Fukushima: Der radioaktiv verseuchte Pazifik

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Direkte radioaktive Verseuchung aus Fukushima Daiichi

Die Gewässer des Pazifischen Ozeans machen beinahe ein Drittel der Erdoberfläche aus. Seit der Havarie des Atomkraftwerks bei Fukushima in Japan sind Unmengen an radioaktivem Material in das Weltmeer geströmt.

Von Marco Maier

Als ob die Atombombentests der vergangenen Jahre im Südpazifik noch nicht genug gewesen wären, sorgt das im März 2011 havarierte Atomkraftwerk von Fukushima Daiichi nun zunehmend für Beunruhigung. Auch wenn die Konzentration von radioaktivem Material im Nordpazifik jüngsten Untersuchungen zufolge noch nicht so hoch ist, wie ursprüngliche Vermutungen nahelegten, so sind die Auswirkungen nicht zu verachten. Immerhin ist die bisher freigesetzte Menge an radioaktivem Material schon größer als jene von Tschernobyl.

Studie Radioaktivität Pazifik

Entsprechend der Meeresströmungen ließ sich vorausberechnen, wie sich das radioaktiv verseuchte Wasser im Laufe der Jahre verteilen wird. Dabei zeigt es sich, dass selbst die amerikanische Westküste von British Columbia bis nach California betroffen ist. In einer Feldstudie in der Nähe von Vancouver Island durchgeführt wurde, zeigten sich erhöhte Werte von Cäsium 134 und Cäsium 137. Zwar liegen diese noch unter jenen Grenzwerten, die als gesundheitsgefährdend eingestuft werden, doch unterschätzt werden darf dies nicht.

Vor allem muss man bedenken, dass die bisher ins Meer abgelassenen radioaktiven Materialen nur einen Teil dessen darstellen, was noch folgen wird. Denn in den Tanks des Atomkraftwerks befinden sich noch Unmengen an verstrahltem Wasser, welches in den nächsten Monaten noch ins Meer abgelassen werden soll. Damit wird die radioaktive Kontaminierung des Nordpazifiks noch weiter erhöht.

Doch schon jetzt weisen Fische aus der betroffenen Region immer wieder Missbildungen auf. Ohne Kontrolle durch Geigerzähler kann man Fisch aus dem Nordpazifik nicht mehr essen. Das sind alles Resultate der Havarie des Atomkraftwerks.

10 KOMMENTARE

    • @Kellermann

      Der Verursacher und seine willigen Handlanger wollen zwar den mehrheitlichen Tod der Menschheit, ein kleiner Teil soll aber überleben. Der Mensch als Mensch ist nicht der Feind und somit gehört der Teufel mitsamt seiner Brut vollständig ausgerottet – nicht die Menschheit. Das Böse hat viele Gesichter und Namen. Täglich sabbern ihre Marionetten durch alle Kanäle und Sendeanstalten den Menschen die Hirne weich.

  1. In der Regel sind die Beiträge von Herrn Marco Maier sehr lesenswert und glaubwürdig.
    Dieser Artikel gehört jedoch in die Rubrik Panikmache.
    Empfehlenswert ist folgende Sichtweise:
    „Vier Jahre nach Fukushima – Was sagt die Fachwelt dazu?“
    von Dr. Lutz Niemann
    zu lesen hier: http://tinyurl.com/pcstskj

    • Ja ja ganz klare Panikmache Herr Braren, wenn dieses kleine Desaster, dass irgenwann uns dann noch mit einer überdimensionalen Explosion beglücken wird das einzige Übel wäre. Die Menschen wollen ausgerottet werden anderst kann ich mir diesen letargischen und unterbelichteten Hypnosezustand der Welbevölkerung nicht erklären. Wir werden schon bald so eins auf die Fresse kriegen, dass für sehr lange Zeit hier Funkstille herschen wird Herr Braren.

  2. Wenn ich so was schon lese! Dann mach doch bitte den Anfang und beseitige dich selbst. Jeder mit so einer Einstellung, stellt eine potentielle Gefahr für seine Mitmenschen dar!

    Was bringt denn so ein toller blauer Planet, wenn es kein intelligentes Leben mehr gibt?

  3. In den Ozeanen sind etwa 7 Milliarden Tonne Uran gelöst – klar davon ist der größte Teil U238 aber bei diesen Massen ist auch noch genug spaltbares U235 dabei. Nebenbei schwimme da immer noch andere Isotope herum, sei es natürlichen Ursprungs (vermutlich macht das 99,9% aus) oder aus den Atomtests in den 60ern.

    Na und?

    Das Fukushima Debakel ist eine schlimme Sache, aber selbst wenn die Japaner das eigentlich richtige täten – nämlich das ganze kontaminierte Wasser vom Gelände des KKWs einfach im Meer zu verklappen. (muß ja nicht direkt an der Küste oder nahe wichtiger Fischgründe sein) – dann ist das immer noch, wie in den Ozean gepieselt.

    Was für Isotope sind in den Tanks:
    – Tritium (davon gibt es sowieso schon eine große Menge im Meer) – nach 11 Jahren ist die Hälfte weg. (die Russen liefern den Japanern gerade eine Anlage um das Zeugs herauszufiltern – was dann damit tun??)

    – Cäsium 137 – wohl das häufigste Isotop aus einem Leichtwasserreaktor, da Spaltprodukt und recht flüchtig – ca 40 Jahre Halbwertszeit (biologische Halbwertszeit gering, darum bei ausreichender Verdünnung kein Problem -an Land schon)

    – Strontium 90 – auch 40 Jahre Halbwertszeit, aber lagert sich in den Knochen ab. Nicht so gut, wenn man tonnenweise Fischgräten ißt – sonst vermutlich harmlos. Abscheidbar

    – Plutonium — oooohhh: das Zeug ist aber ziemlich schwer und schlecht in Wasser löslich, darum vermutlich noch in den Reaktoren bzw. im „Corium“ – den geschmolzenen Brennstäben. Auch hier gilt die Konzentration. Als Schwermetall ist es schwer löslich. Aus den Atombombenversuchen schwirrt davon trotzdem noch eine ganze Menge herum. Halbwertszeit ist lang – das bedeutet daß die Strahlung recht niedrig ist.

    Also weshalb die ganze Aufregung. Die Welt wird nicht untergehen. Wäre Radioaktivität sooo gefährlich, dann müßte das halbe Erzbebirge, weite Teile Sachsens, einige Regionen in Brasilien, im Iran und in Indien sofort evakuiert werden.

    • …und von was träumen Sie in der Nacht beccon? schön das uns Experten immer wieder versuchen die Welt zu erklären. Nur dumm das alles immer schlimmer wird und nicht besser troz dieser vielen Hochschulklugscheisser.

  4. Mit den Grenzwerten ist das so eine Sache.Theoretisch koennte schon ein einziger ,radioaktiver Zerfall
    Krebs ausloesen.Tut er aber in der Regel nicht weil in der Regel auch niemand im Lotto 6 Richtige hat.
    (Dabei bestaetigt die Aussnahme nur die Regel)Zudem repariert der Koerper permanent beschaedigte
    DNS.Das geht aber nur wenn ein Strang der Doppelhelix beschaedigt wurde.
    Steigt die Radioaktivitaet in unserem Koerper ist das so als haetten wir viele Lottoscheine.
    Die Wahrscheinlichkeit steigt zu gewinnen.Nur wo will man da einen Grenzwert festlegen?
    Je weniger desto besser wuerde ich mal sagen.
    Mal ganz abgesehen von der Anreicherung in unseren Knochen.Wenn sich immer wieder wenig
    Radioaktivitaet in unseren Koerper ansammelt ,dann ist es irgendwann auch viel.
    Da hilft auch kein Geigerzaehler.

  5. Wenn man schon Photos von Geomar benutzt dann sollte man auch deren Resultate posten!

    Geomar sieht keinerlei Risiken fuer den Pacific, fuer den Menschen und fuer die Meeresbewohner!

    Die Nord-, Ost-See und der Atlantik ist ca. 10 mal hoeher kontaminiert als der Ozean in Japan.

    Wenn man solch Artikel ueber so ein wichtiges Thema schreibt sollte man zumindest ein Mindestmass an Recherché betreiben, ansonsten kann der Kampf nicht gewonnen werden!

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