Erdogan bedauert Abschuss von russischem Kampfjet

Wie es zum Meinungsumschwung des türkischen Präsidenten Erdogan kam, entzieht sich unserer Kenntnis. Anscheinend weicht er einer Konfrontation mit Russland aus und setzt dann doch lieber auf Gespräche. Die Beziehungen zu Russland auf wirtschaftlicher Basis scheinen wohl ein wichtiger Grund zu sein. 

Von Redaktion/dts

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Abschuss eines russischen Kampfjets im türkisch-syrischen Grenzgebiet bedauert. Er hoffe, dass es künftig keine solchen Vorfälle mehr geben werde, erklärte Erdogan am Samstag bei einer Rede in Bahkesir. Die Spannungen zwischen Moskau und Ankara müssten durch Gespräche gelöst werden.

Der Klimagipfel in Paris könne eine Chance sein, die Beziehungen mit Russland wieder aufzunehmen, so der türkische Präsident. Konfrontation werde zu keiner Lösung führen. Moskau hatte nach dem Abschuss des Jets eine offizielle Entschuldigung der Türkei gefordert. Das hatte Erdogan abgelehnt. Diejenigen, die den türkischen Luftraum verletzt hätten, müssten sich entschuldigen, sagte der türkische Präsident am Donnerstag in einem Interview mit dem Sender CNN. Russland hatte eine Verletzung des türkischen Luftraums bestritten und erklärt, der Schaden für die russisch-türkischen Beziehungen sei nur schwer wiedergutzumachen.

Inzwischen gibt es auch schon wirtschaftliche Konsequenzen, welche die Türkei zu spüren bekommt. Vor allem türkische Exporteure beklagen sich darüber, dass viele Bestellungen storniert wurden. Auch bezieht die Türkei 57 Prozent des verbrauchten Erdgases von Russland. Sollten sich die Beziehungen weiter verschlechtern, könnte Moskau den Gashahn zudrehen oder einfach auf bislang gewährte Rabatte verzichten.

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9 Kommentare

  1. Wie lange lässt Putin sich noch treten ! Dem Langmut Putin ist es schließlich zu verdanken, dass  bisher alles glimpflich ausging. Die USA wartet nur darauf, dass die Nato einen Grund findet um Krieg gegen einen unbequemen Gegner zu führen. Man kann Putin nur raten nicht zu verzagen. Die Gegner Putins demaskieren sich auf Dauer selbst.

  2. Wie es zum Meinungsumschwung des türkischen Präsidenten Erdogan kam, entzieht sich unserer Kenntnis.

    Ich nehme an, er hat keine Lust seine Krawatte zu fressen, der saublöde Kerl.

  3. Als Urheber und Befehlsgeber des Abschusses klingt es wie Hohn!!!! Diesem Mann darf man kein Wort glauben. Und ich hoffe, daß die Russen nicht klein geben!

  4. Diesem Mann darf man nur soweit trauen wie man ihn werfen kann…….es ist wirklich der reinste Hohn sowas von demjenigen zu hören, der den Befehl gegeben hat und eine Entschuldigung von Russland verlangte, weil sie angeblich für 17 Sekunden a "falschen" Ort waren, sprich Luftraum verletzt haben und da schiesst man ohne Vorwarnung einfach Flugzeuge ab? Und ich glaube eher Putin als diesem Kerl hier, die haben keinen gewarnt, wann denn auch in diesen 17 Sekunden?? Lief das dann so "Verlassen sie bitte sofort den….." BOOM! Der kann labern was er will, hoffentlich fällt Putin nicht auf sowas rein, der Kerl hat doch nur bemerkt das er den Falschen verärgert hat und durch das unterzeichnen des Dekretes von Putin mit den Sanktionen gegen die Türkei, der gute Herr Erdogan einiges verliert

    1. Russische Reisebüros bieten keine Türkei – Reisen mehr an. Es droht ein Verlust von ca.50 Milliarden Euro, sobald die russischen Urlauber ausbleiben.
    2. 70% macht der Import diverser Produkte ( meist Obst und Gemüse ) aus der Türkei aus, welche zeitweise verboten oder eingeschränkt.
    3. Russische Fußball-Mannschaften haben begonnen, ihre Wintertrainingslager im türkischen Antalya abzusagen. Sportanlagenbetreiber rechneten mit Millionen Verlust.
    4. Die Anstellung türkischer Staatsbürger in russischen Unternehmen wird ab dem 1. Januar 2016 verboten sein.
    5. Die Russische Föderation beendet die Visa-Freiheit für die Türkei. Rund 5 Millionen russische Touristen und Geschäftsleute besuchen die Türkei jährlich und geben bis zu 10 Milliarden $ aus. Jetzt dürfte es da massive Einbrüche geben.
    4. Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim kappt alle Verbindungen zur Türkei. Es werden der Fährverkehr und alle Geschäftskontakte demnächst abgebrochen.
    5. Türkische Baufirmen sind in Russland seit den 1990er Jahren aktiv, welche nun ihre Glaubwürdigkeit verloren haben. 87.000 türkische Angestellten könnten nun ihren Job verlieren.

  5. http://einarschlereth.blogspot.de/2015/11/wie-allerliebst-isis-finanz-ag-ist-ein.html

    Erdogan beherrscht meisterhaft die "Taqiyya“  = Täuschung im Islamss uns ins Gesicht mancher Nicht-Muslime lächeln, währenddessen unsere Herzen sie verfluchen (Quelle Ibn Kathir)

    Taqiyya wird oft beschönigend „religiöse Verhüllung“ genannt, obgleich sie in Tat und Wahrheit einfach „muslimische Täuschung der Ungläubigen” bedeutet. Laut dem verbindlichen arabischen Text Al-Taqiyya fi Al-Islam ist „Taqiyya von grundsätzlicher Bedeutung im Islam. Fast jede islamische Sekte stimmt mit dieser Taktik überein und praktiziert sie. Wir können sogar so weit gehen und sagen, dass die Anwendung von Taqiyya im Islam ein allgemeiner Trend ist und dass die paar Splittergruppen, welche davon absehen vom Durchschnitt abweichen … Taqiyya ist in der heutigen Zeit weit verbreitet, speziell in der islamischen Politik.“

  6. Geld ist dicker als Wasser. Dieser Abschuss war sicherlich mit dem Big Brother gedeckt. Regierungen dienen nur als Wirt! Solche gravierende Verletzungen werden registriert.

    Nach Mh-17 und der neulich abgestürzten Russischen Passagier Maschine mit 224 an Board Kräht auch kein Hahn danach. Fakt ist, der Westen ist pleite und braucht schnell wie möglich Absatz Märkte – damit neue Gelder Rein gespült werden. Dazwischen verfolgen die Nationalstaaten in der EU ihre eigenen Interessen. Der einzelnen Bürger wird gar nicht gefragt – nur die Banken und die Rüstungskonzerne Profitieren davon.

    Eine Nachricht vom 23.03.2015
    Russische Flugzeuge über der Ostsee gesichtet usw.

    Eine Nachricht vom 30.10.2014
    Die Nato spricht noch von russischen „Manövern“, doch Sicherheitsexperte Rolf Clement ist sich sicher: 28 russische Kampfflugzeuge sind in den letzten zwei Tagen in europäischen Luftraum eingedrungen – erstmals sogar bis in ein Seegebiet westlich von Portugal „Das waren massive Luftraumverletzungen, wie wir sie bislang nicht gekannt haben“, so Clement im Deutschlandfunk. Nato-Abfangjäger drängten die Maschinen ab – in Zukunft könnte sich die Nato dazu gezwungen sehen, die russischen Jets abzuschießen, befürchtet Clement.

    Hoffentlich ist es den Schreibern klar, was auf Sie zu kommt. Den Ruder werden die großen Bosse hinter IWF,EZB und Troika nicht herum bekommen. Größenwahnsinnige neigen dazu andere mit ins verderben zu ziehen – Geld ist macht und keiner von den Herrschaft lässt sich diese macht nehmen. Viele Multi Millionäre haben sich das leben schon genommen, um nicht auf der Straße zu enden.

    Was auch immer da unten in Syrien und anders wo passiert, wird nicht da bleiben.

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