China warnt USA vor Beschädigung der Beziehungen

Angesichts der US-Provokationen im Südchinesischen Meer warnte ein hochrangiger chinesischer Militärvertreter die USA vor einer Untergrabung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen. Man wolle jedoch eine friedliche Lösung anstreben. Indessen schwimmen den Amerikanern in der Region langsam die Felle davon.

Von Marco Maier

Während sich das US-Handelsbilanzdefizit mit China auf einen Rekordwert von 36,3 Milliarden Dollar im Monat Oktober ausgeweitet hat, hält es Washington nach wie vor für nötig, den wichtigen Handelspartner im Südchinesischen Meer zu provozieren. Doch dies stößt in Peking auf heftigen Widerstand. Die Amerikaner verscherzen es sich zusehends mit den Chinesen.

Yi Xiaoguang, stellvertretender Chef des Generalstabs der chinesischen Volksbefreiungsarmee, sagte während der internationalen Konferenz "China Verstehen" in der Hauptstadt Peking, dass es aufgrund der Maßnahmen der US-Militärs im von der Volksrepublik beanspruchten Teil des Südchinesischen Militärs engen Kontakt von Luftwaffe und Marine gegeben habe. "Eine solche Aktion ist sehr gefährlich und könnte leicht zu ungeplanten Zwischenfall führen. Wir erwarten, dass die US-Seite nichts unternimmt, das die chinesisch-amerikanischen Beziehungen untergräbt", so Yi.

Auf die Frage, ob die USA künftig ähnliche Aktionen durchführen werden, sagte Yi zu China Daily, dass China alle nötigen Schritte unternehmen werde, um die nationale Souveränität zu behaupten. China wolle den Streit allerdings mit bilateralen Verhandlungen lösen und gemeinsam mit den anderen ASEAN-Ländern für Frieden und Stabilität sorgen. "Die beiden Armeen sollten gegenseitig die nationale Souveränität und die Sicherheitsbedenken respektieren und sich dazu verpflichten, nicht grundlos zu provozieren", sagte Yi, der eine Schaffung gegenseitigen Vertrauens und mehr Verständnis einforderte.

Indessen schwimmen den Amerikanern im pazifischen Raum die Felle davon. Selbst das in Taiwan, welches als "Nationalchina" von den Kuomintang gegründet wurde und sich als "freies China" bezeichnet, während Peking die Insel lediglich als "abtrünnige Provinz" sieht, ändert sich die Lage. Wirtschaftliche Beziehungen zwischen Taiwan und der Volksrepublik gibt es ohnehin schon lange, zudem will man in Peking die Wiedervereinigung umsetzen. Nun treffen sich die beiden Präsidenten, was von der taiwanesischen Opposition heftig kritisiert wird. Diese ist eng mit den USA verbunden und möchte eine Wiedervereinigung verhindern, so lange in Peking die Kommunistische Partei noch an der Macht ist.

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5 Kommentare

  1. Wo gehen wir jetzt hin? Eine antike Vision sagt: „Und [der König des Nordens] wird in sein Land zurückkehren mit einer großen Menge an Haben [1945. Dieses Detail weist darauf hin, dass Hitler die Sowjetunion angreifen und bis zum bitteren Ende kämpfen wird], und sein Herz wird gegen den heiligen Bund sein [feindliche Einstellung gegenüber Christen]. Und er wird handeln [dies bedeutet eine hohe Aktivität in der internationalen Arena] und in sein Land zurückkehren [1991-1993. Zerfall der Sowjetunion und des Warschauer Paktes. Die russischen Truppen kehren zurück in ihr Land]. Zur bestimmten Zeit wird [er] wiederkehren [es bedeutet auch, den Zerfall der Europäischen Union und der NATO. Viele Länder des ehemaligen Ostblocks werden wieder in den russischen Einflussbereich zurückfallen. Die russischen Truppen werden hier wiederkommen]. Und er wird eindringen in den Süden [wahrscheinlich Georgien]; aber es wird nicht [so] sein wie beim ersten Mal [2008 – Georgien] oder wie letztes Mal [jetzt – Ukraine. Auch hier ist der Erfolg und wieder hier keine militärische Antwort des Westens], denn die Bewohner der Ufer Kittim [USA. Im Anfang ohne Großbritannien] werden gegen ihn ziehen, und er wird niedergeschlagen und sich zurückziehen“ (Daniel 11:28-30a).

    Moses schrieb: “Und Schiffe [werden kommen] von der Kittim Seite [aus dem Westen (die United States Navy)]. Und Assur [Russland] wird gedemütigt und Eber [die restlichen Feinde, einschließlich Iran und China] wird gedemütigt werden” (4. Mose 24:24a). Dieses Armada wird nach dem Abfeuern von Raketen mit Nuklearsprengköpfen nicht nach Hause zurückkehren. Die zweite Seite wird ebenfalls “das große Schwert” einsetzen (Offenbarung 6:4). Dies wird ein gegenseitiges Schlachten. Dies wird jedoch nicht das Ende der Welt sein, sondern wie Jesus feststellte: “der Anfang der Geburtswehen” (Matthäus 24:7, 8).

    Im Jahr 1882 besetzte England Ägypten und übernahm die Rolle des Königs des Südens. In etwa zur gleichen Zeit weitete Russland seinen Einflussbereich auf Gebiete aus, die zuvor Seleukos I. gehörten und übernahm damit die Rolle des “Königs des Nordens” (Daniel 11:27).

    Alle Details dieser Vision werden von den Zeiten des alten Persischen Reiches an in chronologischer Reihenfolge in Erfüllung gehen. Diese Vision wird auf unterschiedliche Weise kommentiert. Sie enthält zahlreiche Details, weshalb eine Person, die Einsicht hat, in der Lage ist jeden Fehler oder Sophisterei zu erkennen.

    1. @Ewiak Ryszard Absolut FALSCH! Prof.Dr. Walter Veith hat diese Schriften schon lange decodiert! Vortragsreihe: Sturm aus dem Norden. Der Südkönig ist Rom und der Satans-Papst und der Nordkönig ist Arscherika! Schau auf die Ereignisse dieser Welt und du wirst merken das Dr. Veith recht hat! Im übrigen spielen die Chinesen und die Russen zur selben Musik aus Rom! Auch der Putin machte die Kniebeuge vor dem Papst wie der Obimbo und ALLE anderen Volkszertretter!

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