Zu kalt und langweilig: Flüchtlinge kehren Finnland den Rücken zu

Hunderte Asylbewerber, vor allem aus dem Irak, kehren dem Land wieder den Rücken zu. Es ist ihnen dort zu kalt und zu langweilig. Sie gehen nach Schweden, wo es zwar nicht viel wärmer ist, es jedoch schon große Immigranten-Communities gibt.

Von Marco Maier

Das in weiten Teilen nur äußerst spärlich besiedelte Finnland muss inzwischen einige hundert Flüchtlinge weniger versorgen. Der Grund dafür: Sie kehrten dem Land im Laufe der letzten Wochen den Rücken zu, da es ihnen dort zu kalt und zu langweilig sei.

Inzwischen haben sich die Asylbewerber – vorwiegend Iraker – in Schweden eingefunden. Rund 750 Kilometer südlich von dem Ort, wo sie bei Minus 10 Grad Celsius keine große Lust auf Außenaktivitäten verspürten. Nahe des Arktischen Kreises, wo sie untergebracht waren, wird es im Winter noch deutlich kälter. Für die Iraker, die heiße Wüstentemperaturen gewöhnt sind, ist dies natürlich ein Kälteschock.

Die Flüchtlinge betonen, dass Schweden zwar nicht viel wärmer sei, es dort jedoch deutlich größere Immigranten-Communities gebe, weil das Land eine längere Tradition der Integration von Zuwanderern habe. Vor allem in Stockholm und Malmö gibt es inzwischen schon ganze Stadtviertel, in denen Zuwanderer – vor allem aus den arabischen Ländern, aber auch aus Eritrea und Somalia – inzwischen die Bevölkerungsmehrheit stellen.

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8 Kommentare

  1. Arme flüchtende, welche vor den Bomben des Satans (putin) davonlaufen….oder vielleicht gefallen Ihnen die Finninnen nicht. Absurdistan ist unter uns.

  2. Ob Vaeterchen Frost die Voelkerwanderung Richtung Norden ernuechternd runterkuehlt?
    Nur der kooperationswillige Mensch kann dort mit Gedult Gleichgewicht finden.

    1. Finnisch ist eine interessante Sprache, recht klar und logisch. Zwar für uns Indogermanen fremd, aber man kann damit schon zurechtkommen.

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