Wir erhalten immer wieder Leserzuschriften mit interessanten Fragen, die wir selbstverständlich gerne beantworten. In diesem Falle auch öffentlich, weil dieses Thema auch immer wieder angesprochen wird und viele Menschen beschäftigt. Dieses Mal geht es um die "Ausweise der BRD" und um die "Souveränität Deutschlands".

Michael K. schrieb uns folgende Zeilen:

Hallo,

als Leser des Contra Magazins möchte ich Ihnen folgende Frage stellen:

Warum berichten Sie nicht über die Ausweise der BRD in denen dem Antragsteller die Bezeichnung Name für seinen Familiennamen untergeschoben wird?

Name bezeichnet eine Firma bzw juristische Person, die natürliche Person hat einen Familiennamen.

Über diese Täuschung wird seitens der ausstellenden Behörden nicht informiert! Nachfragen werden mit Schweigen beantwortet.

Mit diesen Ausweisen ist man dann Angehöriger einer Firma und jede Forderung seitens der BRD ist an die Firma gerichtet die den Familiennamen als Firmennamen trägt.

Es erübrigt sich zu erwähnen, dass deutsch als Staatsangehörigkeit auf keinen existierenden souveränen Staat nach internationalem Völkerrecht verweist

Ist es nicht jetzt an der Zeit die Menschen über ihre freiwillige Entrechtung zu informieren, oder sind Ihnen die Hände gebunden?

M. f. G.

Michael

Natürlich möchten wir versuchen, darauf eine Antwort zu geben. Ob sie wirklich zufriedenstellend sein wird, ist natürlich eine andere Sache. Als Nicht-Juristen können wir natürlich keine verbindliche Auskunft zu diesem Thema geben, sondern lediglich auf jene Punkte hinweisen, die sich aus den bekannten Gegebenheiten ableiten lassen.

Hallo,

nun, ich persönlich habe mich nie wirklich mit diesem Themenkomplex auseinandergesetzt, weil es schlussendlich völlig egal ist, ob die Bundesrepublik nun gemäß irgendwelchen völkerrechtlichen Regeln ein legaler Staat ist oder nicht. Das was im Endeffekt auf der internationalen politischen Bühne zählt, ist die Anerkennung durch die anderen Staaten (Regierungen). Es ist hier der Unterschied von "de facto" und "de jure", der zählt. Deshalb einleitend erst einmal das Thema der Souveränität Deutschlands, welches die Grundlage für die Frage bezüglich der BRD-Ausweise darstellt.

Als Beispiel: Die Republik China (Taiwan) wäre theoretisch – de jure – die legale politische Vertretung des chinesischen Volkes, doch die Volksrepublik China, die sich an die Macht putschte, hat es angesichts der politischen und wirtschaftlichen Macht geschafft, sich – de facto – internationale Legitimation (inkl. Vertretung bei den Vereinten Nationen) zu verschaffen.

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Ein weiteres Beispiel: Völkerrechtlich stehen das Recht auf Selbstbestimmung wie auch das Recht auf die Unversehrtheit der Grenzen faktisch auf einer selben Stufe. Im Falle des Kosovos haben viele Staaten entschieden, diesem Teil Serbiens die Unabhängigkeit zu gewähren und die Region als eigenen Staat anzuerkennen (Recht auf Selbstbestimmung). Im Falle der Krim hingegen wurde das Recht auf die staatliche Unversehrtheit der Ukraine höher bewertet als das Recht der Krim-Bevölkerung auf Selbstbestimmung (gilt auch für den Donbass). Dass auch in der Ukraine die Regierung (wegen des verfassungswidrigen Putsches) de jure eigentlich gar keine politische Vertretungsbefugnis hat, spielt de facto keine Rolle, weil das Regime vom Westen akzeptiert wird.  Auch hier gilt das Motto: die politischen Machtverhältnisse entscheiden.

Das heißt im Endeffekt: Man kann noch so sehr an der Legitimität der Bundesrepublik zweifeln und Unmengen Paragraphen zitieren – im Endeffekt ist es so, dass die Bundesregierung samt politischem Verwaltungsapparat de facto auch die politische Vertretung des deutschen Volkes. Ob das de jure seine Richtigkeit hat (was ja von vielen Staatsrechtlern angezweifelt, von vielen Staatsrechtlern jedoch auch anerkannt wird), ist schlussendlich völlig irrelevant. Denn diese Bundesregierung wird von faktisch allen Staaten dieser Erde anerkannt.

Insofern ist diese Haarspalterei um irgendwelche Gesetze und Rechtsverletzungen (Völkerrecht) im Zuge der alliierten Besatzung und der nachfolgenden Installation eines "genehmen" politischen Systems vergebene Mühe. Wir hatten uns zwar schon in einigen Artikeln mit dem Thema selbst beschäftigt (siehe beispielsweise hier oder hier), doch der Versuch einer juristischen Anfechtung ist im Endeffekt vergebene Liebesmühe. Etwas zu ändern funktioniert nur durch die Verschiebung realpolitischer Machtverhältnisse.

Muster_des_PersonalausweisesWas den Begriff "Name" für den Familiennamen in deutschen Ausweisdokumenten (siehe Beispiel links) betrifft, so dürfte das keine Rolle spielen. Selbst die US-amerikanischen Dokumente (siehe hier) gehen mit den Begriffen "name", "surname", "last name" und "family name" recht freizügig um. Auch in Österreich und der Schweiz wird für den Familiennamen lediglich der Begriff "Name" verwendet. Der Begriff selbst bezieht sich demnach nicht ausschließlich auf juristische Personen. Sonst müssten ja die Franzosen (bei denen steht auch nur "nom" und nicht "nom de famille") ebenfalls allesamt "juristische Personen" sein, während die Italiener mit ihrem "cognome" (statt nur "nome" oder "nome di famiglia" keine wären.

Ansonsten gilt: Personal kommt von Person, Mensch. Mitarbeiter einer Firma haben einen "Mitarbeiterausweis" oder einen "Dienstausweis". Der Begriff "Personalausweis" stammt wohl eher aus der Nachkriegszeit, als die Angloamerikaner einen "persönlichen Lichtbildausweis" (personal ist englisch für persönlich, im Deutschen haben wir ja auch das Wort "personell") für die Deutschen und Österreicher haben wollten (Reisepässe gabs wohl kaum) und das eben eindeutschen ließen. Daraus abzuleiten, die BRD wäre eine GmbH (nach welchem GmbH-Recht? Dem US-amerikanischen?), klingt schon etwas weit hergeholt. Weiters gilt im sogenannten "Amtsdeutsch" der Begriff "Name" einfach für den Familiennamen oder Zunamen. Woher Sie die Annahme haben, dass sich dieser Begriff lediglich auf juristische Personen und nicht auf natürliche Personen beziehen soll, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Viele Grüße,
Marco Maier

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39 thoughts on “Leseranfrage: Ausweise der BRD – Souveränität Deutschlands”

          1. Dann versuchen Sie es über den Suchbegriff "Bundesrepublik Deutschland" und folgende Liste kommt zustande.

             

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      1. Oh bitte nicht guckst schreiben. sondern kuckst Du.

        Bei gewissen Meinungen hier auf dieser Plattform, sollte nicht Kanakdeutsch geschrieben werden. Nach Deinem Namen zu urteilen, bist Du nicht ausgeländert. ( dieses Wort habe ich mit Absicht auf kanakdeutsch  geschrieben), Wir Deutsche müssen immer auf einer guten deutschen rechtschreibung und Ausssprache achten. Den schlechten deutschen Sprachstil erleben wir Deutsche jeden Tag. Das Land der Denker und Dichter ist erledigt. Der hohe Anteil der sogenannten Deutschen mit Rattenhintergrund nimmt in den Schulen explosiv zu. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist einfach nur zum Kotzen. 

  1. Ich befasse mich mit diesem Thema auch nicht mehr, was jedoch ganz andere Gründe hat, als sie der Author dieser ziemlich stark vereinfachten Abhandlung anführt. Meine Beweggründe sich mit dem Thema nicht mehr zu befassen liegen ausschliesslich darin, sich befreit von diesem Thema auf das eigene Leben konzentrieren zu wollen und nächtelange Studien über dieses Thema vollziehen zu wollen. Ich hatte bereits den Antrag für die Staatsangehörigkeit vor 1913 samt Unterlagen fertig und bin dann zu der Überzeugung gekommen, dass das eine Falle ist nicht der richtige Weg zurück zur Eigenständigkeit Deutschlands sein kann.

    Dass der Author jedoch gar nicht auf unsere Staatenlosigkeit eingeht, dass die BRD natürlich eine GmbH ist und bei D&B unter der Nummer 3416111478 nachprüfbar ist – wie übrigens alle Finanzämter, Polizeireviere etc. und so nette Sachen wie die Bedeutung der Geburtsurkunde oder die Großschreibung in Ausweisen (Capitis deminutio maxima) ignoriert kann entweder nur bedeuten, dass sich der Author nicht ausführlich mit dem Thema beschäftigt hat oder es eben gar nicht wollte.

    Wie gesagt, ich habe mir das notwendige Wissen angeignet, ohne jedoch den Weg des Gelben Scheins zu gehen – ich empfehle aber noch gerne die Seite Staatenlos.info oder tpuc.org (England), da wird dann auch entsprechend viel über das UCC gesprochen.

      1. Etwas zu schnell abgeschickt.

        Ja und zwar ist das New Jorker Staatenlossenabkommen von 1956.

        In Artikel 27 steht beschrieben .Jeder der keinen gültigen Reisepass hat bekommt einen Persoanlausweis. Personalausweise werden nur an Staatenlose ausgegeben.

        Mit  Aufhebung Artikel 23 GG im Juli 1990 ist die BRd juristisch erloschen.Die RD wurde zudem bei der UNO gelöscht und durch Germany ersetzt.Alte grüne Reisepasse hatte zusätzlich den Vermerk:

        Der Inhaber der Ausweises ist Deutscher. Den Vermerk gibt es seit 1990 nicht mehr.

        Bei Wilipedia ist zudem zu Lesen: Der Reisepass und der Personalausweis sind kein Nachweis für die deutsche Staatsangehörigkeit sondern äußert nur noch die Vermutung das man deutscher sein könnte.

        1. Artikel 27 findet keine Anwendung! Habe mir das Original BGBl. II gezogen:

          BGBlI vom 22.04.1976, Nr. 22, S. 473 Gesetz zu dem Übereinkommen vom 28.09.1954 über die Rechtstellung der Staatenlosen vom 12.04.1976

          Bitte zu dem Thema sauber recherchieren! Dies ändert nichts an der Tatsache, dass der Perso kein wirksamer Nachweis über den Besitz der "deuschen Staatsangehörigkeit" ist.

          Ich habe übrigens den Gelben Schein gemäß RuStAG 1913 inkl. EStA-Register-Auszug.

          Grüße

           

  2. Die Behörden halten sich noch nicht einmal an die eigenen Gesetze.
    Gem. PAuswG muß es in Ausweis „Familienname“ heißen, siehe Auszug

    § 5 Ausweismuster; gespeicherte Daten
    (1) Ausweise sind nach einheitlichen Mustern auszustellen.
    (2) Der Personalausweis enthält neben der Angabe der ausstellenden Behörde, dem Tag der Ausstellung, dem letzten Tag der Gültigkeitsdauer, der Zugangsnummer und den in Absatz 4 Satz 2 genannten Daten ausschließlich folgende sichtbar aufgebrachte Angaben über den Ausweisinhaber:

    1.
    Familienname und Geburtsname,
    2.
    Vornamen,
    3.
    Doktorgrad,
    4.
    Tag und Ort der Geburt,
    5.
    Lichtbild,
    6.
    Unterschrift,
    7.
    Größe,
    8.
    Farbe der Augen,
    9.
    Anschrift, bei Anschrift im Ausland die Angabe „keine Hauptwohnung in Deutschland“,
    10.
    Staatsangehörigkeit,
    11.
    Seriennummer und
    12.
    Ordensname, Künstlername.

    (3) Der vorläufige Personalausweis enthält die in Absatz 2 Nr. 1 bis 12 und die in Absatz 4 Satz 2 genannten Angaben sowie die Angabe der ausstellenden Behörde, den Tag der Ausstellung und den letzten Tag der Gültigkeitsdauer.
    (3a) Der Ersatz-Personalausweis enthält die in Absatz 2 Nummer 1 bis 12 und die in Absatz 4 Satz 2 genannten Angaben sowie die Angabe der ausstellenden Behörde, den Tag der Ausstellung, den letzten Tag der Gültigkeitsdauer und den Vermerk, dass der Ersatz-Personalausweis nicht zum Verlassen Deutschlands berechtigt. Abweichend von Absatz 2 Nummer 9 ist die Eintragung „keine Hauptwohnung in Deutschland“ nicht zulässig.
    (4) Ausweise haben einen Bereich für das automatisierte Auslesen. Dieser darf ausschließlich die folgenden sichtbar aufgedruckten Angaben enthalten:

  3. Sklaven Ausweis. Nach dem Römischen:

    capitis diminutio minimaals Wechsel in der Familienzugehörigkeit
    (Beispiel: Max Mustermann)

    capitis diminutio mediaales Verlust des Bürggerrechts und der Familienzugehörigkeit (Beispiel: Max MUSTERMANN)

    capitis diminutio maxima als Verlust der Freiheit, des Bürgerrechts und Familienzugehörigkeit
    (Beispiel: MAX MUSTERMANN)

    Frag die Affen im Rathaus mal nach dem Staat „Deutsch“

    Selbst der EU Gerichtshof hat festgestellt das die BRD nicht um einen Staat, sondern um eine Staatssimulation handelt….
    Eine sehr gute Rede, sollte jeder mal gesehen haben…. https://www.youtube.com/watch?v=EOyqm023fxc

    1. Das mag „de jure“ zwar stimmen – doch wie ich schon im Artikel schrieb, ist das völlig irrelevant. Denn das was „de facto“ (auch international) zählt, sind Macht und (oftmals daraus resultierende) Anerkennung. Im Endeffekt gilt der Grundsatz „Macht bricht Recht“.

      Selbst wenn es gelingen sollte, Deutschland als Staat auf einen „de jure“ korrekten Stand zu bringen, so wäre dies ebenso eine Sache der internationalen Anerkennung (siehe auch mein Beispiel von der VR China und Taiwan). Glaubt wirklich ernsthaft jemand, dass irgendwelche selbsternannte „Reichsregierungen“, die sich auf irgendwelche staatsrechtlichen Zustände von 1945, 1933, 1919, oder 1871 berufen, auch nur den Hauch einer Chance auf Erfolg hätten? Selbst wenn sie von einer Mehrheit der Deutschen getragen würde, so wäre die internationale Koalition (z.B. wegen Gebietsansprüchen hinsichtlich der Ostgebiete) dagegen so groß, dass sie das Land lieber kaputtbomben würden als eine Änderung zuzulassen.

      Insofern bleiben all diese juristischen Spitzfindigkeiten und Vorbehalte im Endeffekt nur Spielereien ohne einen praktischen Nutzen. Ohne eine Änderung der geopolitischen Machtverhältnisse kann man noch so lange darüber diskutieren, ob die „BRD“ eine Firma ist oder nicht, ob die Personalausweise sich nun auf „Personal“ oder „Personen“ beziehen und ob beispielsweise Polizisten oder Richter überhaupt Befugnisse haben oder nicht. So lange die politische und gesellschaftliche Macht in Deutschland von der Bundesregierung und den Parlamenten ausgeht und sowohl intern als auch extern (beides!) akzeptiert werden, wird sich daran nichts ändern. Auch wenn das so manche Vertreter der „de jure Fraktion“ ohnehin nicht verstehen (wollen, bzw. können).

      1. Wenn Sie sich schon an einen Artikel wie diesen trauen, dann bitte doch das ganze Bild beleuchten und nicht ein persönliches Urteil abgeben, warum es sich nicht lohnen soll, bestimmte Mißsände anzugehen – das sollte wohl jeder für sich entscheiden dürfen. Dass Sie die Staatenlosigkeit nicht ansprechen ist schon ein ziemlich eklatantes Versäumnis und ein Hinweis auf den 139 und 146 des GG hätte vielleicht den ein- oder anderen schon interessiert. Ihre Argumentation ist die, dass man die aktuelle so hinnehmen soll wie sie ist und basta – Aufklärung stelle ich mir anders vor.

        1. Ich bin kein Jurist, allerdings bin ich in der Lage, geopolitische Zusammenhänge und Zustände zu erkennen und dementsprechend meine Schlüsse zu ziehen. Wenn Sie jetzt wieder mit Gesetzen (bzw. Artikeln des GG) kommen, haben Sie leider nicht verstanden, was der Unterschied zwischen „de jure“ und „de facto“ ist. Wie ich Ihnen eben auch auf Ihre patzige Mail anwortete, braucht es einfach größere politische Veränderungen auf dieser Welt, bevor man in Deutschland selbst überhaupt etwas substanziell verändern kann.

          Glauben Sie ernsthaft, die Finanzoligarchie und ihre politischen Handlanger schauen genüsslich dabei zu, wie sich die Deutschen ihre Souveränität zurückholen?

          1. Hallo Marco, na das klingt doch gleich ganz anders als Dein Artikel. Ich darf zusammenfassen: ist doch egal, ob man dich verraten, verkauft, ob man dich geknechtet und gedehmütigt hat, halts Maul, funktioniere. Es lohnt nicht gegen die Finanzoligarchie aufzubegehren.

            Was den juristischen hintergrund des GG, des 2 + 4, des Vereinigungsvertrages anbelangt, braucht man nicht allzuviele Neuronen, um die Ungesetzlichkeiten und Nichtigkeiten festzumachen.  

            Die ukraine war ein staat, jetzt ist sie eine Junta und wird auch anerkannt, also was schreien wir denn.

            Wegen des ungelösten Problems des Deutschen Reiches, der Besetzung und des verweigerten Friedensschlusses ist Krieg. Der II. alias I. WK wurde NIE offiziell beendet. Die Folgen sind ein weltumspannendes Terror-Stützpunktnetz und unerklärte Kriege (da eine zusätzliche Kriegserklärung im Krieg unnötig) durch die Hauptstreitmacht des WK sind die Folge.

            Wer dagegen aufbegehrt bekommt Schläge, ist klar, wer sich unterwirft stirbt leider auch, langsam und in Armut. 

            Misstände müssen auf den Tisch – laut und deutlich – nicht unter den Teppich zu den anderen Leichen.

          2. @Marco Maier

            "…Glauben Sie ernsthaft, die Finanzoligarchie und ihre politischen Handlanger schauen genüsslich dabei zu, wie sich die Deutschen ihre Souveränität zurückholen?…"

            Ich hatte ja bereits angemerkt, dass ich diesen Weg nicht gehen werde, dies ist jedoch eine Entscheidung gewesen, die ich aufgrund des notwendigen Wissens getroffen habe. Ihre Reaktion war mir zu resignierend. Je mehr Menschen um die Fakten wissen, desto eher die Chance, dass die weltweite Versklavung noch zu stoppen ist.

  4. Na Gut und jetzt belassen wir es oder wie? So wie zu allem anderen Mist Ja und Amen sagen?
    Wir sollten uns mal befreien von der ewigen Unterwerfung, wir müssen die Dinge selbst in die Hände nehmen, hört endlich auf damit alles zu schlucken, wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

  5. ich lese derzeit das Buch “ Wenn das die Deutschen wüßten “ . Dieses Thema wird dort ausführlich beschrieben
    ( aber Vorsicht: Das Buch ist nichts für zart Besaitete. Ich mußte es stellenweise aus der Hand legen und schwer schlucken )

    1. Ginge mir bei dem Buch ähnlich wie Ihnen, aber machen Sie nicht den Fehler den ich (fast) begangen hätte und versuchen sich den Gelben Schein zu besorgen. Vermutlich ist die gleichnamige Seite von offizieller Stelle (auch wenn sie so aufgemacht ist, als ob es sich um bemühte Bürger handele). Der Gelbe Schein führt Sie nur zurück ins Nazi Deutschland.

      1. da ich mir absolut nicht sicher bin, ob ich meinen Lebensabend in dieser Bananenrepublik fristen möchte, kann ich mir den finanziellen und sonstigen Aufwand auch schenken

  6. Herr Maier ,

    ich weiß ja nicht wer Ihnen den Auftrag für diesen verweichtlichen Artikel gegeben hat aber ich sage
    es Ihnen Ehrlich.Lange nicht so einen schlechten Beitrag zu diesem Thema gelesen.

    Herr Greenhoop ,

    nicht ganz richtig im Buch nochmals nach lesen.Das Jahr 1913 ist entscheident.

    1. Niemand gab mir den Auftrag dafür, es war meine eigene Entscheidung. Weichgespült? Das ist Ansichtssache. Ich für meinen Teil bin nun einmal der Ansicht, dass die Bundesrepublik wahrscheinlich (ich bin kein Jurist) de jure eigentlich kein richtiger Staat ist, de facto jedoch diese Funktionen für Deutschland übernimmt und international auch als solcher behandelt wird. Um noch einmal (hier für jene, die den Unterschied fachlich erklärt wissen wollen via Wikipedia) auf den wichtigen Unterschied einzugehen und meine Meinung auszudrücken: „De jure besitzt Deutschland keine rechtmäßige Regierung, de facto wird diese jedoch von der Bundesregierung in Anspruch genommen.“

      1. Von welcher Funktion sprechen sie, der eines Vormunds für einen unmündigen Ex-Bürger. GG lesen und schlücken – Märchenbuch gegen Realpolitik.

        Das sind keine staatlichen Funktionen – das ist terrorgleiche ( da unlegitimierte) Unterdrückung. 

        Rechtstaat sieht anders aus. Und EU ist ohnehin nur die tölpelhafte Weiterentwicklung des 3.Reiches. 

          1. tatsache ist, dass im handelsregister die brd-finanzagentur-gmbh eingetragen ist. aber genau so eine tatsache wäre, dass in der gerichtlichen insolvenzentscheidung zur finanzagentur die brd selbst ebenfalls als gmbh geführt wird. somit ist – sowohl de jure als auch de facto – nicht nur die finanzagentur sondern auch die brd selbst eine gmbh!

             

            realpolitische verhältnisse lassen sich im fall der brd mittels der verwaltungskompetenzentziehung ändern – von vergeblicher liebesmüh zu sprechen ist, gelinde gesagt, displaziert!

            während das kosovarische beispiel recht unglücklich gewählt ist, verstösst die anerkennung der provinz als eines souveränen staates doch gegen die hauseigene eu-resolution bzgl. serbien! 

             

             

  7. Kein Mensch in der BRD ist gezwungen sich einen Personalausweis ausstellen zu lassen, sofern dieser über einen gültigen Reisepass verfügt!

  8. Alle haben Recht.
    Genau deshalb ist es (fast) unmöglich alle Meinungen friedlich zusammenzuführen und uns für das Recht zu organisieren. Im übrigen fehlt dazu eine charismatische Führungspersönlichkeit.

    zu Nazis,
    es gibt kein Nazi-Reich, es gibt nur das Deutsche Reich und seine nationalsozialistische Epoche. Beginnt endlich diese politische Wortschöpfung/Phrase aus Eurem Wortschatz zu streichen, sonst kommen wir nie zusammen.

  9. Viel interessanter ist, warum unter Staatangehörigkeit „Deutsch“ steht und nicht „Bundesrepublik Deutschland“. Einen deutschen Staat gibt es de jure nicht!

    1. Dies hat vermutlich etwas mit der Drei-Elemente-Lehre nach Jellinek zu tun. Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt! Der Knackpunkt hier in der BRD ist, dass selbst das höchste Gericht der BRD, das Verfassungsgericht, mehr als eindeutig festgestellt hat, dass das Deutsche Reich nicht untergangen ist, ergo völkerrechtlich weiterexistiert, aber mangels Organisation nicht handlungsfähig wäre!

      http://www.deutsches-reich-heute.de/html/fua/dr-brd.htm

  10. Ich stelle in den Raum, daß wir alle, die real über gewisse Themen diskutieren, über ein leak an die entsprechenden Stellen der BRD- GmbH weitergweleitet werden. Für uns sind die Zellen schon geschaffen. In 2 Jahren werden wir von bewaffneten Bereicherern bewacht und gefoltert.

  11. Hallo Herr Maier, Sie können diese Fragen schon beantworten. Ihr Unternehmen hat doch einige Rechtverdreher an der Hand. So braucht man als Journalist nicht Rumeiern. Dieses Thema ist auch für Euch zu heiß. Mit China , Kosovo usw, wird nichts erklärt.

  12. An die Redaktion: Ist es möglich, daß sie mir Überweisungsdaten via E-mail bekannt geben? Ich würde gerne ihr Magazin bestellen aber nicht die von ihnen vorgeschlagenen Zahlungsmethoden verwenden!

  13. Das mag ja alles wahr sein und schön und gut… Deutschland eine AG, die Bürger nur Angestellte, eigentlich gilt noch das Deutsche Reich und so weiter.

    Wir wissen alle das wir seit mehr als 70 Jahren nur verarscht werden und allen vorran von den politischen Erben derjenigen die das Deutsche Volk damals verrieten, die totale Kapitulation einleiteten, auf jegliche Form von Recht verzichteten und das GG akzeptierten.

    Die Frage ist doch ob es irgendeinen Unterschied macht?

    Mag für uns von mehr oder weniger Interesse sein aber alle Länder der Welt akzeptieren uns als Deutsche.

    Davon abgesehen liegt Deutschland wahrscheinlich bald im Bürgerkrieg und/oder WW3 und da dürfete das alles dann völlig egal sein. IMHO ist die Beschäftigung damit ein Hobby für Leute mit zuviel Zeit und Geld.

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