Im "Kampf gegen den Terror" haben die Eliten stets dieselben Mittel und Alibimaßnahmen in petto, auch wenn sie wissen, dass diese völlig unnütz sind. Dabei gäbe es wirklich sinnvolle Maßnahmen gegen den Terrorismus. Hier sind 7 davon.

Von Marco Maier

Der angebliche "Kampf gegen den Terror" bewirkt nur, dass die Freiheitsrechte in den eigenen Ländern eingeschränkt werden und in den Zielländern noch mehr Chaos entsteht, aus dem dann neue Terroristen kommen. Will man wirklich gegen den Terrorismus vorgehen, dann muss man die Ursachen bekämpfen, nicht einfach neue schaffen.

1. Den Sturz der Gemäßigten und die Bewaffnung der Verrückten stoppen

Eigentlich ist es ganz logisch: Wenn man Terroristen stoppen möchte, sollte man sie nicht auch noch unterstützen. Egal ob damals die Taliban oder heute diverse Dschihadistengruppen in Syrien – früher oder später werden sich diese auch gegen die früheren Geldgeber wenden. Wenn man irgendwelchen Verrückten Waffen in die Hände drückt, dann werden sie diese auch irgendwann gegen die Geber einsetzen. Inzwischen ist es ohnehin kein Geheimnis mehr, dass die USA mehr oder weniger direkt in die Entstehung des "Islamischen Staates" involviert waren, um so Syriens Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen. Wichtig ist es, gemäßigte Regierungen und Gruppen zu unterstützen – auch wenn sie vielleicht keine "lupenreine Demokraten" sind.

2. Mit der Unterstützung von Dikaturen aufhören, die Terroristen unterstützen

Auch wenn man es in Washington, Brüssel oder Berlin vielleicht nicht so gerne hört, aber wenn man die Unterstützer von Terroristen unterstützt, unterstützt man so auch den Terrorismus, den man ja angeblich bekämpfen will. Die logische Folge daraus: Boykott und Sanktionen gegen diese Länder. So weiß man beispielsweise seit Jahrzehnten, dass Saudi-Arabien der weltweit größte Sponsor von sunnitisch-islamistischen Terrorgruppen ist. Das Saudi-Terrorregime scheißt zudem auf sämtliche Menschenrechte und gilt als Brutstätte für muslimische Terroristen auf der ganzen Welt. Da hilft nur die totale Isolation und der Sturz der wahhabitischen Wahnsinnigen.

3. Verhandlungslösungen statt Bomben und Invasion

Anstatt aufgrund unliebsamer Regimes ganze Länder zu bombardieren und dort einzumarschieren, gibt es auch die Möglichkeit von Verhandlungslösungen. Irgendwie kommt man immer auf einen grünen Zweig, wenn man auch zu Kompromissen bereit ist. Zumal man auch akzeptieren muss, dass jedes Land und jedes Volk eben seine eigenen Vorstellungen davon hat, wie eine Gesellschaft zu funktionieren hat. So lange daraus nicht eine Bedrohung für die ganze Welt wird (wie z.B. im Falle der Saudis), ist das doch in Ordnung. Ultimaten wie gegen Aghanistan, den Irak oder Syrien sind einfach nur kontraproduktiv, wie man deutlich sieht.

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4. Keine imperialistischen Eroberungen für Erdöl

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben die USA mehrere Regime-Changes in diversen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens durchgeführt, um so Vasallenregierungen an die Macht zu bringen. Dieser imperialistische Neokolonismus trägt dazu bei, dass sich der Unmut oppositioneller Gruppen dann auch auf die USA und schlussendlich auf die gesamte westliche Welt entlädt. Ohne den Sturz von Saddam Hussein oder Muammar al-Gaddafi wären dort die radikalen Gruppen niemals in der Lage gewesen, diese Länder ins Chaos zu stürzen und als Rekrutierungsbasis für Extremisten zu dienen.

5. Den Drohnenkrieg stoppen

Unabhängige Studien beweisen es und auch Top-CIA-Vertreter geben es zu: der US-Drohnenkrieg im Orient schafft nur unablässig neuen Nachwuchs an Terroristen, weil bei beinahe jedem Drohnenangriff unbeteiligte Zivilisten sterben. Deren Freunde und Angehörige sind dann vor Wut und Trauer empfänglich für die geistigen Brandstifter, die so neues "Kanonenfutter" rekrutieren können. Deutschland, welches durch den US-Stützpunkt Ramstein zu den Drohnenmorden beiträgt, könnte diese Drohnenangriffe zumindest zeitweise aktiv verhindern und sich damit auch nicht mehr mitschuldig machen.

6. Keine Folter mehr

Die Top-Terrorismus- und Folterexperten sind sich allesamt einig, dass Folter mehr Terroristen schafft. Auch die IS-Führer wurden davon motiviert. Inzwischen ist auch bekannt, dass Cherif Kouchi – einer der Charlie Hebdo Attentäter – vor einem Gericht im Jahre 2005 erzählte, dass er früher nicht radikal gewesen sei. Erst die Nachrichten über die US-Folterknechte in Abu Ghraib (Irak) führten dazu, dass er sich zunehmend radikalisierte. Also haben wir hier einen plausiblen Grund, die Folter umgehend abzuschaffen.

7. Armutsbekämpfung und Schaffung einer gerechteren Welt

Ein Blick auf das Umfeld der Terroristen zeigt, dass die meisten von ihnen aus der Arbeitslosigkeit und der Armut hervorkamen. Während lokale, nationale und internationale Eliten ein globales Programm der Ausbeutung durchziehen, reicht es für viele Menschen selbst mit der größten Mühe gerade einmal fürs tagtägliche Überleben. Wer keinen Job und keine Perspektiven hat, wird sich leichter für radikale Ansichten begeistern lassen als jemand, der sich nicht jeden Tag Sorgen um die Zukunft machen muss – und dafür auch noch stets passende Feindbilder geliefert bekommt. Die Schaffung eines sozialeren Weltwirtschaftssystems, in dem es nicht um die billigsten Löhne, die niedrigsten Steuern und die schlechtesten sozialen Standards geht, könnte durchaus dazu beitragen, die Welt etwas sicherer zu machen.

Wie man sieht, gibt es durchaus Alternativen zum "Krieg gegen den Terror", der ohnehin nur mehr Schaden anrichtet als der einen Nutzen hätte. Bomben und Granaten sind kein geeignetes Mittel um Terrorismus zu verhindern. Auf jeden dadurch getöteten Terroristen kommen dann mindestens 2-3 neue Terroristen, die sich für das Blutbad und die Unterdrückung rächen wollen. Dies sollten wir niemals vergessen.

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7 thoughts on “7 wirkliche Maßnahmen um den Terrorismus zu bekämpfen”

  1. Damit die Welt friedlich wird, brauchen wir korrekte Menschen in jeder Regierung. Weil alle Eliten und Regierungen unkorrekt sind, haben wir die Welt in der wir heute leben. Ich hörte Informationen, dass ab 2017 ein Sortierprozess durch ausserirdische mächtige Rassen beginnen wird. Dass heißt alle guten Seelen bleiben auf der Erde und alle die nur Schaden einrichten werden an einen Ort im Universum gebracht, wo sie nur anderen Seelen ihresgleichen schaden können. wenn das stimmt dann gibt es Hoffnung..daher ab 2017 sind riesige Änderungen in Sicht. Hat jemand noch welche Informationen dazu? Bitte um Hilfe. 

    Hier ein Link zu einer Botschaft an die Menschen:

    https://www.youtube.com/watch?v=OOkzl_Tzblk

  2. " und alle die nur Schaden einrichten werden an einen Ort im Universum gebracht!"

    ———–

    Am besten in die am weitesten entfernte Galaxi oder noch besser in ein schwarzes Loch!

  3. 7 wirkliche Maßnahmen um den Terrorismus zu bekämpfen

    —-

    Eine löbliche Fleißarbeit, lieber Herr Maier, die aller Ehren wert ist.

    Es gibt aber Gesellschaften, Ethnien (Rassen) und Kulturen, da helfen leider keine Pillen oder Finanzspritzen bzw. finanzielle Wohltaten.  Weil a) entweder der notwendige Intellekt fehlt, oder b) weil sie aus religiosen oder sonstigen Gründen so über Generationen hinweg konditioniert sind, dass gar nicht mehr anders können wie sie können.

    mfg DvB

  4. Im Prinzip ein gutes und schönes Gedankenmodell das nur allzu wünschenswert wäre.

    Dem gegenübersteht dass ein grosser Teil der Menschen einfach lumpig sind.

    Das fängt schon im Alltag mit Eltern und Geschwistern von denen man psychisch misshandelt

    wird, Lehrern die ihren Lieblingen bessere Noten geben, der Zahnarzt ,die Wrkstatt, der Handwerker etc. die einen mit der Rechnung betrügen , eine Baubehörde die einen aus reiner Bosheit

    mit übertrieben ausgelegten Vorschriften blockikert und viele

    kleinere und grössere Gemeinheiten mehr.

    Also schon im Kleinen machen sich sich die leute das Leben schwer wobei

    die welche in der besseren Position sind oder mehr Geld haben ziemlich oft gewinnen.

    Trotz vieler rechtsstaatlicher Regeln und Gesetze ist dem nicht gänzlich beizukommen.

    Im grossen sieht es noch schlimmer aus.

    Die Leute die grosse Vermögen oder hohe Machtpositionen haben

    sind eher selten "anständig".

    Woody Allan meinte einmal "hinter jedem grossen Vermögen steht ein grosses Verbrechen".

    Ich bin kein Pessimist per se.

    Wenn allerdings von korrupten Politikern Kriege angezettelt werden um

    um sich selbst und den Kumpels von der Waffenindustrie die Taschen

    zu füllen oder ganze Volksteile ermordet werden zur Machtsicherung von psychophatischen

    Autokraten oder im Namen einer Ideologie /Religion

    dann habe ich nicht allzu viel Hoffnung.

    Gegen Ende des letzten Jahrhunderts als es eine Aufbruchsstimmung gab

    mit Gedanklen wie "mehr Demokratie wagen" Russlands Peristroika,

    verbesserten Lebensverhöltnissen in Ost und Südasien

    war ich noch der Meinung die die zivilisatorische Gesellschaft

    arbeitet sich nun langsam aus dem Teufelskreis aus Verschwörungen ,Kriegen,

    Allmachtsfantasien und todbringender Menschenverachtung mit grenzenloser

    Macht- und Geldgier heraus.

    Nun sind wir aber leider wieder mittendrin.

    Vielleicht gibt es je doch einmal politische Kräfte die sich gegen den

    verheerenden Einfluss plutokratischer Interessen im Hintergrund auflehnen

    und eine Besserung der geopolitischen Situation erreichen.

  5. Wieder so ein pro NWO – Artikel.
    Warum überhaupt gemäßigte Gruppierungen / Regierungen stützen?
    Und warum steht da „gemäßigt“ statt „moderat“?
    Das war der erste Punkt.
    Der letzte gilt der Forderung nach einer „sozialeren Weltwirtschaftsordnung“.
    Genau so umschreibt die NWO ihren feuchten Traum, der sich natürlich nur mit einer Weltregierung verwirklichen läßt.
    Das soll alternativ sein?
    Wenn ja: Wozu?

  6. Ich brauche keine 7 Mitteln um den Terrorismus zu bekämpfen. Ich brauche nur 1 Mittel dazu ! Die EUrokraten und Marionetten Politiker sind Terroristen. Man muss endlich das Kind beim Namen nennen. Dazu kommt, dass man gleich alle Terroristen kennnen würde. Gibt es noch eine bessere Lösung ? Denn was heute Terroristen sind, weis man immer erst dann, wenn die Anschläge schon erfolgt sind. Das heißt, man wird dieses Spiel nie gewinnen. Nach meiner Lösund sehr wohl ! Alle sind namentlich bekannt.

  7. Die Sängerin Daliah Lavi fragte in einem ihrer Lieder.

    " Warum ist töten und töten nicht das Gleiche? In Uniform stellt man es noch zur Schau! "

    Man sagt: " Krieg ist der Terror der Reichen, und Terror ist der Krieg der Armen. "

    Im Ergebnis zeigt sich dann: Je verkommener ein Staat ist, in um so mehr Gewehrläufe blickt man. In Brüssel wird gerade vorgeführt welch Schlagengrube die EU.Zentrale ist.

     

    Leider wollen die dümmsten Menschen immer Recht behalten. So kommt es dann immer wieder vom Haar- zum Schädelspalten.

    Die angeblich Guten wollen immer bestimmen wer der Böse ist. Der Böse will dann bestimmen wer noch böser ist. usw. , usw. Da reichen dann keine 7 Regeln mehr aus……
     

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