeden halbwegs denkenden Menschen zu erwarten und zeigt deren einfältige Problem- Lösungsstrategie. Sie schaffen ein Horrorszenario, um dann einen aufgeblähten geheimdienst zu installieren, den wir nicht bräuchten, hätten wir keine EU!!!!!

    1. @ Loup

      "Ein Geheimdienst, der sich gegen die europäische Bevölkerung richtet und die im momentanen Stadium der geheimdienstlichen Einkreisung Terroristen genannt wird. Und wenn die Überwachung komplett ist, hört der IS Spuk wie von Geisterhand geführt auf"

      ————————–

      Damit ist eigentlich schon alles gesagt.

      Aber Europa wird ja nicht nur durch den hausgemachten Terrorismus (falso flag aktionen, wie Charlie Hebdo inkl) bedrohnt,  sondern auch durch die Gedankenpolizei, des 'russischen' Oligarchen Mosche Kantor, mit seinem 'Europäischen Rat für Tol(l)eranz und Verhöhung Versöhnung', (das neue, orwellsche Wahrheitsministeriun) der uns in Zukunft gesetzlich vorschreiben will, was wie zu denken und zu äußern haben.

      Zu diesem Zweck – und damit das Ganze nicht so auffällt – hat er sich eine Reihe von erstklassigen Goyim Volksverrätern ins jüdisch-zionistisch-polit-korrekte Boot geholt – als Oberpromi den tadellosen Arbeiter- und Volksverräter – der gnadenlose Apologet der 'offenen Grenzen' – Tony Blair.

      http://www.politaia.org/wichtiges/nwo-der-europaeische-rat-fuer-toleranz-und-versoehnung/

  2. Weder brauchen wir einen EU-Geheimdienst, noch eine EU-Kommission mit dem restlichen Rattenschwanz. Was wir in einem friedlichen und fortschrittlichen Europa benötigen, sind in erster Linie und ausschließlich: EUROPÄER! Was darüber hinausgeht, nutzt anderen – nicht aber Europa!!!

  3.  Geheimdienste dienen nur dazu, im Vorfeld einen Schachzug setzen zu können, um die eigenen , oder Interessen einer bestimmten Gruppe zu schützen.Meist sind es hohe " elitäre Gruppen" wie Diktatoren, Politiker, Parteien, Wirtschaftsmogule , Banker oder sogenannte Globlplayer die sich anmaßen andere Bevölkerungsgruppen aus zu spionieren, weil diese ganz genau wissen, das Ihre Interessen keinesfalls rechtskonform sind, nein diese sind hochkriminell.Die USA, Us-rael, die BRD-Gmbh solche schizofränen Gebilde, brauchen diese, zur Unterdrückung und Geiselung der Menschheit.

  4. »EU-Geheimdienst: Schnüffler die niemand braucht«

    Wird die ganze EU überhaupt von jemand gebraucht (außer dem AMI für seine geisteskranken NWO-Pläne)?

  5. Also war es doch ein false flag. Stasi 2.0 wird kommen.

    Und immer den Moslems die Schuld geben. In jder religion und Land gibt es verrückte. USA sind die größten terroristen. Da sie immer sagen Gott ist auf ihrer seite kann man eigentlich den christen die Schuld geben.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.