In Anlehnung an die USA, wonach der Präsident der Vereinigten Staaten jährlich zu seinem Volk spricht, hielt auch Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine Rede zur Lage der EU. In dieser Rede lässt Juncker keinen Zweifel daran, dass die Europäische Union große Probleme hat.

Von Andre Eric Keller

Gleich zu Beginn spricht Jean Claude Juncker das an, was wir eindrucksvoll in den letzten Wochen und Monaten mitverfolgen konnten. "Es fehlt an Europa in dieser Europäischen Union und es fehlt an Union in dieser Europäischen Union" – damit trifft der EU-Kommissionspräident den Nagel exakt auf den Kopf. Das ist natürlich nicht erst seit der Flüchtlingskrise so. Seit den vielen Erweiterungen der Europäischen Union kann man beobachten, dass sich viele Staaten nur mehr die Rosinen herauspicken wollen. In guten und auch in schlechten Zeiten zusammenstehen, wie es in einer Ehe so schön lautet, davon halten die meisten Staaten nichts. An die Fördertöpfe zu gelangen scheint für viele Mitgliedsländer das höchste Ziel zu sein. 

Zu Beginn geht Juncker natürlich auf die Flüchtlingskrise ein, welche – oh Wunder – eine große Herausforderung sei. Mehr als 500.000 Menschen flüchteten in diesem Jahr nach Europa. Meist stammen die Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Libyen, Afghanistan und aus Eritrea. Die Flüchtlinge sind aber ungleich auf die Union verteilt, was für uns auch nichts Neues ist. Für Juncker ist aber klar, dass die Zahlen nicht nur beeindruckend sind, sondern manch einen erschrecken würden. Besser als nur erschrocken über die Flüchtlingssituation zu sein, wäre es geschlossen zu handeln, bermerkte Juncker. Das Wichtigste sei jetzt die Frage der Menschlichkeit, Würde und der historischen Fairness Europas. 

Europa habe schon viele Flüchtlingswellen erlebt, denn viele Europäer waren im letzten Jahrhundert auch selbst Flüchtlinge. Jucker sprach hier besonders die Herrschaft der Nazis an und die Aufstände im Kommunismus in Tschechien und Ungarn an, wonach tausende Menschen wegen politischer oder auch religiöser Verfolgung flüchten mussten oder vertrieben wurden. Er erinnerte auch an die Migration der Europäer nach Übersee. Europa dürfe nicht vergessen, dass das Grundrecht auf Asyl eines der wichtigsten Werte der Gemeinschaft sei. Trotz der Schwächen der EU, sei Europa der stabilste Kontinent und ein sicherer Zufluchtsort für die verfolgten Menschen auf dieser Welt. Trotzdem könne man nicht alle Menschen aufnehmen. Jedes Menschenleben welches verloren geht, sei ein Menschenleben zu viel, man tue aber was man könne um so viele Menschen zu retten wie möglich, betonte Jucker. 

Die ganze Rede von Jean Claude Junker sehen sie hier:

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13 thoughts on “Jean Claude Juncker: Die EU ist in keinem guten Zustand”

  1. Der war doch eh wieder besoffen, dieser Galgenvogel.
    Als er Orban die Watschen gegeben und ihn einen Diktator genannt hat, hätte der ihm innerhalb der Reaktionszeit volle Pulle eine zünden sollen. Dann wär das Traummännlein vielleicht aufgewacht.

  2. Tja dieser Haufen Größenwahnsinniger hat sich selbst und eine ganzen Kontinent ohne jegliche demokratische Kontrolle, dafür mit umso mehr Lobbyismus, Bürokratismus, Bankismus, Zentralismus und vor allem menschenverachtender Gleichmacherei total runter gewirtschaftet.
    Inzwischen bedeutet „EU“:
    –       Für die europäischen Völker: Souveränitätsdiebstahl (Kompetenzübernahme, Parlamentsentmachtung, eine entfesselte EZB übt unkontrollierbare Macht aus)
    –       Für den Einzelnen: Identitätsklau (Überfremdung, Entdemokratisierung, Genderschwachsinn) und Bevormundung (von einheitlichen Duschköpfen bis hin zur PC).
    –       Für die Steuerzahler: Kontrollverlust über die Steuerausgaben bis hin zu Steuergeldklau (Steuerhöchstbelastung wegen Subventionswahnsinn, Aufblähen der Bürokratie, unkontrolliertes Versickern von Milliardenbeträgen)
    –       Für alle Euro-Europäer: Geldwertvernichtung (QE und Niedrigzinspolitik zwecks Euro-„Rettung“ = Staatsfinanzierung durch die Notenpresse wegen Staatsüberschuldung) und Vernichtung der Altersvorsorge.
    –       Für den Wohlstand: Statt versprochener Wohlstandsmehrung in der Breite durch z.B. Wohlsatandsanpassung eher Verarmung breiter Schichten (Arbeitslosigkeit und Umverteilung von unten nach oben wegen Vorantreiben der Globalisierung aber auch wegen einer die Finanzindustrie und Reiche bevorzugenden Geldschwemme mit einer Assetpreisinflation im Gefolge)
    –       Für den Frieden nach außen: Sanktionen und Kriegstreiberei (im voreiseilenden Gehorsam des US-Imperialismus); aber auch zunehmenden Hass der Länder untereinander (wegen der ungleicher werden Wohlstandsentwicklung, siehe Punkt oben drüber)
    –       Für den inneren Frieden: die EU als langjähriger Türöffner für Islaminfiltration (Maghreb-Verträge mit der OIC) mit der Konsequenz von Parallelgesellschaften, No-Go-Areas und zunehmenden Übergriffen auf Polizei, Feuerwehr, Sanitäter und Kirchen, Juden, Christen, sowie überhaupt auf die einheimische Bevölkerung, bevorzugte Opfer sind auch Frauen und Jugendliche. Fördermittel jedoch gibt es nur für einen ominösen den „Kampf gegen Rechts“ (inklusive „Europafeinde“); der flächendeckende Terror von Links hingegen wird als der eigenen Sache (sozialistischer Zentralismus) dienlich geduldet; all das pervertiert dadurch zu einem – von der Politik beklatschten ! – Kampf gegen die eigenen rechtschaffenen Bürger. (Europäer haben keine Lobby!)
    –       Für das Gemeinwohl, fiskalisch: Steuersondervergünstigung für überregionale Großkonzerne (Lobby !) bei gleichzeitiger Empfehlung an die nationalen Regierungen, für die Bevölkerung die Steuern und Gebühren (Maut!) anzuheben (wehrlose Bürger haben keine Lobby !)
    –       Für das Gemeinwohl, die Versorgung: Privatisierungsbestrebungen von öffentlichen Aufgaben (Wasserversorgung, Straßennetze, …) zwecks weiter Förderung von Verdienstmöglichkeiten und Kapitalkonzentration für Großkonzerne (Lobby!) mit der billigend in Kauf genommenen Auslieferung und Abzocke der Bevölkerung (wehrlose Menschen haben keine Lobby !)
    –       Für die politische Landschaft: Aushebeln der Kartellgesetze auf dem Sektor öffentliche Meinungsbildung (Altparteienkartell bildet Großkoalition gegen „Emporkömmlinge“ und „nationale Abweichler“; sowie Journalisten“schulungen“ zur Bildung von gefälliger Einheitsmeinung bis hin zur  Förderung statt Unterbindung von – Selbstzensur gesteuerten – Medienkartellen)
    –       Für die Sprache: Einher mit der Einheitsmeinung (siehe Punkt oben drüber) geht die Implementierung des sinnverdrehenden orwellschen Neusprech (z.B: Aufbauen von immer neuen Staatsschuldenhöchstständen heißt jetzt ‚die schädliche Sparsamkeit muss aufgegeben werden‘ – um eben noch mehr Schulden zu rechtfertigen; Kriegstreiberei heißt schon länger ‚Beteiligung an friedenstiftenden Einsätzen‘; …), sowie auch Sprachbereinigung (pikante Soße statt Zigeunersoße, gendergerechtes Kauterwelsch, …)
    –       Für die politische Kultur: Intransparenz (wie kommen Subventionszuweisungen zustande, geheime TTIP-Verhandlungen; …) und Phrasendrescherei („zerfällt der Euro, zerfällt Europa“, „Wir brauchen mehr Migration“ – wer konkret wurde eigentlich gefragt und wer ist eigentlich ‚wir‘?, …).

    Ja, gutwillige, wenn auch unerfahrene junge Menschen bester Absicht träumten einst den Traum einer EU „von Bürgern für Bürger“ – bekommen haben sie einen Albtraum irgendwo zwischen Orwell-Staat, Planwirtschaft und Bankismus.

    1. @Eugen

      Ausgezeichnete Zusammenfassung der wirklichen Verhältnisse und Zustände in EUropa.

      Nur leider, wieviele verstehen es oder wollen es überhaupt verstehen?

  3. Alle Wege führen nach NWO!
    Dieser Jesuitenvogel ist auch nur ein Wegweiser im Dienste der Mächtigsten. Er redet, aber sagen tut er nichts, weil er das nicht darf und will. Geschickt füllt er seine Redezeit mit leeren Phrasen, nichtssagenden Statistiken ohne das wahre Übel zu nennen. Lachhaft! Er landet letztendlich mit ObaMama Angie auf dem Müllhaufen der Geschichte.

  4. Dieser versoffene, korruptes Schwein ruiniert mit seiner scheiß NULL Ahnung Politik ganz Europa. In einer wahren Demokratie müsste man diesen Volksverräter an den Pranger stellen und auspeitschen. Das einzige was dieser Vollidiot beherrscht ist das Saufen. Der muss ja jeden Tag in der Agonie sein. DEr hat einen IQ von 60, weniger als ein Orangutan der hat 75.

  5. Juncker hat aus seiner Sicht recht. Es gibt noch zu viele demokratische Strukturen. Und die Menschen denken zuwenig gleichgeschaltet. Und sie beten die heilige Kommisssion nicht genügend an. Ja, sie üben sogar Kritik! Das sind Defizite, die wahrlich den Oberen ein Dorn im Auge sind.

    1. Dank dunkelrotzgrün sind wir auf dem Weg der Versch!immbesserung. Um den Abbau unnötiger demokratischer Strukturen und schädlicher Meinungsfreiheit – Thüringen vorneweg, dicht gefolgt von Schweden und der EUdSSR – muss ich mir da keine Gedanken machen.

       

       

       

       

       

       

       

       

  6. So sollte dieser Intregant und Schaumschlaeger Juncker lieber einmal seine eigene EUSA
    kritisch beleuchten, die nichts anderes als die Animal Farm von George Orwell ist und in
    ihrer Funktion dem Untergang entgegensteuert bei der am Ende alle bankrott sind, ausser
    Juncker!

  7. Europa ist in keinem guten Zustand, seit es das Europa-Parlament gibt. Europa war in enem besseren Zustand, als die Nationen noch ihre eigene Identität hatten. Als die Mauer noch stand und es noch als Pendant zur Nato, den Warschauer-Pakt gab. Ging es den Menschen da schlechter ? Diese ganze EU hat nur einen Zweck erfüllt-, die Reichen wurden noch reicher. Die Rentner wurden ärmer und die Löhne gedrückt. Die Sowjetunion und der Warschauer-Pakt gab es nicht mehr und so konnte der Ami mit seinen erbärmlichen Vasallen auf die Pauke hauen. Jetzt ist die Welt bald am Arsch-, zerstört durch den schmutzigen Raubtierkapitalismus. Was glaubt man denn, ( z.B.), was hier in Deutschland bei der nächsten Rezession los ist !? Für das nächste Chaos werden die Zockerbanden schon sorgen. Das Vorbild Merkels ist ja Katharina die Große (hängt oder hing in ihrem Amtszimmer). Sie aber, wird als erbärmliche Kreatur in die Geschichte eingehen.

    1. Erbärmliche Kreatur ist eine treffende Bezeichnung! Trifft aber auch  auf viele EU Kollegen von ihr zu. Nur mein Erbarmen bekommt sie nicht zu spüren. Und die anderen auch nicht. Sagen wir besser verkommene Kreaturen. das expliziert das Mitgefühl, daß wohl kaum jemand mit ihnen hat.

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