"Mutti Merkel" ist zur Zeit ein beliebtes "Opfer" der alternativen Medien. Kein Wunder, sind doch ihre Taten und ihre Worte zur Zeit alles andere als bekömmlich. Wenn nicht gar selbstzerstörerisch, nicht nur für sich, sondern für das ganze Volk. Doch davon einmal abgesehen, setzt sie im Grunde nur die Traditionen ihrer Vorgänger fort.

Von Marcel Grasnick

Die Ära Kohl

Fangen wir doch einmal bei Kohl an. Schon zu den Zeiten seiner ach so glorreichen Regierung gab es das geflügelte Wort "Verkohl mich nicht". Doch hatte er das Glück, sein Amt in einer Zeit des Umbruches auszuüben, was ihm die eine oder andere Verlängerung einbrachte. Die Vereinigung Deutschlands stand völlig unter seinem Banner und viele Wähler seiner nachfolgenden Amtszeit konnte er aus den neuen Bundesbürgern gewinnen.

Doch abgesehen davon: Wäre Schröder zu der Zeit Bundeskanzler gewesen, so hätte dieser das zweifelhafte Verdienst um die deutsche Einheit eingeheimst. Zweifelhaft deswegen, weil die Art und Weise der Vereinigung alles andere als optimal verlaufen ist. Doch was konnte Kohl sonst noch an Erfolgen in seiner Amtszeit vorweisen? Ein negativer fällt sofort auf und ein – die Staatsverschuldung nahm unter Kohl exorbitante Ausmaße an. Ebenso hat er maßgeblich mit an der EU gestrickt – zumindest hat er die Vorarbeit seiner Vorgänger geschickt ausgenutzt. Doch weiterhin? Alles, was er sich sogar noch selbst auf die Fahne schreibt war nicht mehr oder weniger der ohnehin schon verlaufende Strang der deutschen Geschichte. Sein Glück war, eben in der Zeit der Umwälzungen Regierungschef gewesen zu sein.

Helmut Kohl darf man durchaus aber auch die Mitschuld an der derzeitigen Misere der europäischen Nationen in puncto Finanzen in die Schuhe schieben. Schließlich hätte er nicht nur die Maastrichter Kriterien richtig ausarbeiten lassen sollen, sondern das gemeinsame Fundament einer europäischen Wirtschafts- und Währungsunion genauer unter die Lupe nehmen müssen. Der Scherbenhaufen vor dem wir heute stehen, ist auch seiner gewaltigen und unüberlegten schnellen Schritte im fragilen Glashaus Europa zu verdanken. Man sollte eben nicht den Elefanten im Porzellanladen das Geschirr erlauben zu sortieren.

Die Ära des Verkäufers

Schröder dagegen war kein Schwergewicht in der Politik. Schröder war mehr die grazile Ratte in der Manier eines guten Verkäufers, der es versteht, Sch…, ähm Mist, als Gold zu verkaufen. Verkauft hat er vor allem eines: die Arbeiterklasse, seine grundlegende Klientel und zwar für dumm. Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten. Dieser Satz bekam unter der Ära Schröder zwar nicht seine Bedeutung, aber immerhin Berechtigung. Dabei war es sein Baby – die Agenda 2010, die den Ausverkauf des Sozialsystems eingeläutet hat. Und zusammen mit dem Erzverräter jeder Friedensbewegung, Joschka, der Nicht-mehr-Turnschuhminister Fischer, der das Kriegsbeil nicht nur ausgegraben, sondern auch kräftig geschwungen hat, hat er für die Verteidigungsarmee Bundeswehr eine neue Berufung gefunden: Als Vasallen der USA in Konflikte einzugreifen, die künstlich herbeigeführt wurden.

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Natürlich hat auch die Ära Schröder kräftig am Schuldenberg der Nation gearbeitet, diesen weiter aufgetürmt. Schließlich war die Vorlage von Kohl sehr gut – darauf kann man gut aufbauen. Ein solider Sockel aus Staatsschulden, damit konnte auch Schröder und seine Vasallen sehr gut arbeiten. Aber immerhin, Schröder konnte verkaufen. Sich als Person, wahrscheinlich auch seine Seele ans Kapital, sein Volk gleich mit und das mit wachsender Begeisterung. Als Lobbyist und Aufsichtsrat eines Energieunternehmens kennt er sich nun auch im Kapital aus, dem er so freizügig geholfen hat – auf Kosten der einfachen Leute. Mehr gab und gibt es nicht zu ihm zu sagen – allerdings reicht es aus.

Die Ära der Wechslerin

Heute hü und morgen hott. Die "Mutti" hat ein Talent, Adenauers Ausspruch "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern." wahrhaftig und voller Elan in die Tat umzusetzen. Ebenso lässt sie sich nicht von stichhaltigen Fragen aus der Ruhe bringen und bringt immer wieder monoton die gleichen Sätze, von der gleichen Bauart wie "Für die aktuellen Probleme müssen wir eine gemeinsame Lösung finden". Inhaltsleerer hat es kein Bundeskanzler geschafft, von sämtlichen Satirikern gleichermaßen aufs Korn genommen zu werden. Dabei könnte einem die Frau (?) fast leid tun – bei dem Erbe, dass sie antreten durfte. Und trotzdem hat sie Sitzfleisch bewiesen und bisher alle Probleme mit Bravour ausgesessen – ebenso, wie man sie einfach nicht aus ihrem Sessel bekommt. Fragt sich nur, wie lange noch. Doch ihr jetzt die alleinige Schuld zuzuschieben an dem Desaster, bei der Vorarbeit ihrer Vorgänger?

Doch bei alledem, selbst wenn Merkel demnächst ihren Sessel räumen muss, was kommt dann? Schlimmer kann es nicht mehr werden? Schlimmer geht immer, besser allerdings gelegentlich auch, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. So ist es nur noch die Frage, lassen wir uns überraschen oder wirken wir aktiv mit?

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21 thoughts on “Kohl, Schröder & Merkel – das Trio Infernale Deutschlands”

  1. „Mutti“ ist eine vollkommene Verharmlosung einer opportunistischen Multi-Agentin. Schließlich war sie es, die – kurz vor dem Irakkrieg 2003 – bei Bush junior in Washington Kniefall machte und allen ernstes meinte, die Antikriegsstimmung „sei nicht die Meinung aller Deutschen“ und um Verzeihung bat, daß viele Deuschte der kruden amerikanischen Dampfhammerpolitik nicht folgen wollten. Das war wirklich nicht zu überbieten, bis heute nicht.

    Schröder hatte immerhin zu dieser Zeit schon etwas mehr Hintern in der Hose (er verweigerte die Koalition der Willigen), und er hat ihn wohl immer noch.

    1. …na da haben Sie aber einen Knick in der Optik – der Schröder hat keinesfalls mehr Arsch in der Hose als Mutti – die hat dort doppelt so viel. Aber wo Arsch ist, muss nicht auch unbedingt Hirn sein.

  2. Merkels Nachfolgerin wird von der Leyen werden. Sie hatte schon ihr Vorstellungsgespräch bei der letzten Bilderberger-Konferenz. Zusammen mit TTIP und den Kriegsvorbereitungen in der Ukraine wird dies den Status der BRD vollends ändern. Bestrebungen in Richtung einer weiteren europäischen Integration machen dann keinen Sinn mehr, denn unser Land wird sich dem Zugriff der USA unmittelbar unterstellen, was aber auch ganz im Sinne der Mehrheitsbevölkerung zu sein scheint, die sich insgeheim weniger als Europäer sieht als vielmehr als eine Kopie der US-Amerikaner.

  3. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist ein Phänomen. Ohne offensichtliche Talente hat sie es sehr weit gebracht, indem sie immer im richtigen Moment – nichts tat.
    Inzwischen hat man alle privaten Banken in Frankreich und Deutschland von ihren Ausständen in Griechenland befreit, indem die EZB, also der Staat, diese Schulden übernommen hat. Auf Kosten der Steuerzahler (vorwiegend in der Bundesrepublik) könnte man diese nun abschreiben. Dass man das nicht tut, wie es Sinn machen und die Griechen entlasten würde, liegt am Widerwillen der Politiker, also vor allem von Merkel. Denn dann müsste sie dem deutschen Steuerzahler und Wähler das volle Ausmaß des eigenen Versagens offenbaren.
    Man hat Milliarden in der Ägäis versenkt – und nichts dafür bekommen, außer Hass und Spott. Ob wir Deutschen uns dessen bewusst sind? Ob wir Angela Merkel je dafür zur Rechenschaft ziehen?
    Dabei sollten Merkel und die anderen Polit-Darsteller allein für das Euro-Chaos, die Griechenland-Misere und die NSA-Affäre zurücktreten, unter Anklage gestellt und eingebuchtet werden.
    Doch es geht im besetzten Deutschland immer noch schlimmer.
    Mit „Flinten-Uschi“ von der Laien zum Beispiel, die nun medial aufgehübscht wird, nachdem sie vor einem Monat beim Bilderberger-Treffen in Österreich weilen durfte und ihre Anweisungen erhielt.
    So begann das Drama für uns Deutsche damals auch mit der Marionette Merkel. Im Mai 2005 hockte sie mit den Bilderbergern in Rottach-Egern zusammen, im folgenden September fuhr sie für die CDU/CSU das zweitschlechteste Ergebnis seit 1953 ein und saß dennoch im November 2005 im Kanzleramt. Toll! Wie von Geisterhand auf der Geisterbahn! Aber Hauptsache, wir Deutschen haben den Eindruck, in einer Demokratie zu leben. Das Volk erarbeitet die Werte, Banken und Konzerne teilen sie unter sich auf.
    Und wir bezahlen diesen Wahnsinn auch noch.
    Auf kaputten Straßen und Brücken, in verstopften U-Bahnen und gern ausfallenden S-Bahnen hechten wir zur Arbeit, während unsere Kinder in maroden Schulgebäuden mit den Lehren der Gender-Erziehung „beglückt“ werden. Muss es wirklich so weit gehen, dass in den Schulen schon bei kleinen Kindern eine Frühsexualisierung mit „phantasievollen“ sexuellen Praktiken und ziemlich schrägen Ausrichtungen zu fördern ist? Kinder werden doch vollkommen verunsichert, wenn sie vom Lehrer aufgefordert werden, sich erst einmal kritisch zu hinterfragen, ob sie nicht doch auch einmal Lust hätten, einen gleichgeschlechtlichen Partner zu küssen oder sich mal als Transe auszuprobieren. Ganz zu schweigen davon, dass Eltern im allgemeinen doch sehr allergisch darauf reagieren, wenn „Erzieher“ mit Dildos und anderem Sexspielzeug an ihren Kindern herummachen.
    Und da hört es noch lange nicht auf.
    Deutsche Qualitätsjournalisten behaupten, wir Deutsche seien ganz verrückt auf Flüchtlinge. Angeblich will jeder zweite Deutsche, dass ganz schnell noch mehr Asylbewerber ins Land kommen und sie bei sich zu Hause aufnehmen.
    Keine Ahnung, wen die Medien danach gefragt haben. Ich kenne niemanden, der befragt worden wäre und mir fällt ebenfalls niemand ein, der Flüchtlinge im eigenen Hause haben möchte.
    Inzwischen ist die Polizei alarmiert über die Kriminalität vieler Flüchtlinge und muss häufig komplett kapitulieren. Klar ist: Der Rechtsstaat ist in seiner gewohnten Form am Ende. Großfamilien – Flüchtlinge – haben heute in immer mehr Gebieten das Sagen. Weil viele unserer „Flüchtlinge“ Langeweile haben, richten wir Freizeitprogramme für sie ein. Und weil das Geld kostet, erhöhen die Politwirrköpfe den Einheimischen die Steuern. Die wollen schließlich immer noch mehr Flüchtlinge haben. Steht ja in der Zeitung.
    Derweil machen die Flüchtlinge auch mal gern auf des deutschen Steuermichels Kosten Urlaub – und zwar ausgerechnet in jenen Ländern, aus denen sie wegen angeblicher Verfolgung geflohen sind.
    Die Wohlfahrtsverbände bündeln ihre Kräfte jetzt fast nur noch für Asylforderer. Für hilfsbedürftige Rentner oder arme Familien mit Kindern ist weder ein Betreuer noch Geld da. Schlimmer noch: Rentner sollen jetzt raus aus ihren Wohnungen und Flüchtlinge rein. Die Verantwortlichen zerren die Einheimischen jetzt aus Pflegeheimen, um Platz zu machen für Asylforderer.
    Weiter erreichen tagtäglich Waffentransporte aus den USA unser Land. In Bremerhaven kommen große Schiffsladungen an Containern, Fahrzeugen, Panzern und anderen schweren Waffen aus Amerika an. Allein im März sind 600 Panzer, Hubschrauber, Haubitzen und andere Gerätschaften von der Militärbasis in Fort Stewart (US-Bundesstaat Georgia) nach Bremerhaven gebracht worden.
    Die hiesige US-Besatzungsarmee wird für die kommende Konfontration mit Russland massiv aufgerüstet.
    Dann gibt es da auch die Coleman-Barracks nördlich von Mannheim, eine US-amerikanische Kaserne mit Militärflugplatz. Auf einem besonders gesicherten Geländeabschnitt befindet sich das einzige Militärgefängnis (Confinement Facility) der amerikanischen Streitkräfte in Europa. Es wird vermutet, dass dort auch „Terrorverdächtige“ hinverschleppt und gefoltert wurden.
    Eigentlich sollte das 220 ha grosse Coleman-Areal bis 2015 an die BRD zurückgegeben werden und die US Army sich aus dem Rhein-Neckar-Gebiet zurückziehen. Die Rückzugsankündigung löste umfassende Diskussionen in Mannheim über die Nachnutzung aus. Es wurden sehr unterschiedliche Vorstellungen und Interessen geäussert, von einem Naturschutzgebiet, über einer Seenlandschaft bis zu einem Verkehrsflughafen. Dann änderte sich plötzlich alles. Mitte Januar 2015 wurde öffentlich, dass die US-Army das Areal doch noch für mehrere Jahre benötigt. Damit haben sich die Konversionsplanungen erledigt. Am 4. Mai 2015 begann der Wiederbezug des Geländes mit Einheiten der „16th Sustainment Brigade“ und „21th Theater Sustainment Command“, ausgestattet mit M1 Abrams und M2 Bradley Panzern.
    Alle Kriege gehen von deutschen Boden aus! Warum? Weil alle Kommandozentralen der Amis in Deutschland sind. Auch Obamas Krieg mit den Killerdrohnen wird von Ramstein aus geführt. Das heißt, Deutschland wird das erste Ziel sein, wenn es losgeht.
    Ferner ist der Deutschenhass längst über Griechenlands Grenzen geschwappt und hat alles überspült. Das „Vierte Reich“ soll drohen. Machen wir uns nichts vor: hässliche Deutsche – das sind wir alle.
    Danke, Frau Merkel! Und Dank auch an Herrn Schäuble! Das haben sie ja ganz hervorragend gemacht! Ich erinnere mich noch mit Grausen an Schäuble als Innenminister. Furchtbar. Und so ist das jetzt europaweit. Und weil er in unserem Namen gehandelt hat, sind wir jetzt alle die Arschlöcher.
    Finde ich gut. Endlich hat das mal Konsequenzen. Wir Deutsche sind ja zu lethargisch, um die Merkel und ihre Schergen mit Mistgabeln davonzujagen. Hoffentlich können die Wähler in diesem Land jetzt mal langsam tun, was nötig ist, bevor die Aliierten uns wieder in Schutt und Asche bomben müssen.

    Ich weiß nicht, ob der deutsche Michel eines Tages aufwachen wird.
    Ich weiß nur, wenn es geschieht, wird es nicht schön werden.

    1. Ein hervorragender Kommentar, der das ganze Ausmaß des Verrates der sog. politischen Klasse am (autochthonen) deutschen Volk deutlich macht. In dieser Ge­men­ge­la­ge von verschiedensten Einflüssen ist eine unblutige Lösung der auflaufenden Probleme kaum mehr vorstellbar. Zumal der dt. "Michel" offensichtlich erst wieder "knietief im Blut" stehen muß bevor er/sie aufwacht …

  4. Mh, genau das Gleiche habe ich vor ein paar Wochen einen Freund erzählt.
    Das Ergebnis war, das ich mal wieder für blöde gehalten wurde.
    Entweder es sind wirklich alles Schlafschafe oder die Leute sind einfach doof!
    Wobei ich eher zweiteres annehme!

    1. Wie sagte Einstein?

      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    2. Damit habe ich schon längst aufgehört. Schafen was zu erklären. Ich bin eher auf der Suche nach einem sicheren Auswanderungsland.  Hat einer eine Idee? Nennt mich feige , aber ich habe keine Lust hinterher wieder der Verantworliche zu sein!

      1. Südamerika versucht sich zu emanzipieren. Sicherheit ist zwar immer ein relativer Begriff, doch es gibt dort durchaus einige Plätzchen, die sich für einen „Ausstieg“ lohnen können.

  5. Nicht gewürdigt wurde in der Liste des Autors der selbsternannte „Weltstaatsmann von der Waterkant“, der gegeelte Universalhausfrauen- und Schwiermuttervertreter, Schlichtökonom, gehobene Stammtischdozent (er hinterlässt eine ganze Bibliothek an „Werken“, die schon zu Lebzeiten keiner kennt), trinkgelderheischende Pausenclown der Finanzeliten und stramme Flak-Oberleutnant der Grossdeutschen Wehrmacht, H. Schmidt (der nachweislich allerdings nur an der Heimatfront heldisch kämpfte, beim Sortieren von Luftwaffendienstvoschriften in Bernau – nach dem „Endsieg“ Bezirk Frankfurt-Oder Deutsch Demokratishe Republik).

    Besondere Verdienste nach dem Krieg: Erfolgreiches Sich-Fernhalten vom Arbeitsmarkt in der Hamburger Hafenbehörde – ein viel beachtetes Schmidtsches Gesellenstück in der unmittelbaren Nachkriegszeit – mit (moralischem) Wiederaufbau-Urlaub „beim (OSS-)Onkel“ (welcher ? Der Bruder vom jüdischen Großvater, der aber gar vorübergehend kein Jude war, weil…ach, lassen wir es einfach) in den USA – Schmidts viel bewundertes Meisterstück der Nachkriegszeit – und verständlichweiser eine gewisse Besorgnis der schon etwas angejahrten „Schmidt-Schnauze“ mit Blick auf ehrgeizige Nachahmer in der 68er-Generation (…diese jungen Leute müssen erst einmal in die Arbeit gebracht werden…“).

    Zudem Angehen eines Hamburger Privatbankiers um einen (Privat-)Kredit zum Kauf des damals größten Mercedes (Interview des „RBB“ mit dem Sohn des Bankiers in 2007:[Feixend] „Was der [Schmidt] damit [mit dem Mercedes] wollte, das weiß ich doch nicht…) – Mittelstandsikone Schmidt war eben ganz der solide, disziplinierte und pflichttreue Arbeitsmensch, dem jede Hochstapelei fernlag – ebenso wie die byzantinische Ämterhäufung, die ihm, Schmidt, – ganz Ämterasket – „von Partei und Öffentlichkeit“ aufgezwungen wurde.

    Als verhinderter Großadmiral und Seekriegsstratege warf erst eine lächerliche Sturmflut 1962 das Schmidtsche Genie auch zur See voll in die Waagschale – nachdem „kleinkarierte Bürokraten“ – u.a. der ehemalige Oberbefehlshaber der Seestreitkräfte Italien, Vizeadmiral der Kriegsmarine Ruge – den Leichtmatrosen Schmidt in letzter Sekunde daran gehindert hatten, mit Hubschraubern auf See zu landen und mit Rettungsschiffen die Autobahn zu befahren (Ruge in einem Interview 1982, noch immer sichtlich aufgebracht: „Größter Dilettantismus eines Politikers bei der Verwendung von Rettungsmitteln, um ein Haar wäre alles schief gegangen“), verließ Schmidt das undankbare, praktische Betätigungsfeld und begnügte sich mit typisch hanseatischem Understatement mit Dauer-Interviews, in dem er sich selbst zum „Helden der Hamburger Sturmflutkatastrophe“ ausrief.

    Schließllich mit zarten 64 Jahren in den Multipensionsruhestand.

    War noch etwas ?

    Doch – Kanzler der (West-)Alliierten wurde er auch noch; natürlich wie stets wider Willen, wußte er doch als loyaler Parteisoldat und alter Atlantikbrückenfahrensmann garantiert nichts von einem Herrn namens Guillaume im Kanzleramt.

    Nur mit Würgen gab sich Schmidt dazu herbei, das schwere Amt anzutreten, „da das Land es von ihm verlange“ – welche Bürde…ganz Pflichtmensch eben, bewundernswert…

    Als solcher – und als sich an den „Stellschrauben“ des Staates fachmännisch und gewissenhaft einarbeitender Schemata-Keynesianer und gehorsamer Feldwebel des „FED“ („lieber ein Milliarden höhere Schulden und 3% mehr Inflation als 5% mehr Arbeitslose…) – versechsfachte Schmidt erfolgreich die Staatsschulden und die Zahl der westdeutschen Arbeitslosen, verdreifachte die Zahl der sich in der westdeutschen Schaufensterdemokratie auf ewig einrichtenden Ausländer (Schmidt über Schmidt: „…kein Türke kommt mir mehr über die Schwelle“) und landete trotzdem bei 10% Inflation p.a…

    Zudem übersähte er das ganze Land mit schnellvergammelnder Infrastruktur und – keynesianisch logisch und folgerichtig – ebensolchen Anschauungsruinen.

    Ebenso nachweislich war Großschuldenökonom er ein strammer Nazi, denn nur solche wurden als Sonderfronturlauber von Hernn Freisler zum Volksgerichtshofprozeß gegen die „Verräter des 20.Juli“ geladen.
    Weit mußte er da nicht fahren – sozusagen Abkommandierung an der Heimatfront.

    Später hätte es Schmidt um ein Haar noch geschafft, des Führers Ardennenoffensive siegreich zu beenden und die Bolschewisten an der Ostfront zurückzuschlagen…nichts genaueres weiß man nicht.

    Europäisch war Schmidt etwas distanziert, wohl weil außer seinem französischen Adelsfreund Valery ihm, der Polit-Verkauskanone Schmidt, nur farblose, bürokratische Tiefflieger belästigten.

    1. Vielen Dank für die Vervollständigung mit H.Schmidt, aus dessen Beurteilung ich.mich tunlichst herausgehalten habe, da ich von der Zeit seiner Herrschaft verschont geblieben bin. Im Grunde waren sie doch alle Verräter ihrer eigenen Ideale …

      1. Ich habe das Wirken dieses "Weltstaatsmannes" leider noch in voller Länge miterleben dürfen.

        – Sie glauben doch bitte nicht ernsthaft, daß diese Gestalten je Ideale besaßen ?

        Die sind nicht einmal in der Lage, Begriffe wie "Ideal" auch nur intellektuell zu erfassen – möglicherweise nicht einmal, ihn orthographisch korrekt zu Papier zu bringen.

        Ich habe, durch den Zufall meiner Ausbildung, einen sehr guten Freund, der im Umfeld des aktuellen Zonenzombis im Kanzleramt in der sog. "CDU"-Fraktion viele Jahre beschäftigt war.

        Zitat: "Merkel ist schlicht noch dümmer und dreister als der ganze, verkommene Rest. Sonst ist da nichts, gar nichts."

        "Vasa vacua maxime sonant" –

        Übrigens sagte er auch in 2003 bereits scharfsichtig voraus, daß diese teuflische Person – damals noch dank der "FAZ"-Kampagne von 2000 nur "Parteivorsitzende" im Schröder"staat" – die Kriegs- und Hungerkanzlerin Europas werden wird.

        Genau da sind wir heute – in 2015 – angekommen.

        Eine reinfiltrierte Pöbelherrschaft; mittlerweile angekommen im Stadium der letzten, dekadenten Dekomposition (dazu heute ein Titel "Staatssekretärin – parlamentarisch, also ebenso parasitär wie ein Kropf obsolet ist – läßt Hund mit Dienstwagen (S-Klasse Mercedes für einen Parteibuchschiss) chauffieren.

        Fast möchte man sagen: Natürlich Mitglied der Sozensekte, der übelsten all dieser Mischpoken.

        Amtliches Kalorienzählen für "bio"-deutsche Hartzis, aber ein Staatssekretärsköter, der in der (steuerfinanzierten) S-Klasse durch die Gegend chauffiert wird.

        Unter Romulus Augustulus werden die Zustände nicht entarteter gewesen sein (übrigens ist die dreiste Behauptung dieser Proseccovisage, sie "versteuere" den "geldwerten Vorteil", rundheraus Blödsinn: Da diese "Dame" ausschließlich nur von Steuergeldern lebt, versteuert sie natürlich gar nichts. Denn wie will man Steuergelder "versteuern" ?).

        Aber in den anderen (Sub-)Sekten der Blockparteienpriester stellt sich das Bild als ebenso erbärmlich dar.

        "Macht" heißt für dieses durch Fremdsteuerung nach "oben" gespülte Gelichter, deren genetische Vorläufer  jahrhundertelang die Schweine hüteten und Kartoffeln rodeten, schlicht das Zusammenraffen materiellen Plunders im Austausch gegen Ausverkauf des Staates (in unserem Falle "Staates") an globalisierte Finanzhyänen – wie die Eingeborenenhäuptlinge mit dem Gold der geschundenen Untertanen die Glasperlen zusammenrafften.

        Da offenbar das "Staats"-Volk mehrheitlich dermaßen verblödet und verfettet ist, daß sich ernstzunehmender Widerstand gegen diese unerträgliche Zumutung von Machthabern nicht rührt – die Discounterregale sind ja noch voll -, vermag ich mich allein mit dem objektiv absehbaren, baldigen Versiegen der umzuverteilenden Verteilungsmasse zu trösten.

        Das wird sicher eintreten – in 5, vielleicht auch 6 oder Jahren; ein Jahrzehnt wird es gewiß nicht mehr dauern -, und niemand soll sich, gewöhnt an die Täuschung der allseitigen Prolongierung längst geplatzter Wechsel durch Taschenspielertricks, der Hoffnung hingeben, es "werde schon nicht so schlimm werden".

        Das wird "schlimm werden", was eine kurze Beschäftigung mit Staatsbankrotten in der Geschichte verdeutlicht – nur eben war die Fallhöhe niemals zuvor so hoch wie heute. Selbst nicht im moribunden, (west-)römischen Imperium gegen das Jahr 400.

        Möglicherweise mag das verruchte Babylon als Maßstab taugen, das sich seit Kriegsende in Brüsel neu konsituiert – aber das ist ein eher spirituelles Gleichnis.

        Maßlose Anmaßung produziert stets auch maßlose Katastrophen.

        Was dann allerdings passiert – wenn also der Pöbel realisiert, von seinesgleichen jahrzehntelang geführt und betrogen worden zu sein -, das möchte ich mir allerdings nicht ausmalen.

        Man mag sich fragen, ob dann im Schlachthaus dieses mehr noch verviehten denn nihilistischen "Demokratenstaats" die Beseitigung der Leichen noch zeitnah möglich sein wird.

        Zumal im Bunten Irrenhaus B.R.D., dessen logisch irre Führung das Brechtsche Zitat (1953) der Partei, die sich doch, wenn sie meine, das Volk sei ihrer nicht würdig, ein neues Volk schaffen möge, wortgetreu umzusetzen im Begriff ist.

        N.B.: Leider war mein erster Beitrag mit einigen Tippfehlern behaftet, da mit dem "i-phone" im Zug geschrieben.

         

  6. Aktueller denn je:
    „Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.“
    Arthur Schopenhauer (1788-1860)

  7. „Wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären“! Wer versteht da eigentlich noch die Umfrageergebnisse? Sollten die nicht „getürkt“ sein, dann ist das deutsche Volk seinen Untergang selber schuld. Allein schon, dass der Yankee alles zerbomt und wir die Flüchtlinge aufnehmen, ist solch ein Skandal, der einem das Blut gefrieren lässt. Und das Frettchen von der Leyen macht unter Führung der Amis, in der Ukraine, mit den Nazis gemeinsame Sache. Führer Ami befiehl und wir gehorchen. Wenn das kein Skandal ist. Aber die hündischen Deutschen, wählen weiter diese Politiker, die mit der Finanzoligarchie kopulieren, die schließlich für alles Kriege, die stattfinden und stattgefunden haben, verantwortlich sind. Die geben der Politik das Feuer um den Brand zu legen. Und die Politiker kassieren und legen dann auch den Brand. Ist das nicht eine einzige Schande, was uns da als Demokratie verkauft wird.

    1. Ich habe vor der letzten Bundestagswahl Flyer für die AfD verteilt und so manches Schwätzchen gehalten mit den Leuten. Es war eigentlich so gut wie niemand für Frau Merkel, –  und dann gehen die alle hin und wählen genau die?

      Niemals glaube ich, dass es bei dieser Wahl mit rechten Dingen zugegangen ist.

      Aber wie wir ja schon heute wissen, werden wir das nächstemal Pfuschí von den Laien wählen, wetten daß? Ob wir wollen oder nicht.

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