Bild: The Intercept

Weitere Details über den neuen NSA-Skandal kommen zum Vorschein: Der britische Geheimdienst hat für die USA Gespräche im Hinblick auf den Griechenland-Rettungsplan abgefangen. Oskar Lafontaine spricht von Wirtschaftsspionage.

Von Christian Saarländer

Am Freitag wurde eine neue Pressemitteilung von WikiLeaks auf den Server hochgeladen. Es handelt sich um die Gespräche zwischen Merkel und ihrem Assistenten. Der britische Geheimdienst hat den Griechenland-Rettungsplan ausgehorcht – und diese Wirtschaftsspionage reicht bin in die Clinton-Ära zurück.

Als Beweis fungieren sogenannte Mitschnitte die zeigen sollen, wie die NSA hierbei vorgegangen ist. Diese sind auf dem WikiLeaks-Server abrufbar und stehen als PDF-Datei zur Verfügung. Es wurde die Kommunikation zwischen Merkel und Hollande (und Sarkozy?) abgefangen und Verhandlungspositionen den Amerikanern überreicht.

Die Frage stellt sich hierbei, inwieweit die USA diese Informationen benutzt haben, um damit auf dem internationalen Finanzmarkt gegebenenfalls Vorteile zu erlangen. Diese Informationen kommen recht pünktlich zum Referendum am 5 Juli 2015.  Vor allem ist die Tatsache auch interessant, dass die Amerikaner wussten, dass auch eine Rettung Griechenlands gegebenenfalls mit den BRICS-Staaten in Erwägung gezogen wurde.

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Amerikas schmutziges Spiel

Der ehemalige Finanzminister Oskar Lafontaine spricht das Wort Wirtschaftsspionage klar und deutlich aus: „Es geht um Wirtschaftsspionage. Das wird zwar öffentlich bestritten, aber es wird ja auch viel gelogen. Wirtschaftsspionage bringt natürlich Vorteile für die eigene Volkswirtschaft“, sagte der Linke-Politiker der „Saarbrücker Zeitung“.

In Frankreich sprechen die Medien das Wort Wirtschaftsspionage deutlicher an.Die Zeitung „Liberation“ sowie das Nachrichtenportal „Mediapart“ haben Details hierzu veröffentlicht. Ein Artikel in franzöischer Sprache der das „Schmutzige Spiel der Amerikaner“ aufzeigt, dokumentiert wie Großkonzerne und Spitzen des Wirtschaftsministeriums ausspioniert wurden. Contra berichtete unter anderem über die FrenchLeaks und den Terror in Frankreich in der selben Woche.

Diese Dokumente werden auch Thema im NSA-Untersuchungsauschuss sein, welcher die massive Überwachung der Amerikaner auklären soll. Über diesen wurden auch zahlreiche Dokumente auf WikiLeaks, Contra berichtete über die erste und zweite Veröffentlichung, veröffentlicht. Vor allem die Tatsache, dass Snowden bereits vor beginn des Ausschusses als Unglaubwürdig für die CDU-Spitze galt, zeigt schon, dass man hier einiges unter den Tisch kehren möchte.

Zudem wurden auch Dokumente geleakt, nach denen die USA auch in Brasilien rumgeschnüffelt haben. Hierüber wird noch berichtet. Wie man sich schon denken kann, war auch dort die Wirtschaft Brasiliens im Fadenkreuz der Schnüffler.

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3 KOMMENTARE

  1. Die USA als Besatzungsmacht Nr 1 nehmen sich das Recht über die Feindnation Deutschland zu verfügen.
    Das BRD Besatzerkonstrukt mit der Gefängnissordnung Grundgesetz wird auch 70 Jahre nach Kriegsende
    von den USA kontrolliert und daran soll sich auch nichts ändern.
    Datenschutz gibts in der BRD nicht.Die USA nehmen sich was sie brauchen.Wer soll sie auch hindern.
    Solange dieser Zustand anhält brauchen wir uns nicht zu Wundern das wir Stück für Stück von unserem Land verlieren. Das was die Griechen zu verhindern suchen ist in Deutschland schon weit fortgeschritten.
    Die Privatisierung des Tafelsilbers. Viel gehört uns nicht mehr.
    Zeit dies zu beenden.

  2. Die Amerikaner wollen schliesslich wissen, was auf ihrer deutschen Sklavenfarm so läuft, immerhin gehört ihnen Deutschland. Da es sich bei der "deutschen Regierung" bloss um Angestellte des Verwaltungsapparats der Alliierten Besatzungsmacht handelt, ist es schon verständlich, dass die Arbeitgeber wissen wollen, ob ihre als "deutsche Politiker" getarnten Angestellten ihre Befehle auch brav umsetzen. Wer nicht brav ist, der wird gehaidert oder dessen Fallschirm geht nicht auf, oder man inszeniert einen Skandal, der dann medial aufgebauscht wird und der Zielperson imagemässig das Genick bricht oder sie in den Selbstmord treibt. Mit der ganzen abgehörten Information ist so gut wie jeder Politiker erpressbar geworden, schliesslich hat so gut wie jeder Dreck am Stecken. Es drängt sich auch der Verdacht auf, dass man ganz bewusst nur Politiker an die Macht lässt, die Dreck am Stecken haben, gerade weil solche Politiker dann erpressbar sind. Falls nicht, verwickelt man sie eben in einen Skanndal mit irgendwelchen schmutzigen Tricks, siehe Strauss Kahn. Nicht umsonst hat man die totale Kontrolle über die Medienkonzerne, siehe Project Mockingbird. Die NSA hat ganze Bücher darüber mit schmutzigen Tricks wie man Kontrahenten ausschaltet.

  3. JA SO IST ES LEIDER WIR SIND UND BLEIBEN EIN BESETZTES LAND OHNE SELBSTBESTIMMUNG ; SOUERÄNITSLOS; VERWALTETE BANANENREPUBLIK DER BRVD GMBH . DAS GANZE REDEN UND SCHREIBEN BRINGT UNS NICHT WEITER WIR MÜSSEN ENDLICH EINEN STURM AUF DIE BESATZERHOCBURG NACH BÖRLIN ORGANISIEREN UND DIESE LANDESHOCHVERRÄTER UND DEUTSCHENHASSER BESEITIGEN AM BESTEN LATTERRRRNIIEERRRRREN 1111111111111

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