Nach dem jüngsten Anschlag in der Türkei erfolgt in Ankara eine Kursänderung gegenüber dem "Islamischen Staat". Nicht nur, dass die türkische Luftwaffe nun selbst Ziele in Syrien bombardiert – auch die USA dürfen von der Incirlik Air Base aus nun Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien und im Nordirak fliegen.

Von Marco Maier

Lange Zeit war das türkische Verhältnis zum "Islamischen Staat" eher gespalten. Für die islamisch-konservative Regierung war ein IS-Kalifat in der Nachbarschaft im Gegensatz zu einem syrischen Kurdenstaat wohl das kleinere Übel. Doch IS-Aktivitäten auf dem eigenen Territorium wurden nicht toleriert, wie hunderte Verhaftungen während der letzten Monate zeigen.

Nach dem jüngsten Anschlag in der türkischen Stadt Suruc jedoch, dürfte die Stimmung der türkischen Regierung jedoch endgültig gekippt sein. Denn während man sich bisher nicht dazu durchringen konnte, dem NATO-Partner USA den strategisch wichtigen Luftwaffenstützpunkt Incirlik für Einsätze auf syrischem Territorium freizugeben, hat sich dies nun offenbar geändert.

US-Präsident Barack Obama hat sich laut "New York Times" mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan darauf geeinigt, von Incirlik aus Angriffe auf den "Islamischen Staat" fliegen zu dürfen. Damit könnte die US-Luftwaffe deutlich schneller bei den IS-Stellungen im Nordirak und in Syrien sein als bisher. Denn bislang waren die Amerikaner auf die Stützpunkte in den arabischen Golfstaaten angewiesen.

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14 thoughts on “Türkei: Kursänderung in Sachen „Islamischer Staat“”

  1. naja der anschlag kommt gerade günstig… aber bitte ich weiss ja nicht obs da anzeichen für ein false flag gibt.
    jedefalls aber sehe sogar ich, dass es sich hier nicht um eine f15 handelt sondern eine f22 handelt die imf oto dargestellt ist.

    mfg

  2. Incirlik ist für die Amis… scha scha scheiß egal – die können über Jordanien genauso schnell Bomben abwerfen, da Spielen die 2 Millisekunden über Incirlik… ka ka keine rolle. Die wollen was anderes von der Türkei ! ! !

    Mich würde es lieber interessieren wann sie diese PKK/PYD Schlampen auslöschen, die Alqaida haben die Amis auch benutzt und dann, eine nach dem anderen weggeputzt (es gibt kein Alqaida mehr ! ! !).

    Die PKK/PYD Schlampen ficken mit den Amis rum… ja, ja das tun sie wirklich, diese Hirnverbraten Terroristen (ca. 4000 US-Söldner kämpfen auf der Seite der Geistesgestörten PKK-PYD Marxisten/Leninisten/Stalinisten „Supergau Atheisten“). Verkehrte Welt: diese „Supergau Atheisten“ müssten eigentlich mit dem Chinesen oder Putin rum ficken – aber nein, die ficken mit den Amis rum „?“
    (mehr mit den Chinesen als mit Putin, Russland ist ein Christlich/Orthodoxes Land… )

    PS: Diese Schlampen von der PKK und IS… drohen der Türkei gleichzeitig. Wieso tun dasdiese Schlampen… weil sie beide, mit den gleichen rum ficken! ! !

  3. kleiner umweg, um nun doch in syrien bombardieren zu können, nun als ´kampf gegen is´maskiert.
    diese us-pokertricks sind durchschaut

  4. Ich interpretiere es so, wie es die letzten 2 Jahre nie falsch war:

    Die CIA schickt einen Bombenleger los.

    Damit wurden vor allem sozialpolitisch alle Voraussetzungen geschaffen, dass die NATO die Infrastruktur Assads zerbomben kann.

    Niemand, der hier liest – nicht einer – wird noch ernsthaft daran glauben wollen, dass USA oder Türkei des ISIS bomardiert. ISIs ist das Kind der USA, was von Türkei gefütter wird.

    1. Und wie interpretierst Du die Schulen PKK Terroristen, die mit der IS gleichzeitig den Türken bedrohen… fütter der Türke die IS und die Schwulen PKK-Terroristen?

      Die Schwulen IS Terroristen kämpfen gegen die FSA-Truppen und nehmen Ihnen das Land weg und dann… dann geben sie das Land, das sie den FSA-Truppen wegnehmen, den Schwulen PKK/PYD Terroristen. Versteht ihr…. die IS nimmt es den FSA-Truppen weg und gibt es den Schwulen Voll-Supergau-Atheisten "PKK/PYD Terroristen".

      Soll mal ein schlauer Mensch gesagt haben "ihr müsst auf den gucken, der einen Vorteil aus der ganzen Sache zieht" – und wer zieht aus der Sache einen Vorteil… rischtisch, die Schwulen Voll-Supergau-Atheisten "PKK/PYD Terroristen"!!

      – Fliegt eine Bombe kurz vor den Wahlen in Diyarbakir hoch und die Ak-P wird beschuldigt. Aber den Vorteil zieht die HDP (die Pädophilen-Partei der PKK) und Katapultiert von 8% auf 13% !
      (die Bombe haben die Schwulen PKK-Terroristen selber gelegt – das so was funktioniert, haben die Schwulen Think-Tanksdrüben drüben im Übersee herausgefunden ! ! ! )

      Euer Schuld, wenn euch irgend welche Idioten " Marxisten, Sozialisten, Stalinisten (Türken, Syrer, PKK/PYD Terroristen) eine scheiß Dreck von da unten erzählen und ihr es den Idioten abkauft. Müsst die Leute, die euch einen scheiß Dreck von da unten unten erzählen mal Fragen… "was für ein schräges Gedankengut die tragen" (das sind Voll kaputte Menschen, sind das…) ! ! !

      1. ‚cui bono‘ hat der schlaue Mann gesagt.

        Noch schlauer ist der Mann, der sich nicht vor den Karren von Religion und Politik spannen lässt, nicht die Meinung der Geldhaber herausschreit und nicht die Gegner der Geldhaber beleidigt. Sondern seine eigenen.

        ***

        Der Mensch fängt zu lügen und zu morden an, sobald er merkt, wie reich er damit werden kann.
        Zitat aus dem Buch der Schöpfung: Jeder Primat ist ein Halbidiot

      2. So etwas meinte ich:
        http://de.sputniknews.com/militar/20150725/303461097.html

        War ja nur eine Frage der Zeit – von wenigen Tagen – bis die Wahrheit hinter „die Schwulen PKK-Terroristen“ der arroganten, ach so stolzen Turban und Pluderhose tragenden, bärtigen LÜGE sich selbst entlarvt 🙁 Wer nichts zu sagen hat, außer die eigenen inflationären Defizite an anderen Menschen zu kritisieren, einfach mal die Schnauze halten!

      3. Nein, keine Kursänderung in Sachen „Feuer Frei“
        …nur die Erlaubnis erhalten, türkisches Gedankengut freizulassen

        Ich teile mal meine Meinung mit. Das darf ich ja gerade noch. Ich halte die Türken, obwohl sie – wie kein anderes Land sonst – seit über 50 Jahren in unserer Kultur integriert sind, für das erbärmlichste, fast immer lügende Volk, was im ganzen Islam zu finden ist.

        http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/25/tuerkei-bombardiert-pkk-stellungen-im-irak/

        Da möchte man die anderen islamischen Völker, die in unserer Kultur noch keine 50 Jahre leben – sondern gerade erst kommen – doch gar nicht kennen lernen. Die Heerscharen an „Refugies“ werden auch nach 50 Jahren in Deutschland noch das sein, was sie heute sind: Vorteilsuchende, rücksichtslose Egozentriker, die jede andere Meinung mit der glühenden Zigarette auszudrücken versuchen

      4. Ach Gottchen noch mal im voraus:
        Natürlich hat „Das Schwule K. Rola“ auch Beweise:

        Die türkische Armee führt in Kurdistan einen ungerechten, rechtswidrigen und ungeregelten Krieg

        Kriegsverbrechen sind ein Problem der Moderne. Die Menschheit bemüht sich in der jüngsten Geschichte um die Verhinderung von Kriegsverbrechen und die Verstößen gegen das Völkerrecht bei Kampfhandlungen. Aus dem II. Haager Abkommen von 1899 durch verschiedene internationale Konventionen entstand das Völkerrecht, in dem Kampfhandlungen zwischen den Krieg führenden Parteien geregelt sind.

        Das durch die verschiedenen internationalen Konventionen entstandene Völkerrecht ist auch vom türkischen Staat anerkannt und die Türkei hat diese Konventionen ebenfalls ratifiziert. Leider verzögert die Regierung der Türkei immer noch die Anwendung dieser Konventionen im Rahmen der Kämpfe zwischen kurdischen Rebellen und der türkischen Armee. Der türkische Staat verletzte diese Konventionen schon 1974 bei der Besetzung des Nordteils der Republik Zypern. Dieser Gewaltakt der Türkei 1974 hatte die Flucht von ca. 200.000 griechischen Zyprioten zur Folge. Zu beklagen waren dabei die Ermordung von 6.000 Personen, sowie die Verschleppung von 1.600 Personen, deren Schicksal bis heute unbekannt ist.

        Seit 26 Jahren begehen türkische Militäreinheiten im Krieg gegen den kurdischen Guerilla Gräueltaten: Gefangene werden auf entsetzliche Weise misshandelt, gefoltert, Frauen vergewaltigt. Die Statistiken der international renommierten IHD-Menschenrechtsvereine machen dies immer wieder deutlich. Selbst nach offiziellen Angaben heißt es: „es wurden über 3.000 Dörfer verbrannt und zerstört“ und Felder, Ernten, Wälder und Vieh verbrannt und bombardiert. Millionen von Kurden wurden zur Flucht in die türkischen Metropolen und nach Europa gezwungen.

        Die türkische Armee begann nun wieder, die Leichen von gefallenem Guerilla zu verstümmeln, zu zerstückeln und zu missbrauchen. Die Leichen von mehr als 20 gefallenen Guerillas wurden während letzten 2 Monaten verstümmelt, zerstückelt und missbraucht. Gegen diese Gräueltaten stehen in vielen kurdischen Städten die Menschen zum Protest auf. Nach Genfer Abkommen müssen Kriegsgefangene unter allen Umständen menschlich behandelt werden. Auch nach dem Tod eines gegnerischen Soldaten ist sein Leichnam mit der gebotenen Ehrerbietung zu behandeln. „Soweit möglich ist der Leichnam entsprechend den Riten der Religion des Verstorbenen und mit dem möglichen Respekt zu bestatten. Spätestens nach Beendigung der Kämpfe tauschen die Kriegsparteien die Listen der gegnerischen Gefallenen aus und benennen den Verbleib der sterblichen Überreste/Asche oder ermöglichen eine Lokalisierung der Grabstätte.“(Art. 17 GA I; Art. 20 GA II; Art. 120 GA II)

        Die türkische Armee setzt Waldgebiete in der kurdischen Region in Brand und verhindert das Löschen, um Guerillas die Deckung zu nehmen können. Auch neue Dorfzerstörungen in der Region Batman sind bekannt geworden. Die Cudi-Berge in Şırnak brennen: Seit Anfang Juli stehen große Flächen in den Cudi-Bergen in Flammen und die Waldbrände weiten sich aus. Zivilisten versuchen bisher erfolglos die Feuer zu löschen. Die Brände wurden von der im Dorf Ikizce stationierten Bolu-Komando-Brigade gelegt. Mittlerweile sind große Landflächen verkohlt. Die Genfer Konvention verbietet den Kriegsparteien, während des Krieges die Natur zu beschädigen.

        Das türkische Militär begeht seit Jahren in seinem Kampf gegen das kurdische Volk Kriegsverbrechen und verstößt somit gegen das Völkerrecht. Die beiden oben angeführten Praktiken sind Beispiele dafür, wie die Brutalität des türkischen Militärs in letzter Zeit enorm zugenommen hat. Die Türkei respektiert keine internationale Konventionen und führt die ganze Region in eine Katastrophe. Wir schicken Ihnen anbei ein Hintergrunddossier. Das Dossier enthält allgemeine Informationen und die Bilder über diese jüngsten Ereignisse.

        Juli 2010, aus einer Depesche

      5. Kurdish Info 07.07.2010

        […]

        Seit nun schon mehr einem Monat ist der einseitige Waffenstillstand der kurdischen Guerilla beendet worden. Er war nicht mehr sinnvoll erschienen, nachdem der türkische Staat tausende politische Aktivist_innen inhaftieren ließ, unter ihnen auch viele Kinder und Jugendliche. Massive Bodenluftoperationen von Seiten der türkischen Armee mit Vernichtungsabsicht gegen die Guerilla zunahmen, Dörfer geräumt und verbrannt sowie die Zahl der Folterfälle und extralegalen Hinrichtungen stetig anstieg.

        In diesem Monat hat die Guerilla viele Offensiven durchführen können und eine starke Aktionsfähigkeit bewiesen, die nach eigenen Angaben auch den Generalstabsvorsitzenden der türkischen Armee Basbug den Schlaf rauben. Mehr als hundert türkische Soldaten und 25 Guerillas fielen im letzten Monat. Doch das Militär greift in der Auseinandersetzung immer mehr zu Taktiken des schmutzigen Krieges und rächt sich für Guerillaangriffe an der kurdischen Bevölkerung, den Gefangenen und den Toten auf grausame Weise. So ist immer öfter zu beobachten, dass Soldaten nach Guerillaangriffen Passant_innen, Häuser, Autos, Busse und andere zivile Einrichtungen beschießen. Weiterhin bombardieren türkische Flugzeuge und Hubschrauber, die der Guerilla nicht habhaft werden können, Weiden, Nutztierherden und Dörfer in Nord- wie auch in Südkurdistan. Durch die Strategie des türkischen Militärs sind im letzen Monat etliche Zivilist_innen unter ihnen auch Kinder getötet worden.

        VERSTÜMMELUNGEN VON GUERILLALEICHEN EXTRALEGALE HINRICHTUNGEN VON GEFANGENEM GUERILLA

        An der Leiche des in Gümüshane vor zwei Wochen angeblich gefallenen Guerillas Özgür Daghan (Sipan Amed) wurden schwere Verstümmelungen festgestellt. Als die Familie nach größeren Schwierigkeiten die Leiche ihres Sohnes im Krankenhaus von Trabzon abholen wollte, erlitten sie bei seinem Anblick einen Schock. Denn der Kopf des Leichnams, den sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft abholen sollten, war bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Da an seinem Körper sonst keine Verletzungen festzustellen waren, drängt sich der Verdacht auf, dass er lebend gefangen genommen worden war und dann umgebracht wurde. Die Familie, die gezwungen wurde die Leiche abzuholen, sah nicht nur den Körper ihres Sohnes, sondern die Leichen zweier weiterer Guerillas. Auch diese Körper trugen die gleichen Spuren von Zerstückelung. Die Mutter des Guerillas Özgür Daghan (Sipan Amed), Gülistan Daghan begann am 05.07. mit einem Todesfasten. Sie konnte den Schock nicht überwinden, den verstümmelten Leichnam ihres Sohnes gesehen zu haben und konnte seitdem nichts mehr essen. Nun hat sie offiziell ein Todesfasten begonnen.

        In den letzten Wochen immer wieder Praxis: Erst am 23. Juni waren die gleichen Verstümmelungen an der Leiche des ebenfalls in der Region gefallenen Guerillas Hamit Ulas (Sendoz Amed), und dem in der in Diyarbakir Silvan gefallenen Guerilla Bayram Dün festgestellt worden. Beiden wurden ebenfalls die Köpfe zertrümmert. Der Verdacht, dass Hamit Ulas lebend gefangen genommen worden ist und dann hingerichtet wurde, hat sich erhärtet. Er war verletzt bei seinem Bruder festgenommen und dann von Soldaten hingerichtet worden. Sein Bruder ist mittlerweile inhaftiert.

        Neuer Fall von Verstümmelungen in Siirt: Auch letzte Woche in Siirt wurden die Körper von 10 gefallenen Guerillas verstümmelt und insbesondere die Leichname der drei Frauen auch sexuell von Soldaten angegriffen.

        Diese Form der psychologischen Kriegsführung gegen die kurdische Bevölkerung durch Schändung der Leichen gefallener Guerilla hat eine lange Tradition beim türkischen Militär. 1995 gingen Bilder um die Welt, als türkische Soldaten mit den abgeschnittenen Köpfen von Guerillas posierten.

        […]

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