Die irakische Regierung hat weder um US-Bodentruppen gebeten, noch brauche sie diese. Diese Aussagen kommen nur einen Tag, nachdem die USA erklärten, sie würden sich im Kampf gegen den "Islamischen Staat" nicht zurückhalten. Dabei wurde die Entsendung von Bodentruppen implizit nicht ausgeschlossen. Bagdad sei über die unilateralen Entscheidungen des Pentagon beunruhigt und kritisiere sie, berichtet RT-Reporterin Marina Portnaya.

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5 thoughts on “RT Deutsch: Irak – Wir wollen und brauchen keine US-Bodentruppen”

  1. Ob das jetzt so stimmt? Der Irak ist zweifellos ein islamischer Staat. Und grenzt an den Iran und ist nahe Syrien.

    2003 suchten die Amerikaner im Irak die Massenvernichtungswaffen, für welche sie noch die Quittungen haben. Doch der erste Weg war zu den Ölquellen, um die militärisch abzusichern, bevor sie sich um Saddam kümmern kollten. Dafür brauchten sie auch Bodentruppen. Hinter vorgehaltener Hand allerdings sprach man im US-Kongreß davon, es gehe bei dem Krieg ums Erdöl.
    Daß es sich um einen Ölkrieg handelt und die Massenvernichtungswaffen vorgeschoben worden sind, war 2003 den meisten klar.

    In Syrien geht das Öl zu Ende und das Land wird wohl ab 2020 zum Nettoimporteur. Es lohnt sich kaum, Syrien wegen des Öls unter Kontrolle zu bringen. Das Land ist wohl destablisiert worden, um den Iran einen wichtigen Partner zu zerschlagen. Die Strategie der USA könnte jetzt sein, den Iran anzugreifen, nicht direkt, sondern von innen, und dann zuzuschlagen.
    Der Iran erreicht allerdings auch schon seine einstige hohe Förderquote nicht mehr.

    Es wird global mehr Öl verbraucht als gefunden wird. Und 2008 warnte die IEA: Bis 2015 fehlt taeglich ueber ein Siebtel des Weltoelbedarf. Ohne einen radikalen Politikwechsel droht der Welt eine neue Oelkrise: „Wir sollten das Oel verlassen, bevor es uns verlaesst“, fordert der Chefoekonom der Internationalen Energieagentur. Es sei an der Zeit, die Alarmglocken zu laeuten, „und wir laeuten sie sehr laut“. Von heute bis 2015 fehlten pro Tag 12,5 Millionen Barrel Oel, „rund 15 Prozent des Weltoelbedarfs“, warnt Birol im Gespraech mit der gruenen Energiepolitikerin Astrid Schneider. „Kommt es zu einer Luecke zwischen Angebot und Nachfrage, wird das die Volkswirtschaften schwer treffen.

    Damals schossen die Preise für Öl tatsächlich in die Höhe. Sie haben sich beruhigt, aber ob das ein Grund zum Feiern ist? Möglicherweise werden sogar bewußt Volkswirtschaften zerstört – wie beispielsweise Griechenland – um den Ölpreis niedrig zu halten? Ein Interesse daran, den Wohlstand in die ganze Welt zu verbreiten, kann jedenfalls nicht mehr bestehen. Und die Flüchtlingsströme – was sind die Ursachen?

    Im Peakoil-Forum findet man die Meldungen.

    Wir sollten darauf gefasst sein, in den naechsten Jahren aeusserst
    enge, turbulente Oelmaerkte zu sehen, mit moeglicherweise eskalierenden

    Preisen.“

    1. @hope   … Hallo, bei Ihnen denke ich immer… da gibt aber Jemand wirklich nicht auf.  Syrien und das Öl passt doch zusammen. Indirekt. Denn Assad hat nein gesagt, als er gefragt wurde, ob über sein Territorium Pipelines gebaut werden dürfen. Und siehe da, zwei Hauptfeinde von heute wollten damals eine Pipeline nach Südeuropa bauen – Saudiarabien und Katar. Grüsse

  2. Selbstverständlich haben die Syrer auch weiterhin Erdöl. Die Israelis haben an den Golan Höhen erheblich massive Öllagerstätten entdeckt. Die Frage ist, wer wird das Öl ausbeuten, Israel oder Israel und Syrien zusammen? Syrien allein, wird seine Ansprüche nicht durchsetzen können. Ein Gentleman Agreement, der beiden Staaten, brächte auch mehr Sicherheit, ebenfalls für Beide.

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