Flüchtlinge: Sie kommen um zu bleiben

Die Völkerwanderung nach Europa stellt den Kontinent vor eine enorme Herausforderung. Denn die Zuwanderer werden größtenteils nicht nur vorübergehend bleiben, sondern wie schon viele andere Menschen zuvor ihren Lebensmittelpunkt hierher verlegen.

Von Marco Maier

Die Menschheitsgeschichte kennt unzählige größere Wanderbewegungen, verursacht durch diverse Ereignisse. Egal ob es sich nun um klimatische Veränderungen handelte, den Bevölkerungsdruck oder Kriege – wenn sich größere Völkermassen auf den Weg machen, lassen sie sich auch früher oder später irgendwo nieder.

Den Anfang machten wohl jene Menschen, die vor mehreren zehntausend Jahren Afrika verließen und über die Levante und die arabische Halbinsel Asien, Europa und den amerikanischen Doppelkontinent besiedelten. Auch die jüngste Eiszeit sorgte dafür, dass Sippen und Stämme in wärmere Gefielde zogen – und hernach wieder zurück in den Norden, als das Klima es zuließ. Später, zu Zeiten der Römer, drängten die Germanen nach Süden – und als die Hunnen nach Europa einfielen, auch nach Westen bis nach Spanien und Nordafrika.

Doch auch im 20. Jahrhundert erlebten wir unzählige Völkerwanderungen. Teils infolge von Kriegen, teils als Auswirkung der verstärkten Nachfrage nach Arbeitskräften. Die Folge: Der Anteil von Menschen mit Wurzeln im Ausland wächst insbesondere in den wirtschaftlich stärkeren Staaten deutlich an.

Zu glauben, dass die hunderttausenden Flüchtlinge aus Syrien und Afrika, aber auch aus Südosteuropa größtenteils wieder in ihre Heimatländer zurückkehren werden, ist angesichts der historischen Tatsachen reichlich naiv. Nachdem man einmal Fuß gefasst und sich ein neues Leben aufgebaut hat, fällt die Rückkehr in die alte Heimat oftmals schwer. Vor allem dann, wenn die wirtschaftliche Situation dort nach wie vor deutlich schlechter ist als in der neuen Heimat.

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Selbst wenn zum Beispiel der Krieg in Syrien schon in nur drei, vier Jahren vorbei ist – welche Möglichkeiten haben die Menschen dort? Viele, vor allem jene die in die Nachbarländer flüchteten, werden zurückkehren. Doch jene in Mittel- und Nordeuropa werden überwiegend bleiben. Zu groß sind die Möglichkeiten, die sich hier bieten. Vor allem in beruflicher und finanzieller Hinsicht.

Nach all den Jahrzehnten an Erfahrung, insbesondere mit den "Gastarbeitern", die heute überwiegend schon Teil der Gesellschaft wurden, sollte die Entwicklung klar sein: All diese Menschen, die vor den Zuständen zu Hause geflüchtet sind, werden wohl zum größeren Teil bleiben. Die Frage ist nur, wie man damit umgehen wird.

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11 Kommentare

  1. Es handelt sich bei den sogenannten Flüchtlingen zum überwiegenden Teil um bildungsferne Männer. Eine Völkerwanderung sieht imho anders aus.

    MfG

  2. Wenn wir nicht die bestechlichsten Politverräter ,Vasallen der USA und nicht das großzügigste Sozialsystem der Welt hätten würden auch nur wenige kommen und bleiben.
    Ob Asylant oder nicht ,ob Bürgerkriegsflüchtling oder nicht ,alles sind “Neubürger”in der Bunten
    Besatzungszone Germany(Germany deshalb weil die BRD 1990 bei der UNO gelöscht und durch Germany ersetzt wurde)Geplant sind bis 2035 weitere 15 Millionen “Neubürger”. Man muss kein Mathematiker sein
    um zu sehen das das nicht finanzierbar ist.
    Ist nur die Frage wie die “Neubürger”wenn die Deutschen und Österreicher in der Minderheit sind umgehen werden.

    1. Richtig erkannt !

      BRD nur deswegen, weil BRD als Firmenname bei UPIK etc. eingetragen ist. Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 03.10.1990 gelöscht. Und weil das Unternehmen "BRD" namensgleich mit der erloschenen NGO Bundesrepublik Deutschland ist, ist es nicht einmal eine Lüge, wenn auf den PERSONEN !!!!!- Dokumenten BRD Geschwurbel steht. Als Anti-Sahnehäufchen dann noch EU…

  3. Für mich stellt sich nicht die Frage, wie “man damit umgehen wird”, sondern wie DIE damit umgehen, die ungefragt und ungebeten kommen, sich hier überwiegend schmarotzend, unverschämte Forderungen stellend, frech und ungebildet, integrationsunwillig und vollkommen überflüssig fest setzen!
    Für mich stellt sich auch die Frage, wieso die Politiker das alles abnicken und permanent weiter Wirtschaftsflüchtlinge herein winken, wohl wissend, dass die breite Masse der Deutschen das nicht will, aber bezahlen soll.
    Für mich stellt sich zudem die Frage, wie es sein kann, dass dieses Volk die permanente politische Vergewaltigung in den vielen Bereichen einfach so hinnimmt, von den Bankenrettungsorgien in der €U angefangen bis hin zu der Überflutung mit Menschenmassen, die schon in ihrer eigenen Heimat zu unfähig sind klar zu kommen, aber nicht dumm genug sind, ihre wehrlosen Frauen und Kinder dort zu lassen, während sie sich an unseren Sozialtöpfen satt fressen!

  4. Also, außer Frage steht, dass wirklich Hilfsbedürftigen geholfen werden muss. Hier sollte man jedoch nach dem Verursacherprinzip gehen, d.h., die USA, die viele Staaten ins Elend gestürzt haben, für diese Flüchtlinge auch aufkommen soll bzw. muss. Wieso soll Europa für das bluten, was diese Räuberbande angerichtet hat? Von dieser wandelnden Knopfleiste hat Europa nichts zu erwarten. Früher saßen Verbrecher im Gefängnis, heute regieren sie die Welt.

  5. ” aber nicht dumm genug sind, ihre wehrlosen Frauen und Kinder dort zu lassen, während sie sich an unseren Sozialtöpfen satt fressen!”

    Ich wundere mich immer wieder, dass die ganze grosze Tragweite nicht erkannt wird. Die jungen Maenner sind Siedler auf dem Track, wir sind die Indianer und am Anfang ist noch Frieden. Sie bauen gerade die Zelte auf, genauer, wir machen das fuer sie. Nach Hause telefonieren sie derzeit, dass alles gut laeuft, die Investitionen ihrer Sippe gut angelegt sind, Ziel erstmal erreicht, die Deutschen bauen noch am Nest fuer den Clan.

    Demnaechst, wenn die Campingphase vorbei ist, werden sie ihre “wehrlosen Frauen und Kinder” hier haben wollen. Wenn das dann nicht mehr die “Willkommenskultur” fuer sie erledigt, dann gibt es Stress mit den Eingeborenen, sie werden ihre “wehrlosen Frauen und Kinder” beschuetzen, wie alle Siedler.

    Die sogenannte “Integration” ist eine Luege, es wird immer eine “Mischung” draus – wenn es gut laeuft. Soll heiszen, auch wir werden uns “integrationswillig” anpassen, nicht nur die an uns. Und das wird dann nicht mehr mein Deutschland sein. Die Kosten sind nur ein Teilproblem. Krieg und Frieden ein anderes (siehe USA – werden wir Deutschen das wirklich besser machen? Ebony und weisz in perfect harmony … ? Oder Favelas Rio de Janeiro … oder oder oder …). Wir kriegen das hin, am Deutschen Wesen wird die Welt genesen, und mein Journalist sagt – wir haben ja auch die Schlesier integriert damals, oder? 😉

  6. So ist halt der Lauf der Welt:Früher haben wir die Kunta Kintes    und andere Lazarusgestalten als Kolonialherren  besucht und nach unseren "christlichen "Weltbild (ver)erzogen….

    heute kommen sie zu uns,obwohl wir eigentlich nur ihre Rohstoffe wollen.Die sind uns halt nicht dankbar für die vielen "humanitären Militärinterventionen die wir zu ihrer Beglückung auch noch betreiben.

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