Bild: youtube.com/wwwKenFmde

Seit 2014 wird der Brockhaus, eines der renommiertesten Enzyklopädien der Welt, nicht mehr überarbeitet herausgegeben, also auf Papier gedruckt. Viele werden das gar nicht mitbekommen, denn sie informieren sich längst bei der Konkurrenz: Wikipedia, der größten Online-Enzyklopädie der Welt. Das revolutionäre an Wikipedia gegenüber dem Brockhaus ist die Art und Weise, wie Informationen gesammelt und archiviert werden. Die Datenbank der Wikipedia basiert auf der Schwarmintelligenz. Jeder kann einen Artikel anlegen, redigieren oder ergänzen. Damit man sich auf das Wissen von Wikipedia verlassen kann, existiert hinter der Datenbank ein Korrektiv, das Änderungen sämtlicher Nutzer vor der Freischaltung überprüft. Sinn und Zweck dieser Struktur hinter Wikipedia ist, dass die Datenbank neutral und wissenschaftlich korrekt bleibt. Nur ist sie das wirklich?

In naturwissenschaftlichen Bereichen lautet die Antwort eindeutig ja. Hier ist Wikipedia durchaus eine Quelle, die als vorbildlich bezeichnet werden kann. Geht es allerdings um aktuelles Zeitgeschehen oder Personen, die sich mit aktuellem Zeitgeschehen auseinandersetzen, wird Wikipedia immer dann parteiisch, wenn Artikel, die sich zum Beispiel mit Terrorismus beschäftigen, vom Mainstream abweichen. Immer, wenn eine wissenschaftliche Arbeit in der Analyse einem US-amerikanischem Weltbild zuwider läuft, wird ausschließlich die Sicht der US-Organisation Wikipedia veröffentlicht. Der Autor der alternativen Sicht erhält im Gegenzug schnell einen Eintrag als Verschwörungstheoretiker oder wird zusammen mit Holocaust-Leugnern aufgelistet.

Dieses Mobbing dient der Verleumdung und hat System. Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren. Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen.

Dieser Dokumentarfilm wird ab dem 22. Oktober exklusiv im Programm von KenFM laufen. Wir sprachen mit dem dem Autor Markus Fiedler. Anderthalb Stunden, die den Blick auf die Online-Enzyklopädie massiv verändern.

Mehr Informationen auf: http://www.kenfm.de

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8 KOMMENTARE

  1. Wen wundert es, das Wikipedia ,,verbildet“? Der größte Kampf der stattfindet, ist der Kampf um die Beeinflussung der Gesinnung der Bevölkerung. Wenn man Macht ausüben will, dann muss man die Bevölkerung hinter sich haben, das erreicht man nur, wenn sie das denken, was die Obrigkeit will, sie müssen sich das Denken der Obrigkeit zu eigen machen.

    Schauen wir zu den Universitäten. Beispiel in Chicago in der Jesuitenuniversität Loyola University wurden im Jahre 2010 fast 5000 Studenten ausgebildet, unter gleichem Namen findet man sie in Los Angeles und runter bis nach Südamerika und unter anderem Namen in der ganzen Welt. Das summiert sich mit der Zeit auf zigtausende Personen. Wir wurden auch alle von katholischen Schulen konditioniert und zur ,,Freiheit und eigenständigem Denken“ erzogen.

    Wenn wir noch einen Funken von Verstand haben, dann würde man darüber nachdenken, welches Interesse der Vatikan und seine Jesuiten haben, um den Menschen durch die Schulen und Universitäten Lehrstoffe beizubringen? Schulung ist ein anderes Wort für totale Beeinflussung. Wikipedia-Nachschlagewerke dienen der Irreführung. Lesen wir mal bei wikipedia wie sie über Dr. Daniele Ganser schreiben? Am besten wikipedia und Psiram aufrufen, dann ist die Verwirrung komplett.

    Die Menschen haben sich nicht geändert, diejenigen, die im Mittelalter die Feuerchen angezündet haben sind nicht humaner geworden und bringen uns nun unumstößliche Wahrheiten bei, damit wir vom Baume der Erkenntnis essen, sie verfolgen nur das Ziel uns total zu verblöden.

    Wird auf den Universitäten gelehrt, dass wir durch Impfungen und Chemikalien bald nur noch autistische Kinder haben, da müsste man Beiträge sehen von Kautz-Vella oder lernt man in den Schulen und Universitäten etwas über das verbrecherische Geldsystem?

  2. Interessanter Beitrag. Der dicke Typ hat echt Ahnung. Mich hat bisher immer nur gewundert, dass das russische Wikipedia (glücklicherweise kann ich das lesen) sich deutlich von dem deutschen unterscheidet.

  3. Sorry, aber…

    NEIN, in naturwissenschaftlichen Bereichen lautet die Antwort NICHT eindeutig ja.

    Es ist in jedem Fall erforderlich, beim Lesen von einem Artikel aus Wiki zu überlegen, ob monitäre Interessen vorliegen könnten oder elitäre Gruppen die Deutung der Wissenshoheit in ihrem Sinne für sich beanspruchen könnten.

    Beispiel:
    Resultate aus Darwinismus vs Kreationismus sind immer zu hinterfragen

    Ich kann hunderte Beispiele aufzählen, lasse das aber
    Stattdessen sei ein anderes „Wikipedia“ genannt, das zum LÜGEN erschaffen wurde

    PSIRAM
    http://www.psiram.com/

    Von der PSIRAM-Gesellschaft, die sich laut Impressum vor „Männern in schwarzen Stiefeln“ (heißt: POLIZISTEN) fürchtet, werden die allermeisten Wikipedia-Verfälschungen durchgeführt. Die PSIRAM-Gesellschaft ist sozusagen die Vertretung des Establishments. Um ihren geistigen Müll durchzusetzen, schufen sie erst ESOWATCH. Das wurde vom Verfassungsschutz (man höre und staune) eingestampft und mit einer DNS-Sperre belegt. Als ESOWATCH 2.0 kam dann PSIRAM. Auf PSIRAM beziehen sich so gut wie alle Basher und Blogwarte in Deutschland. Wenn sich einer auf PSIRAM bezieht, darf man sicher seine, einen Vaterlandsverräter oder US-Agenten oder Grünen (ist ja dasselbe) vor sich zu haben, oder Abklatsch dieses Ungeziefers.

    Ansonsten stimme ich dem Verfasser zu: Naturwissenschaftliche Themen sind relativ selten unterwandert. Aber sie sind bitteschön NICHT IMMER sauber.

  4. Der Film ist in sich selbst propagandistisch, plakativ, unreflektiert, reißerisch, selbstdarstellend und entbehrt (wie alle dergestalt aufgebauten „sozialen Medien“-Beiträge) jeglicher investigativen Grundlage. Ein Kandidat für den ‚Loose Change‘ Award 2015.
    Wer sich diverse Diskussionsseiten und Versionsgeschichten auf Wikipedia angesehen hat, weiß, welchen immens wichtigen Beitrag gerade die angesprochenen Autoren „Kopilot“, „Phi“, „Jesusfreund“ u.A. bereits geleistet haben, um die deutsche Wikipedia (im Gegensatz zu all dem Internet-Ramsch, den jeder Depp (sic!) verbreiten darf) auf einem wissenschaftlich relevanten Niveau zu halten. Der Kommentar von der VRS-Seite mit dem Verweis auf Manfred Rieber ist nichts als ein schlechter Witz, auch hier hilft eine kurze Recherche der Vorgeschichte bzw. Identität des Mannes und seiner Motive (Kreuzritter gegen die Rechtschreibreform). Der im Film beschriebene Edit-War geht auf Ganser selbst zurück, der in seinem Vortrag explizit seine Hörer dazu aufruft (Youtube: Stichwort: „Medial vermittelte Feindbilder und die Anschläge vom 11. September 2001 – Vortrag von Daniele Ganser“ ab ca. 1:27:00). Das Zurücksetzen der Autoren auf Gansers Wikipedia-Artikelseite nebst Sperrung der extra für diesen Zweck gegründeten Accounts ist also nichts als eine Reaktion auf eine durch die beschriebene Person selbst initiierte Sabotage-Kampagne. Etc…etc. weitere Beispiele der miesen Stimmungsmache billigster Schublade könnte man zur Genüge sammeln, wenn man ansonsten nichts zu tun hat, wie die beiden Macher dieses Glanzwerkes!

  5. Kurzer Nachtrag:
    Ich habe übrigens versucht, die beiden Autoren des Films damit zu konfrontieren, unter Anderem durch Kommentare im besagten Youtube-Kanal. Alle entsprechenden Posts wurden innerhalb weniger Minuten wieder entfernt – so viel zur geschätzten und verfechteten freien Meinungsäußerung. Vielleicht sollte man mal einen Film über diesen Youtube-Kanal und den reflexiven Umgang seiner Autoren drehen…

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