„Abschottungspolitik“ – Grüne Kritik am EU-Afrika-Gipfel in Malta

Die grüne EU-Abgeordnete Barbara Lochbihler kritisierte vor dem EU-Afrika-Gipfel in Malta die Abschottungspolitik der EU-Staaten. CSU-Abgeordneter Weber hingegen verteidigte hingegen das Treffen.

Von Redaktion/dts

Vor dem am Mittwoch beginnenden EU-Afrika-Gipfel in Malta hat die Grünen-Europaabgeordnete Barbara Lochbihler die Abschottungspolitik der EU-Staaten heftig gerügt: "Einmal mehr konzentrieren sich die EU und ihre Partnerländer darauf, die eigenen Außengrenzen zu externalisieren. Was mit den abgefangenen Flüchtlingen fernab europäischen Bodens geschieht, scheint zweitrangig", sagte sie der "Berliner Zeitung" (Dienstagsausgabe) und kritisierte Überlegungen der EU-Staaten zur Errichtung von Auffangzentren für Flüchtlinge noch in Afrika.

Auch bewertete sie Pläne zur verstärkten Abschiebung von Flüchtlingen nach Afrika kritisch: "Von einem europäischen Monolog über Grenzschutz und Rückführung ist da die Rede, in dem die Interessen der afrikanischen Partnerländer – Visaerleichterungen, zirkuläre Migration, Agrar- und Handelsreformen – kaum oder gar nicht vorkommen."

Die 28 EU-Mitgliedsländer und 23 Staaten Afrikas beraten am Mittwoch und Donnerstag in Malta über eine verstärke Kooperation. Geplant ist ein Afrika-Hilfsfonds, den allein die EU-Kommission mit 1,8 Milliarden Euro bestückt, die EU-Mitgliedstaaten sollen die gleiche Summe bereitstellen. Auch soll auf dem Treffen ein Afrika-Aktions-Plan beschlossen werden. Lochbihler kritisierte aber die gönnerhafte Geberhaltung der EU. "Offenbar möchte die EU ihre Entwicklungshilfe und finanzielle Unterstützung in Zukunft an die Bereitschaft der afrikanischen Partnerländer koppeln, möglichst viele Flüchtende von der EU fernzuhalten", sagte sie.

Der Vorsitzende der christdemokratischen EVP-Fraktion, der CSU-Politiker Manfred Weber, verteidigte indes das Treffen. "Afrika ist für Europa der Zukunftskontinent. Deshalb muss die EU auf Malta ein ehrliches und umfassendes Partnerschaftsangebot machen", sagte Weber der "Berliner Zeitung". Es gehe nicht allein um "finanzielles Engagement", so Weber. "Gleichzeitig müssen die afrikanischen Staaten Pflichten erfüllen, zum Beispiel in der Flüchtlingskrise. Es kann nicht sein, dass Hunderttausende ihrer Bürger Richtung Europa fliehen oder bei Rückführungen nicht wieder aufgenommen werden. Da muss die EU Klartext sprechen oder auch künftige Entwicklungshilfezahlungen von mehr Kooperation abhängig machen", mahnte Weber an.

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9 Kommentare

  1. Höre ich Grün, könnte ich direkt voll abkotzen! Die Grünen haben die Grüne Idee pervertiert wie noch niemand zuvor eine eigentlich gute Idee.

    Und wenn ich Locbichler höre, könnte ich direkt voll abkotzen! Ist die Alte ist einfach nur strunzdoof, oder ferngesteuert oder korrupt/kriminell? Wahrscheinlich von allem ein bisschen:

    Ist noch gar nicht so lange her: EU-Lochbihler fordert Krieg gegen Syrien – bevor es dann in den Iran und nach Russland geht“ -> http://goo.gl/8nXfrh

  2. Zitat: „…allein die EU-Kommission mit 1,8 Milliarden Euro bestückt, die EU-Mitgliedstaaten sollen die gleiche Summe bereitstellen.“

    Und wer bitteschön bestückt denn die EU-Kommission mit diesen 1,8 Milliarden Euro?

    Im Artikel scheint fast so, als wenn die das Geld selber verdienen würden

  3. „Man weiß doch, dass mindestens 70% der deutschen Bevölkerung einen Intelligenzquozienten von nur 100 hat“.
    Knapp einen Prozent darunter liegt die Denkensweise der grünen Politik. Demzufolge müssen sich die Grünen nicht großartig anstrengen, um einen weiteren Zulauf in diese „Pusteblume Partei“ zu fördern.

    1.  

      Tyr57

      10. November 2015 at 9:29

      „Man weiß doch, dass mindestens 70% der deutschen Bevölkerung einen Intelligenzquozienten von nur 100 hat“.

      Wenn Sie von der Bio-Deutschen Bevölkerung reden, sind Sie auf dem Holzwege. Gem. der IQ Forscher Prof. Lynn u. Prof. Vanhanen liegt der Durchschnitts IQ der Bio-Deutschen bei 107 und der ist  damit zusammen mit den Niederländern der höchste in Europa.

      Wenn wir allerdings von den Neu-Doitschen sprechen, haben Sie viel zu hoch gegriffen.

      Bei Türken, die (noch) die Masse der 'Bereicherer' bilden, liegt der bei etwa 85 und bei Schwarzen, die die 'Intelliganzia' der Welt stellen, liegt er zwischen 64-74 in Äqatorialafrika und Subsahara. 

      Nach europäischen Maßstäben gelten sie mit einem IQ von 64 als grenzdebil und mit einem IQ von 74 entspricht das dem  Intelligenzgrad eines 7-8 jährigen Schülers oder Schülerin.

      Aber IQ ist ja bekanntlich nicht Alles. Entscheidend ist auch das kognitive  und abstrakte Denkvermögen, was z.B. den Schwarzen völlig abgeht. Abstraktes Denkermögen befeuert aber Grundlangenforschung, Wissenschaft und Technik und ist für das Organisieren und Führen einer hochtechnisierten und komplizierten Gesellschaft Grundvoraussetzung.

      Deshalb stellen die Schwarzen auch so viele Nobelpreisträger -zumal in den naturwissenschaftlichen Disziplinen – und deshalb ist nahezu jeder afrikanische Staat, .z.T.  60 Jahre nach der Unabhängigkeit, ein sog. failed-state.

      Das typische Beispiel hierfür ist Südafrika, wo es die Schwarzen verstanden haben, den einst wohlhabensten Staat Afrikas binnen einer Generation in ein typisches 3. Welt-Land zu verwandeln. Südafrika, einst einer der größten Agrar-Exporteure der Welt, muss heute massiv Grundnahrungsmittel sowie Lebensmittel importieren. 

  4. Wenn die Europa Grünen unseren Kontinent in ein zweites Afrika verwandeln wollen, nur weiter so! Als eine Mischung aus grenzdebilen Verhalten, charakterloser Rücksichtslosigkeit gegenüber der EU Bevölkerung und untergeordnetem Lakaientum gegenüber der Elite sind sie meiner Meinung nach eine brandgefährliche Waffe vergleichbar mit Terroristenanschlägen gegen die gesellschaften in Europa. Auf jeden Fall ein trojanisches Pferd, daß in seinem Buch genug Sprengstoff für die Zerstörung europäischer Kultur und Werte trägt. Und das am Ende unser Sozialsystem unwiderruflich in den Boden gestampft wird, dürfte jedem Menschen über IQ 90 hoffentlich klar sein. Bill Gates hat es schon offiziell ausgesprochen. Ich bin absolut dafür, Afrikanern in Afrika zu helfen, auf die Beine zu kommen, aber das verhindern Konzerne und Banken. Und die Waffenindustrie. Es ist Irsinn zu meinen, man könnte Afrika dadurch helfen, die angedachten 50 Millionen Migranten aufzunehmen, und dadurch diesem Kontinent zu helfen. Das sind Peanuts bei der Zahl von Menschen, die in Afrika beheimatet sind. Nein, diese vorgegaukelte Motivation ist die bösere Schwester der Lüge, und sie dient nur als „humanistisches Feigenblatt“, um Europa seiner Kultur, seiner jetzigen Zivilsation und seiner Werte, oder zumindest des Restes, was sie noch übrig gelassen haben, zu berauben. Es ist ein Krieg gegen Weiße. Nichts anderes. Nur geht mit dem Untergang Europas der von Afrika noch schneller von statten!! Warum gibt es für Politiker kein IQ und keinen Charaktertest. Nun, man merkt deren Defizite eh schon im Wahlkampf bzw. 3 Monate nach Amtsantritt! Jeder Lügendedektor, an dem irgendeiner dieser Berufskaste angeschlossen wäre, würde ob der Ausschläge durchbrennen!! Afrika muß weiter vom Westen ausgebeutet werden und 5o Millionen Migranten sind als Alibifunktion für eine Wiedergutmachung auf Kosten der EU Bevölkerung geplant. Es ist so eine abgrundtiefe Respektlosigkeit, vor die Bevölkerung zu treten und zu behaupten, die Migranten müssen aufgenommen werden, weil dort Krieg herrscht. Wer macht den Krieg dort. Genau jene, die die Migration zu verantworten haben. Sie sind die Verursacher der Gründe, die jetzt als Rechtfertigung angegeben werden! Ebenso haben sie den Niedergang der Bauern in Afrika zu verantworten. Und die Arbeitslosigkleit der Fischer. Sie bereiten das Terrain vor, damit die Afrikaner aus ihrem Land durch Versprechungen seitens Merkel et.al. herausgetrieben werden. Nur, um die Agenda der NWO zu erzwingen und unwiderruflich zu implementieren. Die Perfidität ist als Elite inkarniert! Es ist kein abstrakter Begrif mehr, sondern hat personale Erscheinung in Form verlogener Politiker und deren Hintergrunddrahtzieher angenommen!!!

  5. Ich weiß nicht, ob hier irgendein “Grüner“ mitliest, aber eines will ich an die Adresse dieser Hohlköpfe mal loswerden: ein Staat definiert sich vorrangig durch seine Grenzen. Löse ich diese Grenzen auf, indem ich Einladungen an Millionen von Armen und Verfolgten weltweit sende, Armee und Polizei zum Latrinenputzen abkommandiere und die einheimische arbeitende Bevölkerung beleidige, überwache, bevormunde und mit immer höheren Abgaben ausquetsche, dann ist der Staat nicht mehr existent und demzufolge gilt auch bei Nichtexistenz des Staates keines seiner Gesetze mehr. Das bedeutet, der Bürger hat ab sofort das recht, das Gesetz wann und wo es ihm beliebt im zivilen Ungehorsam zu brechen! Das bedeutet ferner, dass Politiker, die ihre Existenz auf den Staat und seine Gesetze berufen, keinen Schutz mehr geniessen. Meine Frage: wollen wir das? Wollen wir zerfallende Strukturen und Chaos bzw. Anarchie. Die meisten können sich gar nicht vorstellen, was Anarchie bedeutet – für sie ganz persönlich und ihr Umfeld. Das bedeutet knallharten Überlebenskampf und an jeder Ecke lauernden Tod. Das kann kein Mensch wollen, und deswegen haben wir Menschen uns auch Staaten mit funktionierender Legislative, Judikative und Exekutive erstritten.

    Bleibt abschließend die Frage: wieso ist diese Partei der Grünen und Grüninnen eigentlich immer noch nicht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes? Wieso wird eine Partei geduldet, die offen und unverholen für die Abschaffung rechtsstaatlicher Strukturen eintritt? Ist es nicht Zeit, für ein Verbotsverfahren? Mir macht diese Partei mit ihrer totalitären “Neuer-mensch“-Ideologie mehr Angst als die NPD!

  6. Die grüne EU-Abgeordnete Barbara Lochbihler kritisierte vor dem EU-Afrika-Gipfel in Malta die Abschottungspolitik der EU-Staaten.

    —-

    Wen wundert's sind doch die Grünen notorische Anti-Deutsche (Anti-Weiße), die lieber heute als morgen das Deutsche Staatsvolk abschaffen wollen und ein Ableger der anti-deutschen, krypto-kommunistischen Fabian-Society.

    Wobei das mit dem Kommunismus so eine Sache ist.

    Die Grünen sind ja beileibe keine ökonomischen Sozialisten/Kommunisten sondern anti-weiße Kulturmarxisten (Anhänger und Apologeten der talmudisch-marxistischen 'Frankfurter Schule')  und die nützlichen Idioten der 'internationalen Financiers'.

  7. @Dietrich von Bern am 10. November 2015 at 14:09 ###
    Das haben Sie sehr umfangreich umschrieben. Es nützt aber wenig, wenn eine große Anzahl der „Bio Deutschen“ empfänglich für schulische Aufgaben waren/sind – und auch gute bis sehr gute Noten dahingehend vorzeigen konnten/können. Etwas Anerlerntes lässt sich auch mit einen IQ von nur 100 – 107 präzise verbessern, auch bishin zu Abitur und Studium.
    Aber darum geht es überhaupt nicht, sondern es geht darum, dass das logische Denken, nebst der Fähigkeit bestimmte Hintergründe erkennen zu können verfügbar und auch abrufbar ist.
    Ich stelle mir immer wieder die berechtigte Frage, wie es sein kann, dass man Millionen Menschnen in Deutschland ein „A“ als „B“ vormachen kann – das über die Jahrzehnte – und das dumme Wahlvolk fällt immer wieder darauf herein. Da nützt selbst die beste Schulnote in Mathematik, noch die beste deutsche Rechtschreibung wenig.
    Und eine Statistik in Sachen Intelligenzquozient ist eine genau so gute verfälschte und kolportierte Statistik wie viele andere auch. Das errechne ich allein daraus, dass mich bisher niemand in diese Statistik involviert hat – und auch niemanden aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis.
    Um mal auf den Punkt zu kommen – da gebe ich Ihnen volkommen recht – gibt es rein rechnerisch, nur noch relativ wenige Millionen Bio-Deutsche – und nur eine geringe Minderheit ist imstande die Geschehen hinter den Polit-Bühnen zu erkennen, zu deuten – und – auch daraus die richtigen Schlüsse ziehen zu können.
    Ein offensichtliches Beispiel dafür sind die ehemaligen DDR – Bürger, wo das „Bio“ noch gut zu funktionieren scheint – und im Westen? Nichts Neues! Dummheit, Naivität und geringe Bildung sind jene Eigenschaften, welche ich hier bei uns im Westen mehr antreffe als in Mitteldeutschland.
    Fazit: Die angeborene Fähigkeit über die genetischen Vorgaben sind das Entscheidende. 🙂

    1. Ich stelle mir immer wieder die berechtigte Frage, wie es sein kann, dass man Millionen Menschnen in Deutschland ein „A“ als „B“ vormachen kann – das über die Jahrzehnte – und das dumme Wahlvolk fällt immer wieder darauf herein.

      Das ist eigentlich recht unkompliziert. Man läßt die Leute im Hamsterrad rotieren, bis sie zu wenig Zeit haben und zu müde sind, um sich woanders  als bei der Zwangsgebühren-"Tagesschau" und Konsorten zu informieren. Dazu trägt auch die Steuern- und Abgabenquote bei: Wenn gerade die intelligenteren Leute den deutlich überwiegenden Teil ihrer Zeit für Zwangsabgaben arbeiten müssen (wenn auch z. T. mit Gegenleistung) und in der restlichen verbleibenden Arbeitszeit ihren Lebensunterhalt erwirtschaften müssen, dann wird die Arbeit entsprechend härter. 

      Viele Leute interessieren sich auch einfach nicht für Politik, auch wenn das intellektuelle Rüstzeug vorhanden wäre, besonders Frauen. Viele Leute haben auch einfach noch nicht den Sprung aus ihrer heilen Welt geschafft, weil sie noch nicht stark genug persönlich mit der Realität abseits der Mainstreammedien konfrontiert wurden oder sich das noch schönreden. 

      Gerade der Absprung von den Mainstreammedien und die Beschäftigung mit politischen Hintergrundmächten, darunter "geschützte Minderheiten", erfordert erst einmal einen äußeren Anstoß und einige Arbeit. 

      Ein offensichtliches Beispiel dafür sind die ehemaligen DDR – Bürger, wo das „Bio“ noch gut zu funktionieren scheint – und im Westen? Nichts Neues! Dummheit, Naivität und geringe Bildung sind jene Eigenschaften, welche ich hier bei uns im Westen mehr antreffe als in Mitteldeutschland. 

      Die BRD und die DDR haben beide ihre Bürger einer Gehirnwäsche unterzogen, die man bis heute merkt, aber mittlerweile denke ich, daß die der DDR dabei unterm Strich weniger Schaden in den Köpfen angerichtet hat. Dort wurde "nur" eine in weiten Teilen weltfremde politische Ideologie gelehrt, und immerhin wußte man das, während man in der BRD eine sorgsam psychologisch ausgetüftelte "Umerziehung" als fortdauernde Kriegführung gegen das verhaßte deutsche Volk, gegen die deutsche Nation durchgeführt hat. Dagegen war die DDR niemals im gleichen  Sinne antinational. 

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