Da schickt die Menschheit ein kleines, triviales technisches Gerät in den Weltraum, um den erst abgesetzten, dafür um so wichtiger erscheinenden Zwergplaneten Pluto zu fotografieren. Menschheit? Nein, es war nicht die Menschheit, es waren eher einige Menschen der NASA, die meinten, es wäre wichtig, dafür 700 Millionen Dollar auszugeben.

Von Marcel Grasnick

Sei dem Beginn der Menschheit schaut diese nach oben, zu den Sternen, zu den Göttern. Zumindest seit einigen wenigen hundert Jahren reicht die Phantasie der Menschen dazu aus, zu den Sternen zu fliegen. Und geschafft sie es in den letzten Jahrzehnten, zumindest die Planeten zu erkunden und erst kürzlich den letzten auf der Liste, auch wenn er aus dieser bereits verbannt wurde. Planet hin, Zwergplanet her. Wir Menschen stoßen in die Weiten des Weltraumes und haben es noch nicht einmal geschafft, uns selbst richtig zu verstehen.

Gewiss, ein Teil der Menschheit hat die Götter bereits dahin verbannt, wo sie hingehören: in die Welt der Mythen und Sagen. Jetzt giert die Menschheit nach Wissen. Nach dem Wissen, das Universum zu verstehen. Und doch verstehen wir uns selbst nicht einmal. Noch immer herrscht Krieg, noch immer herrscht die Gier und noch immer herrschen Wenige über Viele. Noch immer werden viele ausgebeutet, auch um solche Missionen wie die Reise eines kleinen Stück Technik zum Rand unseres Sonnensystems zu bewerkstelligen. Was nützt uns unser Wissen um unser Sonnensystem, was nützt uns unser Wissen um das Universum, wenn wir uns selbst nicht einmal verstehen? Oder verstehen wollen?

Was hat uns all unser Fortschritt gebracht? Seit Jahrtausenden werden Menschen zum Wohl Anderer ausgebeutet. Seit eben so vielen Jahren wird gelogen, betrogen, gestohlen, geraubt und gemordet. Das hat sich bis heute nicht geändert – doch wir fliegen zu den Sternen. Vielleicht sollten zwischendurch die Ziele ein weniger hochtrabend gesteckt werden, aber dafür erreichbarer – auf der Erde. Fangen wir doch einmal damit an, unseren Willen nicht anderen aufzwingen zu wollen. Diese Botschaft geht in Richtung Politik und Wirtschaft, aber auch an jeden einzelnen Menschen. Vielleicht sollten wir zwischendurch etwas bodenständiger bleiben und die Planeten einfach nur – Planeten sein lassen. Vorerst.

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6 thoughts on “Der Weltraum ist scheinbar wichtiger als unsere Welt selbst”

  1. Derlei Explorationen sind natürlich kein Selbstzweck, sondern im Bestreben des US-Kapitals zu sehen, auch außerhalb der zunehmend kleiner werdenden Heimatwelt seinen Claim abzustecken. Aus anfänglichen, vermeintlich selbstlosen Entdeckungen werden dereinst Ansprüche. Selbstversändlichh bilden benachbarte Himmelskörper dabei keine Ausnahme.

  2. Es können seit dem 2+4 Vertrag in diesem Land zwei Rechtskreise bestehen. Erstens der Rechtskreis der Verwaltung der Alliierten zur Besetzung nach dem WK I die BRD-Verwaltung und zweitens der Rechtskreis der Staatlichkeit. Den Rechtskreis der Staatlichkeit kann der Souverän als Staatsangehöriger eines Bundeslandes wie z.B. das Kgr. Preußen durch Aktivierung der Gemeinde aus der Zeit vor 1914 schaffen. Das hat die Gemeinde Neuhaus i.W. / Amt Neuhaus i.W. im April 2013 allen Alliierten der UNO und allen Behörden der handelsrechtlich organisierten BRD mitgeteilt.

    Warum wurden alle Behörden der BRD nach dem 2+4 Vertrag in das Handelsrecht geführt ?

    Warum wurde der Art. 23 GG (Geltungsbereich) ersatzlos vom amerikanischen Außenminister Baker als Hauptalliierter gestrichen ?

    Warum wurde durch die Bereinigungsgesetze der Jahre 2006, 2007 und 2010 allen „Gesetzen“ der Geltungsbereich und damit die Gültigkeit genommen ?

    Warum steht in der Personalausweisverordnung das man einen Ausweis besitzen muß und nicht welchen ?

    Warum laufen alle Hausversicherungsverträge über die Bewertung des Jahres 1914 ?

    Quellen zu den Bereinigungsgesetzen (Gesetzblätter): 1. BGBl. 2006, Teil I, Nr. 18, S. 866ff, ausgegeben zu Bonn am 24. April 2006 2. BGBl. 2007, Teil I, Nr. 59, S. 2614ff, ausgegeben zu Bonn am 29. November 2007 3. BGBl. 2010, Teil I, Nr. 63, S. 1864ff, ausgegeben zu Bonn am 14. Dezember 2010

    Der Art. 7 des 2+4 Vertrages gibt die Auskunft !
    „Deutschland“ wird von den Alliierten im SHAEF-Vertrag Art. 52 wie folgt definiert: „Deutschland ist das Deutsche Reich in den Grenzen vom 31.12.1937.“

    Die Besatzung des Jahres 1945 wurde aufgehoben, nicht aber die Besatzung des Jahres 1918. Deshalb gibt es jetzt zwei Rechtskreise. Die BRD-Behörden verwalten deren freiwillige Mitglieder und der Souverän mit der jeweiligen Bundesstaatsangehörigkeit wie z.B. Kgr. Preußen hat die Möglichkeit sich selbst über die aktivierte Gemeinde zu verwalten.

    Artikel 7 (1) „Die Französische Republik, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland und die Vereinigten Staaten von Amerika beenden hiermit ihre Rechte und Verantwortlichkeiten in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes. Als Ergebnis werden die entsprechenden, damit zusammenhängenden vierseitigen Vereinbarungen, Beschlüsse und Praktiken beendet und alle entsprechenden Einrichtungen der Vier Mächte aufgelöst.“ (1918 waren es beim Waffenstillstand drei Mächte)

    Mit der Bundesstaatsangehörigkeit nach RuStAG 1913 4.1 (Staatsangehörigkeitsurkunde) gelten die internationalen völkerrechtlichen und handelsrechtlichen Verträge die von der BRD-Verwaltung ratifiziert wurden für die natürliche Person im Rechtskreis vor 1914 !

    Weitere Informationen finden sich in unseren YouTube Filmen:

    Gemeindeaktivierung: https://www.youtube.com/watch?v=UeniO41W_Bo

    Staatsangehörige gegenüber Apoliden: https://www.youtube.com/watch?v=xsWZjuBruwk

    Bedeutung der Staatsangehörigkeitsurkunde: https://www.youtube.com/watch?v=RCutgkEEe9I

    ESM-Enteignung vorbeugen: https://www.youtube.com/watch?v=A-hkQn5eXKM

    GEZ konkludenter Vertrag: https://www.youtube.com/watch?v=8xVu4aYQx4w

    Weltfrieden 3.0: https://www.youtube.com/watch?v=-EeNP9ouu_0&feature=youtu.be

    Steh auf für den Weltfrieden: https://www.youtube.com/watch?v=y4lm6d7oxFM

    Weltfrieden – russisch: https://www.youtube.com/watch?v=xx3phyLTLyA

    Weltfrieden – englisch: https://www.youtube.com/watch?v=LNzCPbUr_CE

    1. Mir drängt sich ein Verdacht auf; der Mensch erforscht so gerne den Weltraum, weil er davon ausgeht, dass ihm dort weniger Unheil geschehen kann, als auf der "heimatlichen" Erde. Und wenn man sich die letzten x-tausend Jahre verinnerlicht, ist da etwas Wahres dran >> was der "Mensch" seinen "Mitmenschen" hier überall auf der Erde antut, ist dermaßen böse, dass es unbeschreiblich wird! Ganz perfide wird es, wenn eine Gruppe von Menschen dann noch anfängt, von irgendwelchen westlichen "Werten" zu schwadronieren und die Vokabel "alternativlos" benutzt.!.

  3. Solange es noch unbekannte Ecken gibt, wird der Mensch versuchen , getrieben von einem teilweise unbewußten Gefühl der Unvollkommenheit, dem Gefühl trotz des großen Wissenschatz hier auf Erden, eigentlich doch gar nichts zu wissen. Sein Wissensdurst geht aber auch einher mit dem ständigen Kampf etwas zu sein, zu existieren. Dazu werden materielle Dinge angehäuft, muss man sich profilieren und das Ganze geht eigentlich nur zu Lasten anderer. Ich kann erst groß sein, wenn andere kleiner sind, ich kann erst vermögend sein, wenn es andere gibt die weniger haben. So sind Konflikte und Kriege vorprogrammiert. Was kann der Mensch dann tun? Macht er dieses Spiel nicht mehr mit, entsteht zum einen ein Konflikt mit der Umwelt, denn er "funktioniert" nicht mehr, zum anderen gerät er mit sich selbst in Konflikt, denn diesem Geltungsdrang nicht mehr nachzugehen, heißt eigentlich sich selbst aufzugeben. Menschen die teilweise unbewußt in eine solche Situatuon gekommen sind , werden als krank, als depressiv bezeichnet. Es fehlt der Drang etwas sein zu wollen. Der Betroffene selbst blickt in panischer Angst ins Nichts. Er schein am Ende, fühlt den Tod kommen. Mit mehr Vertrauen würde er erkennen das der Tod sowie das was er Leben, was er Ich, was er die Welt nennt, eine Täuschung ist. Wir sehen unsere Existenz wie ein Wassertropfen, dem nur der Zustand des Hochwirbelns bewußt ist. In diese Phase versucht der Tropfen sich zu verwirklichen, eine Existenz aufzubauen, groß und stark zu sein und möglichst viel "Werte" anzuhäufen. Vergessen das er aus dem unendlichen Meer kommt, vergessen das er wieder ins ewige Meer zurückfällt, ängstlich fliegt er und versucht einen Sinn zu finden. So sind wir Menschen. Es gibt und gab viele weise Menschen, einer davon, Jesus, sagte einmal, selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich. Als Kind und Jugendliche, obwohl ich damals nie tiefer darüber nachdacht, meinte ich Jesus sprach von geistig Behinderten. Erst später wurde mir klar was er meinte. Nicht derjenige der tausend Gedanken, tausend Fragen hat, sondern derjenige dem die Gedanken , die oft festgefressenen Bilder, die Fragen abhanden gekommen sind und der Kopf leer ist, ist daheim, für ewig.

  4. Also wirklich!! Seid doch froh, dass wenigstens ein kleiner Teil der gesellschaftlichen Ressourcen noch in echte Forschung gesteckt wird! Oder würde sich irgendetwas ändern, wenn diese 700 Millionen Dollar wo anders gelandet wären? Vielleicht in den riesigen militärisch-industriellen Komplex, oder in das korrupte, primär von finanziellen Interessen geleitete Gesundheitssystem? Oder auch in die nächste Bankenrettung?
    Ein Großteil unserer Ressourcen verschwindet in dunkle, der Menschheit nicht dienlichen Kanäle, da ist es doch ausgesprochen positiv, wenn wenigstens noch ein kleiner Teil davon in echter Wissenschaft landet. Egal, ob es sich um die Vergangenheit (Historik, Archäologie), Gegenwart oder auch Zukunft (Weltraumforschung) handelt. Abgesehen davon, das die 700 Millionen nicht den Tisch von ein paar Bankstern, sondern von vielen mittelmäßig bezahlten Wissenschaftlern samt ihrer Familien deckt.

    Was hat uns all unser Fortschritt gebracht? Viel, sehr viel sogar. Oder will der Autor hier tatsächlich behaupten, das sich im Vergleich zu früher nicht viel verändert hat? Wir, zumindest im Westen, müssen uns keine Gedanken darüber machen, ob wir morgen genug zu essen haben oder uns die nächste Infektion killt. Wir brauchen keine zwei Tage, nur um die nächste Kreisstadt zu erreichen, sondern können fast grenzenlos reisen.
    Wir haben alle mit 60 noch ein funktionstüchtiges Gebiss, fließendes Trinkwasser und Licht auch in der Nacht; wir können Dinge erleben, die früher undenkbar waren, haben eine vernünftige Bildung und Zugang zu allen Information, auch wenn der überwiegende Teil der Gesellschaft davon keinen Gebrauch macht. Und wir haben ein Rechtsystem, das uns vor dem Morden, stehlen und rauben zumindest der Nachbarschaft schützt. Das betrifft nicht alle Menschen der Welt, relativ zur Bevölkerungszahl geht es uns allen aber deutlich besser als noch vor 25 Jahren.

    Daran trägt vor allem die Wissenschaft einen großen Anteil. Daher: beschwert Euch darüber, was wirklich schief läuft, aber bitte nicht über ein im Verhältnis minimales Wissenschaftsbudget, um die Sterne zu erforschen.

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