US-Soldaten machen sich zum Abflug bereit.

Kein anderes Land der Erde bringt es auf eine so blutige Bilanz, wie die USA. In 201 Konflikten seit 1945 hat das US-Regime über 30 Millionen Menschen für die eigenen geopolitischen Zwecke töten lassen.

Von Marco Maier

Die US-Geschichte wurde mit Blut geschrieben. Vor allem fremdem Blut. Dies zeigt schon alleine die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten seit ihrer Gründung 1776 ganze 222 Jahre im Kriegszustand waren. Von den 239 Jahren ihres Bestehens sind das also gut 93 Prozent.

Betrachtet man allein die Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, so hat die Welt in diesem Zeitraum ganze 248 bewaffnete Konflikte erlebt. Ganze 201 davon (81 Prozent) liefen im aktiver US-Beteiligung ab. Zudem wurden in diesen Konflikten und Kriegen über 30 Millionen Menschen – davon rund 90 Prozent unschuldiger Zivilisten – von US-Militärs getötet. Soldaten und bewaffnete Kräfte kamen nur zu geringen Teilen zu Schaden.

Dass sich dieses Land dann auch als "Führungsnation der westlichen Welt" und als "Weltpolizei" (und "Weltrichter und "Welthenker") aufspielt, sollte uns "Westlern" zu denken geben. Denn wir werden zwangsläufig in dieser Mordmaschinerie des Militärisch-Industriellen-Komplexes (MIK) hineingezogen und somit auch zu feindlichen Zielen jener, welche von den USA zuerst mit Terror und Gewalt überzogen wurden.

24 KOMMENTARE

    • @ Marco Maier

      In diesem Fall hat @maya wohl recht.

      Ihre journalistische Berichterstattung ist für mich immer interessant und lehrreich. Und ganz sicher liegt die Mordrate der Amis in der genannten Zeitperiode fassungslos hoch. Nur: Um dies öffentlich darzulegen, sollten Qellangaben die Aussagen bestätigen, werden doch damit schwere Beschuldigungen an die USA kund getan. Vermutlich haben Sie solche Quellen, sonst würden Sie nicht solche Angaben machen. Vielleicht sind die Zahlen noch viel höher, wer weiss.

      • 30 mio. sind zu gunsten des yankees grosszügig abgerundet!

        auch wenn mir selbst jetzt die quellen – faulheitsbedingt – fehlen, dürften es sein 1945 tatsächlich um die 40 mio. sein. 

        • In einem der Bücher von Michael Moore war hinten eine lange (sehr lange!) Liste all der Kriege der USA seit '45.

          Es gab auch mal eine (österreichische) Website, die ebenfalls alle Kriege der USA (incl. der Morde, Putsche etc. der CIA) auflistete, die ist leider verschwunden.

           

          • Ich habe schon immer gewusst und daran gedacht, dass die USA nicht besser sind als all die anderen Mörder kriegsführender Nationen. Dazu gehören alle verachtenswerten Folterungen, Erniedrigungen und auch Vergewaltigungen. Sicherlich mag ich weder Anschläge noch Attentate. Aber es ist doch verständlich, wenn man mal daran wie hoch der Hass sein muss, was mit dieser Form von Machtausübung entsteht. Es ist schade, dass meistens Menschen nur sehr kreativ sind, wenn sie denken es sein zu müssen, weil der Tod an die Tür klopft.

            Besser ist es die Lösung zu finden viel zu erreichen mit besserer Motivation.

            Alle Macht dem positiven Denken

    • Sie finden das ganz sicher bei google . Die Liste der geführten Kriege und Auseinandersetzungen ist so lang das man es nirgends posten kann. Aber scheinbar ist für sie die USA auch noch der Friedensengel

    •  

      Hier kommen ein paar Zahlen (Die genannten 30 Mio sind zumindest nicht unrealistisch)

      Bekanntermaßen sind die Deutschen ein notorisches ‚Mördervolk‘ (s. d.  Hitlers willige ‚Vollstrecker, des Zionisten  Daniel Goldhagen)

      Hier als pdf-Datei:

      Hitlers willige Vollstrecker:

      http://www.jku.at/kanonistik/content/e95782/e95785/e95786/e95794/e98667/Goldhagen,Hitlerswillige.pdf

      und der monströseste Verbrecher aller Zeiten ist angeblich ‚die Ausgeburt des Teufels‘, der Gefreite aus Braunau am Inn, Adolf Hitler, der ‚völlig grundlos den 2. WK begonnen hat‘ und  dabei auch noch en passant  6 Millionen Juden vergast hat.

      Der WK II wurde angeblich von den westlichen Alliierten deshalb geführt, um die Welt von der ‚Pest des National-Sozialismus‘ und vom Dämon Hitler zu befreien.

      Danach sollte endlich Frieden auf der Welt einkehren!

      Und dafür wurde das nationalsozialistische Deutschland in Schutt und Asche gelegt, von rd. einem Drittel seines Staatsgebietes völkerrechtswidrig ‚befreit‘ und  rd. 20 Mio Deutsche (zumeist unschuldige Zivilpersonen) wurden (wohl als notwendiger Kollateralschaden) eliminiert.

      Zumindest die politisch Informierten wissen natürlich, dass es seit dem WK IIganz ohne Hitler und das Deutsche Nazivolk – rd. 200 Konflikte und Krieg gab und gibt,

      Der große Stand Up Comedian, George CarlinWe Like War (ganz großes Video)

      https://www.youtube.com/watch?v=UaS2bRGS86c

      ….der weit überwiegende Teil der seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gezählten mehr als 200 Kriege und Konflikte gehört mittlerweile zur Kategorie der innerstaatlichen Auseinandersetzungen. (…)

      [Vgl. Reinhard Meyers, Krieg und Frieden – Zur Entwicklung von Konflikt- und Kooperationsformen im 20. Jahrhundert, in: Politische Bildung, 34 (2001) 1, S. 14.]

      http://www.bpb.de/publikationen/P4JYUT,0,0,Der_Wandel_der_Friedenssicherung_durch_die_Vereinten_Nationen.html

      an denen fast immer der große Weltpolizist USA  und die Scheinamerikanische Regierung offen oder aber verdeckt beteiligt war und ist.

      Aber kaum jemand stellt sich die wichtige Frage:

      Wie viel Zivilisten sind seit dem Zweiten Weltkrieg von den USA , dem Weltpolizisten, getötet worden?

      US-Interventionen: Bombardierungen von Ländern seit 1945, verdeckte Umsturzaktionen (Listen aus Wikipedia)

      Fakten „unsichtbar“ machen durch eine Re-Kontextualisierung wie Behauptung „humanitäre Interventionen“, „Kampf für Demokratie und Freiheit“  und natürlich die ‚Menschenrechte‘

      Denn dann ist ja  alles gut!

      Dokumentiert :  Allein 4 Millionen tote Muslime seit 1990!

      Quellenangaben

       Zivile Opfer durch US-Angriffe auf andere Staaten, „the worlds greatest force for peace and freedom, for democracy and security and prosperity“:

      10 bis15 Millionen tote Zivilisten direkt durch die USA während der Kriege in Korea, Vietnam und der beiden Irak-Kriege

      9 bis14 Millionen tote Zivilisten durch Erfüllungsgehilfen der USA in Afghanistan, Angola, Kongo, Ost-Timor, Guatemala, Indonesien, Pakistan, Sudan

      Insgesamt: 20 bis 30 Millionen Menschen!

      Wie kann es eigentlich gelingen, solche monströsen Dimensionen für die westliche Bevölkerung praktisch vollständig unsichtbar zu machen?

      – Wessen Leben zählt? Elimination „unserer“ Verbrechen aus dem öffentlichen Gedächtnis, durch Manipulation der Medien

      Martin Luther King, New York, April1967: The United States is „the greatest purveyor of violence in the world today“

      Nelson Mandela, Johannisburg 2003: „If there is a country that has committed unspeakable atrocities in the world, it is the United States of America. They don’t care for human beings”

      Die Fakten sind bekannt, sie sind aber nicht sichtbar! Wenn sie nicht sichtbar sind, können sie auch nicht das natürliche moralische Empörungsvermögen der Bevölkerung aktivieren!

       Zu diesem Zweck wurden Kontrolltechniken entwickelt.

      „Der gefährlichste Feind der Regierung ist die öffentliche Meinung“: Nicht die Anzahl der Toten ist das Schreckliche, sondern die Wahrnehmung dieser Toten in der Bevölkerung, das ist das Gefährliche.  Beispiel Vietnamkrieg! Der für weltweite Empörung sorgte und die USA spaltete!

      Quelle:

      Warum schweigen die Lämmer? – Demokratie, Psychologie und Empörungsmanagement.

      -Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements-

      Vortrag an der Christian Albrechts Universität Kiel, am 22.06.2015:

      Prof. Dr. Rainer Mausfeld

      Zusammenfassung hier als pdf-Datei:

       http://vineyardsaker.de/wp-content/uploads/2015/07/150715-zusammenfassung-warum-schweigen-die-laemmer-1.pdf

    • es sind leider mehr, wer sich informiert und lesen kann ist im Vorteil. Die USA hat in der ganzen Welt nur Brandherde gelegt …

  1. 20 mio. sowjetsoldaten im WW2 durch das tatsächlich u.a. auch von den amis installierte hitlerregime, 30 mio. menschenleben seit 1945, unmittelbar durch die hand des yankees. das protektorat gilt aber trotzdem den juden, mit ihren („vergleichsweise“ – muss man ja immer dazuschreiben) lächerlichen 6 mio. und schuld an allem ist selbstverständlich doch der deutsche, nicht wahr?

    • …nun muss man wissen, dass der Dreckskerl Stalin gleich seine Säuberungen miteingerechnet hat. Die Deportationen und Umsiedlungen, die GULAGS. Das sind zweistellige Millionenhzahlen. Für Stalin war der Krieg ein Segen. Was sagte er über die Verluste in den Kämpfen sinngemäss: Je mehr sterben, umso weniger müssen wir nach dem Krieg füttern.

      Also – mich kotzen diese ewigen Anschuldigungen Deutschlands massiv an. Der Kopf auf den Schultern ermöglich Denken.

  2. Die Zahlen sind viel zu niedrig angesetzt. Nach 1945 wurden in Deutschland mindestens 6 MIo Menschen von den Amerikaner vom Leben BEFREIT, ERMORDET. Sie sind die größten MASSENMÖRDER der Geschichte ! Von den 30-50 Millionen Indianern redet auch kein Mensch .Ex-Bundeskanzler Schmidt pflegt eine enge Freundschaft mit dem Massenmörder Kissinger .Man kann nur noch KOTZEN .Im Irak wurden mindesten 1.5-2 Mio Menschen von den Amerikanern ermordet Und wir dulden diese Massenmörder , lassen sie schalten und walten wie sie wollen in dieser westlichen UNWERTE-GESELLSCHAFT.

  3. In Deutschland sind immer wieder mal Menschen traurig, andere empören sich, dass im Zweiten Weltkrieg so viele Menschen ums Leben gekommen sind. Zurecht.

    Doch niemand hat bisher in kürzerer Zeit mehr Menschen umgebracht als das Militär und ein ehemaliger Präsident der VSA.

    Kleine Kernwaffen entfalten ihre gesamte zerstörerische Kraft in weniger als 2 Sekunden. 4 Sekunden also, um 150.000 Menschen sofort zu töten. Macht etwa 13 Minuten für 30 Millionen. Der (gesamte) Zweite Weltkrieg ging von 1937 bis 1945. Also 8 Jahre lang.

    Etwa 300.000 mal schneller, effizienter, brutaler, massenmörderischer als mit konventionellen Waffen ist Truman also vorgegangen.

    Denn eine Demonstration dieser mächtigen, neuen Waffe hätte man sicherlich auch anders gestalten können.

  4. 30 Mio’s und davon 90% Zivi’s? Belege gibt es dafür auch?
    Wieviel Tote hätte es ohne die USA gegeben? Mehr oder weniger? Hätte z.B. Nordkorea bereits den Süden üerfallen?

    Oder: Dtsch. Polizei hat seit ’45 den Tod von 311 Menschen verschuldet. Sofort diesen mörderischen Beruf abschaffen?

    • Nach offiziellen Angaben werden in D ca. 30 Personen /a erschossen ,insofern dürften 311 seit 1945 nicht ganz richtig sein.

      Wenn ich Ihrer Logik weiter folge muß ich feststellen ,daß in D bisher niemand durch Atomkraftwerke zu Tode gekommen ist,die Polizei also wesentlich gefährlicher ist als Atomkraftwerke.Diese werden wegen ihrer Gefährlichkeit abgeschafft .Und die Polizei ?Sie können die Vergleiche beliebig fortsetzen.Durch den Straßenverkehr sind in den letzten 50 Jahren allein in D mind. 500 000  ums Leben gekommen und da sind die nicht mitgerechnet ,die erst etwas später sterben.

  5. Hillary Clinton : Eine Million Tote sind ein guter Preis für die „Freiheit“!
    Und die USA bringen ja nach eigener Aussage die „Freiheit“ überall hin.Auch zu Menschen,die sie gar nicht haben wollen.
    Ist Euch übrigens aufgefallen ,daß auch unser Bundesgauckler IM Larve immer von der „Freiheit“ mit verdrehten Augen faselt?

  6. …warum nimmt man 45 als Ausgangspunkt? Waren die zerbombten Deutschen níemand? Waren die Kriegsgreuel der Amis im ersten WK nichts? Waren die Überfälle der VSA auf Mexiko nichts? Sie führen Krieg seit sie da sind…mit nur 12 oder 14 Jahren "Pause".

    Vergesst niemanden! Auch nicht die Atombombenopfer…Ich vergesse auf keinen Fall irgendwen.

  7. Jetzt les' ich hier so einige Kommentare: …und verstehe, wieso da rechts diese Esoterik-Reklame steht.

    .

    Tschüss.

  8. USA gegründet vor 239 Jahren, davon 222 im Krieg (93%)

    http://www.gegenfrage.com/usa-gegruendet-vor-239-jahren-davon-222-im-krieg-93/

    Seit der Staatsgründung der USA vor 239 Jahren verging kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinandersetzung mit einem anderen Land. Insgesamt 222 Jahre bzw. 93 Prozent des gesamten Zeitraums befanden sich die Vereinigten Staaten im Krieg.

    Pentagon Autor: Mariordo Camila Ferreira & Mario Duran, Lizenz: CC BY-SA 3.0

    Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 sind 239 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 222 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg mit anderen Ländern.

    Mit anderen Worten gab es im gesamten Zeitraum zusammengerechnet nur 17 Kalenderjahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Um dies in Perspektive zu setzen: Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Es verging seit 1776 kein einziges Jahrzehnt, in dem die USA keinen Krieg führten. Der längste friedliche Zeitraum seit der Unabhängigkeitserklärung der USA waren fünf Jahre während der Weltwirtschaftskrise (1935-1940), was danach folgte ist traurige Geschichte.

    Aktuell befinden sich die USA laut einem Statement des Weißen Hauses gleich in 14 Ländern auf einmal in kriegerischen Auseinandersetzungen: Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia, Jemen, Kuba, Niger, Tschad, Uganda, Ägypten, Jordanien, Kosovo, Zentralafrikanische Republik, Ukraine und Tunesien. …WEITERLESEN

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