RFS Dmitry Donskoy TK-208 Russian Submarine Ship 1

Schon bevor Russlands Präsident Wladimir Putin ankündigte, dass sich Russland militärisch in Syrien beteiligen werde, soll das Riesen-U-Boot "Dmitri Donskoy" in Richtung des Landes unterwegs gewesen sein. In vier Tagen soll es an der syrischen Küste ankommen und den russischen Truppen Rückendeckung geben.

Von Marco Maier

Das als größtes U-Boot der Welt geltende U-Boot "Dmitri Donskoy" (TK-208), NATO-Code "Typhoon", machte sich laut Angaben des investigativen israelischen Journalisten-Netzwerks DEBKAfile vor sechs Tagen auf den Weg in Richtung Syrien. An Board sollen sich unter anderem 20 "Bulava" Interkontinental-Raketen (NATO-Code SS-N-30) befinden. Am 14. Oktober soll das U-Boot die Küsten Syriens erreichen. Dabei beruft sich das Journalisten-Netzwerk auf Quellen in Washington und Moskau.

Demnach soll die Entsendung des mit Atomsprengköpfen bestückten U-Boods vor allem dazu dienen, den russischen Truppen die nach Syrien entsandt werden sollen, eine entsprechende Rückendeckung zu geben. Moskau will die verbündete syrische Regierung damit im Kampf gegen den "Islamischen Staat" unterstützen und dem Westen ein Zeichen dafür geben, dass man Präsident Baschar al-Assad noch nicht aufgeben will. Insbesondere Wahsington, London und Paris gelten als Verfechter einer Anti-Assad-Militärstrategie, der Moskau entgegenwirken möchte.

Indessen häufen sich auch in Europa – unter anderem aus Spanien und Österreich – jene Stimmen, die eine Einbindung Assads in den Kampf gegen die islamistischen Terrororganisation wollen. Verständlich, denn die syrische Armee gilt als erbitterter und stärkster Gegner der IS-Milizen. Fällt Assad, dann geraten noch größere Teile Syriens in die Klauen des "Islamischen Staates".

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Für Moskau ist der Kampf gegen die islamistische Organisation auch deshalb so wichtig, weil diese dazu beitragen wollen, die muslimisch geprägten Kaukasusrepubliken zu destabilisieren. Der halbherzige Kampf des Westens gegen den IS, welcher selbst von der CIA mitgegründet wurde, hilft da nicht weiter.

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20 KOMMENTARE

  1. gut so, das wird es dem westen erschweren in syrien, das miese spiel weiter zu spielen. eine andere sprache als die der militärischen macht versteht der westen leider ja nicht. all die beteiligten gruppen, die in syrien unterwegs sind, um assad zu stürzen, und als proxy armee für die usa unterwegs sind, werden sich nun zweimal überlegen müssen, ob sie sich mit den russen anlegen. der westen ist ja feige, ja, gegen irak oder lybien, da reisst er das maul auf, aber gegen russland? einen mindestens ebenbürtigen gegner?

  2. Die DMITRIY DONSKOY ist ein strategisches Atom-U-Schiff. Aufgabe dieser Kriegsschiffsklasse ist es die atomare Zweitschlagfähigkeit zu gewährleisten.
    Um den „russischen Truppen“ in Syrien immer noch die Rückendeckung gewähren können muß dieses U-Schiff nicht nicht vor Syrien herumschippern sondern kann in einem Radius von ca. 4000 km um Syrien herumkreuzen (unter Wasser natürlich). Denn das ist die Reichweite ihrer strategischen Raketen.

    Mal abgesehen davon gibt es russische Truppen in Syrien nur um ihren Stützpunkt Tartus. Weitere wird es so schnell nicht geben, wer anderes erzählt hat keine Ahnung von Strategie.

  3. Da stteht die militärische Aufklärung an erster STelle und es wird damit der Nachschub für diese IS erschwert.
    Da wird es ein Wehgeschrei geben, wenn kein Nachschub durchkommt. Auch das gestohlene Öl aus Syrien wird damit aufgebracht und nach Syrien zurück geleitet. Zum Nachteil von Soros!

  4. Diese art von U-boot ist für den zweitschlag gebaut worden ! eine schwimmende Unterwasserstadt.

    Aufgrund von Putins strategischem Genie nenn ich diese nachricht eine Falschmeldung , weil dieses U-Boot dafür niemals geopfert wird ..bin miir nicht sicher von wo es kommt ..aus dem Nordmeer wäre unlogish …sollte es aber im Schwarzen Meer stationiert sein …dann macht es sinn, das Boot unter diesem vorwand aus dem Schwarzen Meer herraus zubringen ..aber garantiert nicht an die syrische Küste ! Aüßerdem können sie auch genausogut zu erst schlagwaffen genutzt werden und warum sollte man Informationen darüber Preis geben wo es sich gerade befindet ?? U-Boote dieser größe Verschwinden sobald sie auslaufen …… also kompletter blödsinn ….

    • @tim

      Russland wäre ganz schön bescheuert, strategische U-Schiffe der (US-genannten) "Typhoon"- Klasse im Schwarzen Meer zu stationieren, einem Gebiet, das relativ einfach dicht gemacht werden kann. Nein, solche U-Schiffe gibt es nur in der Nord- und Pazifikflotte.

  5. Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Als Quelle gilt ein investigativer israelischer(!) Journalist. Das ist doch nur noch etwas für Leute, die sich die Hose mit der Kneifzange anziehen.

    • Ich stimme Ihnen zu, denn DebkaFile hat beste Verbindungen zum israelischen Mossad und wird von vielen Journalisten auch als Sprachrohr der israelischen Geheimdienste bezeichnet.

      Zweck der Meldung: Verwirrung stiften.

  6. Wie sagt man doch so schön:
    Mit den Gerüchten ist es wie mit der Fotografie – wenn man erst einmal was Negatives hat, kann man es entwickeln und vergrößern.

  7. „Gibt es denn keine anderen Politiker, die endlich Klartext sprechen?“

    Doch, die gibt es – und zwar amerikanische.

    „Der Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Alexej Puschkow, ist über Vorwürfe der USA erstaunt, wonach Russland das europäische Flüchtlingsproblem verursacht hatte.

    „Die USA legen Russland sogar den Exodus von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten nach Europa zur Last.“

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150910/304255329.html#ixzz3lOsjkSAo

    • Dieses Spiel ist doch altbekannt!!
      Sowas wurde im 1. und 2. WK gegen die Deutschen gemacht nd JEDER hat diesen Köder geschluckt. Die Wahrheit darf nicht ans LIcht kommen.
      Die Resultate sieht man heute.
      Rußland braucht und wird sich jedoch auf Grund seiner mil. und polit. Stärke  auf solche Spielchen der Westmächte nicht einlassen. Den does zerpflücken deren Falschmeldungen immer schön im nach hinein und stellen damit Die WEstmächte vor der WEltgemeinschaft blos.
      Nur wie wird die USA auf diese Schachzüge reagieren??Denn denen geht langsam aber sicher Spielraum aus.
       

    • Лодка зашла в док на ремонт.Эта лодка плавающая лаборатория и не является боевым носителем полногобоекомплекта.Статья фейк!))

       

      • was soviel heisst wie, dass das boot zum zweck der durchführung von wartungsarbeiten im hafen eingelaufen ist und in wirkoichkeit ein schwimmendes laboratorium, was nicht vollmunitioniert durch die gegend schwimmt ist. 

  8. Na endlich. Den Amis geht der Arsch auf Grund. Kennt Russland doch keine Gnade mit den brutalen IS-Verbrechern. Das würde die Pläne der USA mit ihren sorgsam im Hintergrund aufgebauten und finanzierten IS und sonstigen von ihnen finanzierten Verbrechern, durchkreuzen. Dann wirds nix mit Regierungsumsturz in Syrien. So ein Pech aber auch.
    US-Babylon must fall !

  9. Meiner Meinung nach, eine Falschmeldung. Um Bodentruppen Deckung zu geben, gibt es andere, wesentlich besser geeignete Instrumente. Das selbe gilt, für die Sicherung, der Nachschubwege.

    Ich könnte mir höchstens eine propagandistische Absicht vorstellen. Da es sich bei dem U-Boot, um ein Atomuboot handelt, will man eventuell absolute Entschlossenheit demosntrieren. Bis hin zu einem Zweitschlag.

  10. Fällt Assad, dann geraten noch größere Teile Syriens in die Klauen des „Islamischen Staates“.

    Und genau das wollen die VSA erreichen,sie decken nicht nur den IS sondern finaszieren in auch
    und sie haben in gegründet

  11. Wenn man Informationen von Debka.file veröffentlicht, sollte man nicht unbedingt die Wahrheit erwarten. Es ist ein usraelisches Propaganda Instrument. Weitere Quellen wären hilfreich. Ansonsten ist diese Info wertlos.

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