Neue Eskalation? Iranische Revolutionsgarde droht Saudi-Arabien mit militärischen Schlägen

Die iranische Revolutionsgarde ist bereit, eine schnelle und harte Reaktion zu zeigen, um Saudi-Arabien zu zwingen, Verantwortung über die Hadsch-Tragödie in Mina zu übernehmen, drohte der Kommandeur der paramilitärischen Organisation, Muhammed Ali Dschaferi, am Samstag.

Via Eurasia News

Der iranischen Nachrichtenagentur Fars News zufolge warten die „Wächter der Islamischen Revolution“ auf Befehle des Obersten Führers, damit wird auf Großayatollah Ali Chamenei verwiesen, im Zusammenhang mit dem Zwischenfall bei der islamischen Pilgerfahrt in der Nähe von Mekka, Saudi-Arabien. Ende September brachte dort eine Massenpanik aus, die mehr als 700 Menschen, darunter 464 iranische Staatsbürger, das Leben kosten sollte.

Die iranische Führung beschuldigte Riad, gezielt iranische Gläubige, welcher mehrheitlich der schiitischen Konfession angehören, lebensbedrohlicher Gefahr ausgesetzt zu haben. Allerdings gibt es für diese Unterstellungen bisher keine belastbaren Hinweise. Dennoch der derzeitige Kommandeur der Revolutionsgarden, Muhammed Ali Dschaferi, drohte dem traditionellen Erzfeind Irans:

„Die iranischen Revolutionsgarden sind bereit, mit Kraft und Entschlossenheit zu jeder Zeit die Würde der Muslime, insbesondere die iranisch-muslimische Nation, zu verteidigen.“

Während die Islamische Republik ihrerseits schiitische Truppen nach Syrien, in den Irak und Libanon entsandt hat sowie aktuell de facto einen Stellvertreterkrieg mit Saudi-Arabien in Jemen führt, betonte der iranische Generalmajor Dschaferi mit Blick auf imperiale Handlungen der Saudi-Familie, die „Revolutionsgarden werden Rache an den Unterdrückern und ignoranten Herrschern von Saudi-Arabien nehmen“.

Beide Staaten stehen sich in einem zunehmend sektiererisch ausartendem Nahost-Konflikt im Kampf um die regionale Vormacht feindlich gegenüber. Zwischenfälle, wie der Ausbruch von Massenpanik in Mina, werden inzwischen zum Politikum mit Eskalationscharakter.

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Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei warnte erst kürzlich Riad, dass nur die geringste Respektlosigkeit gegenüber iranischen Gläubigen während der Hadsch „schwere und harte Reaktionen“ nach sich ziehen würden.

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6 Kommentare

  1. Zur Zeit bieten sich für den Iran genügend Gelegenheiten und Orte, um den Wahabiten (Saudis) im wörtlichen Sinne das Wasser abzugraben. Die Ereignisse in Mina dienen nur zu einer offenen Drohgebärde.

    Letzlich werden auch iranische Krieger über den Yemen ihren Weg gegen die Saudis finden.

    Die Herrschaft der Saudis steht am Rande eines untiefen Abgrunds.

    Die Schläge der russischen Luftwaffe und der Marine, so wie die Bodenoperationen der Hizbollah, der Basij-Truppen und der Syrischen Armee gegen die Islamisten tuen den Saudis sehr weh.

    Wenn der troposphärische Wassertransport für das Fracking und Farming in der arabischen Wüste verhindert wird, dann können wir gemeinsam dem Zusammenbruch nur noch zuschauen.

    M.E. erwarten die Saudis keine Gnade, denn sie selbst haben zu vielen Menschen weh getan und das Leben genommen.

    Krieg um Wasser & Energie, #SRM in der Troposphäre für mehr Öl & Gas.
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/07/war-on-water-krieg-um-wasser.html

    Das Rückgrat des Monsters brechen! Danke #Russland! Maschine der Teufel!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/09/breaking-backbone-das-ruckgrat-brechen.html
    #COP21 #Geoengineering #SRM #HAARP

    Eine unheimliche Koalition! Die Einheit der Feinde! Domino Effekt!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/08/weird-coalition-unheimliche-koalition.html

    1. Es kann wohl nicht der Ernst der Seite sein, dass das Chemtrails-Umfeld dazu genutzt wird, die Luft im Norden mit Wasser zu sättigen – und dann in den Süden, u.a. nach Saudi Arabien, zu leiten.

      Ich halte ja schon viel für möglich, aber das … ? Andererseits wäre dann erstmals ein plausibler Grund für eine an und für sich sinnlos erscheinende Sache erkennbar.

  2. Trotzdem. Islam bleibt Islam. Beide wenden die Scharia an und würden das in jedem Staat installieren, den sie erobern oder in dem sie Fuß fassen. Der Islam sollte eine gewisse Machtgröße und Einfluß nicht überschreiten, will die übrige Welt ihre "Freiheit" erhalten. Es ist sehr gefährlich, aus taktischen Überlegungen sie gegeneinander ausspielen zu versuchen, denn sie haben eine gemeinsame Ausrichtung, auch wenn sie damit vor dem Berg halten, es ist der Weltislam. Und an diesem Traum arbeiten sie genauso emsig wie die USA an der NWO! Vielleicht haben sie in der Person eines Barak Goebbels, pardon, Obama genau jene Marionette installiert, dem der Westen auf den Leim geht und seine Funktion als trojanisches oder besser islamisches Rennpferd enorm unterschätzen. Aber genauso ist es gefährlich, sie so, auch aus Profitgründen waffentechnisch so hochzurüsten, daß sie einiges Tages die nichtislamische Welt bedrohen. Aber den Punkt haben wir schon überschritten.

    1. Die Muselmänner haben ein entscheidendes Feature*:
      ( * Feature aus unserer Sicht )

      Jeder von denen glaubt, er sei die Inkarnation von Allah persönlich.

      Und dabei schlagen sie sich seit Jahrhunderten gegenseitig die Köppe ein 🙂

  3. hmm, das Un_Glück bei Mekka habe ich gar nicht mitgekriegt.

    Sieht so aus, dass nicht nur der Gott, sondern auch Allah das Theater der bärtigen verblödeten Triebprimaten vom heiligen Planten der Affen satt hat. Wenn ich ehrlich bin, kann ich das verstehen.

    Im inet steht, dass das Unglück bei der symbolischen Steinigung der Christen passiert ist. Da stehen drei Säulen, die Christen symbolisieren. Da werfen die Narren dann Steine davor. Als Kind hätte man wahrscheinlich den Hintern gehauen bekommen, oder wäre beim Schulpsychologen gelandet. Aber erwachsene Muslime dürfen das nicht nur, sondern tun das auch noch als gern. Schön zu sehen, WAS in unserem Land eingereist ist.

    Aus Allahu akbar dürfte bald Allah ad acta geworden sein, denn Allah hat sich ja offenbar von den Siedlern abgewendet. Ob gottlos umherirrende Psychopathen besser zu ertragen sind, bezweifle ich allerdings.

    Mohammed, 1 J. nach Gründung des Islam:
    „C’est dur d’être aimé par des cons“
    „Es ist hart, von Idioten geliebt zu werden“

    1. Und da sieht man mal wieder ganz genau, warum der Eine Präsident und der andere Truppenführer ist. Hier bricht sich jahrzehntealte Feindschaft Bahn. Mit Glauben hat das überhaupt nichts zu tun. Es hatte sich aber der Präsident in Zusammenhang mit der Hadsch zu einer Drohung verstiegen und es mußte jetzt etwas passieren. Dann erschien wohl der Kommandeur der Garde als passend, nicht zu klein und nicht zu wichtig. Gedroht und weiter im Text. Die können von Putin noch viel lernen. So ein Kindergarten. Da wird sich bald von ganz allein alles ändern. Die Saudis sind doch jetzt schon fast erledigt. Also bitte, Geduld.

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