NuoViso.TV: Udo Ulfkotte – Gekaufte Journalisten

Seine erste Erfahrung als Kriegsberichterstatter für die FAZ im Irak, waren Journalisten, welche wochenalte Panzer in der irakischen Wüste in Brand steckten und dann "aktuelle Bilder von jüngsten Kampfhandlungen" zu erzeugen.

Udo Ulfkotte, Jahrgang 1960, studierte in Freiburg/ Brsg. und London Rechtswissenschaften und Politik. Der Bestsellerautor sorgt zur Zeit mit seinem Buch "Gekaufte Journalisten" für viel Aufmerksamkeit.

In seinem gleichnamigen Vortrag "Gekaufte Journalisten" deckt Udo Ulkotte auf, wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken. In diesem Vortrag erfahren Sie, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind. Der Vortragende nennt Namen und blickt auch hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch einseitig beeinflussen, etwa: Atlantik-Brücke, Triliterale Kommission, German Marshall Fund, American Council on Germany, American Academy, Aspen Institute und Institut für Europäische Politik. Enthüllt werden zudem die geheimdienstlichen Hintergründe zu Lobbygruppen, die Propagandatechniken und die Formulare, mit denen man etwa bei der US-Botschaft Fördergelder für Projekte zur gezielten Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Deutschland abrufen kann.

Mehr Informationen auf: http://www.nuoviso.tv

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5 Kommentare

  1. Was versteht er denn unter "gekauft"? Die Hierarchie im Zeitungs- und Verlagswesen ist straff organisiert. Von den weltweit das Geschehen dominierenden Konzernen bis zum Journalisten im Praktikum ist alles straff durchorganisiert. Der Journalist veröffentlicht nur mit Segen des Redakteurs, der wiederum mit Segen seines Chefs usw. Da muß niemand gekauft werden. Und in Zusammenhang mit den Snowden-Veröffentlichungen konnte man sehen, was geschieht, wenn Leute aus dem Regelkreis ausbrechen.

  2. Statt “gekauft” würde ich das Nominativ “Komplizenschaft” vorziehen. Die Komplizenschaft mit dem System findet man nicht nur im Journalismus, die findet man in der Bürokratie, in der Politik, im Unternehmen, beim Wähler, die findet man in der ganzen Gesellschaft.

    Wie die Öffentlichkeit in Kriege gelogen wird

    In dem Buch “Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod – Oder über die Kolonialisierung der Medien durch die PR-Industrie” schreiben die Autoren Becker/Beham:

    80% aller Nachrichten stammen aus PR-Büros

    Dass dem immer weniger so ist, belegen Studien wie die kürzlich vom Schweizer Bundesamt für Kommunikation in Auftrag gegebene (vgl. «Neue Zürcher Zeitung» vom 2. Februar), die eine vermehrte und gar dramatische Abhängigkeit der Journalisten von interessengeleiteten PR-Firmen aufzeigen. Schon Mitte der 80er Jahre zeigten Barbara Baerns in Deutschland und René Grossenbacher in der Schweiz, dass nahezu zwei Drittel aller in den Medien verbreiteten Meldungen von aussen kamen, also nicht selbständig recherchiert waren, sondern aus der Feder von Public-Relations-Agenturen stammten. Und 80 Prozent aller Nachrichten in den Medien stützen sich auf lediglich eine einzige Quelle – ebenfalls zu orten in den Bürofluchten gewiefter PR-Agenturen. Jörg Becker und Mira Beham sprechen in der hier vorzustellenden Studie «Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod» von einer eigentlichen «Kolonialisierung der Medien durch die PR-Industrie». Am deutlichsten sei dies zutage getreten im Konzept des «embedded journalism», des «eingebetteten Journalismus», während des Irak-Krieges: «Man liegt miteinander im Bett – ganz offensichtlich ungeniert, öffentlich, schamlos.»

    Ich halte Ulfkotte für nicht sonderlich fruchtbar und würde das Buch von Becker/Beham empfehlen.

  3. “Wie man in 15 Minuten die Welt unbegreiflich macht”

    heißt die Fundamentalkritik an Tagesschau im Besonderen und Nachrichtenjournalismus im Allgemeinen, die Walter van Rossum jüngst veröffentlicht hat.

    Walter von Rossum hat exzellente Bücher über die Medienwelt geschrieben. Die kann man alle sehr gut lesen.

    Ein Interview mit Walter von Rossum findet man auf „SpiegelKritik“ suche („Interview mit Walter van Rossum zur Tagesshow auf allen Kanälen“)

    Ein weiterer ausgezeichneter Medienkritiker ist der etwas vergessene Andreas von Bülow:

    „Herrschaft per Fernsehen: Manipulierte Demokratie statt Militärdiktatur

    … Endlich steht ein wirksameres, heimtückischeres Instrument zur Verfügung als die nackte Gewalt: das Fernsehen, die Nachrichtenmanipulation der Bevölkerung und der fernsehgerecht manipulierte Politiker mit Kurzaussagespot. Während das Buch nur langfristig die Einstellung der Leserschaft grundlegend beeinflussen kann, Zeitungen die Chance bieten, kurzfristig Emotionen zu schüren, eröffnet das Fernsehen der Politik ungeahnte neue Möglichkeiten. Gegen manipulierte Bilder sich zur Wehr zu setzen erfordert Wissen, Sachverstand, unabhängige Meinung, ein gereiftes Urteil. Darüber verfügen nur wenige Bürger, auf die es von der Zahl der Stimmen immer weniger ankommt. […]

    In den Industriestaaten, deren Bevölkerung die Komplexität der Lebensverhältnisse kaum noch durchschaut, lassen sich mit dem Instrumentarium der manipulierten Demokratie inzwischen Ergebnisse erzielen, die denen einer Diktatur in nichts nachstehen. Mit dem fernsehträchtigen Kandidaten im Schaufenster, einer wirtschaftlich und finanziell manipulierten Presse in der Hinterhand und dem geschickten Einsatz von Brot und Spielen, heute tititainment genannt, können die phantastischsten Kombinationen erreicht werden. […]

    Sollten die Zustände für die Wahlbevölkerung allzu durchsichtig werden, kann auf eine alternative Politikerreihe gesetzt werden mit ebenso manipulierten Kandidaten wie den Auszutauschenden. Auch hier wird man von einem Zeitraum von durchschnittlich zehn Jahren ausgehen können, in der die eine Korruptionsmannschaft durch die nächste “Reinigungsmannschaft” abgelöst wird. In diesem Zeitraum müssen die betreffenden Herrschaften ihren Gewinn für den Rest ihrer Lebenszeit eingefahren … haben.“ Andreas von Bülow, Im Namen des Staates

    Es gibt sehr gute Medienkritiker. Die findet man allerdings eher im Verborgenen, weil die sich auskennen und die Wahrheit auf den Punkt bringen. Außerdem können die Schreiben und sind nicht verbissen.

    Wer kritisiert, muß auch Kritik einstecken können.

  4. Wolfgang Herles – Zitat

    Über Sebastian Frankenberger: „Ich kenne Wutbürger, die mir absolut nicht behagen – nehmen wir diesen wildgewordenen Jungfaschisten, grün angestrichen, der in Bayern ein radikales Rauchverbot per Volksbefragung durchgesetzt hat.“ und „Ich mag nicht diese illiberalen Leute, die den anderen die Freiheit nicht gönnen, sich so zu verhalten, wie sie wollen.“ Da zeige sich „ein grüner Faschismus“.

    Gegen die Schmähkritik „wildgewordener Jungfaschist“ bekam der so titulierte Frankenberger vor Gericht eine strafbewehrte Unterlassungserklärung. Wikipedia

    Die CDU-nahen Mitglieder des ZDF-Verwaltungsrates sollen auf Herles Ablösung gedrängt haben, weil Herles wiederholt scharfe öffentliche Kritik am damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl geübt hatte.

    Sein neues Buch: Die Gefallsüchtigen – Gegen Konformismus in den Medien und Populismus in der Politik

    „Populistische Politiker, die ihr Fähnchen nur noch in den Wind hängen. Und Medien, die mitspielen. Vor allem ein immer seichteres öffentlich-rechtliches Fernsehen, das sich ohne Not unter das Diktat der Quote gestellt hat.
    Das Ergebnis: Moralismus und Alarmismus statt kritischem Qualitätsjournalismus, statt Aufklärung und Bildung nur Fußball und Krimis. Ihre Aufgabe, “vierte Gewalt” in unserem demokratischen Gemeinwesen zu sein, verfehlen die Gebührensender dramatisch. Und das am Beginn des digitalen Zeitalters, wo sie so wertvoll sein könnten wie nie.
    Wolfgang Herles beschreibt diesen besorgniserregenden Zustand und fordert: Reformiert ARD und ZDF grundlegend oder schafft sie ab.“

    Das Buch hatte ich schon in der Hand..

  5. EU und Nato wollen Rußland mit Unterwanderung der Medien
    destabilisieren (DWN 31.Okt.2015)
    ————————————————
    Als Krönung sollen wohl dann die Vermittlung der ‘Westlichen
    Werte’ durch die 5. Kolonne der EUSA auf dem Roten Platz,
    wie bereits auf dem Maidan praktiziert, erfolgen, was nichts anderes
    ist, als der Versuch einer weiteren Destabilisierung durch die
    ‘think tanks’, die schon genug Unheil angerichtet haben um
    ihr Ziel im Trüben fischen zu können schneller zu erreichen.
    Primitiver geht’s nicht mehr!

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