Kalifornien hat ein Problem. Ein riesengroßes Problem. Dieses Problem besteht in Form einer Quittung von Mutter Natur für jahrzehntelangen Raubbau an dieser. Übertriebene Bewirtschaftung von Feldern, Nutzbarmachung von Wüsten und zu sorgloser Umgang mit dem Element Wasser haben das lebensnotwendige Nass knapp werden lassen.

Von Marcel Grasnick

Wasser ist lebensnotwendig, nicht nur für den Menschen, sondern auch für Pflanzen und Tiere. Dieser Erkenntnis mussten sich nun die Kalifornier beugen. Nachdem sie jahrzehntelang zu sorglos mit dem kühlen Nass umgegangen sind, spüren sie die Auswirkungen in der nun schon mehrere Jahre lang anhaltenden Dürreperiode. Der sonst winterliche Schneefall in den Bergen, der die Reservoire wieder nachfüllte, blieb aus.

Nun werden schon die halbleeren Stauseen mit Millionen von Kunststoffbällen befüllt, um einer weiteren massiven Verdunstung des Wassers vorzubeugen. Erste Sparmaßnahmen wurden schon umgesetzt. Die Einwohner werden so zum Beispiel angehalten, seltener zu duschen.

Das Problem haben allerdings nicht nur die Kalifornier. Auch in Las Vegas, der Spielemetropole in Nevada, geht langsam das Wasser aus. Jahrelange Verschwendung durch Wasserspiele oder Grünflächen in ehemaligen Wüstenregionen, aber auch ständiges Wachstum der Einwohnerzahl fordern nun ihren Tribut. So sind Grünflächen nun in privaten Gärten nur noch mit einer maximalen Größe erlaubt, die Wasserspiele werden durch Gebrauchtwasser betrieben und Wüstenregionen, die einst begrünt wurden, bekommen nun ihre ursprüngliche und natürliche Form zurück. Las Vegas bezieht seine Wasservorräte aus einem natürlichen unterirdischen Reservoir, das derweil beträchtlich zur Neige geht.

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Heute bekommen die westlichsten Bundesstaaten der USA ihre Quittung. Vielleicht lernen die Amerikaner endlich einmal, mit den natürlichen Ressourcen der Erde sorgsamer umzugehen. Vielleicht lernen sie nun, dass die Ressourcen nicht unendlich sind. Vielleicht ziehen sie aber auch ihre eigentümlichen Konsequenzen daraus und nicht mehr das Öl, sondern Wasser wird demnächst ein Grund, um fremde Länder zu okkupieren.

Auch wir in Europa sollten uns nicht zu sehr auf ewigen Nachschub verlassen, obwohl Wasser sparen bei uns schon an der Tagesordnung ist. Unsere Flüsse entspringen zumeist den Gletschern und Quellen in den Bergen. Doch die Gletscher gehen immer mehr zurück, Schneefall in den Bergen ist ebenfalls seltener geworden…

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12 KOMMENTARE

  1. Und die letzten kapitalistischen Wachstums-Idioten dürfen sich dann über ihre tollen Renditen freuen, während sie verdursten – dort wirds wohl enden.
    Der letzte macht das Licht aus.

    • Aber davor schlagen sich diese Investoren noch um die gefrorenen Wasservorräte in der Antarktis und in Grönland, kaufen dort Grundstücke, verschiffen das Eis bis nach Kalifornien und bauen von den Erlösen Staudämme, die das Schmelzwasser zurückhalten, so das es für sie und die letzten 1 % der jetzigen Weltbevölkerung reicht. Es brechen goldene Zeiten für die Quellenaufkäufer Nestlé und Coka Cola an … und harte Zeiten für den Rest!

  2. Die Amis sind an geistiger Armut kaum noch zu überbieten, wenn man die Entwicklung der letzten 2, 3 Jahrzehnte Revue passieren lässt.

    Dabei gibt es für alles Lösungen, sofern man sich vom Mantra der auserwählten Nation verabschieden und einfach mal das Hirn einschalten würde.

    Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität und ihre Mutter, das LAPC in den USA haben bereits vor Jahren vor einer solchen Dürre im Südwesten der USA gewarnt und sogar ein Programm ausgearbeitet, was man in den USA tun müsste, um dieser Katastrophe entgegen zu wirken. Stichwort NAWAPA.

    Da man das zu Gunsten der Kriegsmaschinerie und der weltweiten imperialen Raubzüge sträflich unterlassen hat, braucht man sich heute nicht über diese Fehleinschätzungen unfähiger Politiker zu wundern. Ich lache mich langsam schlapp über den ‚Westen‘. Die machen für Geld wirklich alles, auch sich selbst kaputt. Aber sie vergessen, dass man Geld nicht essen kann.
    Es wäre wirklich an der Zeit, wenn Washington, Brüssel und Berlin langsam mal wieder zur Wirklichkeit zurückfänden.

    http://www.bueso.de/node/5566
    http://www.bueso.de/usa
    http://www.bueso.de/kollaps

  3. Für viele Regionen dieser Welt mag das stimmen, aber Wasser sparen in Deutschland ist nicht nur quatsch sondern schlichtweg falsch. Alles was aus vermeintlichem Umweltbewusstsein gesparrt wird muss der örtliche Versorger ausgleichen indem er ein paar hundert m² direkt in die Kanalisation fließen läßt. Wasser muss fließen damit die Rohre sauber bleiben. Nicht umsonst ändern die Versorger ihre Tarife wieder stärker zu höheren Grundgebühren und geringeren Mengenpreisen. Sorgen sollte man sich nicht um die vorhandene Menge, viel mehr Gedanken sollten mir uns um die Güte machen, da ist der Chemikalieneintrag durch z.B. Fracking viel gefährlicher. Sonst haben wir irgendwann zwar immer noch massenhaft Wasser, das ist aber nicht nutzbar.
    Warmwasser ist natürlich etwas anders, aber da geht es nicht ums Wasser sondern um die Energie.

    • at moritz …….

      ganz wichtig, dieser Hinweis, man muß ihn den Wassersparnarren und Predigern der immerwährenden, unausrottbaren Dummheiten auch immer wieder entgegenhalten, weil es sonst sofort wieder zur Ideologie wird wie CO2, Erderwärmung kurz vor dem Eintritt der Erde in eine Zwischeneiszeit duch verringerte Sonnenaktivitäten, Waldsterben, Gendermainstreaming, Erneuerbarer Energiewendewahnsinn und was es noch alles an linksgrünversifften Projekten der Bürgerbevormundung und Wahrheitsunterdrückung – samt den dazugehörigen Sprechverboten über reale Alternativen – so gab und gibt. Zu wenig Wasserdurchfluss in der Kanalisation führt zu deren Verrottung und zieht teure Investitionen nach sich, macht aber nix, weil: Für Ideologie ist kein Preis zu hoch in dem süperreichen Schland, das sich jedweden Abbrand von Kopfmüll vorwiegend linker Ideologen ja ebenso leisten kann wie hunderttausende von Flüchtlingen und die höchsten Strompreise der Welt. Wer zahlt eigentlich den Strom und das Wasser für die Asylforderer? Naja, lassen wir es dabei bewenden.

    • Was ich vergaß zu sagen, auch die EU-Kommission, das Monster der berufswahnsinnigen, bläst in dieses Wassersparhorn, weil man dort partout Mitteleuropa und Andalusien glaubt gleich machen und somit vergleichbar machen zu können. Aus demselben Grund wird dort in Andalusien auch der Erdbeeranbau massiv EU-gefördert, für eine Frucht, die bis zur Erntereife das meiste Wasser vergleichbarer Früchte benötigt.

      • @ Rudolf,

        danke für die Antwort auf meinen Kommentar. Ich bezog mich zwar auf das Frischwasser, aber das sind nur Nuancen.

        Nur warum linksgrüner Siff? Ich bin größtenteils Links, ich mag Fakten aber dennoch, der Masseneinwanderung und dem Genderquatsch stehe ich dazu kritisch gegenüber.

        Ich fände es schön wenn WIR nicht verallgemeinern würden so wie DIE es tun.

  4. Das Befüllen halbleerer Stauseen mit schwarzen Plastikbällchen, wie es in einigen Medien zu sehen war, ist doch an Hirnrissigkeit nicht mehr zu übertreffen.

    Dadurch wird die Verdunstung nicht verringert, sondern im Gegenteil sogar vergrößert, denn die schwarzen Bälle erwärmen sich sehr stark und fördern zudem mit ihrer größeren, und sich mit einem Wasserfilm benetzenden, Oberfläche die Verdunstung.

    Die Amis sind so was von doof, da kann man sich nur noch ohne Mitleid abwenden.

    • @Eckart ……………sign

      lol; genau den gleichen Gedanken hatte ich auch, als ich die Aktion im Fernsehen sah^^

      Das mit den dunklen und hellen Flächen in Bezug zur Sonnenstrahlung, hatte ich auch schon mal in der Schule gelernt (und das war schon vor laaaanger Zeit^^)

    • Mich würde es auch überhaupt nicht wundern, wenn zudem die Millionen an schwarzen Bällen sogar aus PVC gefertigt sind.  Bei der Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung und der langen Zeitdauer im Wasser, werden die Bälle langfristig ihre gesundheitsgefährdenten Stoffe ans Wasser abgeben können.  Ja, ja die Amis, die sind schon wirklich sehr intelligent…

      Sicherlich besitzt der Durchschnittseuropäer sogar dann noch, nachdem der Plan von dem US-Thinktank Thomas Barnett "Die Europäer sollen eine hellbraune Mischrasse werden mit einem IQ von 90" umgesetzt worden ist, einen immer noch weit höheren IQ als der Durchschnittsamerikaner aus den USA…

  5. Die Qualität dieses Artikels steht in krassem Gegensatz zu denen anderer Autoren hier, z. B. Jean Paul. Es muss darüber hinaus befürchtet werden, dass Herr Grasnick Mitglied der Klimasekte ist.

    Kalifornien hat ein Problem. Ein riesengroßes Problem. Dieses Problem besteht in Form einer Quittung von Mutter Natur für jahrzehntelangen Raubbau an dieser. Übertriebene Bewirtschaftung von Feldern, Nutzbarmachung von Wüsten und zu sorgloser Umgang mit dem Element Wasser haben das lebensnotwendige Nass knapp werden lassen.

    Neben dem Wasser haben die Kalifornier vor allem auch ein Problem mit kriminellen Politikern und Behörden, aber das wird später die ganze Welt haben. Kalifornien ist nur die Blaupause!

    Für die meisten Menschen, vor allem die Schäfchen der Klimasekte, ist es unvorstellbar, dass Wetter (Klima) schon seit Jahrzehnten manipuliert wird, aber genau so ist es. Die USA wollen das Wetter bis zum Jahre 2025 sogar buchstäblich „besitzen“, natürlich tun sie das schon lange. Mit Geo-Engineering, so heißt der Technologie-Zauberkoffer, ist so gut wie alles möglich, man könnte die Erde teilen, wenn man wollte, das ist leider kein Scherz.

    Die 500 Jahre-Dürre würde absichtlich herbeigeführt, weil damit Ziele erreicht werden sollen. Eines der Ziele, die Neue Welt-Ordung (NWO) wird auch der Pope nächsten Monat verkünden, und die Bibel der NWO heißt „Agenda 21“.

    1. Die Klimalüge in knapp 1 Minute
    2. 500 Jahres-Dürre: Es gibt keine Was­ser­knapp­heit in Ka­li­for­nien!
    3. 25.9.2015: Der Scheinheilige Stuhl verkündet die Ankunft des Un­heiligen NWO-Geistes
    4. Agenda 21: Wohlstand/Vermögen heimlich umverteilen
    5. Geo-Engineering/Haarp: Technologie für die ul­ti­ma­ti­ve Kriegs­füh­rung (Erdbeben, Wetter/Klima, elek­tro­mag­ne­ti­sche Wel­len…)

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