Ukraine: Teilabzug der Waffen und vorsichtiger Optimismus

In der Ostukraine scheint es langsam wieder einen Grund zur Hoffnung zu geben. Schwere Waffen werden von der Front abgezogen, doch noch gibt es erwartungsgemäß Unstimmigkeiten wegen der Wahlen.

Von Marco Maier

Der Ukraine-Gipfel in Paris sorgte für eine Entspannung in der Ukraine. Beide Seiten – sowohl das Regime in Kiew als auch die Rebellen im Donbass – beginnen damit, den Abzug schwerer Waffen umzusetzen. Während jene in Lugansk schon damit anfangen, wollen jene in Donezk noch auf den 18. Oktober, den Tag der Regionalwahlen, damit starten. Auch die ukrainische Armee hat den Abzugs von Ausrüstung und Panzer aus dem Kriegsgebiet verkündet.

Einzig die Wahlen scheinen derzeit noch ein Hauptkritikpunkt zu sein – obwohl auch Kiew anerkennen muss, dass die Rebellen in den von ihnen kontrollierten Gebieten keine Wahlaufsicht aus der Hauptstadt akzeptieren werden. Andererseits müssten die Rebellen zumindest internationale Wahlbeobachter zulassen, auch wenn es dort faktisch ohnehin keine Opposition gibt. Doch auch Kiew lässt auf dem vom Regime kontrollierten Gebiet kaum wirklich eine Opposition zu. Die Repressionen gegen Oppositionelle dürfte hüben wie drüben ein ordentliches Maß aufweisen.

Kiew sieht in der Abhaltung eigener Wahlen in den Rebellengebieten eben vor allem einen Verstoß gegen die Minsker Vereinbarungen. Wobei dies wohl vor allem ein politisch motivierter Vorwand ist, um die Rechtsextremisten zu beruhigen, die ohnehin schon öfters mit einem Putsch drohten, wenn Poroschenko den Rebellen weitere Zugeständisse machen würde. Andererseits will auch Russlands Präsident Wladimir Putin auf die Rebellen einwirken, um so ein Ende des Krieges in der Ukraine zu ermöglichen. "Der Präsident hat versprochen, dass er im Laufe von einigen Tagen den Auftrag erteilen wird, diese Fragen mit den offiziellen Vertretern der beiden Gebiete zu erörtern", so Kremlsprecher Dmitri Peskow laut der Agentur Interfax.

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Über kurz oder lang wird Kiew es einfach akzeptieren müssen, dass in den Rebellengebieten Wahlen nach eigenen Regeln abhalten, genauso wie sich die Rebellen mit den geänderten Machtverhältnissen in der Hauptstadt abfinden müssen. Damit die Rebellen auch wirkliche Schritte auf Kiew zugehen, müsste das dortige Regime zuerst einmal wirklich freie Wahlen in dem von ihm kontrollierten Gebiet zulassen, anstatt die linke Opposition einzuschüchtern und mit Repressionen zu überziehen. Doch so lange Rechtsextremisten und antirussische Hetzer in Kiew den Ton angeben, wird sich da wohl kaum etwas daran ändern. Allerdings werden die finanziellen und wirtschaftlichen Probleme eine langsame Änderung herbeiführen können, so dass durchaus noch vorsichtiger Optimismus angebracht ist. Der Abzug der schweren Waffen ist schon einmal ein Anfang.

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39 Kommentare

  1. „Es scheint langsam wieder Grund zur Hoffnung zu geben.“ So? Warum denn? was ist jetzt anders als zu Beginn der Auseinandersetzung?
    Im Februar 2014 begann eine Auseinandersetzung prinzipieller Art zwischen den Hauptplayern dieser Zeit. Da stehen sich EUSA und RF/China gegenüber (vom wirtschaftlichen Interesse – Seidenstraßentransit – wird China gern vergessen). Diese Auseinandersetzung mündete dank der Handlungen vom Schützen Girkin in eine bewaffnete Auseinandersetzung „mit fremden Händen“. Jetzt wurde eine Kampfpause eingelegt. Ich gehe davon aus, dass bereits im Februar beschlossen wurde, die Auseinandersetzung in den Nahen Osten zu verlegen, die perspektivischen politischen Gründe liegen auf der Hand. Denn so abgearbeitet die Minilandwehr im Februar auch war, der auseinanderlaufenden Ukri-
    armee hätten sie nach Debalzewo im Zusammenwirken mit regionalen Kampfgruppen allemal den Gnadenstoß versetzen können. Dazu kam es dann aus sogenannten übergeordnetem Interesse nicht.
    Minsk 2 hatte dann die Funktion, das Geschehen einzufrieren. Diese Funktion hat Poroschenko willig übernommen. Dem ganzen Aufrüsten und Rumgelärme folgte nur Wohlverhalten.
    Ohne diese Unterbrechung und den Übergang nach Syrien wäre RF noch lange nicht wieder so auf die große Bühne zurückgekehrt. nicht zuletzt, konnte man so der Gegenseite ganz deutlich aufzeigen, wie sich gerade die Kräfteverhältnisse entwickelt haben. Das Ergebnis von Paris, nämlich kein Ergebnis erzielt zu haben, ist doch für die selbsternannten Führer der EU und den Hegemon im Hintergrund und für den Statisten ein Schlag in die Weichteile vom Allerfeinsten. Einer fuhr freundlich lächelnd und Fragen unbeantwortet lassen zurück in den Kreml.
    Aber zurück zum Grundkonflikt aufgetragen auf das ukrainische Territorium. Was soll sich denn da verändert haben? Ich beantworte es mal selbst. Gar nichts. Was heißt das? Und wieder ich selbst: Nach Beendigung der Pause geht es weiter. Unter den Bedingungen der Existenz der Nazi-Gruppierungen wird der Donbass niemals Ruhe geben. Poroschenko wird aus eigenen Machtinteressen heraus versuchen, die rechten Gruppen zu schwächen – aber es wird ihm nicht gelingen. Die Ukri-Armee, die das könnte, ist heute schon viel zu sehr nazifiziert. Also Landwehr, haltet das Pulver trocken. Wenn es besser als heute ins Bild passt, bekommt ihr die Erlaubnis, Euch abzuarbeiten. Vermutlich wird die Eroberung von Gesamtnoworossija ausreichen, um die Ukraine grundsätzlich zu zerhacken. Dann wird Ruhe sein. Noworossija, Malorossija und die Westukraine als loser Verbund (ala Schweiz?), wirtschaftlich chinesisch, landwirtschaftlich russisch und politisch neutral. So wird es gehen. Bis dahin Geduld.

      1. Wieso Vision?

        Thomas Roths Ansicht ist doch plausibel.

        Erinnert mich ein wenig an die Darstellungsweise des sehr anerkannten Saker

        PS: Einfach mal in die Übergangszeit der US-Invasinosversuche in Syrien nach Ukraine zurückblättern (also vor ca. 2J.). Dort finden sich Parallelen zu dem aktuell als „Hoffnung“ deklarierten Zustand. Nur eben mit umgekehrten Vorzeichen.

        1. ist mir weitläufig bekannt – was die plausibilität nur noch verstärkt. 

          aber inwieweit stehen "(plausiblel wirkende) ansichten" oder "(realitätsnahe) betrachtungen" und "(interessante) visionen" im widerspruch zueinander? 

          1. Mich dürfen Sie das nicht fragen. Für mich sind Visionen (im Sinn von Kreativität) positiv vorbelegt. Aber die Menschheit meint ja immer, das Wort mit Spinnereien aller Art in Verbindung bringen zu müssen.

          2. mit ein grund dafür könnte vielleicht sein, dass der teil der menschheit, der begrifflichkeiten, worte, ansichten und – um mal ein klein wenig kontext zu unseren bisherigen unterhaltungen miteinzubringen – rechtsverhältnisse nicht mit spinnereien in verbindung bringen, dem viel zu wenig entgegenwirken. 

            🙂 

      1. Schon klar …

        … aber wen hat den vor zwei Jahren die Ukraine interessiert, bitteschön?

        Vor 2J. war das in D. noch der Status quo

        „Papa, wo liegt eigentlich die Ukraine?“

        „Keine Ahnung. Frag mal Mutti, die räumt immer alles weg“

        ~~~

        Meines Erachtens – ich habe seit Syrien jeden Schritt auf zig PDFs u. Videos dokumentiert – geht es in der Ukraine vor allem um drei Dinge:
        1. Um Syrien
        2. Um Syrien
        3. Und um $$$$$$$$ (z.B. die ursprünglich festgestellten Schiefergasbestände)
        Und zwar in genau dieser Reihenfolge.

        Nachdem Putin und Lawrow die geplanten (Atom?)Schläge der US-Faschisten in Syrien durch einen einzigen Schachzug unmöglich gemacht hatten, wurde die Ukraine torpediert. Meiner Ansicht damals deswegen, um Putins Ressourcen „vor seiner Haustür“ zu binden.

        Das Dilema der US-amerikanischen Brandstifter ist, wie seit Jahrhunderten, dass sie nie alle Konsequenzen bis zum Schluss berücksichtigen. Die Amis sind einfach nur Dilettanten !

        1. @Herr Jeh     Grüße.

          Stichwort Ressourcen. Das ist auch für mich entscheidend. Nach der Sicherung der Nordgrenze durch das Kommando Arktik, den östl. Militärbezirk durch spärliche Kräfte, viele Raketen und Vertrauen auf die Chinesen, blieb der Süden/Kaukasus die große Gefahr. Gerade bei der Unsicherheit in den STANs, dem Theater um Berg-Karabach und der angreifbarkeit über religiöse Verbindungen, war die Vernichtung des ISIL erste Verpflichtung. Wobei mich wundert, wieviele sie nur verschieben/rausdrücken. Vernichten ist was anderes. Und danach den Großen Nahen Osten im System BRICS oder SOZ zu integrieren und gleichzeitig die Wge für die Seidenstrasse bis Marokko zu ebnen, schafft dort Ruhe und Zukunft für Jahre. Dann stört auch TTIP kaum noch. Und, es schließt sich der Kreis, bei entgleißten Gefechtshandlungen in der Ukraine oder der näheren Umgebung, geht auch den Russen die Luft aus. Die längste Grenze der Welt und gerade 1 Mio Soldaten….. 

          1. Den Kommentar hat der Browser auch geschluckt bzw. den Texr gelöscht und ich habe dann unter dem alten weitergeschrieben. na egal.

            Was ich -stattdessen- sagen wollte ist, dass wir uns um die Abwesenheit von Juden keine Sorgen machen müssen. Die Juden, die guten, sind immer bei uns ^^

            Hooton-Plan – wie lasse ich ein Volk verschwinden

            Als Hooton-Plan werden in den 1940er Jahren veröffentlichte Gedanken des Harvard-Anthropologen Earnest Hooton bezeichnet, die die rassischen Eigenschaften der Deutschen in den Mittelpunkt stellen und statt der psycho-sozialen Umerziehung eine biologische „Umzüchtung“ und Umvolkung als notwendige Maßnahme zu ihrer erfolgreichen und dauerhaften Unterwerfung propagieren.

            weiterfreuen & wellcome in Germany HIER:
            http://www.globalecho.org/augenoffnende-abhandlungen/der-hooton-plan-wie-lasse-ich-ein-volk-verschwinden/

      2. in kharkov so wenig, dass dort Saakashvilli als, mmhm, gouverneur, glaub' ich, installiert werden musste… und westlandesweit bspw. nachbarn, die sich gegen die "regierung" oder ihren kurs aussprechen und von ihren nachbarn verraten wurden, verhaftet und teilweise an unbekannte orte gebracht werden.  

        1. Jup. Gerade deswegen denke ich, dass man eine „gesamtukrainische Lösung“ durchaus nicht außer Acht lassen sollte. Mit einer anderen (gemäßigten) Führung, die auch die Opposition akzeptiert, würde sicherlich mehr möglich sein. Auch wenn dadurch z.B. ein föderaler ukrainischer Staat (wie z.B. in der Schweiz, in Russland oder in den USA) aufgebaut wird. Das ist ja kein Ende der „ukrainischen Nation“, sondern vielmehr ein Neubeginn, der auch der pluralistischen ukrainischen Gesellschaft zugute kommt.

          1. Mit einer anderen (gemäßigten) Führung

            Ich würde eher beim Bauern im Stall einen als Rind verkleideten Professor erwarten als in der Ukraine einen Politiker, der dazu in der Lage wäre; zumal die Ukraine, so ganz „unbemerkt“, zu einer 100% amerikanischen Kolonie geworden ist

            ( ^^ )

          2. gesamtukrainische lösung, ja… 

            ich kann es noch nicht mal mir selbst erklären, warum eine solche mir persönlich zum einen realitätsnäher erscheint, zum anderen auch irgendwie "lieber" wäre. auf der anderen seite – inwieweit ist das, was mir realitätsnäher erscheint realisierbar? innerhalb der nächsten jahre wird es so in etwa auf die selbe situation, wie wir sie in der (immernoch) serbischen provinz kosovo haben hinauslaufen. ich denke, sogar mit haargenau den gleichen grenzübertrittsregeln: kommst du beispielsweise aus mn nach kosovo und willst von da nach "restserbien" einreisen, wirst du, von den serben (aus "serbien" nach serbien), nicht reingelassen. musst also aus "gesamtserbien", bspw. nach mk ausreisen und von da dann wieder in die von beograd kontrollierten gebiete. wobei es auch irgendein "border agreement" geben soll, was den transit durch den kosovo erlaubt, allerdings entweder generell nicht umgesetzt oder nur "drittstaatlern" vorbehalten wird. 

            @Herr Jeh: es gibt in der ukraine auch vernünftige menschen, ganz sicher auch in der politik. erkennbar schon allein daran, dass alles, was im konjunktiv eine opposition sein könnte verboten wurde und immernoch wird. dennoch – eine andere, "ideale" gesamtukrainische lösung, wäre nur möglich, wenn der yankee sich nicht nur zurückziehen sondern tatsächlich all seine interessen in der region verlieren würde. fantasieren wir, nehmen wir an, dass es so kommt – der vereinigtamerikanische staat will dort nichts mehr. bleiben  immernoch die fruchtbarsten böden des landes, was von us-amerikanischen (darunter bspw. auch monsanto) und union-europäischen unternehmen und konzernen, bereits 2014 aufgekauft wurden. gesamtukrainische, hm, ja, irgendwie doch schon "ja". aber "lösung" – hm. 

          3. es gibt in der ukraine auch vernünftige menschen

            Habe ich doch gesagt. Mal angenommen, man entdeckt so einen Professor, der als Rind verkleidet im Stall steht und Muh macht, dann wäre ja auch für Deutschland noch Hoffnung. Da würde ich mich natürlich freuen.

            Leider ist es aber so, dass sowohl i.d. Ukraine als auch in D vollendete Tatsachen vorliegen, deren Umkehrung Jahre, vermutlich aber Jahrzehnte dauern wird. Da hat man sich richtig Mühe gegeben, beiden Ländern ein Ei ins Nest zu legen, aus dem nicht nur perverse Monster geschlüpft sind, sondern die sich auch noch rege weiter vermehren. Den Rassisten in mir braucht man nicht zu suchen – den gibt’s definitiv nicht – was D betrifft, sind die Flüchtlinge nur das Symptom der Krankheit und die Krankheit selbst trägt den Namen Merkel mit ihren Panzerknackern. Soviel nur bspw. zu D, und ich Nichtrassist rede von nichts anderem als dem Zeitgeist. Um es klar in Worten zu nennen.

            Der Zeitgeist der Ukraine ist jetzt, dass das Land in einem knappen Jahr „Aufräumen“ in eine Zeit zurückversetzt worden ist, die der Zeit nach dem II. WK gleicht. In manchen Gebieten ist Infrastruktur + Gebäude in demselben zustand, in anderen Landesteilen zumindest so ähnlich. In allen Teilen des Landes sind aber die Menschen traumatisiert und jeder Hoffnung beraubt, und vermutlich auch diversen Equipments des Lebens, z.B. ihrer Zahlungskraft, bei galoppierender Inflation.

            Jetzt lass ich das mal mit dem Bauern seinem Stall, sons glaubt man noch, ich wäre ein Bauernrassist. Die Ukraine wieder hinzustellen, wie sie vor 2J. war hieße übertrieben gesagt, den Mars bewohnbar machen zu wollen. Erst wird die Atmosphäre weggeblasen, dann versucht man krampfhaft, wie man sie wieder herstellen kann. Die Ukraine war nie ein Land, wo man sich über Wohlstand freuen durfte. Das wenige, was die Menschen hatten, ist durch uns (vor allem durch USA + D) in die völlige Katastrophe übergeleitet worden.

            In diesem Zustand von „politischer Neuregelung“ zu reden würde bedeuten, auf dem Mars eine Stadt planen zu wollen – und dabei die fehlende Atmosphäre „erstmal“ zu übersehen; nach der Devise: „wird sich schon geben“. NEIN! Das wird sich nicht „schon geben“. Das eine ist die Voraussetzung des anderen.

            In der Ukraine ist nicht nur die Infrastruktur explodiert, sondern auch die Menschen jeder Hoffnung beraubt. So viele Morde, so viele Korruption, so viele Vertrauensverluste. Einer traut dem anderen nicht mehr. Wie soll auf dieser verbrannten Wiese je ein Kind wieder lachen.

            In den Geschichtsbüchern steht es drin. Die Traumata verschwinden nicht über Nacht. Wunden der Seele heilen nicht über Nacht. Wunden müssen langsam rauswachsen, das ist bei Seelenwunden nicht anders. Und das dauert – wie nach dem WW2 – so lange, wie es i.d. Geschichtsbüchern steht. Manche Wunden des WW2 sind ja bis heute nicht geheilt. Bei aller Liebe zu den Menschen, aber das schafft die Ukraine aus eigener Kraft nicht. Vor allem dann nicht, solange die Kräfte noch leben, die DAGEGEN wirken, und das ist vor allem unsere Regierung.

          4. alles richtig. fast alles. alles bis auf die fehldiagnose innerhalb der deutschen gehirnhälfte; der tumor trägt nicht den namen Merkel sondern Bundesrepublik. recht- und gesetzlosigkeit, handelsrecht. mittäterschaft der aufgeklärten bevöl…, ääh – "bewohnerung" durch's augen verschliessen, den kopf in den sand stecken und untätigbleiben – sie wissen was ich meine. 

          5. Ach Gottchen, jetzt habe ich das Handelsrecht wieder vergessen. Der Kaufmann nach HGB kratzt sich jetzt erneut am Kopf und murmelt still vor sich hin: „das glaube ich jetzt nicht“

            Ein Vortrag über dieses Handelsrecht würde mich doch mal interessieren.
            Ernsthaft jetzt!
            Merken Sie mal diesen Vortrag vor, irgendwann mal.

            Gut, ansonsten einverstanden. Wenn Sie der Meinung sind, dass Merkel nur ein Eiterpickel am Kopf der Krankheit ist, dann sollten wir uns aber dahingehend einigen, dass der Eiterpickel (momentan) der Kopf ist.

            Kennen Sie das?
            Wie begrüßt man spezielle Freunde?
            A: „Was hast du denn für einen dicken Eiterpickel am Hals“
            B: „wieso?“ {schaut in den Spiegel} „ich sehe keinen“
            A: „Ach so, das ist dein Kopf. Entschuldigung“

          6. Herr Jeh, den vortrag – den braucht der "einfache mann" aus dem westen, der die – in ihrem wortlaut – gegenwärtige situation aus dem grund akzeptiert, dass ihm annähernd 70 jahre lang die wahrheit vorenthalten wurde. jemandem wie ihnen, der "wissenschaftlich" denken kann, sollte schon die grundsatzrede von Carlo Schmid genügen, um die "wurzel" wahrzunehmen und weitere "ermittlungen" in diese richtung aus eigeninteresse aufnehmen zu können. 

            (bin gerade wach geworden, guten morgen – sorry für die nichtdeutsche ausdrucksweise). 

          7. Weniger der „einfache mann“ als der „einsame mann“. Zuviel Wissen macht oft einsam. Carlo Schmid war auf den Bilderberger-Konferenz. Und nun?

          8. Und das guten Morgen auch noch vergessen, vor lauter Presslügen-Unrat, in den man heute wieder tritt.

            Guten Morgen lieber ctzn5 🙂

            (das muss aber eine Ausnahme sein, eigentlich bin ich nicht freundlich)

  2. wobei ich jetzt "die einen" ukrainer mit kosovaren vergleichen wollte. ethnisch sind die aus dem einen und dem anderen teil des landes ja das selbe. sogar selbst russland hat nicht etwa in moskau sondern in kiev – in der "kiever rus"- angefangen. 

      1. Diese Quelle 🙁 … das kann ich mir nicht vorstellen, dass Gott Ihnen das jemals verzeiht.

        Die (ich nenne sie: Gehirntoten) sind dabei – Claudix Roth mit der Fahne in der Hand – alles aus dem Kopf zu lassen, was sich in Jahrzehnten angesammelt hat: Und das sind Fäkalien!

        Fäkalien sammeln sich üblicherweise nur in Klärgruben. Aber weil es ja eindeutig zu sehen ist, kann man auch gleich aussprechen, dass die Köpfe von Claudix Roth und den Triebtätern Klärgruben voller Scheise sind.

        Wie es weitergeht ???

        Diese Scheise wird seit kurzem auf die Straßen Deutschlands gekippt, und alle loben des Kaisers neue Kleider.

        1. Hat er wirklich die "Welt" als Quelle zitiert? Und in welchem Zusammenhang steht das mit dem verkleideten Professor und dem Handelsrecht? Ich bin verwirrt.

          Gehen wir mal davon aus, dass die Ukraine von zwei Händen voll Oligarchen regiert/ausgenommen wurden und auch heute noch werden. Juden. (man erzählt ja auch, dass MH-17 von einem georgischen Flieger mit israelischen Luft-Luft-Raketen abgeschossen wurde) Damit verlasse ich das Feld der Spekulation sofort wieder – mit einer Entschuldigung. Aber nehmen wir doch mal weiter an, dass neben den ideologischen Differenzen (vllt. wurden die auch nur als Vorwand konstruiert) es in Wirklichkeit um Verteilungsprobleme geht. Kiew gibt nichts, nimmt nur. Kiew hat auch nichts zu geben, Verwaltung, blöde Gesetze, Steuereintreiber, … reicht, oder?  Und die Achmetow-Region, die Kolomoisky-Region, ….., produziert und liefert und … wird abgezogen. Könnte das eine Ursache sein? Wenn wir das mit "Ja" beantworten, beantwortet sich die Frage nach einer Gesamtukraine relativ einfach. Ein loser Zusammenschluß selbständiger Regionen und ein bentmanntes Kiew als Aushängeschild sind möglich. Alles Trennende wird beiseite geschoben, das Verbindende für alle Vorteilhafte wird in den Vordergrund geschoben. So könnte es gehen. Damit ist bestimmt auch Putin zufrieden.

          1. Wenn das gleich nochmal auftauchtz, kann’s gelöscht werden. 1x reicht ja!

            ~~~

            Klar WELT, steht doch oben: http://www.welt.de/geschichte/article135249141/Kiews-russische-Wurzeln-sind-ein-verlogener-Mythos.html

            Der als Kuh verkleidete Professor tritt in einem anderen Faden auf. Man hätte genausogut schreiben können: „Bevor die Ukraine zu einer funktionsfähigen, ehrlichen Regierung zurückkehrt, wird die alte Kuh auf der Wiese wieder jung“.

            Juden. (man erzählt ja auch, dass MH-17 von einem georgischen Flieger mit israelischen Luft-Luft-Raketen abgeschossen wurde)

            Weiß zwar nicht, wie Sie jetzt auf Israel kommen, aber wenns irgendwo auf der Welt gekannt hat, ist garantiert ein Jude in der Nähe gewesen. Ich bin ja immer noch der Ansicht, dass MH370 und MH17 miteinander zu tun haben. Aber jeder muss selbst wissen, was er glauben will.
            http://www.mh370a.pen.io/

            Vor allem der Video „MH370 – eine abgebrochene False Flag Aktion?“ (2 Teile) sollte es einem verbieten, voreilig NEIN zu sagen.

            es in Wirklichkeit um Verteilungsprobleme geht. Kiew gibt nichts, nimmt nur.

            Wie ich schon schrieb (meine Meinung), geht es i.d.Ukraine um drei Dinge:
            1. um Syrien
            2. um Syrien
            3. um GELD (==> Schiefergas)
            und dann kommen noch zig Unterpunkte dazu, z.B. dass die Kornkammer Russlands nun die Monsterzuchtkammer von Monsanto ist.

            Nochmal:

            es in Wirklichkeit um Verteilungsprobleme geht. Kiew gibt nichts, nimmt nur.

            Es sind weniger Verteilungsprobleme, als ein Verteilungs-system. Den Steuerzahlern der EU (vornehmlich D.) wird das Geld genommen, den Oligarchen zugespielt. Oder glaubt jemand, dass nur ein einziger Cent der EU-„Ukrainehilfe“ zweckgebunden eingesetzt wird? Kolomojskyjs „Privatbank“ kriegt z.B. ein paar Milliarden, die dann auf dunklen Kanälen im „Nichts“ versickern. Dieses Nichts besteht aus US-Leuten aus dem Kabinett und dem Senat. So läuft das. Umverteilt wird von Arm nach Reich, so wie früher auch. Nur gerüstet auf Pferden kommen sie nicht mehr, der Rest ist unverändert.

          2. MH17 wurde zum zeitpunkt des abschusses von dnepropetsrovsker fluglotsen "zickzackartig" gelotst und auf einen kurs, der leicht von dem anfänglich angedachten abwich gebracht. desweiteren – ich will mich wirklich nicht so weit aus dem fenster lehnen und behaupten, dass das folgende die zielsetzung war aber Putins "air force one" flog zeitgleich ganz in der nähe und es soll ein "abgefangenes telefongespräch mit Kolomoysky geben, aus dem eine verwechslung der beide flieger hervorgeht. Kolomkoyskys "angeblicher" wortlaut: "auf einen geschossen, den anderen vom himmel geholt". so im a la "kann ja mal vorkommen"-ton. 

          3. Zum 3. mal, irgendwie klappt das nicht. Liegt wohl am Browser, inet ist heute auch so lahm
            ~~~

            @Thomas Roth
            Klar, steht doch oben: www welt.de/geschichte/article135249141/Kiews-russische-Wurzeln-sind-ein-verlogener-Mythos.html

            Der als Kuh verkleidete Professor tritt in einem anderen Faden auf. Man hätte genausogut schreiben können: „Bevor die Ukraine zu einer funktionsfähigen, ehrlichen Regierung zurückkehrt, wird die alte Kuh auf der Wiese wieder jung“.

            Juden. (man erzählt ja auch, dass MH-17 von einem georgischen Flieger mit israelischen Luft-Luft-Raketen abgeschossen wurde)

            Weiß zwar nicht, wie Sie jetzt auf Israel kommen, aber wenns irgendwo auf der Welt gekannt hat, ist garantiert ein Jude in der Nähe gewesen. Ich bin ja immer noch der Ansicht, dass MH370 und MH17 miteinander zu tun haben. Aber jeder muss selbst wissen, was er glauben will.
            http://www.mh370a.pen.io/

            Vor allem der Video „MH370 – eine abgebrochene False Flag Aktion?“ (2 Teile) sollte es einem verbieten, voreilig NEIN zu sagen.

            es in Wirklichkeit um Verteilungsprobleme geht. Kiew gibt nichts, nimmt nur.

            Wie ich schon schrieb (meine Meinung), geht es i.d.Ukraine um drei Dinge:
            1. um Syrien
            2. um Syrien
            3. um GELD (==> Schiefergas)
            und dann kommen noch zig Unterpunkte dazu, z.B. dass die Kornkammer Russlands nun die Monsterzuchtkammer von Monsanto ist.

            Nochmal:

            es in Wirklichkeit um Verteilungsprobleme geht. Kiew gibt nichts, nimmt nur.

            Es sind weniger Verteilungsprobleme, als ein Verteilungssystem. Den Steuerzahlern der EU (vornehmlich D.) wird das Geld genommen, den Oligarchen zugespielt. Oder glaubt jemand, dass nur ein einziger Cent der EU-„Ukrainehilfe“ zweckgebunden eingesetzt wird? Kolomojskyjs „Privatbank“ kriegt z.B. ein paar Milliarden, die dann auf dunklen Kanälen im „Nichts“ versickern. Dieses Nichts besteht aus US-Leuten aus dem Kabinett und dem Senat. So läuft das. Umverteilt wird von Arm nach Reich, so wie früher auch. Nur gerüstet auf Pferden kommen sie nicht mehr, der Rest ist unverändert.

          4. … aber noch einen kleine tick interessanter als die (in jedem fall durch luft-luft geschosse) vom himmel geholte boeing finde ich, nach wie vor, die "spurlos verschwundene" – seit ihrer dematerialisation ist J.Rothschild der alleinige patentbesitzer der rfid-technik, während die chinesen über keinerlei patente mehr dafür verfügen! 

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