Bild:  youtube.com/FPOETVonline
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Burgenlands Vize-Landeshauptmann Tschürtz: Mehr Härte gegenüber Asylwerbern zeigen

Johann Tschürtz (FPÖ), gerade erst zum Landeshaupmannstellvertreter gekürt, will gleich ordentlich aufräumen. Als Landesrat für die Sicherheit im Burgenland zuständig, fordert er im Rahmen einer Pressekonferenz eine 48-stündige Ausgangsperre für neuangekommene Flüchtlinge. Von Seiten der Grünen gibt es erwartungsgemäß kein Verständnis dafür.

Von Andre Eric Keller

Während einer 48-stündigen Ausgangssperre soll laut Tschürtz geklärt werden, ob der Aslywerber Asyl erhält oder nicht. Durch Gespräche mit der Bevölkerung habe er außerdem erfahren, dass durch einige Asylwerber Frauen und auch Rotkreuz-Mitarbeiter belästigt werden. "Es kann wirklich nicht so sein, dass Frauen belästigt werden. Ich weiß, dass sich das kein Mensch ansprechen traut", so Tschürtz weiters. Laut Anfrage des ORF Burgenland will das Rote Kreuz diese Aussagen nicht bestätigen und auch zurückweisen, denn es gäbe im Umgang mit Asylwerber keinerlei Probleme. Im Gegenteil, alle sind sehr freundlich und dankbar, Belästigungen gäbe es nicht, so der Sprecher des Roten Kreuzes, Andreas Mindler. 

Johann Tschürtz fordert auch die Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Das österreichische Bundesheer soll hier wieder unterstützend zur Seite stehen. Gegebenenfalls "muss dann das Bundesheer halt alle abweisen", so Tschürtz. "Es könne nicht so sein, dass es ein Dublin III-Abkommen gebe, Österreich alle Flüchtlinge aufnehme und alle anderen sagen: Nein, wir nicht." Aber auch der Landeshauptmann des Burgenlandes, Hans Niessl, kann sich ebenfalls für Grenzkontrollen und einen Assistenzeinsatz des Bundesheeres begeistern. Im Kampf gegen Schlepperbanden soll es auch zu einer Aufstockung der Polizei kommen.  

Im Übrigen sind sich die beiden Landesspitzen einig, dass das Burgenland eine einprozentige Quote – gemessen an der Gesamtbevölkerung – einhalten werde, aber darüber hinaus wird es zu einem Aufnahmestopp kommen. Schon am Mittwoch bekräftige auch Landeshauptmann Niessl (SPÖ), dass eine europaweite Regelung her muss, außerdem müsse fixiert werden welche Länder außerhalb der EU als sichere Drittstaaten gelten. Vor allem vom Westbalkan "flüchten" politisch verfolgte Zigeuner (Wortwahl des Autors) und Kosovaren, in die paradiesische Europäische Union. Zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und Kriegsflüchtlingen muss hier unterschieden werden. 

Tschürz hält fest: "Wir brauchen eine klare Handschrift, wenn die Obergrenze erreicht ist, muss es einen Aufnahmestopp geben. Das Burgenland kann hier Vorbild für Österreich und für ganz Europa sein"

5 comments

  1. jakob sparrov

    Genau das ist das „Gefährliche“ an den Freiheitlichen! Sie sagen die Wahrheit unverblümt heraus UND bieten gleichzeitig einen tragbaren Lösungsvorschlag! Niessl ist nun „mutig“ genug darauf einzugehen! Da sehen natürlich die Nutznießer des Flüchtlingsansturms (Caritas, Diakonie, etc.), die € 154,- pro Tag für einen, von ihnen betreuten, Asylanten vom Staat kassieren, ihre Pfründe gefährdet! Grenzen zu, Anhaltung bis zur Klärung des Asylstatus, sofortige Abschiebung mit nachfolgendem Einreiseverbot für abgelehnte Asylwerber und alleinige Betreuung der anerkannten Flüchtlinge durch den Staat! Problem gelöst!

    • Dem kann ich mich nur anschließen!

      Woher stammt denn die Information mit den EUR 154,00 pro Tag? Gibt's da offiziellen Quellen?

      Aus Sicht der Profiteure führt das ja dann tatsächlich zur  "Bereicherung" durch die "Flüchtlinge" und "Asylanten". Und die "Lügenpresse" erklärt uns, dass anscheinend oder vorgeblich immer noch die Hälfte der Bürger glaubt, sie hätten irgendwie Teil an DEREN Bereicherung.

      Völlig absurd ist aber, dass diese ganzen "Maßnahmen" ja dazu führen, dass das BIP wächst (wird gerne mit "Wachstum" verwechselt) , weil dort nur der Geldfluss "bewertet" wird, nicht die produktive Wertschöpfung. Auch eine mutwillig eingeschlagene Fensterscheibe steigert das BIP und wer dann einen Anwalt nimmt, um gegen den Verursacher vorzugehen, fördert dieses "Wachstum" noch mehr. Die Folge ist aber, dass immer mehr Menschen auf Kosten derer leben, auf denen die ganz reale Existenzsicherung und die produktive Wertschöpfung lasten. Dieses Verhältnis lässt sich nicht über einen bestimmten Punkt hinaus verändern.

      Aber solange natürlich Menschen mit der Vorstellung »Nein, das kostet nichts, das zahlt der Staat« bei diesem Themen mitbestimmen dürfen, ist jede Diskussion frucht- und zwecklos…
      Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-gaertner/-nein-das-kostet-nichts-das-zahlt-der-staat-.html

       

       

      • Sind Sie Österreicher? Das kam vor ein paar Wochen in allen, auch staatlichen, Medien, anlässlich des letzten Asylgipfels noch vor der Parlamentssommerpause. Bei diesem "Gipfel" setzte die Innenministerin den Bundesländern ein "Aufnahmeultimatum" zur Erfüllung der Länderquote (läuft heute Mitternacht ab und wurde NICHT erfüllt), es wurde eine verpflichtende Aufnahme für die einzelnen Bezirke und Gemeinden angedacht aber abgeschmettert und gleichzeitig wurde das Taggeld für NGOs pro betreutem Flüchtling von 77,- € auf 154,- € verdoppelt! Seit heute wollen unsere Diktatoren die Aufteilung der Flüchtling nach Gemeindenquote per Gesetz in Verfassungsrang erheben (2/3 Mehrheit im Parlament nötig) und sind auf der Suche nach Befürwortern. Rot und Schwarz haben dafür zu wenige Mandatare. Wie zu erwarten, haben die Grünen bereits zu und die Blauen abgesagt! Ein Tipp! Schauen Sie sich heute 22.00h auf ORF 2 die ZiB 2 an oder auf ORF 1 kurz vor Mitternacht die ZiB 24. Ich glaube, da wird der Schwachsinn noch einmal propagandamässig breitgetreten!

      • Noch was! ORF Teletext Seite 113 ff.!

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