Drohende Pleite: Griechische Banken wollen an die Einlagen

Das Zypern-Szenario dürfte wohl auch in Griechenland Anwendung finden. Die aktuellen Restriktionen für Bankkunden sind wohl die Vorbereitung darauf, die Bankkunden für die geschäftlichen Verfehlungen der Banker zur Kasse zu bitten.

Von Marco Maier

Sämtliche Einlagen über 8.000 Euro könnten bald schon Abschläge von mindestens 30 Prozent bekommen, um die massiv angeschlagenen griechischen Banken vor einem Kollaps zu retten, dies berichtete gestern die Financial Times unter Berufung auf in die Pläne involvierte Banker und Geschäftsleute. Besonders davon betroffen wären dann wie schon auf Zypern die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die entsprechende Geldmittel zur Beschaffung von Waren und der Bezahlung von Löhnen und Steuern auf ihren Konten haben. Die reiche Clientel hat ihre Vermögenswerte ja ohnehin schon längst außer Landes geschafft, so dass diese wohl nur marginal davon betroffen wäre.

Wie zu erwarten kamen gleich darauf schon Dementis. Der griechische Finanzminister Janis Varoufakis nannte den Bericht auf Twitter dagegen ein "bösartiges Gerücht". Die Vorsitzende der griechischen Bankenvereinigung, Louka Katseli, sagte dem Sender Skai TV, etwas Derartiges gebe es "nur im Reich der Fantasie". Solche Szenarien fänden sich bei keiner griechischen Bank – "nicht mal als Übung auf dem Papier". Dies war vorherzusehen, da man eine Panik unter der Bevölkerung vermeiden möchte.

Es zeigt sich jedoch wieder einmal, wie gefährlich dieses Spiel mit der Giralgeldschöpfung durch die Banken ist, die Buchgeld aus dem Nichts erschaffen, damit spekulieren und im Fällen wie den aktuellen dann vor dem Nichts stehen. So ruiniert man selbst wirtschaftlich gesunde Unternehmen, die auf das Bankensystem angewiesen sind und vernichtet zusätzlich die Ersparnisse der Menschen. Jedes Bankguthaben ist nun einmal eine Forderung an die Bank, womit die Sparer und Unternehmen auch zu Gläubigern werden.

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2 Kommentare

  1. das wundert nicht, war doch Zypern die Blaupause…. und GR wird dann die Blaupause für die restlichen Länder innerhalb der EU.

    Nicht, dass das Fiat-Geld auf dem Sparkonto sowieso durch Inflation, Negativzinsen verbrennt, nö, jetzt kommen die langen Spinnenfinger und greifen sich alles was über 8 oder 10tsd. EUR auf den Konten schlummert. Auch dein Geld lieber määäh-schnarch-vernebelter Deutschmichel.

    Da wird nichts mehr gut, das kann diese Politik auch nichts mehr retten. Die werden in ihren Polittürmen alle Hände voll damit zu tun haben, sich selber zu retten, vor uns! vor'm wütenden und bösen Bürgern dieses verkauften und verratenen Landes.

    Wieso haften unsere Politlakaien eigentlich nicht persönlich mit ihren Vermögen für die durch die Politik und EU verursachten Schäden, aktuell hier in Deutschland von über 100 Milliarden (100.000.000.000,00 EUR) ? Die sind nämlich auf Nimmerwiedersehen verloren und verspielt.

    Ich sage nur 'schwarze 0' – wie das zu bewerkstelligen sein soll? Bei den Zahlungsverpflichtungen, die Frau Määährkel großzügig eingegangen ist und immer noch eingeht. (Ukraine 80.000.000,00) u.v.m.

    Verweigert euch, passiv! Zahlt eure Steuern nicht, boikottiert die GEZ, macht Druck, widersprecht euren Steuerbescheiden, sonstigen Bescheiden erlassen durch Behörden, Krankenkassen, Ämtern usw. usw. Legt Beschwerde ein, erhebt Einsprüche….

    Dauert nicht mehr lange, dass auch in diesem Land Zustände wie in Griechenland, Spanien, Italien, Portogal, Frankreich etc. herrschen, da dieser deutschen Regierung die ethnischen Deutschen egal sind und es wohl darum geht, alles ur-deutsche auszulöschen. Auch den Bürger selbst.

  2. Mein Mitgefühl (mit den meisten Sparern hier bei uns) hält sich da in Grenzen: Wer seit Jahrzehnten zu 99 Prozent immer und immer wieder und ohne jedes Gewissen die für solche Zustände verantwortlichen BRD- und DDR-Staatsparteien gewählt und ein Leben lang die Lügenpresse konsumiert und ihre Thesen zur „europäischen Integration“, zur ewigen deutschen „Schuld“, zur Masseneinwanderung und allen sonstigen Mist nachgeplappert hat, wer die seit nunmehr 70 Jahren erfolgten Billionenzahlungen an die Todfeinde des Deutschen Volkes und die als „Dank“ dafür geäußerten Beschimpfungen klaglos oder gar „schuldbewußt“ hingenommen und noch mit seiner aktiven Unterstützung des Systems belohnt hat, ohne jemals auch nur das geringste Interesse am Schicksal Deutschlands zu zeigen, verdient es letztlich nicht anders, als nunmehr diese ganz spezielle Quittung für seinen Verrat am eigenen Volk zu bekommen! Mir graut vor dem furchtbaren Chaos, welches Europa und insbesondere Deutschland bevorsteht, aber mir fällt angesichts der idiotischen Wahlergebnisse und der geringen Teilnehmerzahlen bei patriotischen Demonstrationen kaum jemand ein, der nicht selbst dazu beigetragen hätte und den es nicht – wie schon die Folgen des Novemberverbrechens von 1918 die meisten damaligen Deutschen – zu Recht träfe. Die Fähigkeit, seine Feinde zu erkennen und auszuschalten, gehört leider nicht zu den Stärken unseres gewiß sehr begabten Deutschen Volkes.

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